3 Monate Auszeit im Ausland der Wahl, Wunschtraum mit ein bisschen Chance auf Verwirklichung

  • Israel? Wenn auch mit speziellem Engl...

    Der israelische Winter kann extrem ungemütlich sein, vor allem zwischen Ende November und Februar. Aktuell haben wir zwischen 6 und 12 Grad, Regen und Sturm. Nimm dazu die mies isolierten Häuser und die schlechten Heizungen (geheizt wird an den meisten Orten mit AC).

    Und fast noch wichtiger: billig ist es hier nicht.

  • Wuerde ich auch ueber die Westkueste der USA im Winter sagen. Selbst in San Diego kann das schon unangenehm nass-kuehl sein .. alles noerdlich von LA ist definitiv wechselhaft und in den Bergen sind viele Strassen im Winter zu. Lebenshaltungskosten sind auch nicht zu unterschaetzen. Zumal es zwar Palmen gibt, aber das Meer wirklich abartig kalt ist.


    Aber, wenn es im Winter nicht eckelig ist, dann ist es idR wirklich sehr schoen, weil kein Nebel, wunderbar warm und kaum Touristen. Ist aber sehr ungewiss. Und baden kann man definitiv nicht im Meer.

  • Thailand ist mW der 'Place to be' über den Winter in der Aussteiger-Familienszene. Weil es dort warm ist, günstig und die Infrastruktur trotzdem stimmt. Nur englisch verbessern würde dort nicht so wirklich klappen.

  • Eine Freundin ist gerade von den Kapverdischen Inseln von einem Forschungsaufenthalt zurückgekehrt... sie vermisst das Klima und die Lässigkeit (ist halt ein afrikanisches Land).

    Wie luxuriös oder teuer das ist, was es an Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten gibt, hab ich nicht auf dem Schirm. Aber es ist einfach mal kein ausgetretener Pfad...

  • Ihr seid toll!!!

    Vietnam und Thailand hatte ich gar nicht auf dem Radar, da werde ich mich Mal etwas schlau machen .


    Unsere Situation ist folgende:

    Mein Mann hat etliche hundert Überstunden angehäuft (öffentlicher Dienst). Die hat er bisher so vor sich her geschoben, von Jahr zu Jahr werden es mehr. Nun gibt es eine neue Regelung, nach der er sie innerhalb weniger Jahre abbauen muss, sonst verfallen sie. Warum also nicht alle in einem Jahr :D.

    Ob der Dienstherr es allerdings genehmigt, sie so planbar am Stück zu genehmigt ist nicht so einfach rauszubekommen. Vorgesehen ist es natürlich nicht, es wäre bestimmt ein längerer Kampf, das durchzusetzen.

    Nächsten Winter steht bei mir eventuell eine größere OP an, daher die Idee mit 2020/21.

    Winter, weil meine Bienen mich da nicht so brauchen und man hier nichts verpasst. Der Größe wäre 16 und noch in der 10. , also vor der Oberstufe.


    Das Gehalt meines Mannes liege also weiter, ohne die Schichtzulagen. Unser haus könnten wir problemlos vermieten, müsste vorher noch etwas aufgehübscht werden.


    Es ist mehr meine als unsere Idee, mein Mann ist dem Gedanken ggü aber nicht abgeneigt. Die Kinder wären begeistert, den sage ich aber nichts, die wären sonst viel zu enttäuscht, wenn es dann nichts wird.

  • Bekannte von mir haben zwei Monate Elternzeit auf den Kanaren (der kleinen grünen Insel?) verbracht. Das war beschaulich aber wohl sehr schön.

    Das hätte ich natürlich auch vorgeschlagen, aber man spricht dort kein englisch ;)

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    "Freiheit ist nichts, das man besitzt, sondern etwas, das man tut." Carolin Emcke


    save me

  • Wenn ihr es irgendwie finanzieren könnt: Neuseeland #love Australien ist auch toll, aber Neuseeland hat auf kleinerem Raum sehr vielfältige und teils spektakuläre Landschaften. Die Menschen sind großartig, zum englisch lernen ist es super (weil jeder Tankwart gern einen kurzen Plausch hält :)) und ich glaube so lange Zeit (vor allem als Familie zusammen) habt ihr nie wieder im Leben. Ich beneide euch ein bisschen...

  • Costa Rica waere ev auch eine Option? Halt eher Spanisch als Englisch, aber relativ sicher mit vielen Unterkunftsoptionen abseits irgendwelcher Hotels und noch relativ guenstig, wenn man erstmal da ist (jedenfalls im Vergleich zu AUS/NZ). Strand, Tropen, Regenwald, Vulkane, Schildkroeten, Faultiere usw. Aber halt eher klein. Ist auch relativ naturkatastrophenfrei glaube ich (habe aber keine Ahnung wie aktiv die Vulkane da sind). Montezuma's Rache wird man da vermutlich aber auch erstmal mitnehmen. Malaria-Risiko ist dafuer sehr gering. Das koennte in Thailand im Winter eher ein Problem sein. Dafuer aber Zika, falls das relevant ist.

  • Mit der Sprache: Bis dahin könntet Ihr doch alle noch etwas die andere Sprache lernen. Wenn man dann nicht ganz weit weg vom Schuss ist, dann findet sich auch im Zweifelsfall immer ein Englischsprechender Arzt im Fall der Fälle.

    Ich würde ja, Wetter hin oder her, eine Europareise machen. Mit Auto oder Zug durch die Gegend fahren.

  • Costa Rica würde uns vom Land sehr gefallen, aber der Englisch Wunsch ist weniger die Sorge, sich nicht verständigen zu können als vielmehr der Hintergrund,

    dass die Kinder ja viel in der schule verpassen würden, eh nicht die Englisch Leuchten sind und dann zumindest in dem Fach schonmal deutlich weniger Sorgen hätten. Und Englisch brauchen sie ja ohnehin

  • Naja, Englisch ist schon irgendwie die lingua franca der traveller. Wenn ihr Asien bereist werdet ihr euch ja vielleicht auch mal mit anderen Reisenden zusammentun. Okay, das ist nicht das Niveau das man in einem Englischsprachigen Land hat, aber auf der anderen Seite fällt es da leichter einfach draufloszureden wenn es alle nicht so gut können.

    Schoko

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Vielleicht wäre dann tatsächlich Namibia was für euch. Die Landschaft dort ist gigantisch.

    Dort wird Englisch, Afrikaans und Deutsch gesprochen, das Preisniveau habe ich als moderat empfunden.

    Es gibt viele deutsche Schulen.

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • Ich würde auch sagen Thailand: wunderschön, freundlich, günstig. Es wird sehr viel Englisch gesprochen.

    Der Hauptgrund wäre bei so grossen Kindern für mich aber die Möglichkeit Ihnen eine ganz andere Kultur, Religion und Lebensart zu zeigen.

    Das hat mich dort sehr beeindruckt.

    Thailand wirkte auf mich sehr freundlich und sicher.

  • Kann ich mir auch sehr gut vorstellen !

    Und vielleicht von dort noch weiter in angrenzende Länder.


    Namibia wurde ja auch schon vorgeschlagen,aber das finde ich zur Zeit eher unsicher. Wir sind mit einem weißen Namibier lose befreundet, der im vergangenen Jahr zwei Mal brutal überfallen wurde. Er sagt , die Stimmung würde sich gerade sehr ändern und er wird wohl jetzt, im baldigen Ruhestand, nach D auswandern. Laut ihm heizt sich die Stimmung, auch durch die politische Entwicklung in Südafrika, derzeit sehr auf.

    Leider. Denn es ist ein so schönes und interessantes Land!