Wie sind eure Kinder zu ihren Hobbys gekommen? Wollt ihr mal erzählen?

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    • Offizieller Beitrag

    Liebe Rabeneltern,


    wie und in welchem Alter haben eure Kinder denn ihr Hobby entdeckt?

    Wollt ihr mal etwas erzählen?


    Der Hintergrund hierzu:

    Mein Großer scheint eine Form von Input zu brauchen, er ist neugierig und bewegt sich eigentlich gern.

    Das übliche Kinderturnen, Musikgarten, Kinderschwimmen, etc haben wir komplett ausgelassen, das hier ebenso übliche Fußball für Jungs in seinem Alter interessiert ihn nicht.


    Wenn ich ihn frage, was er gerne machen würde, sagt er spontan Klettern (was wir aber nicht ausprobiert haben, er war nur am Klettersteig mit dabei und fand das voll spannend und wollte das lernen).

    Prinzipiell ist er recht beeinflussbar, deshalb will ich ihn da nicht zu sehr in eine Ecke drängen und zügle meine innere Fördermutti mal. ;)

    (Ich selbst habe mein Hobby von meinen Eltern aufgedrückt bekommen, das will ich natürlich nicht machen)


    Daher bin ich neugierig, wie das bei euren Kindern so war bzw ist.

  • Kind 1 hat einiges ausprobiert und immer direkt wieder gelassen.

    Irgendwann hat er dann seinen Sport für sich entdeckt, ich glaube so mit 8 oder 9 Jahren.

    Das ist aber auch das Einzige, was er macht.


    Kind 2 macht sehr viel.

    Allerdings probiert er nicht gerne aus.

    Ihn musste ich dann "zwingen".

    Das heißt, ich hab ihn bei verschiedenen Sachen zur Probe hingeschickt.

    Angefangen hat er mit 2 beim Turnen, dann mit 6 sind andere Sachen dazu gekommen.


    Das "Problem" ist, dass er dann eigentlich alles machen will und auch dabei bleibt.

    Ihn muss ich jetzt bremsen und vor die Wahl stellen, weil alles einfach nicht geht.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

    Einmal editiert, zuletzt von Mondschein ()

  • Der Kleine: Hat auf dem Schulhof das Fußballspielen für sich entdeckt (im Kindergarten hat es ihn noch null interessiert). Wollte auf einmal ganz dringend im Verein spielen. Allerdings war das für uns schwierig mit den Zeiten und weil wir damals nur ein Auto hatten und alle Möglichkeiten weiter weg waren - wir haben erstmal versucht es auszusitzen. Und ehrlich ich kann mir immer noch Schöneres vorstellen, als ihn zweimal die Woche zum Training und samstags zum Spiel zu fahren und mir dabei die Füße platt zu stehen ;) . Aber es macht ihn glücklich und auch wenn seine Mannschaft momentan mäßig erfolgreich ist, freut er sich immer aufs Training (und die Frustrationstoleranz ist deutlich gestiegen, er weint nicht mehr bei jedem Gegentor ;) ). Also vereinsmäßig zu spielen begonnen hat er dann mit 7 Jahren. Zusätzlich spielt er noch Schach -deutlich erfolgreicher übrigens :) .


    Die Große: Hatte in der Grundschule Theater-AG und hat dass dann im örtlichen Theater weitergemacht und liebt es. Hat auch mal Klavier und Karate ausprobiert, war aber beides nix auf Dauer.


    Also gibt dem kleinen Mann Angebote und Zeit, irgendwann kommt dass dann von ganz alleine würde ich sagen.

  • wir haben immer signalisiert, daß j. sich ein hobby suchen kann, aber nicht muß. also auch wenn er sich keins aussucht, ist das okay. letztes jahr, da war er acht, wollte er gerne mal angeln. dazu kam er über einen freund, der ihm davon erzählt hat. er angelt bis heute gerne, aber selten (alle 4 - 6 wochen mal und einmal zeltlager im sommer).


    etwas anderes ist das flöte spielen, das war ab der 1. klasse in der schule pflicht, und nun in der 3. klasse kam trompete dazu (ebenfalls in der schule, freiwillig, aber wir haben darauf gedrängt, daß er es wenigstens ein paar wochen ausprobiert, und dann hatte er freude daran)

    ein instrument zu erlernen ist in unseren augen kein hobby, sondern bildung. zumindest die grundlagen sollten die kinder erlernen. wenn sie nach ein paar jahren nicht mehr wollen, dürfen sie aufhören.


    e. (5 jahre) hat kein hobby und will auch keins. wir lassen ihn.

