Hilfe, meine Große ist ein Stilljunkie!

  • Hallo liebe Raben!


    Ich bin am Ende mit meinem Latein und brauche Rat/Zuspruch/Knuddler/Erfahrungsberichte/Gedanken zum Thema...


    Das Problem ist folgendes: Meine Große (im Oktober drei geworden) ist ein totaler Stilljunkie. Und es nervt mich so... #angst Sobald ich nach Hause komme: "Najmjaaaaaam!", wenn der kleine Bruder (Ende September geboren) Milch bekommt: "Ich will auch Njamjam!", nachts wenn sie mal wach wird: "Njamjam?", mitten beim Spielen: "Njamjaaaaaaaam!!!". Und es ist mindestens in 50% der Fälle nicht genug und ich kriege zu hören: "Ich hab nicht viel getrunken" (=es war zu wenig) oder gern auch einfach in sich steigernder Tonhöhe und Lautstärke: "Mehr Njaaaaamjaaaaaaaaam!"... Zusätzlich muss sie dauernd meine Brust anfassen oder küssen oder die Finger an meinen BH-Trägern verhakeln - und zwar völlig unabhängig davon, ob ich sage, dass ich das grad nicht mag oder nicht. Jegliche Art von "Jetzt grad nicht", oder "Ich mag das jetzt nicht", oder "Du hattest doch vor fünf Minuten schon Njamjam", wird mit Geschrei quittiert. Sie kommt damit (viel!) öfter als ihr kleiner Bruder (der schäft z.B. durch...) und es wirkt auf mich echt irgendwie "suchtmäßig",...


    Wir haben Regeln dafür (nur zuhause, bei Oma und Opa oder wenn wir irgendwo übernachten, nicht in der Badewanne, nicht wenn Besuch da ist), an die sie sich auch meist hält, das ist schonmal ganz gut. Und ich denke mir, dass da viel Sicherheitsbedürfnis im Angesicht des neuen Bruders mit drinsteckt, aber ich hab Tage, da kann ich es einfach nicht mehr ertragen. Vor allem, dass es scheinbar nie genug ist... Und dass sie sich z.T. für nichts anderes interessiert. Wenn ich mit ihr in Interaktion trete ("Wollen wir spielen?", "Wie war's im Kindergarten?", "Komm bitte zum Essen" - eigentlich egal was) ist die Chance so ca. 50/50, dass die Antwort "Njamjam?", lautet. Wenn sie sich langweilt, kommt sie öfter mit der Idee an, aber andere Angebote werden dann auch abgelehnt, gern unter "Njamjam"-Geschrei...

    Ich hab ganz oft den Eindruck, dass das so ein "Automatismus" bei ihr geworden ist, aber wie man das durchbrechen soll, ist mir schleierhaft...

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter!

    Was mach ich denn bloß? Kennt das jemand? Hilfe? #haare

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


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    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

  • Das klingt anstrengend!


    Ich habe nie Tandem gestillt, deshalb kann ich zu der speziellen Situation nichts sagen, da haben aber bestimmt andere noch gute Tipps. Als ich aber meine damals 2,5-Jährige Mittlere abgestillt habe, habe ich vorher auch gedacht, dass das gar nicht ginge, weil sie so sehr am Stillen hing, und dann war es ganz einfach. Hinterher habe ich echt gedacht, das hätte ich schon viel früher machen können. Man hat richtig gemerkt, dass das Stillen zwar liebgewonnene Gewohnheit, aber kein Bedürfnis mehr war. In unserem Fall habe ich vorher ein paarmal mit ihr thematisiert, dass es langsam Zeit ist, mit dem Stillen aufzuhören, weil sie ein großes Mädchen ist und ich nicht mehr lange möchte. Dann haben mein Mann und ich morgens mit ihr vereinbart, dass sie jetzt ein großes Mädchen ist und nicht mehr stillt - und dann war es so. Abends beim Insbettbringen habe ich sie noch einmal daran erinnern müssen, da hat sie ganz kurz geweint, und das war es dann. Sie hat nie wieder danach gefragt. Stillen war hier erst wieder ein Thema, als sich der kleine Bruder ankündigte, und auch nur insoweit, als sie sagte, dass kleine Kinder stillen, sie noch weiß, dass sie auch gestillt hat und dass das lecker war, dass sie jetzt aber ein großes Mädchen ist und nicht mehr stillt.


