Hilfe, meine Große ist ein Stilljunkie!

  • hi du,


    mir ging es ähnlich. als der kleine geboren wurde, war der große genau 2 jahre und ein tag alt und hab tatsächlich knapp zwei jahre tandem gestillt (hätte mir früher jemand so was vorausgesagt, hätte ich die person für bescheuert gehalten :D ) sobald der kleine stillen wollte, kam auch der große dazu geschossen, blieb viel länger dran und kam mir so so riesig dabei vor. der kleine stillte zwar recht oft aber kurz. nach einer woche hab ich die bremse gezogen, weil ich quasi permanent mit offener milchbar zuhause sitzen hätte müssen.


    also für ihn gab es nur im bett stillen, zum einschlafen schon aber nachts gar nicht mehr, das gab bereits während der schwangerschaft, weil meine brüste beim andocken so weh taten. es hieß: erst wenn es wieder hell wird. und nachts war mein mann für ihn zuständig.


    das schränkte die aktion schon ziemlich ein und wir kamen damit gut klar. er forderte halt mehr kuscheleinheiten aber das ging gut, der kleine stillte, der große kuschelte sich an die andere seite und wir haben bücher gelesen, lieder gehört, gesungen, uns unterhalten usw.


    also nur mut. zum stillen gehören nun mal zwei #ja

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
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    Ernst Ferstl

  • Tja... kuscheln ist tatsächlich (leider! #heul) völlig out bei der Großen. Aber immerhin kommt der Kleine eher selten und haut sich dann den Bauch so richtig voll, so dass die Große da nicht eine Million "Anlässe" täglich hat - allerdings gibt's dann immer Geschrei, weil es dann nicht genug ist. #rolleyes Und sie hat die Technik auch nicht mehr so richtig raus, so dass auch nicht viel kommt, wenn es nicht quasi "von alleine läuft".


    Grade gab's "Njamjam" und es war die meiste Zeit über ok. Wir haben nebenbei Quatsch gemacht und viel gelacht. Das war total nett. Leider war es ihr wieder nicht genug und endete in Geschrei. :(

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


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    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

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  • Gut aber die stillt ja nicht zur Nahrungsaufnahme sondern um Mama zu tanken und das geht auch stillen.


    Zwar ist dann Ihre Frust auszuhalten aber das fände ich in Ordnung. Mir war es wichtiger, dass ich meine Grenzen wahre als dieses forderndes stillen auszuhalten. Manchmal geht es nicht ohne Geschrei. Aber sie ist drei und kein Baby mehr

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    Ernst Ferstl

  • Also, sie ist 3 Jahre und drei Monate und er ist knapp vier Monate alt. Einschlafstillen ist total wichtig - das würd ich auch nicht "abschaffen" wollen. Wenn sie mal was nicht darf... Tagesformabhängig natürlich. ;) Manchmal (z.B. wenn sie müde ist), kann das einen Nervenzusammenbruch bedeuten, wenn sie gut drauf ist, kann sie sowas aber auch ohne Probleme abhaken.

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  • Gibt es Situationen in denen sie sich gut ablenken lässt bzw. Auf andere Angebote einlässt?


    Ist es vorstellbar, dass Du Dir selbst eine Deadline setzt ab wann Du handelt und wartest bis dahin ab?


    Oder bist Du jetzt schon im "Ich halt das nicht mehr aus"-Stadium?


    Du weißt doch, der richtige Zeitpunkt zum abstillen ist, wenn man sich lieber das Geschrei anhört als zu stillen :D.


    Ansonsten könntest Du, sagen wir eine Morgenmilch, eine Mittagsmilch und eine Abendmilch einführen. Ruhig am Anfang dran erinnern und dazwischen nur im absoluten Notfall stillen.


    Alternativ ist es manchmal leichter die Stillzeiten zu verkürzen als das Stillen zu verweigern.

  • Eben. Irgendein Plan zur Reduzierung, den du austüftelst u ausprobierst.