    Einmal editiert, zuletzt von casa ()

  • Sohn 1 spielt begeistert Fussball. Er wurde eingeschult und 5 Jungs der Klasse waren in einem Verein. Er ging hin und ist da nicht mehr weg zu kriegen.

    Sohn 2 geht zu den Pfadfindern. Da sind ebenfalls 4 andere Jungs aus seiner Klasse, einer davon der beste Freund.

    Bei uns kam es also von den Kindern aus und über die Klassenkameraden.

    Ich habe die Auflage gemacht, dass es hier im Ort sein sollte, damit sie mit dem Rad fahren und ich nicht immer Taxi bin.

  • Dein Sohn ist ja echt noch recht jung. In dem Alter haben wir tatsächlich einfach verschiedenes ausprobiert. Mein Sohn war beim Kinderturnen, Musikschule, später dann DLRG, Pfadfinder. Außerdem gibt es bei uns in den Sommerferien ein Ferienangebot wo auch viele Vereine Kurse anbieten, darüber hatte er als er das erste mal dabei war in eine Mannschaftssportart reingeschnuppert die ihm so gut gefallen hat, dass er nach den Sommerferien ins Training gehen wollte. Da war er dann in der 2. Klasse und war von Anfang an begeistert dabei, so dass wir ihn direkt auch nach 2x Training schnuppern angemeldet haben. Das Feuer was er da gefangen hat hält nach wie vor. Da ist mittlerweile ein Klassenkamerad auch mit dabei, aber das ist nicht so wichtig für ihn.



    Meine Tochter hat ebenso einiges ausprobiert und war dann irgendwann sehr klar mit Pferden. War vermutlich auch so um das Alter rum, 7-8. Durfte dann zu einer Ponygruppe gehen. Auch dieses Hobby hält sich bis heute. Gerne hätte sie noch Fußball gespielt, aber das Mädchenteam war leider zu weit weg bzw. blöd hin zu kommen.

    Klettern machen auch beide gern, aber da haben wir keine wirkliche Möglichkeit für regelmäßiges hin gehen.


    Instrument spielen auch beide, aber das sehen wir auch so, dass es Bildung ist und kein Hobby.

    Viele Grüße
    Juana

    4 Mal editiert, zuletzt von Juana ()

    • Offizieller Beitrag

    Im Kindergarten der Chilischote gab es musikalische Früherziehung für alle Kinder, die von einer Musikpädagogin angeboten wurde. L. hat von Anfang an voller Begeisterung mitgemacht und kam dann mit fünf Jahren an, um mir mitzuteilen, dass sie Gitarre lernen will. Sowohl die Idee zum Unterricht als auch die Wahl des Instruments gingen allein von ihr aus. Bei Piri-Piri und Mini-P. war es im Prinzip derselbe Ablauf plus das Vorbild der großen Schwester, auch die zwei Kleinen spielen Gitarre. Vor ein paar Jahren kamen dann die Mädels über eine Freundin zum Klavierspielen. Und letztes Jahr hat Piri-Piri mich nach dreijährigem Kampf dazu gebracht, dass sie Cello lernen darf. Mit sechs Jahren hatte sie auf einem Adventskonzert eine Celllistin gesehen und war völlig fasziniert. Ich hab eeewig gezögert, weil ich drei Instrumente (sie wollte weder Gitarre noch Klavier aufgeben) zu viel fand, aber letztlich hat sie es sich zur Kommunion gewünscht (Sammelgeschenk der Verwandtschaft) und ich konnte schlecht der Chilischote ihren Wunsch nach einem Nintendo erfüllen, aber J.s Wunsch nach pädagogisch wertvollem Cellounterricht #zwinker nicht. Also lernt Piri-Piri seit August Cello und ist immer noch überglücklich damit.


    Dann gehen alle drei Kinder noch ins Trampolintraining, einfach, weil sie Trampolinspringen schon immer geliebt haben. Bei uns in der Gegend stehen die in jedem Garten und obwohl Trampolinturnen als Sport nicht zu vergleichen ist mit dem Rumgehüpfe privat, entstand so der Wunsch. Mini-P. spielt zusätzlich noch Fußball, weil seine Freunde Fußball im Verein spielen. Ich hätte es zwar nicht gedacht, aber es macht ihm tatsächlich großen Spaß.