    Könntest Du einführen, dass Du nur noch im Bett stillst? So habe ich das Stillen bei beiden Großen "unter Kontrolle" gekriegt, als sie mir zu groß waren, um immer zu stillen, wenn es ihnen in den Sinn kam. So ab ca. einem Jahr mag ich persönlich nicht mehr dauernd stillen, deshalb habe ich erst die Regel eingeführt, es wird nur auf dem Sofa und im Bett gestillt, und dann, es wird nur im Bett gestillt. Am Anfang haben wir dann nachmittags nach der Tagesmutter erst mal im Bett gelegen zum Stillen (was eigentlich sehr gemütlich war), aber das hat sich schnell gegeben.


    Ich wünsche gute Nerven!

  • Ich hab ja eigentlich gar kein Problem damit, sie zu stillen und will auch gar nicht abstillen... Bloß dieses Suchtie-Verhalten... #haare


    Wenn wir das auf morgens, wenn ich von der Arbeit komm, abends und zum Einschlafen begrenzen könnten, ohne dass sie dauernd fragt und sich sofort nach dem Stillen beschwert, dass es nicht reicht, wär mir ja schon geholfen.

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  • ach, eine Leidensgenossin #kuss


    Meine ist erst 2,5. Aber ich habe mir auch echt schon Gedanken gemacht, das irgendwie in den Griff zu bekommen. Selbst von mir aufgestellte und auch eingehaltene Regeln (nicht während des Essens) wird ständig hinterfragt. Und der Ton dazu "Mama Nana?" Manchmal macht mich das echt schon aggressiv. #angst

    Dabei stille ich eigentlich gerne. Bei schlimmem Aua, Alpträumen, Nachts aufwachen, alles ok. Ich habe auch nichts gegen ein "Ich habe die Mama so vermisst"-Stillen.
    Vor ein paar Wochen war es besonders schlimm. Da bestand im Grunde der ganze Tag daraus, mit ihr über das Stillen bzw. Nicht-Stillen zu "diskutieren". Also bei jeder Gelegenheit "Nana?"


    Bei ihr weiss ich nicht, ob es "nur" eine liebgewonnene Gewohnheit ist. Gerade nachts trinkt sie noch richtig viel, wenn sie trinkt. In manchen (sehr wenigen) Nächten genügt auch unter meiner Decke zu schlafen.


    Gerade wenn es ums Einschlafen geht, ist es echt schwierig. Dann hampelt sie bei mir rum, aber ohne Nana geht auf keinen Fall.


    Ja, Stilljunkie nenne ich die Kleine auch gerne mal #hammer


    Was ich sagen will:

    Keine Lösung, aber ich bewundere das Problem #lol

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • irgendwie fürchte ich, dass Sie bei deiner Vorstellung nicht mitgehen wird. Dieses mal so - mal so verstehen viele Kinder einfach nicht.


    Ich habe nie Tandem gestillt.. der große hat mit 1 1/2 einfach aufgehört..

    aber das kleine Kind war ein ganz oder gar nicht Typ: "nur im Bett stillen" haben wir einen Abend probiert.. dann war er halt die halbe nacht wach. "erst wieder, wenns hell ist" - im Sommer ungünstig und überhaupt wurde es für ihn immer früher hell und er hat alle um halb4 wach gemacht..


    ich hab dann - obwohl ich es überhaupt nicht wollte - von einen Tag auf den anderen abgestillt. Morgens dachte ich mir noch, das klappt nie. Ich habs ihm morgens erklärt.. abends wieder. Der erste Abend war nicht schön (halbe Stunde geweint), zweiter Abend 10 Minuten, dritter Abend noch ein bissl genölt.


    er war da übrigens 2 1/2 und fummelt bis heute noch gern an meiner Brust rum oder fragt, ob er mal gucken darf, ob noch Milch kommt (beides verneine ich, aber ich finds irgendwie schön, dass er sich das so bewahrt).


    bei euch seh ich halt die Schwierigkeit, dass der kleine Bruder ja immer Milch bekommt..

