KITA Öffnungszeiten nachmittags - Welche Konzepte kennt ihr und (wichtig!) wie werden die finanziert?

  • Ja, ständiges kommen und gehen ist für alle doof. Bei uns kann man um 12-12:30 Uhr und ab 14 Uhr bis Ende abholen. Wenn die 35-Stunden-Kinder weg sind, ab 14:30 Uhr werden je nach Erzieherinnenbesetzung die Gruppen zusammengelegt.


    Ich verstehe das Problem hier noch nicht. Man kann doch z.B. 3 Gruppen haben, nach 15 Uhr geht 1/3 der Kinder. Dann macht man zwei Gruppen daraus. Um 17 Uhr geht ein weiteres Drittel, hat man eine Gruppe und das als Schichtsystem. Erzieherinnen, die bis 19 Uhr bleiben, fangen um 10:30 Uhr an. Die anderen entsprechend früher.

  • Hier kostet der Platz ab 3jährig 125€ für 5h täglich zwischen 8 und 13 Uhr, so lange sind auch die Kerngruppen besetzt. Will man sein Kind früher (Sammelgrp ab 7Uhr und nachmittags flexibel bis 17.00Uhr) bringen oder später abholen, muss man in 5erschritten hochbuchen, kann diese 5h aber so legen, dass es mit den Arbeitszeiten zusammenpasst.

    Bringt man das Kind z.B. nur 4 Vormittage, muss man für Nachmittags trotzdem Stunden aufbuchen.

    In der Sammelgruppe morgens und an den Nachmittagen wechselt das Personal je nach Arbeitsvertrag täglich durch. Bezugserzieherin ist da nicht.

  • Hier werden die Kinder zwischen 7h und 9h gebracht und können je nach "gebuchter" Stundenzahl (4-5, 6-7, 8-9, 9+) abgeholt werden, wann es gefällt, die Kita schließt um 17h. Die meisten Kinder werden zwischen 15h und 16h abgeholt.


    Das Abholen sieht so aus, dass man in die Gruppenräume geht, sein Kind sucht, es bei einem Erzieher abmeldet und geht.


    Das ist natürlich komfortabel, aber ich persönlich finde es für das Spiel der Kinder (und Aktivitäten im Kreis o.ä., die ja auch teilweise nachmittags stattfinden) total störend, wenn zwischen 15h und 16h ständig Eltern reinlaufen.

  • Hier haben die KiTas normalerweise von 6:30 Uhr - 17:30 Uhr geöffnet. In den Randzeiten werden Gruppen zusammengelegt, in der Kernzeit (ca. 8 - 16 Uhr) werden die Kinder in Gruppen betreut. Gebracht werden sollte bis 9:00 Uhr (in Absprache, z.B. bei Schichtarbeit aber auch anders möglich). Abgeholt werden sollte nicht in der Mittagsruhe, ansonsten flexibel. Verträge mit der Stadt kann man in 5er-Schritten bei der Wochenbetreuungszeit machen (20, 25, 30, 25, 40, 45 h). Die Erzieher dokumentieren Bring- und Abholzeit, so dass nachvollziehbar ist, wieviele Stunden ein Kind tatsächlich betreut wurde. Man sollte halt die maximal benötigte Betreuungszeit buchen. Den Vertrag kann man jederzeit ändern.

    Ein seit jahrzehnten bewährtes Prinzip hier (funktioniert auch in den Schulhorten so flexibel). Die Personalplanung erfolgt aufgrund von Erfahrungswerten.

  • Das ist natürlich komfortabel, aber ich persönlich finde es für das Spiel der Kinder (und Aktivitäten im Kreis o.ä., die ja auch teilweise nachmittags stattfinden) total störend, wenn zwischen 15h und 16h ständig Eltern reinlaufen.

    Bei uns kann ab 14 Uhr auch (für uns zum Glück) flexibel abgeholt werden. Und ich hab den Eindruck, dass es die meisten Kinder nicht die Bohne juckt, wenn nach und nach ein anderes abgeholt wird. Die meisten haben eher etwas Respekt davor, wenn plötzlich zu viele Eltern auf einmal auflaufen.