    Bis auf den Cellounterricht finden alle Hobbys in unserem Ort statt. Es hört sich auch schlimmer an, als es ist: L. und M. haben pro Woche zwei Tage, an denen jeweils zwei Hobbys (jeweils Instrumentenunterricht und Sport) stattfinden und die restlichen Tage der Woche sind komplett frei. J. hat zusätzlich noch einen Tag mehr, nämlich den Cellounterricht.


    Alle Kinder machen freiwillig und gerne so viel, ich selbst könnte auch gut damit leben, wenn ich weniger Taxi spielen müsste. Aber solange sie glücklich sind, wir es uns finanziell leisten können und es für keinen zur Belastung wird, dürfen sie gerne das tun, was ihnen Spaß macht. Und aufhören dürfen sie auch jederzeit.

  • Mein Sohn hat mit 5 Jahren angefangen zu reiten, ist aber nur 3 Jahre dabei geblieben. Es hat ihn nicht so tief berührt, dass er es länger hätte machen wollen.

    Dann hat er trommeln probiert in einer Kindergruppe, das ging gar nicht.

    Er war von der ersten Klasse an in Ganztagsbetreuung bis 17 Uhr, da blieb nicht mehr viel Zeit für Hobbys.

    Mit 9 hat er mit Showtanz angefangen: wir waren im Fasching bei einer offenen Bühne am Rathausplatz wo alle Gruppen auftreten, hat sich trotz Kälte und Schneetreiben stundenlang alle Programme angesehen.

    Hat sich dann entschieden, dass er das machen will. Und sich auch gleich für eine der Gruppen entschieden, mit der Begründung: das sind die besten. Ich versteh was vom Tanzen und hab das selber lange gemacht, er hatte recht. Das Casting wurde bestanden und seitdem ist er dabei.

    Sein zweites Hobby macht er seit ca. 5 Jahren: er segelt. Das war eher Zufall, weil seine beste Freundin einen Jugendkurs besucht hat und der Segelverein auf dem Nachbargrundstück ist, wo unser Campingplatz ist. Segeln im Sommer und tanzen im Winter ergänzt sich wunderbar und läßt ausreichend Zeit für die Schule.

    • Offizieller Beitrag

    Nun, Klettern/Bouldern fände ich schonmal eine gute Sache, das würde ich versuchen zu schnuppern.


    Hier wird an der Schule musikalische Grundausbildung angeboten, mit Instrumentenkarussell am Ende. Nach Beratung mit der Lehrerin hat er beschlossen, Klarinette auszuprobieren. Nach ein paar Jahren kam das Orchester zum Einzelunterricht dazu. Ein Kumpel von dort hat ihn dann mal zum Probetraining seiner Sportart mitgenommen, es hat gefunkt et voilà, er hatte seine zwei Hobbies.

    Schifahren ist Familienhobby, das musste er halt mitmachen, wie die Kleine jetzt auch.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Meine Tochter ist sehr schüchtern und meistens ruhig, da fallen viele Hobbys schon allein deswegen weg, weil sie zu wild und zu laut sind oder man Ellenbogen braucht ;)
    Sie geht seit 3 Jahren zum töpfern hier im Ort alle 2 Wochen. Da sind wir drauf gekommen, weil sie Frau für ihre Kindergartengruppe ab und zu was angefertig bzw. gebrannt hat und ich mitbekommen habe, dass sie eben Töpfern für Kinder in ganz kleinen Gruppen anbietet. Das macht ihr immer noch viel Spaß, inzwischen sind auch viele ihrer Freunde dabei.

    Seit 2 Jahren lernt sie noch Blockflöte. Ihre Lehrerin ist die Oma von einem anderen Kindergartenkind und wohnt bei uns um die Ecke. Weil sie Musik liebt und schon immer auf allem Lieder gespielt hat, was nicht bei 3 auf den Bäumen waren, hatte ich das Gefühl, dass das was wäre für sie. Und es passt tatsächlich super, sie hat viel Spaß, übt gern und spielt auch schon toll.

    Das letzte Hobby ist ein Kinderchor, ebenfalls hier im Ort. Da gab es vor Weihnachten vor etwas über 1 Jahr einen Flyer in der Schule, dass sie noch Kinder für ein Weihnachtskonzert suchen. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie das Kind am Nachmittag weg war zur Probe (allein! Obwohl sie niemanden kannte! Hätte ich vorher nicht für möglich gehalten...) und seitdem ist sie dabei geblieben. Auch das ist genau ihr Ding, sie lernt schnell, kann gut singen und bleibt gut bei der Sache. Sogar die Auftritte mag sie gern und nimmt da immer Schlüsselpositionen ein.