  • Das erinnert mich ein wenig an meinen Kleinen. Er wollte auch am liebsten fast ständig stillen, aus Langeweile, einfach nur weil er mich sah, wenn ich wieder kam, aus hunger und durst sowieso...


    Hier hat eigentlich nur das Abstillen geholfen aufgrund der erneuten Schwangerschaft. Bzw. erstmal ging die Milch drastisch zurück.

    Er hat eine weile fast trocken, nur noch Abends und Nachts gestillt, zum ein- bzw. weiterschlafen.

    Als das aufgrund empfindlicher Brustwarzen dann nicht mehr ging gab es 2 oder 3 etwas unruhige Nächte, dann wars das.

    Am Anfang hatte ich noch eine Milchflasche angeboten, aber da wurde maximal ein Schluck drauß genommen.

    Wir haben seitdem allerdings eine Wasserflasche am Bett stehen, da er Abends dann doch gern nochmal was trinkt und teilweise gleich früh nach dem Aufwachen am "verdursten" ist.

    Gleichzeitig isst er seit dem Abstillen auch endlich größere Mengen.


    Vielleicht auch daran ansetzen? Also evt. mehr kleine Mahlzeiten anbieten als Ersatz?


    Bei meiner Großen habe ich das abendliche und nächtliche Stillen eingeschränkt durch die Regel: nach dem Zähne putzen kein Stillen mehr. D.h. erstmal kuschelstillen auf dem Sofa. Dann Zähne putzen, dann ins Bett bringen. Tagsüber hat sie damals noch weiter gestillt, aber bei weitem nicht so oft.

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Krümel 01/2019

  • Unser jüngster war auch ein totaler Junkie. Ich hätte NIE gedacht, dass das Abstillen irgendwann ein langsamer "auslaufender" Akt sein würde. (war allerdings auch mit 4,5.). Über Monate gab es immer wieder Momente, wo ich dachte, war es das letzte Mal? Und als es dann das letzte Mal war, wußte er 3 Wochen später nicht mehr, wie es geht. Unglaublich. Mein Mann sagte nur "genetisches Programm abgelaufen"...

    Er fummelt aber immer noch ....


    Aber das ist gar nicht Dein Thema. Tschuldige.

    Was mir sofort als Gedanke kam, war, Dein Kleiner ist ja echt auch noch nicht lange im Familiensystem, und für die Große ist da sicher auch noch einiges im Umbruch. Bei uns waren es immer so 1,5 Jahre, bis sich alles zurechtgeruckelt hatte. Will sagen, vielleicht ist Namjam auch ein Ventil/ Befriedigung für etwas anderes? Etwas, das beim kleinen Bruder ja funktioniert (also, er meldet Bedarf an und darf dann stillen)? Du arbeitest wieder, hab ich das recht im Kopf? Vielleicht schreit sie nach mehr/ anderer Zuwendung?

    Nur ein Gedanke.

  • Hm... Ich hab die Schwangerschaft durchgestillt (am Ende halt "trocken") und es war nie so ein "Problem", weder vorher noch während der Schwangerschaft. Die Süße hat abends immer (bzw. auf Nachfrage) ein Fläschchen mit im Bett und wir haben eigentlich auch immer Snacks rumstehen. Hunger oder Durst können es eigentlich nicht sein...


