Fördert Latein die Konzentration und Herleiten von Zusammenhängen in anderen Fächern????

  • Das mit der Struktur habe ich so z.B. nie empfunden. Ich hatte aber auch eine wirklich gute Deutschlehrerin in Klasse 5 und 6 - bevor ich LAtein hatte - und wir haben recht systematisch die deutsche Grammatik durchgemacht. Danach kam in Latein eigentlich nicht mehr so viel Neues, abgesehen von Strukturen in Latein, die es in Deutsch nicht gibt, aber die gibt es in anderen Sprachen auch, da fand ich LAtein jetzt nicht so besonders.) Den großen Vorteil Grammatik an einer Fremd- statt an der Hauptsprache zu lernen hat sich mir aber nicht erschlossen.

  • Na ja, dann eher nicht Latein. Und durch Geschichte wird sie sich halt durchquaelen müssen

    Vielleicht bekommt sie ja durch Latein Zugang zu Geschichte und findet es auf einmal toll? Oder sie lernt dadurch den Stoff besser weil sie es schon mal gehört hat? Wunschtraum oder?

  • Alusra Ich hatte es auch so gemeint. Allerdings hilft es leider nichts, wenn man an den Strukturen erkennt, dass etwas falsch ist, aber wegen mangelnder Vokabel- und Rundungskenntnisse nicht sehen kann, wie es richtig ist. In modernen Fremdsprachen ist es oft möglich sich Texte zu erschließen, auch wenn man einige Wörter nicht weiß.


    Aury Ich glaube, dass Deine Bedenken, welche Sprache Deiner Tochter den besseren Bildungsweg bereitet in die falsche Richtung gehen und die Lehrerin Dich da nachhaltig verunsichert hat.

    Es geht darum, welche Sprache Deiner Tochter mehr liegen könnte, denn das ist der wesentlich wichtigere Aspekt. Sie muss damit mindestens bis zur 10 Klasse leben. Rhetorik, Konzentrationsfähigkeit, Fremdwörter, Philosophie wird sie durch keine der Sprachen lernen. Das kommt im Laufe der Zeit entweder von selber, wenn sie sich dafür interessiert, oder ist Bestandteil diverser Schulfächer. Jetzt geht es darum, was ihr leichter fallen wird und mehr ihre Interessen weckt. Du schreibst bei so vielen Aspekten von Latein, dass sie das hasst, Dich hassen wird, sich nicht dafür interessiert. Da würde ich sie das nicht wählen lassen.

  • Das mit der Struktur habe ich so z.B. nie empfunden. Ich hatte aber auch eine wirklich gute Deutschlehrerin in Klasse 5 und 6 - bevor ich LAtein hatte - und wir haben recht systematisch die deutsche Grammatik durchgemacht. Danach kam in Latein eigentlich nicht mehr so viel Neues, abgesehen von Strukturen in Latein, die es in Deutsch nicht gibt, aber die gibt es in anderen Sprachen auch, da fand ich LAtein jetzt nicht so besonders.) Den großen Vorteil Grammatik an einer Fremd- statt an der Hauptsprache zu lernen hat sich mir aber nicht erschlossen.

    Ok das ist auch interessant. Und du hast auch nichts an anderen Vorteilen - außer das Herleiten von Wörtern in Latein gefunden? Keine vermehrte Konzentrationsfähigkeit, besseres Fremdwörterverständnis und Rhetorik? Weniger Schusselfehler in Mathe oder Rechtschreibung? Gab es was was Spaß gemacht hat in Latein? Wurde auch mal gelacht im Unterricht? Lustige Wortspiele oder sowas?

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  • Letzter Gedanke: Wenn deine Tochter selbst wählt, übernimmt sie eher Verantwortung fürs Lernen. Sprich, gib ihr Infos an die Hand und sag ihr dann, dass sie sich entscheiden muss. Vielleicht Lehrbücher in Französisch und Latein?