    Alles in allem haben wir da also ziemlich viel Glück mit allem, dass es ihr Spaß macht, ihr liegt und noch dazu alles hier im Ort ist und sie selbst hinfahren kann. :)

  • Bei uns ging es nicht explizit darum ein Hobby zu finden.

    Der Meister brauchte körperliche Betätigung. Das war im letzten Kindergartenjahr. Ich habe eine Weile überlegt welche Sportart ihm wohl Spaß machen könnte. Außerdem mußte es alterstechnisch, wegetechnisch und zeitlich passen. Wir haben dann Taekwondo ausprobiert, weil ein guter Freund von mir, den ich von der Art sehr ähnlich empfinde wie den Meister, diese Sportart mit großer Begeisterung betreibt. Er hat dann da mit fünfeinhalb angefangen aber ohne die Verpflichtung das jetzt bis in alle Ewigkeit machen zu müssen, nur die Mindestvertragslaufzeit sollte durchgehalten werden. Er ist jetzt gerade acht Jahre alt geworden und inzwischen mit großer Begeisterung dabei und hat sich auch schon einige Gürtel erkämpft.

    Außerdem ist er noch einmal die Woche schwimmen. Der Anfang kam auch von mir, da ich unbedingt möchte, dass die Kinder bis zum Bronzeabzeichen schwimmen lernen. Dann dürfen sie auch gerne aufhören. Dem Meister macht es viel Spaß und er ist noch dabei und trainiert auf den Hai.

    Musikalische Früherziehung haben wir bei ihm gar nicht erst gemacht, dass ist klar nicht sein Ding. Über die Schule wird jetzt in der zweiten Klasse ein Instrumentalunterricht angeboten, da wollte ich gern, dass er das ausprobiert. Am Ende des Schuljahres kann er sich dann entscheiden, ob er weiter macht, das Instrument wechselt oder ganz aufhört. Aber dann weiß er zumindest worum es geht. Ich mag diese gefühlte Dauerverpflichtung nicht so ganz, ich bin da als Kind selber reingerutscht und etwas ambivalent. Dinge auszuprobieren finde ich schon wichtig, die Kinder wissen ja gar nicht was es alles gibt und wie die Tätigkeiten auf sie wirken.

    Und unregelmäßig gibt es hier noch J*unior-U*ni Kurse in einem ganz breit aufgestellten Themenspektrum, da sucht er sich auch immer mal was aus. Meistens technische Themen.

    Ich habe also schon mit ausgesucht, aber am Interesse des Kindes orientiert.


    Der jüngere Bruder der dieses Jahr in die Schule kommt, hat deutlich mehr Spaß an Musik und ist gerade in der musikalischen Früherziehung. In den sich anschließenden Chor möchte er nicht. Das ist okay, (und mir auch ganz lieb.) Dafür gibt es, da er im Sommer an die gleiche Grundschule wie der Meister kommt das dortige JeKits-Programm, also die oben angesprochene Instrumentalausbildung.

    Er möchte dann gemeinsam mit dem großen Bruder zum Taekwondo. Das werden wir ausprobieren.




    Meisterschülerin mit dem großen Meister(02/11), dem Möppi (09/13), dem Kleinchen (07/15) und


    Lilypie Third Birthday tickers


    Lilypie First Birthday tickers

  • Ihre Instrumente haben sich unsere drei jeweils selbst gesucht. Der kleine hat schon mit 4 immer verkündet, daß er mal Trompete spielen wird. Tut er auch #ja- obwohl ich vorher eigentlich nicht sooo begeistert war, ich mag eigentlich Streichinstrumente und Klavier lieber...aber egal. Inzwischen mag ich die trompete auch ganz gerne und Hauptsache ist ja, daß es das Kind mag. Die Große spielt Geige/Bratsche und Klavier, der Mittlere Klavier.