    Ich bin aber erstmal ein bisschen beruhigt, dass wir nicht die einzigen sind, denen es so ergeht. ;)


    Edit: Kornblume, das hatte sich jetzt überschnitten. Also, ja, ich arbeite seit vorgestern wieder, aber das "Problem" besteht ja schon länger. Ich bemühe mich natürlich, beiden Kids gerecht zu werden, und versuche, mit ihr viel Zeit zu verbringen, zu spielen etc. ... Aber es kann natürlich sein, dass das nicht reicht. :(

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  • Ne, bist Du nicht ;-)

    An Hunger und Durst würde ich auch nicht denken. Vielleicht ist es eher die Unsicherheit nach dem ersten Honeymoon als neu zusammengesetzte Familie.


    Beruhigt sein ist aber sicher der richtige Zugang ;-)

  • Ich hab den Eindruck, dass das mit der Schwangerschaft zusammenhängen kann. Ich hab die Große schon vor über einem Jahr, mit knapp 2, abgestillt. Das ging sehr locker. Dann war lange meine Brust ein Fummelobjekt, das musste ich zu Beginn der Schwangerschaft stark einschränken weil es einfach körperlich unerträglich war. Da galt dann die Regel “Nur beim Einschlafen“, und das ging mit Erklären total gut. Aber seit zwei, drei Wochen, seit das Thema Baby hier sehr präsent ist, ist die Große auch wieder extrem am Fummeln - ich glaube sie will nur deshalb nicht stillen, weil das bei ihr schon so lang her ist.

    Soll heißen: ich seh da ganz viel Unsicherheit und seelisches Bedürfnis. Entsprechend würde ich damit umgehen. Kannst du es mit ihr thematisieren? Dass dein Körper ein bisschen Pause braucht, sie deshalb auf einen Teil ihrer Milch verzichten muss, aber deine Liebe keine Pause macht? Meine Große kann mit solchen Bildern grade ganz viel anfangen, wir können da viel verbalisieren. Sie lässt sich z.B. beim Einschlafen jetzt gern die Stirn streicheln und hält meine Hand, anstatt der Brust.

    Ich würd versuchen das so irgendwie umzuleiten auf eine Geste, die für dich besser geht - ich glaub sonst wird das so ein Kreislauf: sie will Sicherheit, merkt dann dabei deine Anspannung, und wird dadurch noch bedürftiger.

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Ich habe zwar auch nie tandemgestillt, aber wir haben hier auch eine kleine Süchtige (fast 3). Es war tagsüber so schlimm, dass ich tagsüber abgestillt habe. Das war vor einem Jahr, dann Krankheitsrückfall und richtig dann vor einem halben Jahr. Jetzt sind wir auch nachts dabei, weil es nur noch nervt.


    Vielleicht führst du einfach feste Zeiten ein und ansonsten gibt es nichts? Wir hatten 1-2 schwierige Wochen, dann gings aber. Ist vielleicht ein bisschen blöd, wegen dem kleinen Bruder, aber hier hat hoch geschlossen anziehen gut geholfen. Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn.

  • ich glaub sonst wird das so ein Kreislauf: sie will Sicherheit, merkt dann dabei deine Anspannung, und wird dadurch noch bedürftiger.

    Hmm... ich glaube, das könnte schon der Fall sein... Ich werd mal versuchen, loszulassen, auch wenn's schwer fällt. Vielleicht ist das ja wirklich genau das, was hilft.

    Ist vielleicht ein bisschen blöd, wegen dem kleinen Bruder, aber hier hat hoch geschlossen anziehen gut geholfen. Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn.

    Ja, das ist auch echt ein Problem. Ich trag halt nur Stilltops...

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  • ich hab auch nie tandem gestillt, ich stillte die grosse 2 Monate vor Geburt der kleinen aus gesundheitlichen Gründen von einem tag auf den anderen ab.. aber würde auch überlegen, ob es auch gerade mit dem kleinen Bruder zusammenhängt. Meine Grosse wäre ziemlich sicher genau so ein kind gewesen, das zb immer dann an die Brust hätte wollen, wenn das kleine an der Brust war usw., das viel brust eingefordert hätte, weil die kleine... usw.