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

    ---

    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Leider wahrscheinlich Wunschtraum. Es geht im Lateinunterricht nicht um den Inhalt der Texte, sondern die werden tatsächlich Wort für Wort, Satz für Satz übersetzt. Für das Inhaltliche bleibt so gut wie keine Zeit. Der Schwerpunkt liegt auf der Grammatik.

  • Alusra Ich hatte es auch so gemeint. Allerdings hilft es leider nichts, wenn man an den Strukturen erkennt, dass etwas falsch ist, aber wegen mangelnder Vokabel- und Rundungskenntnisse nicht sehen kann, wie es richtig ist. In modernen Fremdsprachen ist es oft möglich sich Texte zu erschließen, auch wenn man einige Wörter nicht weiß.


    Aury Ich glaube, dass Deine Bedenken, welche Sprache Deiner Tochter den besseren Bildungsweg bereitet in die falsche Richtung gehen und die Lehrerin Dich da nachhaltig verunsichert hat.

    Es geht darum, welche Sprache Deiner Tochter mehr liegen könnte, denn das ist der wesentlich wichtigere Aspekt. Sie muss damit mindestens bis zur 10 Klasse leben. Rhetorik, Konzentrationsfähigkeit, Fremdwörter, Philosophie wird sie durch keine der Sprachen lernen. Das kommt im Laufe der Zeit entweder von selber, wenn sie sich dafür interessiert, oder ist Bestandteil diverser Schulfächer. Jetzt geht es darum, was ihr leichter fallen wird und mehr ihre Interessen weckt. Du schreibst bei so vielen Aspekten von Latein, dass sie das hasst, Dich hassen wird, sich nicht dafür interessiert. Da würde ich sie das nicht wählen lassen.

    Ja nur die Wortspiele findet sie schön und die Knobelrätsel die die Lehrerin gezeigt hat. Mit Wortspiele (das hab ich aber nicht von der Lehrerin) meinte ich sowas wie ent-schlüsseln, dass da der Schlüssel im Wort ist und was das ent bedeutet, das wird einem erst bewusst, wenn man das Wort näher anschaut, was man normalerweise nicht tut, weil es geläufig ist.

    Das Essen der Römer, Schule, Schreibgeräte, die Wellnessbäder - sowas würde sie schon interessieren. Und das mit den "Gemäuern" kommt vielleicht noch. Sie hat sich letztens auch begeistert das Schloss Sansoucci angeschaut, was mich echt gewundert hat. Es sind 5 Jahre und die Interessen können sich ja noch ändern? mmmh


    aber ansonsten gebe ich dir recht, würde ich jetzt auch eher zu Französisch tendieren

  • Letzter Gedanke: Wenn deine Tochter selbst wählt, übernimmt sie eher Verantwortung fürs Lernen. Sprich, gib ihr Infos an die Hand und sag ihr dann, dass sie sich entscheiden muss. Vielleicht Lehrbücher in Französisch und Latein?

    Ja das hat sie alles schon gesehen. Auch den ganzen Leitfaden durch - die Kinder hatten einmal eine Französisch-Lehrerin da und einmal eine Latein-Lehrerin. Und es war ein Elternabend wo beides MIT Kindern wenn man wollte- noch mal vorgestellt wurde. Das hat sie dann noch mehr verunsichert. Sie sagt sie kann sich nicht entscheiden dann muss sie ene - mene-miste machen worauf ich wieder ausrasten könnte

  • Leider wahrscheinlich Wunschtraum. Es geht im Lateinunterricht nicht um den Inhalt der Texte, sondern die werden tatsächlich Wort für Wort, Satz für Satz übersetzt. Für das Inhaltliche bleibt so gut wie keine Zeit. Der Schwerpunkt liegt auf der Grammatik.