    Manches fängt klein an,
    manches beginnt groß,
    aber manchmal ist das Kleinste das Größte. #love

  • Ich verstehe nicht, wieso man da neue Erzieher für braucht. Eher weniger, weil dann nicht mehr so viele Kinder bis 19 Uhr bleiben.


    Also bei uns werden Module gebucht. Grundmodul 8 Uhr bis 12 Uhr ohne Mittagessen. oder bis 13 Uhr mit Mittagessen.


    Frühmodul 7 bis 8 Uhr

    Modul 1: 13 bis 15 Uhr

    Modul 2: 13 bis 16:00 Uhr

    Modul 3: 13 bis 16:45 Uhr

    Modul 4: 13 bis 17:45 Uhr


    Für jedes Kind kann unabhängig von der Gruppenzugehörigkeit zusätzlich zum Grundmodul die Frühbetreuung sowie eins der anderen Module 1 bis 4 gebucht werden. Wenn ein Kind abgeholt wird, ist die Gruppe halt kleiner und nach und nach werden die Gruppen dann zusammengelegt und einzelne Erzieherinnen gehen nach Hause.


    Zeiten für Bringen und Abholen:

    Bringzeit bis 9 Uhr (Ausnahmen nach Absprache möglich)

    Abholzeit vor dem Mittagessen wird glaube ich gar nicht genutzt, wäre aber möglich.

    Abholzeit 12:45 Uhr bis 13 Uhr nach dem Mittagessen und vor der Ruhezeit , die von 13 bis 14 Uhr geht.

    Abholzeit 14 Uhr bis Ende

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  • Hier gab es keine festen Zeiten. Morgenkreis begann um 9 Uhr, bis dann sollte man sein Kind gebracht haben. Falls es _mal_ später wurde, war es auch kein Ding (krank, Kind bockig, whatever...).

    Feste Abholzeiten gab es nicht. Rechtsanspruch auf 5 Stunden, bei Berufstätigkeit ggf. mehr. Ich war freiberuflich mit unregeläßigen Einsätzen, aber wenn, dann richtig langen Tagen -> Betreuungsschein bis 18 Uhr. Ich konnte flexibel abholen, spät bei Bedarf, an anderen Tagen nach Gusto und Kinderwunsch. Spontane Verabredungen der Kinder waren auch recht häufig (Anruf nach dem Mittagessen "hier ist die Mama von Simone, kann ich eure mitnehmen, die Mädels wollen noch zusammen bei uns spielen"). Alles kein Problem.

  • Als die Betreuungszeit bei uns im Kindergarten erhöht werden sollte (eine Stunde täglich), wurde eine Personallösung durch Umverteilung gefunden. An einem oder zwei Tagen ist jetzt eine Erzieherin, die bisher nur Springkraft war, regulär in der Gruppe und die ursprüngliche Erzieherin fängt die verlängerte Öffnungszeit an den übrigen Tagen auf. Damit muss nicht eine zusätzliche Kraft täglich für eine Stunde bereitstehen, sondern sie arbeitet halt an einem oder zwei Tagen komplett.

  • Ich habe die anderen Antworten nicht gelesen.

    Hier werden die Kinder von 6:30 bis 16.30 betreut. Es gibt Gutscheine für 6, 8 und 9 Std., die Eltern bezahlen seit dem letzten Sommer nichts.


    In der Zeit bis 8:30 sind alle Kinder zusammen, nach 15:00 sind auch alle Kinder zusammen. Dazwischen in ihren Gruppen bzw. die Größeren im offenen Bereich. Die Erzieher wechseln sich ab mit Früh-, Mittel- und Spätdienst. In der Kernzeit von 9 bis 15.00 sind alle Erzieher da, an den Randzeiten wechselt es. Je nach dem, wieviele Kinder mit welchem Stundenkontingent da sind und wieviele Integrationskinder, werden Stunden unter den Erziehern aufgeteilt.

    Abgeholt werden kann nach dem Mittagessen und ab 14.30 flexibel bis zur Schließzeit. Angemeldet wird nur morgens die Mittagsabholzeit sonst nichts. Vorteil ist, dass die Kinder alle Erzieher gut kennen und wir in Notsituationen schon mal frühe oder späte Betreuung in Anspruch genommen haben.

