Entzündung der Nasennebenhöhlen - Tipps gesucht

  • Es nervt! Ich mache schon seit Wochen mit meinen entzündeten Nasennebenhöhlen rum. Mal ist es besser, dann wieder schlechter. Einmal bin ich aufgewacht und meine Augen waren halb zugeschwollen. Und ich hatte keine Falten mehr im Gesicht. 8o #super


    Momentan ist es wieder besser, also einfach weiter Abwarten? Der Kinderarzt hat sich letztens erbarmt und mir ein Antibiotikum aufgeschrieben. Da bin ich aber noch unschlüssig, ob es das wirklich braucht. HNO und Kieferorthopäde hielten es noch nicht für nötig. Sollte ich doch mal zum Radiologen? Bringt mir das irgendeinen Erkenntnisgewinn?


    Ich nehme alle Tipps gern entgegen, von der chemischen Keule bis zum Handauflegen.

    Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

  • Wir haben das dauernd. Uns hilft am besten drei Mal täglich erst schnauben, dann abschwellendes nasenspray, im Liegen einwirken lassen. Dann schnauben und Cortison nasenspray. Zusätzlich inhalieren, mindestens zwei Mal täglich.


    Dauert trotzdem lange. Gute Besserung!

    Signatur kommt, sobald ich Zeit zum Nachdenken hatte. Voraussichtlich in 2033.

  • Radiologe habe ich noch nie gehört, eigentlich kann der HNO schallen und alles sehen.

    Schleimlöser und ganz wichtig abschwellendes Nasenspray, helfen hier gut, manchmal brauchte es Antibiose.

    Was auch gut ist, ist eine Nasendusche mit Salzwasser.

    Liebe Grüße,


    Ich, mit Tochter (2/06) und tochter (12/07).

  • Hier auch, jedes Jahr wieder, und es tut so weh... Ich schlage beim ersten Schnupfen direkt los mit Sinupret Forte, und lade ggf nach mit Cortisonspray.

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Ich hatte bis vor 12 Jahren etwa 2x/Jahr Nebenhöhlenvereiterung, bestimmt 13 Jahre lang oder so.


    Was mir da akut geholfen hat geht z.T. in eine Richtung, die meine Vorschreiberinnen auch schon empfohlen haben: ich habe 2x/Tag das folgende Programm absolviert:

    abschwellende Nasentropfen nehmen

    Sinusitis Hevert einnehmen

    wenn das beides wirkt (die Tropfen zum Kanäle öffnen und das Sinusitis Hevert zum Suppe-zum-Laufen bringen) mit Kamillentee mit Transpulmin (oder japanischem Minzöl o.ä.) inhalieren und dabei/danach die Nase putzen.

    Ich habe dabei immer eine spezielle Technik angewendet, die bei mir gut funktioniert hat, aber ich weiß nicht, ob die allgemein empfehlenswert ist: Ich habe den Kopf weit vorgebeugt/hängen lassen, dann Druck auf die Nebenhöhlen gegeben (mit Nase zuhalten), dann noch vorgebeugt nach vielleicht 30 Sekunden den Druck wieder abgelassen. Das drückt bei mir richtig die Flüssigkeit aus den Nebenhöhlen (sftd ;)).


    Damit war der Zauber dann meist nach vielleicht einer Woche vorbei.


    Genervt hat es trotzdem, so dass ich vor 12 Jahren dann mal bei einer klassisch homöopathischen Behandlung war. Die brachte mir zwar eine Erstverschlimmerung in Form eines Schnupfens mitten im August ein, aber eine Sinusitis hatte ich seitdem nie wieder. Und nach diesem einen Schnupfen auch erstmal 3 Jahre überhaupt keinen mehr. Obwohl Q damals frisch in der Krippe war.


    Dir wünsche ich jedenfalls gute Besserung!

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Zudem dem bereits genannten, werf ich mich noch mindestens zwei Mal täglich unter die Rotlicht Lampe.

    Gute Besserung 🍀

  • Genau mein Thema. Mein Programm zur Zeit ist. Gelomyrtol Forte 2 mal täglich und Nasendusche. Und dass muss ich wirklich diszipliniert machen, sonst wird es ganz schlimm.