    Aha. Dann kommt sie mit der Geschichte auch nicht soooo in Berührung außer dass es fade Texte sind wohl. Was sie aber auch gemacht haben, sie haben Parfüm hergestellt, Essen gemacht, waren auf einem alten Bauernhof mit Tieren (das gefällt ihr wegen der Tiere), Fahrt nach Rom - sowas gefällt ihr alles

  • Warum nicht ehe-mene-miste. Ich finde es manchmal hilfreich. Und sei es nur, um zu merken, dass mir das andere doch besser gefällt.

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Ok ich werde morgen noch mal mit ihr reden. Jetzt geh ich erstmal ins Bettchen und überdenke all den Input.

    Ganz herzlichen Dank! Ich freue mich, dass es hier soviele nette hilfsbereite und auch kompetente Mitglieder gibt!

  • Warum nicht ehe-mene-miste. Ich finde es manchmal hilfreich. Und sei es nur, um zu merken, dass mir das andere doch besser gefällt.

    Haha du bist gut :-)))))) Als Strafe sozusagen. Und es wird am Ende sowieso so sein, dass das andere besser war. Das Gras ist doch immer woanders grüner :-D

  • Leider wahrscheinlich Wunschtraum. Es geht im Lateinunterricht nicht um den Inhalt der Texte, sondern die werden tatsächlich Wort für Wort, Satz für Satz übersetzt. Für das Inhaltliche bleibt so gut wie keine Zeit. Der Schwerpunkt liegt auf der Grammatik.

    Nein, das war bei G. letztes Jahr definitiv anders. Jedes T-Stück (oder auch mal 2) hatte einen bestimmen thematischen Inhalt, der genauso besprochen wurde wie die Grammatik. Und zwar genau die Themen, die ich weiter oben aufgezählt hatte (Staatsformen, Familie, Bauwerke, Götter, Unterwelt, Sagen, Gründungsgeschichte etc etc etc).

    Dieses Thema wurde über den Text erarbeitet und musste auch gelernt werden (wurde in Schulaufgaben im Zusatzteil abgefragt - und zwar detailliert).

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Also meine Tochter ist wohl so ein Kind, das wie von der Lehrerin beschrieben in allen Fächern sehr von Latein profitiert. Sie war in der Grundschule alles andere als eine klare Kandidatin fürs Gymnasium: rechtschreibschwach, in Mathe zwar im Prinzip super, aber viele Flüchtigkeitsfehler, für HSU musste sie auch lernen ohne richtig zu wissen wie das geht. Aber sie wollte unbedingt auf ihr Wunschgymnasium und dann auch noch mit Latein anfangen. Mit viel Bauchschmerzen hab ich zugestimmt.


    Und es war bei ihr genau richtig, durch Latein hat sie das Lernen gelernt, so dass die Lernfächer für sie kein Problem mehr sind. Was Grammatik angeht sind bei ihr mehrere Groschen gefallen und ihr Deutsch hat sich sehr verbessert (Verwendung des Genitivs, viel komplizierte Satzstrukturen etc.), in Mathe kaum noch Flüchtigkeitsfehler. Die Rechtschreibung ist immer noch unterdurchschnittlich, aber für Latein spielt das ja keine Rolle und in Englisch und Deutsch kostet es halt manchmal eine Notenstufe, ist aber zu verschmerzen. Der vielfach prophezeite Noteneinbruch beim Wechsel ans Gymnasium ist bei uns nicht eingetreten, sie hat sich im Vergleich zur Grundschule sogar verbessert.


    Ist natürlich schwer zu sagen, ob das jetzt alles von Latein kommt, ich habe aber den Eindruck, dass es so ist. Sie haben auch einen sehr guten Lateinlehrer und meine Tochter ist grundsätzlich interessiert und lernbereit. Und Lernen muss sie, ich glaube 80% dessen, was sie für Schule macht ist für Latein. Aber dadurch, dass sie in den anderen Fächern so viel effektiver ist als früher, hält sich der Aufwand insgesamt in Grenzen.