  • Unser KiGa hat offen von 7:30-16:30 /Fr 15:30


    Man kann nachmittags immer bis zur vollen Stunde buchen bzw. KiGa-Ende. Das muss man für das ganze KiGa-Jahr festlegen, bezahlt dann gestaffelt Beiträge (max. ca. 150 EUR für KiGa, also >= 3J.) So ist es eigentlich in allen KiGas bei uns. Unser KiGa erlaubt nachmittags ab 13:00 durchgängig abholen bis zu seiner gebuchten Endzeit. Man kann mal für einzelne Tage für 10EUR/Stunde verlängern, wenn es vom Personal passt. In anderen KiGas wird das aber deutlich strenger gehandhabt, dass man nicht (regelmäßig) zu früh abholen darf.


    Meines Wissens nach ist es in Bayern ziemlich strikt geregelt, dass man nicht kürzer kommen darf als gebucht. Ganz extrem ist es bei den Horten wo es hier im Kreis gerade massiv Probleme gibt weil zu viele Hort das nicht hart genug handhaben und daher jetzt Unmengen an Zuschüssen zurückzahlen sollen.


    Vom Personal her kenne ich es aus mehreren KiGas so, dass zu den Kernzeiten alle da sind, aber in den Randzeiten deutlich ausgedünnt wird entsprechend der Buchungen. Bei uns kann auch nur ca. 1/3 der Kinder einen "langen Platz" bis 16:30 buchen, für alle anderen ist 15:00 Schluss. Für die langen Plätze muss man regelmäßig Arbeitszeiten der Eltern nachweisen.

  • *flüster* offenes Konzept *flüster*


    Wir haben einen 8 Stunden Platz (min. Zeit 4,5 Stunden, dann 6, 7, 8, 9, 10, 11). Der Kindergarten öffnet 6.15 - 17.15 Uhr. Dafür zahlen wir (weil zweites Kind in einer Tageseinrichtung) 77,88/Monat. Essen (um die 60euro) kommt dazu. Arbeitsnachweis der Eltern braucht es nicht. Achso, für den Betreuungsschlüssel (1:12 bei uns in Sachsen) gilt ein ganzes Kind erst ab 9 Stunden. Dementsprechend hüpfen bei uns sehr viele halbe Kinder rum.. weil die meisten Eltern wohl die 8 Stunden haben. Ist natürlich dämlich für die Erzieherberechnung.. Ich hab auch schon mal überlegt, auf 9 Stunden zu erhöhen, nur damit unser Platz als Ganztagsplatz gerechnet wird.


    Durch das offene Konzept kann zu jeder Tageszeit gebracht/geholt werden. Morgenkreis ist um 9, da ist es schön, wenn die Kinder da sind. Es gibt für 120 Kinder drei "Stammgruppen" (für den Morgenkreis, mit festem Erzieherteam, thematisch verortet) und eine "Entdeckergruppe", in der die neuen Kinder eingewöhnt werden.. mit wechselnden Erziehern. Und die Kinder können sich von dort aus dann den Kindergarten (und ihre Bezugserzieherin/Stammgruppe) selbst wählen. Unser Erzieherteam arbeitet sehr reflektiert miteinander und so gab es in den letzten Jahren da einiges an Veränderungen.. aber durchweg alle positiv.


    Im Moment ist allerdings Ausnahmesituation, weil wir ausgelagert sind mit Busshuttle früh/nachmittags..

    Ich bringe das Kind aktuell gegen 7.30 Uhr in den Kindergarten (Nachbarstraße, dort fährt der Bus und wir haben früh und abends einen "Auffangraum") und hole ihn 15.45 ab. Die überzogene Zeit zahlt die Stadt.

    Kann ihn aber völlig problemlos im Auslagerkindergarten abholen, muss eben nur vorher kurz durchgeben, dass er nicht mit dem Bus fährt.



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  • Ich habe Eure Antworten fleißig in eine Excel-Tabelle überführt und strukturiert #wisch

    Ich fasse zusammen:

    Die anscheinend gängigen Modelle sind laut Eurer Berichte:


    Es gibt eine Kernöffnungszeit, die bezahlt wird und zu der die Kinder anwesend sind.