    Wir haben 5 eigene Ponys, von daher hätte ich regelmäßiges Reiten als Sport gelten lassen. Die Große wollte mit 7 UNBEDINGT voltigieren, hat es ausprobiert und bis heute nicht wieder aufgehört. Der Mittlere wollte mit 5 dann auch voltigieren und tut es auch bis heute, als einziger Junge in einer reinen Mädchengruppe. Der Kleine geht zum Schwimmen, da zieht allerdings auch, daß er es zusammen mit seinem besten Freund macht. Die Jungs waren mal 2 Jahre beim Gerätturnen, haben sie mit Freunden ausprobiert, die das schon länger machten. hat ihnen auch gefallen, sie haben es aber wegen Terminüberschreitungen aufgehört.


    Eigentlich haben sich die Kinder ihre Hobbys selbst ausgesucht. Fußball fanden und finden beide Jungs schon immer doof und uninteressant, keine Ahnung, warum #gruebel

    LG, LilliMarleen


    *`74 + Mädchen*7/03 + Junge*5/06 + Junge *5/08

  • Hobby 1 (Ballett) hat eins der großen (bewunderten) Mädchen im Kindergarten gemacht. Wollte sie gerne, fand es aber schnell doof.

    Hobby 2 (reiten) durfte sie mal auf einem Ponyhof (so eine geführte halbe Stunde) fand es gaaaanz toll und macht sie seither mit Begeisterung.

    Hobby 3 (Kunstkurs) war mein Vorschlag weil sie unheimlich gern malt, bastelt, zeichnet, strickt, näht, werkt, usw. und ich sowohl wissens- als auch ausstattungstechnisch an Grenzen gestoßen bin. Seither besucht sie einen wirklich tolle Kunstwerkstatt für Kinder, was ihr wirklich gut tut.

    Hobby 4 (bouldern) ist ein Hobby meiner Schwester, die sie mal mitgenommen hat. MAcht sie gerne aber lieber in der Familie, nicht in einem Kurs.

  • Alle meine Kinder haben im Kindergarten (bei der selben tollen Leiterin) musikalische Früherziehung gemacht und danach haben wir sie mit 6 1/2 zum Instrumentenkarussell angemeldet, so dass sie verschiedene Instrumente ausprobieren konnten. Der Große wollte dann kein Instrument spielen, die Mittlere hat sich für Blockflöte entschieden, die Kleine will jetzt auch unbedingt Blockflöte lernen. Die Mittlere macht das jetzt seit 4 Jahren, mittlerweile auch mit Musiktheorie und Ensemble, die Kleine hat seit Anfang Januar Unterricht und ist sehr begeistert.


    Der Große hat in der Schule in der 2. Klasse GTA Handball gemacht und das hat ihm gut gefallen, sodass er bald in den Verein gewechselt ist. Mittlerweile macht er es seit einigen Jahren als Leistungssport.

    Die Mittlere hat Kindersport gemacht und danach haben wir ein bisschen rumprobiert, u.a. auch mit Sportartenkarussell. Hängen geblieben sind wir dann beim Speed- und Inlineskaten. Damit hat sie Mitte der 1. Klasse angefangen und es ist ihr absolutes Lieblingshobby. Die Kleine will immer alles machen wie die Mittlere und hat schon mit 3 1/2 Jahren unbedingt auch Inlineskates fahren wollen. Seitdem machen die Mädels das gemeinsam in einem tollen Verein, ebenfalls auf Leistungssportniveau.


    Meine Mittlere malt auch gerne. Das wird in der Schule als GTA angeboten. An der Grundschule war es Aquarell- und Acryl-Malerei. Jetzt am Gymnasium heißt es "Malzeit" und da machen sie ganz unterschiedliche kreative Projekte.

    • Offizieller Beitrag

    Danke für die vielen Schilderungen :)

    Wow, diese Entschlossenheit schon im Kindergartenalter teilweise verblüfft mich doch etwas. Immer wieder spannend, wie unterschiedlich Kinder sind.


    Wir werden also mal Bouldern ausprobieren, und wenn er immer noch so begeistert ist, dann bringt der Osterhase ihm ein Klettersteigset.


    Und dann gucken wie mal, wie es sich dann in der Grundschulzeit entwickelt.

    Den Bildungsanspruch bezüglich Musik kann ich nachvollziehen. (Schrieb @casa , gell?) Wir Eltern sind beide recht musikalisch, mal sehen ob und was der Großzwerg in diese Richtung mal machen wird.

  • Den Bildungsanspruch bezüglich Musik kann ich nachvollziehen. (Schrieb @casa , gell?) Wir Eltern sind beide recht musikalisch, mal sehen ob und was der Großzwerg in diese Richtung mal machen wird.