    Jetzt habe ich noch eine Überweisung zum Radiologen bekommen, um zu gucken, was da los ist. Wenn die Bilder da sind, wird auch ein Allergietest gemacht. Auch soll ich zum Zahnarzt, um zu gucken, ob mit denen alles in Ordnung ist, damit ausgeschlossen werden kann, dass keine Entzündungen im Kifer sitzen. Großes Blutbild wird auch noch beim Hausarzt gemacht. Mal sehen, ob dabei was rauskommt

    "Alles was wir fühlen, zerfällt in dem Augenblick, in dem wir es versuchen zu erklären.
    Alles was wir fühlen, erstrahlt in dem Augenblick, in dem wir unsere Ängste überstehen." Madsen

  • Ich würde empfehlen, damit schnell bei einem HNO Arzt aufzuschlagen weil die doch andere Möglichkeiten haben als Hausarzt, z.B. Ultraschall und ich habe dort nach Abstrich auch ggf. ein zu den Bakterien passendes AB bekommen im Gegensatz zum Breitband-AB vom Hausarzt. Cortison Nasenspray habe ich auch nur vom HNO bekommen.


    Ansonsten besteht mein Standardprogramm aus:

    Nasenduschen

    Sinupret extract

    abschwellende Nasentropfen

    Rotlicht

    Inhalieren mit Kamille

  • Rotlicht

    Das ist das, was hier am Besten hilft.

    Bevor ich ein Antibiotikum geben würde, würde ich testen lassen, ob es auch wirklich Bakterien sind und keine Viren und ob es auch das richtige Antibiotikum ist (Erreger bestimmten lassen). Ansonsten ist die Darmflora auch im Eimer und die Darmbakterien sind ja für die gesamte Immunabwehr sehr wichtig.

    Gute Besserung!

  • Ich hatte früher auch immer wieder Nebenhöhlenentzündung. Am besten hat bei mir ein Dampfbad geholfen: Kochendes Wasser in eine große Schüssel und dann den Kopf darüber hängen mit einer Wolldecke zugedeckt. Das ganze täglich dreimal für 10 bis 15 Minuten.

  • Ich finde Nasenspray auch ganz schrecklich und Tropfen fühlen sich besser an für mich.

    Als ich in einer Schwangerschaft eine heftige Sinusitis hatte, auch Akupunktur nicht half und ich auf keinen Fall AB nehmen wollte, habe ich mich gezwungen 3l am Tag zu trinken, ein paar Tage hintereinander(normalerweise schaffe ich 1,5-2l am Tag). Außerdem auch Gesichtsdampfbäder (mit Handtuch über Kamillendampf) und Nasendusche. Nach 2-3 Tagen fing sich der Schleim an zu lösen.

    Und ganz wichtig: Ruhe und schonen, viel liegen, keine Anstrengungen


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  • Rotlicht

    Das ist das, was hier am Besten hilft.

    Das sollte ich auch mal ausprobieren. Benutzt ihr eine Schutzbrille für die Augen?


    Ach ja und trinken, trinken, trinken #ja

    "Alles was wir fühlen, zerfällt in dem Augenblick, in dem wir es versuchen zu erklären.
    Alles was wir fühlen, erstrahlt in dem Augenblick, in dem wir unsere Ängste überstehen." Madsen

  • Danke schon mal an die vielen Mitdenker. So schlimm hatte ich das noch nie.


    Das Cortisonnasenspray soll ich nur einmal am Tag nehmen und ich habe das Gefühl, dass bringt nix. #gruebel Also, das abschwellende hat mehr Bums (ich nehme das für Kinder mit 0,05 %). Die Tropfen laufen mir in den Rachen, das Spray benetzt gleichmäßig. 2 HNO meinten, Spray wäre besser als Tropfen (verteilt sich besser). Tropfen kann ich aber nochmal probieren, die habe ich eh noch da.


    HNO hat Ultraschall gemacht, aber ich weiß nicht mehr wie das Ergebnis war. Ich war wegen des sehr kranken Kindes abgelenkt. Er hat mir nur eine Überweisung zum Radiologen in die Hand gedrückt mit den Worten "wenn es schlimmer wird". Es wurde dann zwar auch viel schlimmer, aber danach eben auch wieder viel besser.