    Wenn dein Leidensdruck noch nicht zu hoch ist, ist es natürlich schwieriger den durchzusetzen. Ambivalenz spüren ja auch die Kinder.

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    Ernst Ferstl

  • Nee, also wie gesagt, abstillen ist keine echte Option. ;) Ich versuche grad, meine innere Einstellung dazu zu verändern.

    ...und Stillen in der Nacht abzuschaffen. Jetzt, da ich wieder arbeite, kann ich mir nächtliche Störungen nicht mehr so recht leisten. Und der Kleine schläft ja meist durch. ;)

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  • Von abstillen war auch keine Rede sondern von Reduzierung ;)


    Edit, ich sehe erst jetzt, dass fraumahlzahn abstillen geschrieben hat, sorry.

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    Ernst Ferstl

  • Kein Thema, das hatte sich wohl überschnitten. :)

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  • Ach, statt abstillen, kannst Du auch reduzieren meinen.


    Was ich sagen wollte ist, man muss sich sicher sein (also lieber das Geschrei als das Stillen). So wie Fibula sagt, die Kinder nehmen die Ambivalenz war.


    Ob man reduziert, Regeln einführt, das stillen /die Stillanlässe zeitlich und/ oder räumlich begrenzt, egal was...


    Daher auch die Frage: Kannst Du Dir vorstellen bis zum Termin x, z.B. Ostern abzuwarten und so lange einen Plan auszutüfteln oder muss JETZT was passieren.


    Es kann auch helfen den Tag umzustellen, z.B. Viel außer Haus zu sein, wenn da das nicht stillen klappt. Dann muss man nicht soooo oft streiten. Aber das klappt bei gutem Wetter natürlich besser :)

  • Ich habe zwar die Große kurz nach dem zweiten Geburtstag abgestillt, fand aber trotzdem die Phase um den dritten Geburtstag herum (und auch, als das Baby kam als sie 3 Jahre und 4 Monate alt war ) die anstrengendste Phase, die wir je hatten. Nur mal so als Einwurf, dass es vielleicht gar nicht so sehr mit stillen selbst zu tun hat. Hier war das Drama immer "kuscheln " , das war auch nie genug. Und obwohl ich total gerne kuschel, war mir das zeitweise echt zuviel, vor allem dieses sehr fordernde-sonst Wutanfall und am besten noch mit ganz genauen Forderungen, wie und wo das Bein und der Arm.....

    Wir kuscheln immer noch alle gerne, aber sie ist zum Glück im letzten Jahr sehr viel ruhiger geworden. Das war irgendwie so eine Umbruchzeit, mit "großwerden", Rollen in der nun größeren Kleinfamilie finden, lernen, dass sie zwar über sich, nicht aber über andere bestimmen kann. .... Irgendwann hat es sich dann mehr und mehr zurecht geruckelt.

  • Ich habe einmal Tandem gestillt, den 2. und den 3.. F. war 2 und 3 Monate als T. auf die Welt kam. Unsere Stillregeln waren im Laufe des Tandemstillens: erst das Baby; zum aufwachen, zum Mittagschlaf, zum einschlafen. Dann fiel der Mittagsschlaf weg. Abgestillt waren sie dann gleichzeitig, als ich mit L.schwanger war. T. war 18 Monate.

    4Jungs(00/04/06/08) & 1Bienchen(13)

  • Das geht soweit, dass er sich selber haut, damit er dann mit Leidensmiene sagen kann "Mama, aua. Buse rinken!" weil er weiß, wenn er weh hat, darf er immer.

    Hihihi, mein Großer ist also nicht der Einzige mit der Idee.

  • Mein Großer rennt gegen die Wand, macht AUA AUA und will sein Trösterchen...gleiche Situation, keine Lösung...Stilljunkie trifft es auf den Kopf

    #hammer#lol#lol

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Hier ist die Situation unverändert, aber ich versuche, an meiner inneren Einstellung zu arbeiten.

    Oh und apropos "arbeiten"... seit ich wieder arbeite, geht's mir zunehmend besser damit. #schäm

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