    Alles was darüber hinaus geht wird abgedeckt durch diese Konzepte:


    Konzept 1:

    Es wird eine zusätzliche Betreuungsstunde geschaffen, damit man die Kinder etwas später aus der Kernzeit abholen kann. Dafür ist mehr Personal nötig und der Elternbeitrag für alle steigt (und Stunden müssen von der Stadt bewilligt werden). Möglicherweise ist eine Umstrukturierung möglich, indem ein Springer an 1 -2 Tagen zusätzlich reguläre Stunden in der Kernzeit übernimmt, die der eigentliche Erzieher "spart" und dann an manchen Nachmittagen ran hängen kann.

    Vorteile: Evtl. relativ wenig zusätzlicher Organisationsaufwand

    Nachteile: steigende Kosten für alle, auch die, die keine verlängerte Öffnungszeiten brauchen.


    Konzept 2:

    Es gibt eine Nachmittagsgruppe, die zu den Betreuungszeiten hinzu gebucht werden kann. Häufig gilt das dann für ein ganzes KITA-Jahr, manchmal gibt es nach 1/2 Jahr eine neue Möglichkeit diese dazu bzw. weg zu buchen.

    Vorteile: Planungssicherheit für den Personalaufwand, zusätzliches Personal ist dann fest in der KITA vorhanden.

    Nachteile: Starres Konzept. Es gibt nicht viele Betreuungsplätze, da für jedes Kind ein Betreuungsplatz für den ganzen Nachmittag frei gehalten werden müsste. Stunden müssen von Eltern gebucht werden, die nicht genutzt werden müssen, falls sie nur einzelne, zusätzliche Stunden benötigen.


    Konzept 3:

    Es werden Betreuungsstunden in gestaffelten Schritten dazu gebucht. Meistens pro Woche:

    - 5 Stunden,

    - 15 Stunden

    - 25 Stunden (25 Stunden +)

    Diese werden dann für die Frühbetreuung oder/und die Nachmittagsbetreuung eingesetzt.

    Die Tage, wann diese Stunden eingesetzt werden, sind entweder fest geplant am Anfang des Jahres für das ganze KITA-Jahr (gut für die Planungssicherheit fürs Personal), am Anfang des Monats (Kompromiss für die Planungssicherheit fürs Personal und Flexibilität der Eltern), oder neu für jede Woche (schlechte Planungssicherheit fürs Personal, aber erfahrungsgemäß wohl irgendwie machbar).

    Eltern dürfen Wunschzeiten für diese Planung abgeben und der Kindergarten versucht, diese zu erfüllen und hält Rücksprache mit Eltern, um ein für die meisten Eltern annehmbaren Zeitrahmen zu finden.

    Da erfahrungsgemäß die meisten Kinder gegen 15 -15:30 abgeholt werden, bleiben die Kinder bis dahin in ihren Gruppen. Nach und nach werden die Gruppen zusammengelegt, bis am Ende nur noch wenige Kinder und ein Erzieher vorhanden sind.

    Für die Erzieher bedeutet das Konzept mehr Arbeitsstunden. Evtl. kann die Umstrukturierung aus Konzept 1 greifen und somit verhindern, dass für wenige Stunden (z.B. bis zu den 5 zusätzlichen Stunden) zusätzliches Personal (# Bezugsperson) eingestellt werden muss.

    In Einzelfällen sind spontane, zusätzliche Zeitbuchungen für 10 EUR/h möglich.



    Konzept 3 wird in einer ähnlichen und im Detail unterschiedlichen Funktionsweise an Euren KITAs am Häufigsten angewandt.

    Habe ich das richtig verstanden?


    So richtig habe ich aber noch nicht verstanden, wie viel zusätzliches Personal benötigt würde. Die Sache mit der Umstukturierung in Mafus KITA klingt am Besten finde ich. Da ist das zusätzliche Personal für die Kinder, die bis 15 Uhr bleiben (z.B.) gut bekannt. Das wäre ja dann aber nur eine Erzieherin, die länger bleiben würde. (Und in unserem Falle das Personal, das die bestehende Nachmittagsgruppe sowieso schon leitet.). Mhmm... da fehlt doch noch eine Erzieherin /SPA, oder?


    Moose: Wie machen das bei Euch die Erzieher? Du meinst, dass sie keine flexiblen Arbeitsverträge haben wie bei Nigiri. Haben sie dann einfach mehr Stunden als eine "normale" Vormittagskraft?