    Ich suche noch etwas richtig gutes Schleimlösendes. Habe wochenlang Sinupret extrakt (und Bronchipret) genommen, ohne Effekt. Dann bin ich auf Gelomyrtol forte gestoßen, welches ich immer noch 2 - 3 mal täglich nehme, das ist schon viel besser. Dürfte für mein Empfinden aber auch noch stärker sein. Der Schleim ist echt klebrig und kaum rauszubekommen.


    Nasendusche habe ich da und will ich eigentlich auch gern ausprobieren, aber ich habe Angst davor. #schäm Ohne Witz, schon beim Gedanken daran, bekomme ich Zustände. Allein das Nasenspray zu verabreichen, ist immer ein langer Überwindungsakt. Dampfbad/Inhalieren kann ich mal eine Weile regelmäßig machen, das ist so schön niedrigschwellig.


    Sinusitis Hevert kenne ich noch nicht. Da ich aber mit Apis (nehmen wir für Mückenstiche) meine Riesenschwellung wegbekommen habe, werde ich das definitiv ausprobieren.


    Kann man mit einer Rotlichtlampe etwas verschlimmern, so von wegen Bakterienwachstum?


    Zahnarzt war ich auch (mir tun mittlerweile auch die Zähne weh), aber er meint nach Blick auf das Röntgenbild, die Zähne wären ok. Allergietest wäre noch eine Möglichkeit. Vielleicht ist da etwas dazugekommen. Und Blutbild behalte ich auch im Hinterkopf.


    Edit:


    Mehr trinken kann nicht schaden, das kommt gerade etwas zu kurz. Aber das mit der Ruhe und dem Schonen bekomme ich nicht hin. Die Kinder sind wieder/immer noch krank, wir stehen schon wieder mit einem Bein im Krankenhaus und mich stresst diese Sorge und Angst enorm.


    Bei Rotlicht mache ich die Augen immer zu oder schaue nach unten und lese dabei.

    Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Sakura ()

  • kurz, da vom Handy:

    Mir hilft am besten inhalieren mit Kamillentee und abschwellende NasenTROPFEN. Und bei Bedarf Ibu.


    Die Nasendusche hat es bei mir verschlimmert - irgendwie passt meine Anatomie dafür nicht.

    Grüße von der bärin


    "Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben." A. Gide

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von bärin ()

  • Das mit der Radiologie hatte ich auch nachdem ich meine Nebenhöhlenentzündung monatelang nicht wegbekommen habe. Letztlich wurde danach die Entscheidung für eine OP gefällt, weil da genauer zu sehen war, wie die Kanäle liegen und dass es zu tief liegenden Höhlen halt quasi keine Belüftung mehr gab.


    Das Cortisonspray wirkt nach meinem Verständnis nicht kurzfristig abschwellend, sondern soll auf einer längeren Zeitskala dafür sorgen, dass sich Polypen(?) zurückentwickeln. Bei mir heißt es immer: die Packung bitte aufbrauchen - und das dauert einige Wochen. Wichtig ist, das richtig einzunehmen, so dass es wirklich tief genug hinkommt. Dazu kann es auch sinnvoll sein, erst abschwellende Nasentropfen zu nehmen und dann kurz darauf das Cortisonspray.


    Zur Nasendusche kann ich nur sagen: nur Mut! Solange man den Mund richtig aufmacht, ist das echt nicht so schlimm wie es klingt. Ich fand die Vorstellung früher auch gruselig, habe aber die befreiende Wirkung schätzen gelernt.

  • Wenn du das schon seit Wochen hast, würde ich das AB nehmen. Ich habe früher häufig NNH Entzündungen gehabt und nach einiger Zeit weiß man, wann es Zeit für ein AB ist. Besonders, wenn es erst besser und dann wieder viel schlimmer wird und dir die Zähne weh tun. ISt meine Erfahrung.


    Rotlicht finde ich sehr unangenehm.


    Aber den Zwiebelsaft mit Honig, den wir für unsere Kinder immer machen, kann ich nur empfehlen! LEg dir auch nachts mal ne Zwiebel ans Bett (auch wenn du dann meinst in einer Dönerbude zu pennen)


    Ingwer lutschen oder als Tee ist auch gut.


    Von Gelomyrtol muss ich ko... und Sinupret wirkt nicht, finde ich.


    Gute Besserung