    Ich hatte Latein als zweite Fremdsprache und merke jetzt im Nachhinein, dass ich doch auch sehr profitiert habe. Ich mochte es zwar in der Schule nicht besonders und hab es dann auch in der Oberstufe abgewählt, aber erstens kann ich verglichen mit meinem Mann und anderen Eltern, die Französisch hatten noch den gesamten Grammatikschulstoff aus dem Ärmel schütteln und außerdem hab ich später noch 3 weitere Sprachen gelernt, wo Latein eine sehr gute Grundlage war.


    Klar kann man Latein auch später noch lernen, allerdings ist so ein Latinumkurs an der Uni doch was anderes als langjähriger Unterricht an der Schule. Und abgesehen von den wenigen, die es fürs Studium nachlernen mussten kenne ich niemand, der es nachträglich gelernt hätte, dafür viele die Französisch später noch gelernt haben.


    Die Beschreibung von Aurys Tochter hört sich allerdings nicht so an, als würde sie Motivation aufbringen sich da reinzuarbeiten. Da ist Französisch vermutlich die bessere Wahl. Da ist die Chance, dass die Vokabeln ähnlich wie in Englisch so nebenbei hängen bleiben besser, weil man sie öfter hört.

  • Also Ihr seid schon viel weiter und ich habe nicht alles gelesen. Ich selbst hatte Latein und habe auch Abi in Latein gemacht.


    An meiner Schule gab es auch einen Zug, der Latein ab der 5. Klasse hatte und dann später auch noch Altgriechisch. Die Schüler aus diesem Zug waren tatsächlich - so weit ich mich erinnern kann - durch die Bank viel ruhiger und konzentrierter (ich habe sie als "langweilige Streber" in Erinnerung...).


    Ich selbst hatte auch noch Englisch und Französisch in der Schule. Englisch kann ich gut und brauche das auch oft, Französisch ist kaum mehr vorhanden. Wenn ich nun vergleiche, was mir Französisch gebracht hat und im Alltag bringt und was Latein, dann bin ich ganz klar für Latein.


    Zum einen habe ich gar kein Problem mir Fremdwörter herzuleiten. Dann ist es tatsächlich eine gute Grundlage für relativ viele andere Sprachen. Wobei - ich bin mit einem Italiener verheiratet - bei Italienisch und vor allem bei gesprochenem Italienisch bringt es tatsächlich so gut wie gar nichts.

    Die Grammatik ist schon sehr strukturiert und das mochte ich.


    Und was ich in der Schule am meisten mochte, war, dass wenn man das Fach von Anfang an sehr diszipliniert lernt, dass man dann am Ende eigentlich seine Ruhe hat. Weil es gibt keine Steigerung mehr, es wird nicht mehr schwieriger. Man kann alles was man wissen muss und übersetzt nur noch die Texte.


    Mit Philosophie hatten die Texte bei uns übrigens nicht viel zu tun und "De Bello Gallico" ist auch keine angenehme Lektüre.

  • Der Text ist ein Werbetext - mehr Schüler wählen Französisch, die Lateiner bangen um ihre Schüler. Was da drinnen steht, ist nicht verkehrt, aber nicht halt auch nicht intentionsfrei.

    so sehe ich das auch. Meine Kinder haben sich für Französisch entschieden, die aus dem Freundeskreis die sich für Latein entschieden haben, sind größtenteils am rumstöhnen dass es so anstrengend ist (und man kann nicht nach Lateinien zum Schüleraustausch fahren :-) )

    Aufgrund meiner Einstellung zum Leben sehe ich keinen Grund, mich meines Alters entsprechend zu verhalten!

  • Ich bin auf Seite 4 hängen geblieben, habe nicht alles gelesen. Das was die Lehrerin sagt ist Quatsch, sie liebt ihr Fach und hätte es wohl gern. So wichtig ist Latein nun auch nicht. Ich kenne eher viele Schüler die wegen Latein das Abi fast nicht geschafft hätten.