    Zosa, Stella, Elektra, Schnacki, Freda, Nebelung, Jette: Mich würde mal interessieren, wieviel bei Euch die Zusatzbetreuung kostet (Elternbeitrag) und welche Erzieher dann nachmittags da sind. Die vom Vormittag oder andere?

    Einen schönen Abend Euch#applaus

  • Das kostet nichts extra. Es ist ja auch keine Zusatzbetreuung, sondern die ganz normale Öffnungszeit.

    Wenn ich einen 25 Stunden-Platz habe, zahle ich weniger an die Stadt als bei 45 Stunden. Aber extra mehr dazubuchen geht nicht.

    Die Erzieher sind die gleichen. Es sind dann halt nur nicht alle da.

    Gruß,


    stella mit Eichhörnchen-Dinosaurier (9/06) und kleiner Überraschung (1/14)


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  • Das Personal ist dasselbe wie auch am Vormittag. Die Zeiten werden im Team per Dienstplan / Schichtplan geregelt. In den Randzeiten (7 bis 9 Uhr und 15 bis 17 Uhr) wird weniger Personal gebraucht, da ja auch nur weniger Kinder anwesend sind. Der Kindergarten hat im Prinzip feste Gruppen, diese gelten jedoch nur während der Kernzeiten. Danach werden die Gruppe zusammengelegt.


    Die Kosten sind hier nach Einkommen gestaffelt. Zur Orientierung ein paar Eckwerte.

    Niedrigste Einkommensstufe (max 30T EUR Bruttoeinkommen p. a.): 60EUR bei 6 Std. / 80EUR bei 7 Std / 100 EUR bei 8 Std. / 120EUR bei 9 Std. / 140EUR bei 10 Std.

    Höchste Einkommensstufe (ab 82T EUR Bruttoeinkommen): 210 / 260 / 310 / 460 / 410

  • Die Erzieher haben vermutlich einen Vertrag über x Stunden an y Tagen in der Zeit von 7 bis 17 Uhr. Die genaue Lage der Arbeitszeit bestimmt dann der Schichtplan. Wobei ich gar nicht mal weiß, ob arbeitsvertraglich Uhrzeiten eingeschränkt sind, sonst wäre ja jede Teambesprechung ein Problem.

  • Ist doch recht einfach mit den Schichten, die überlappen.

    Bei uns geht eine von 7:30 Uhr bis 16 Uhr und eine von 8:30 Uhr bis 17 Uhr. Dazu kommen Teilzeitkräfte, die eher im Vormittagsbereich anwesend sind.

    Bei Euch ist es durch die langen Öffnungszeiten komplizierter, aber das habt ihr jetzt ja auch schon. Ich verstehe nicht warum früher abholen zu mehr Erzieherbedarf führt, eher zu weniger.

  • Hier (Betriebskita in NRW) können um die 35/45 Stunden pro Woche herum Randzeiten für 8€ die Stunde gebucht werden, das geht bis längstens 20 Uhr (ansonsten Ende 17 Uhr bei 45 Stunden). Das ist allerdings nicht als Dauerlösung gedacht und soll eine gewisse Anzahl an Stunden/Tagen nicht überschreiten.

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  • Es ist hier keine Zusatzbetreuung, sondern Öffnungszeit und somit auch in den Elternbeiträgen einkalkuliert. Bei den städtischen Kitas zählt man abhängig von Buchungsdauer, Einkommen, betreuten Geschwistern, bei den privaten ist es unterschiedlich. Dabei wird kein Unterschied zwischen Vormittag und Nachmittag gemacht.


    In der privaten Kita, in die mein Jüngstes geht, sind die Beiträge abhängig von Einkommen und Geschwistern. Dort gibt es nur ein Zeitmodell, dass den Öffnungszeiten entspricht (8 Stunden von Mo-Do, 6,5 Stunden am Freitag). Die Erzieherinnen arbeiten abhängig von ihrer individuellen Arbeitszeit so, dass zu Zeiten, wo (erfahrungsgemäß) alle bzw viele Kinder da sind, alle Erzieherinnen da sind und in den Zeiten, in denen erfahrungsgemäß weniger Kinder da sind, sind weniger Erzieherinnen eingeplant.