Schwanger mit Wunschkind - und ich hab nur Panik !!!!

  • Wegen einer Hausgeburt brauchst du keine etwa große Wohnung. Da reichen zwei verschiedene Zimmer.

    Ich selber habe einige Hausgeburten gehabt, aber auch Kaiserschnitt und ambulante Geburten.

    Theoretisch ist es auch möglich ein Familienzimmer im Krankenhaus zu buchen, wo die große Schwester (wollt gerade "die Kleine" schreiben#freu) mit übernachten kann.

    Falls es wieder ein KH-Aufenthalt werden muss, gibt es auch da Möglichkeiten.


    Komm doch zu uns in den September-Strang rüber, sind nette Mamas da! #zwinker#pro

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  • Mir ging es bei der zweiten Schwangerschaft genau wie Dir. Und ich hatte solche Angst, dass mein großer zu kurz kommt oder das Baby oder oder.

    Meine Kinder sind die allerbesten Freunde, vom ersten Moment an. Mein Großer Sohn hat endlich jemanden, der jeden quatsch den er macht Toll findet und ihn anhimmelt. Mein kleiner Sohn hat dauerbespaßung.


    Die Geburt war auch kein Problem. Abends war ich schon im Krankenhaus, die Wehen kamen aber noch nicht so regelmäßig, dann ist mein Mann nochmal heim zum Großen (Oma war extra angereist) und dann als er wieder kam war ich quasi schon mittendrin. Am nächsten Morgen habe ich noch den Check vom Kinderarzt abgewartet und mich dann selber entlassen und lag dann den restlichen tag mit der ganzen Familie im Wochenbett.

  • Aber wie ging das denn bei euren Hausgeburten? Also es war ja wie ich lese immer unterschiedlich bei euch aber ich stell es mir schwierig vor, wenn das Geschwisterkind die Geburt mitkriegt, wenn es noch so klein ist oder? Also mit 2 Jahren.

    Der Meister war reichlich zweieinhalb als Nr. 2 geboren wurde. Die Geburt war nachts zu Hause, die hat er verschlafen.

    Nr.2 war 22 Monate als Nr. kam. War auch eine geplante Hausgeburt. Diesmal fingen die Wehen zum Frühstück an. Die Kinder waren also wach. Wir hatten damals eine 3-Zimmer-Wohnung. Mein Mann hat dann mit den beiden "Großen" gespielt bis das Baby da war. Der Jüngere kam dann ganz zum Schluß nochmal zu mir, ist aber mit meinem Mann dann wieder raus gegangen. Wir hatten mit den Kindern vorher Bilderbücher auch zum Thema Hausgeburt angeschaut. Es war kein Problem, dass sie die GEburt mitbekommen. In dem Alter finden die das nicht komisch oder peinlich. Die Kinder wissen ja auch nicht, dass es eher ungewöhnlich eine Hausgeburt zu haben. Für die mußte das so sein. Der Viereinhalbjährige hat sich hinterher sogar beschwert, dass er nicht genug gesehen hätte ;) Für diesmal ist wieder eine Hausgeburt geplant. Da wir die anderen drei nicht auslagern können wird sich mein Mann wieder um die Kinder kümmern. Ich brauche ihn aber auch nicht für mich.

    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    hebamme4u-Ticker

  • Ich muss jetzt noch mal aufs ursprüngliche Thema zurück kommen. Also unabhängig vom Thema, was mit dem großen Kind ist, gehts noch mal um meine Panik.


    Ich weiß jetzt seit 10 Tagen, dass ich schwanger bin (wie gesagt, gewünscht und geplant) und ich komm absolut nicht damit klar.

    Ich denke die ganze Zeit nur, ich pack das nicht, ich will das nicht, ich will nur weg. Dazu kommt noch die Übelkeit und die schlimmen Nächte. Aber langsam frag ich mich, ob das noch normale Stimmungsschwankungen sind oder ob das eine Schwangerschaftsdepression ist. Ich weiß einfach nicht weiter und komme nicht damit klar, dass ich so negativ gegen diese Schwangerschaft bin. Hatte das vielleicht auch jemand so extrem?

    Wenn ich mich zwischendurch freuen könnte, würde ich mir keine Sorgen machen, aber seit ich das Ergebnis hab, hab ich wirklich nur negative Gefühle.

  • Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht!! #liebdrück

    Du brauchst unbedingt jemanden im RL dem du deine Ängste anvertrauen kannst.

    Vielleicht eine Hebamme die dich jetzt schon kennenlernt und durch die Schwangerschaft begleitet?

    Idealerweise bietet sie vielleicht noch Akupuntur oder Aromatherapie an. Dann könnte sie vielleicht gleich etwas gegen die Übelkeit tun?


    Ich erinnere mich immer noch an eine ganz tolle Hebamme, obwohl es bereits 16 Jahre her ist. Die trank immer mit mir zusammen einen Tee und massierte den Bauch mit Rosenöl.