    Aber was möchtest du hören? Du hörst dich sehr überzeugt an, dann lass sie Latein wählen.


    Ich empfinde Latein aber schwerer als Französisch, lernen muss man für beide Fächer, ganz klar, aber Latein doch mal mehr

  • Ave Aure ;-)


    Ich möchte noch die Frage in den Raum werfen, bei welcher Lehrerin deine Tochter denn lieber Unterricht haben wollen würde?


    Das hat zumindest bei mir auch Auswurkungen auf die Motivation.


    Ansonsten habe ich noch nie erlebt, dass Leute, die einfach nur Latein hatten, hinterher irgendwelche Fragen dazu beantworten können. Das können meiner Erfahrung nach nur die, die sich freiwillig vertieft damit und mit Geschichte o.ä. beschäftigt hatten. Ansonsten bin ich mit meinen sehr guten Englischkenntnissen, etwas freiwillig angelerntem Latein und etymologischem, theologischem und geschichtlichem Interesse besser darin, zB Inschriften zu entziffern oder Fremdwörter zu verstehen.


    Zum Pauken will ich aber noch sagen, dass man in Französisch natürlich auch auswändig lernen muss, auch Konjugationstabellen. Isch 'abe immer noch le nouveau bescherelle - dictionnaire des douze mille verbes. Tres 'elpful.

    "Every day, in every vay, ve get better and better."

  • In der Tat! Wobei in Französisch auch Geschichte und Krieg Franz. Revolution und Politik dran kommt was sie auch nicht mag!

    Aktuellen Lateinunterricht kenne ich nicht, aber ich nehme mal an, die Möglichkeiten, das an der aktuellen Lebenswelt der Kinder auszurichten, sind doch eher beschränkt. Meine Erinnerung sagt, dass es bei uns damals in den Texten viel um den römischen Imperialismus, Machtgerangel und Kriege ging. Frauen kamen quasi gar nicht vor.


    Mein Sohn ist in Französich im vierten Lernjahr und die Themen sind Alltagsthemen der Jugendlichen gemischt mit französischer Kultur / Landeskunde. geschichte kam da bisher nicht vor. Jetzt gerade ist er in Caen zum Schüleraustausch. Dort wird es mit einem besuch der Landungsstrände wohl zum ersten Mal um Geschichte gehen.


    Das ist eine gute Idee Ich wusste gar nicht dass es sowas gibt! Danke Aber ob sie das freiwillig liest? I

    Nee, ich glaube, das funktioniert auch nicht, durch Schenken eines Buchs Interesse zu wecken. In meiner Familie ist es üblich dass das einzige zulässige Zücken eines Buchs oder Handys beim gemeinsamen Essen das Nachschlagen von Informationen ist. Also wir kommen im Gespräch auf eine Frage, die keiner am Tisch beantworten kann, und dann steht einer auf und schlägt nach. Da kommt dann auch mal mein etymologisches Lexikon zum Zug, aber noch keines der beiden Kinder hat da jemals was von sich aus nachgeschlagen. Das erwarte ich auch nicht, sowas kommt dann später.

    Sie sagt sie kann sich nicht entscheiden dann muss sie ene - mene-miste machen worauf ich wieder ausrasten könnte

    Kennt sie Kinder, die schon eine der beiden Sprachen lernen? Das fände ich für sie eine bessere Informationsquelle als die Werbeveranstaltung der Lehrerin.

    Warum nicht ehe-mene-miste. Ich finde es manchmal hilfreich. Und sei es nur, um zu merken, dass mir das andere doch besser gefällt.

    Hihi, das kenne ich gut! Ich erstelle manchmal ganze Entscheidungstabellen und manipuliere dann das Ergebnis über Gewichtung der einzelnen Argumente so, dass es zu meinem Bauchgefühl passt #freu Solche Methoden sind super, um das Bauchgefühl festzunageln.

    Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.


    Konfuzius