    Da ich aber 2 Kleinkinder stillte (die grosse bis knapp 3, die kleine bis 5): ich hatte irgendwann, spätestens mit so 2.5 die regeln: nur abends und morgens. sonst nicht mehr. Das hat im Falle von beiden Kindern ganz gut geklappt.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Hier fast gleiche Situation, das Gewschwisterchen ist nur schon einen Monat älter. Ich habe mir innerlich einen Zeitpunkt gesetzt, bis wann es besser sein muss, sonst würde ich abstillen.

    Und wie durch Magie, hat sie die letzten Nächte seitdem wieder durch geschlafen.

    Vielleicht komme ich später nochmals mehr zum Schreiben.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Entschuldige, ich wollte gar nicht vorschlagen, dass du abstillen solltest. Das fiel mir nur ein, als du schriebst, es käme dir wie ein Automatismus vor, dass sie nach Stillen fragt. Das war hier ganz genauso, deshalb die Abstillgeschichte. Ignorier sie einfach...


    Feste Zeiten oder Plätze zum Stillen für die Große funktioniert nicht?

  • Alles gut, Du brauchst Dich doch nicht zu entschuldigen!



    Heute morgen hatten wir das totale Drama... weil der Kleine die falsche Seite bekommen hat, die wollte sie doch! Zwanzig Minuten höchst aufgebrachtes Geschrei (ein Wunder, dass der Kleine trotzdem eingeschlafen ist...), dann völlige Zufriedenheit mit der anderen Seite. #rolleyes

    Argl!


    Ich werd wohl mal versuchen, Termine mit ihr abzusprechen...

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  • Mama! NEIN! DA!


    Ich kann dich so gut verstehen...

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  • Das scheint am Geburtsjahr zu liegen. Unser Kleiner will auch dauernd und in jeder Lebenslage "Buse rinken!". Das geht soweit, dass er sich selber haut, damit er dann mit Leidensmiene sagen kann "Mama, aua. Buse rinken!" weil er weiß, wenn er weh hat, darf er immer. #rolleyes


    Ich hab irgendwann angefangen ihm zu sagen "tut mir leid, der Busi braucht grad eine Pause." und versuch ihn abzulenken. Das klappt mal besser, mal schlechter und bei Müdigkeit oder weh überhaupt nicht. Oft streitet er dann mit sich selber "Busi rinken. nein, Busi Pausi! nein, busi rinken!!!"


    So viel zu den lustigen Anekdoten.


    Mit knapp über 2 hab ich ihn in der Nacht abgestillt. Sonst hätt ich ihn wohl irgendwann an die Wand geklatscht vor lauter Schlafmangel. Das war nicht schön, klappt aber seither hervorragend. Und ja, dieses mal ist es ok, mal nervts mich, ist blöd, weil dann kann sich keine fixe Routine etablieren und dann probieren sie es dauernd, vor allem wenn Langeweile ansteht.


    Ich hatte beim Tandemstillen Glück, unser Großer war zwar auch begeistert beim Stillen, aber er war nie so dermaßen Busenfixiert wie der Kleine, drum war das eigentlich nie Thema. Dem Großen war allerdings sehr wichtig, dass es eine Zeit am Tag gab (bei uns war das in der Früh) wo er in Ruhe stillen konnte und der Kleine nicht mal in der Nähe war. Da hat der Papa den Kleinen bespaßt so lang es ging und in der Zwischenzeit konnte der Große stillen und Mama tanken.

  • Ja das ist wahrscheinlich eine gute Idee mit den Terminen. Und auch wenns doof ist, vielleicht einige Zeit lang was über die Stilltops ziehen, dass sie die Milchbar nicht immer vor Augen hat.


    Ich habe auch fiese Tricks angewendet und gesagt, dass der Busen grad wehtut und zu einem bestimmten Zeitpunkt (bei uns abends) wieder heile ist #rolleyes Gerne auch mit Pflastern und diesen Mam Busenheilpflastern die Schmerzen unterstrichen.

  • Und auch wenns doof ist, vielleicht einige Zeit lang was über die Stilltops ziehen, dass sie die Milchbar nicht immer vor Augen hat.

    *Hoodie-Reißverschluss hochzieht* ;)

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