    Auf der anderen Seite ist Musik ja auch nicht mehr Bildung, als andere Sachen.


    Hier haben beide Kinder ein Instrument gelernt.

    Kind 1 hatte schnell keine Lust mehr, hat es noch 1 Jahr durchgezogen und dann aufgehört.

    Dafür macht er andere Dinge.

    Kind 2 ist begeistert dabei und findet es klasse.

    Wir Eltern können beide kein Instrument spielen.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Manche Hobbies finden auf ungewöhnlichen Wegen in den Familienalltag.


    Der örtliche Schützenverein hat sich bei der Gemeinde oder der Schule oder aus anderen dunklen Kanälen die Adressen von Jungs im Jungschützenalter geben lassen und ist von Tür zu Tür gegangen. Ich war nicht da, als unser Sohn die Tür aufmachte und erfreut die Einladung zu Probeschießen annahm. #kreischen

    Die Hoffnung, es mache ihm angesichts seiner pazifistisch veranlagten Vorfahren keinen Spaß, hat sich als Irrtum erwiesen und auch die Hoffnung, das werde mit der Zeit im Sand verlaufen mangels Beteiligung hat sich nicht erfüllt. Nun ja. Er ist ein guter Schütze und ich habe meinen Frieden damit gemacht.

  • Der Große hat sich hier für Ministrieren (verstehe ich bis heute nicht #schäm), Pfadfinder (seine Cousine war früher dabei und es passt sehr gut zu ihm) und Gitarre (der Traum vom Spielen am Pfadfinder-Lagerfeuer ;)) entschieden. In der Schule hat er seine Liebe zum Thema "Radio" entdeckt und schneidet seither mit Hingabe Mediendateien. Wichtigstes Hobby bleibt Lesen: immer, ständig, überall :D


    Meine Tochter ist auch bei den Pfadfindern (passt auch) und spielt seit der 2. Klasse Querflöte. An Orchestern traut sie sich (noch) nicht ran, aber ich denke, das würde ihr auch Spass machen. In der Schule liebt sie die Nachmittagsbetreuung und geht da 2 Tage/Woche hin, obwohl sie nicht müsste. Und auch sie ist eine Leseratte und bastelt unheimlich gerne.

    Mal bist du die Taube, mal bist du das Denkmal.

  • Meine Tochter reitet. Das hat sie quasi mit den Genen mitbekommen, am Tag ihrer beginnenden Geburt bin ich morgens noch geritten. ?


    Dann spielt sie seit drei Jahren Klavier, selbst ausgesucht.


    Und nun möchte sie noch mit Karate beginnen. Finde ich im Sinne des steigernden Selbstbewusstseins und für die Körperhaltung super.

  • Mein Großer war auch recht früh schon sehr festgelegt. Er hat das nicht unbedingt geäußert, aber mit der Zeit kam es durch. Das eine Hobby ist Eisenbahn / Dampflock / Modellbau. Hier hat er in der ersten Klasse auf einer Wochenendveranstaltung festgestellt die haben eine Jugendgruppe, da will ich hin. Dabei ist er bis heute geblieben und das Thema beschäftigt ihn in jeder freien Minute. Dass der Bub eine gewisse technische Affinität hat, war mir schon im Alter von drei Jahren klar. Damals erzählte er mir, dass das braune Kabel in der Elektroleitung die Erdung sei. #confused


    Ähnlich war die Auswahl seines Musikinstruments. An Weihnachten als Erstklässler durfte er als Kinderchorkind bei Bachs Weihnachtsoratorium mitmachen. Nach dem Konzert auf dem Heimweg erzählt er mir, dass er Oboe lernen möchte, damit er diese Musik einmal spielen kann. Auch hier ist er nach wie vor dabei.


    Sport ist für ihn weniger wichtig. Allerdings fährt er gerne Fahrrad und das wöchentliche, ausgiebige Kicken auf dem Bolpaltz bei seinem besten Freund ist geblieben. In einen Verein würde er deswegen aber niemals gehen.


    Meine Kleine war beim Instrument früher (noch mit fünf Jahren) ebenfalls festgelegt: Cello und sonst gar nichts! Beim Sport ist sie vielseitiger aufgestellt und da merkt man, dass auch die Peergroup / Freundinnen eine gewisse Rolle spielen. Im Prinzip könnte sie jede Sportart machen, derzeit sind es Fußball und Schwimmen, das war aber nicht immer so.