    Der Duft von Rosenöl und diesem Tee rufen auch heute noch sehr wohlige Gefühle von "glücklich schwanger" in mir wach. Obwohl es damals auch schwierige Momente zwischen ihren Besuchen gab und ich ebenfalls manchmal Zweifel hatte. Das aber hab ich total vergessen. Die angenehme, kraftgebende Begleitung hingegen war Balsam für meine Seele.


    Wer könnte dir denn jetzt im Alltag helfen? Und im Wochenbett?

    Deine Mutter oder Schwiegermutter vielleicht?

    Dann wärs doch bestimmt gut, diese Menschen einzuweihen?


    Oder seid ihr ganz allein auf euch gestellt?

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  • ja, da hast du wahrscheinlich recht, es ist gut mal jemanden einzuweihen.

    Wir sind nicht auf uns gestellt zum Glück sondern haben Mutter und Schwiegermutter. Es ist wahrscheinlich auch ein Problem von mir, dass ich oft denke, alles alleine schaffen zu müssen und die beiden nicht frage, weil ich denke, die ticken so ganz anders usw. Aber es ist wirklich ein guter Hinweis, Danke!


    Um eine Hebamme habe ich mich leider noch nicht weiter gekümmert, nachdem ich zu den ersten Anfragen keine Antwort bekommen hab, wars mir irgendwie alles zu viel und ich habs nicht weiter verfolgt. Aber das werde ich morgen versuchen zu schaffen.


    Danke!!

  • Ja, tu das!

    Bestimmt fühlt es sich für dich ganz anders an, wenn die Zukunftsplanung etwas realer wird. Und das wird sie automatisch wenn die Omas mit im Boot sind. Jedenfalls wenn sie euch als Familie mögen und euch unterstützen möchten.

    Die Verantwortung lastet dann nicht mehr allein auf dir, sondern wird zumindest teilweise auf mehrere Schultern verteilt.

    Vielleicht helfen dir die Omas auch schon recht bald und nehmen dir dein größeres Kind häufiger ab? Gerade Frühschwangerschaftsbeschwerden kennt man ja auch, da haben die bestimmt Verständnis für.

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  • mir ging es in der Frühschwangerschaft ähnlich. Ich hatte gar keine großen Beschwerden, bloß müder als sonst und appetitlos, sonst nix. Ich war zwischendurch sogar krank geschrieben, weil nicht klar war, ob ich weiter arbeiten darf oder ein Berufsverbot bekomme. Ich hatte also nichts zu tun und saß total lust- und kraftlos auf dem Sofa und war ziemlich verzweifelt, weil ich überzeugt war, mich nie im Leben um einen Säugling kümmern zukönnen. Ich hab mir richtig ausgemalt, was wäre, wenn da jetzt ein Baby weinen würde und ich mich kümmern müsste und mir war total klar, ich kann das nicht. Und ich hatte kein Kleinkind zu betreuen und wurde nachts auch nicht stündlich geweckt.

    Das gute ist, die Phase ging relativ schnell rum und dann konnte ich mich auch auf mein Baby freuen und war insgesamt auch wieder belastbarer.

    Kannst du dir für die nächste Zeit Hilfe organisieren? Die Omas häufig kommen lassen oder liebe Freunde? Kind und Mann öfter mal allein losschicken?

    Warst du schon beim Gyn? Wenn du Angst hast, dass es eine Depression ist, kann dir da sicher auch geholfen werden.

    Du schaffst das bestimmt! #knuddel

  • mia2018

    Mir ging es in 2 Schwangerschaften genauso wie dir. Obwohl gewünscht und geplant, hätte ich am liebsten alles rückgängig gemacht, war voller Panik und komplett fertig. Das hat sich immer so nach 2-3 Wochen gelegt. Es war aber so schlimm, dass es mich nachhaltig beeindruckt hat.

    Ich kann dir nur raten, sprich mit jemandem darüber, Freundin, Mutter, Schwiegermutter, Ärztin....versuch nicht alleine in diese Panik abzudriften. Und denk dran, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, es wird werden, ganz sicher. Mir hat der Realitätscheck geholfen, also was könnte realistisch tatsächlich passieren, und nicht das was ich mir panikgetrieben so gedacht habe

  • Danke Narnia  

    Das beruhigt mich schon etwas. Das schlimme ist glaub ich auch, dass ich immer denke "sch... Was ist nur mit mir los?" und wie komme ich da wieder raus?

    Bei mir sind aber gerade auch alle möglichen anderen Umstände schwierig. Mann beruflich viel weg und ich mit mega quengeligem Kleinkind alleine, Übelkeit, usw. Aber ich werde mich auf jeden Fall mal jemand anvertrauen. Danke. Es beruhigt mich, dass es bei Dir wieder weggegangen ist, einfach so...

  • Mir ging das ähnlich. Ich habe nachts viel wach gelegen und Gedanken gewälzt. Besonders in der Frühschwangerschaft. Und mir war dauernd übel. Jetzt, wo ich an das Gefühl denke, wird mir gleich wieder übel und ich habe den Geschmack von Mandeln im Mund, die ich derzeit immer gekaut habe.