Darf man erwachsene Personen ins kkh begleiten?

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  • Evtl steht bei einem Angehörigen ein kkh-Aufenthalt an.

    Ziemlich dement, in fremder Umgebung desorientiert jeder kkh-Aufenthalt machte den Zustand schlimmer, , Durchgangssyndrom, usw


    Nun haben wir überlegt das er von Familienangehörigen begleitet wird und die alles an Pflege übernimmt und alles halbwegs wie zuhause abläuft.

    Natürlich ist klar das man die Kosten dafür übernimmt.

    Aber wie vorgehen, da es nicht um Palliativ-Behandlung geht ( wo das eher üblich ist)

  • Solange er noch mündig ist, muss der Patient so etwas selbst entscheiden. Das könnt Ihr als Angehörige nicht für ihn machen.


    Ich finde es schwierig. Im Krankenhaus gibt es eigene Abläufe und ich vermute als Angehörige darfst Du bestimmte Räume nicht betreten und Materialien nicht benutzen. Zudem stellt sich die Frage der Kostenberechnung und Haftung. Es würde mich wundern, wenn ein Krankenhaus sich auf so was einlässt.

  • kann man machen, auch mit genau der indikation (Demenz, unkooperativ, weglaufgefährdet). Frag dort nach, wo er aufgenommen werden soll, es muss ein Bett gesperrt werden oder ein 1bettzimmer zum 2bettzimmer umgebaut werden

  • Ich sehe das wie Kajak. Ich glaube, das ist schwierig bis unmöglich. Auch wenn ich dich verstehe, das Problem hatten wir mit einem Angehörigen auch vor ein paar Jahren.

    Je nachdem, wie weit fortgeschritten die Demenz ist, stellt sich vielleicht eher die Frage, ob der Krankenhausaufenthalt wirklich sein muss? Manchmal muss man wirklich Abwägen, ob die Vorteile der Behandlung gegenüber der Nachteile und Lebenserwartung des Patienten es wirklich wert sind. Das kann man im Einzelfall so pauschal aber ncht sagen.

  • Hab ich auch schon erlebt. Gerade bei Demenzerkrankten kann die Anwesenheit von Angehörigen auch für die Pflege sehr entlastend sein. Bekannte Gesichter innen ganz viel positives in einer fremden Umgebung bewirken.

  • Meine Mutter hat meinen Vater begleitet. Nur weil sie nicht ohne ihn wollte nach der ITS Zeit. War möglich. Hat aber 70€ pro Tag gekostet..

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****
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  • Bei uns ist aktuell ein dementer Mann mit Ehefrau aufgenommen um die Therapie zu gewährleisten. es ist also durchaus nicht unüblich Begleitpersonen auch bei Erwachsenen mit aufzunehmen. am besten setzt ihr euch vor der Aufnahme mit der Station einmal in Verbindung und sprecht das vorher schon einmal an. Dennis ist so Wiebe schon vorher beschrieben es muss dafür auch Platz sein damit der Angehörige auch schlafen kann, bei uns ist das ein Zustellbett in einem Einzelzimmer.

    25 tolle #herz#post... Vielen Dank

    Einmal editiert, zuletzt von salesi ()

  • Das ist je nach Station und Krankenhaus sehr gut möglich bis unmöglich.

    Ich hab bis vor kurzem noch als Einzelassistenz für Menschen mit SHT gearbeitet. Eine Frau war so schwer beeinträchtigt, dass sie in fremder Umgebung schwere Panikattacken bekam, alle Eingriffe grundsätzlich verweigerte und bei fremden Personen noch mehr durchdrehte und zudem noch paradox auf die gängigen Beruhigungsmittel reagierte. Diese Person musste nun dringend operiert werden.

    Krankenhaus 1: keine Chance auf Begleitperson, die waren der Meinung das geht schon irgendwie. Da wäre die Katastrophe und ne massiv traumatisierte Klientin vorprogrammiert gewesen, OP dort abgesagt.

    Krankenhaus 2: gar kein Problem, im Gegenteil, die waren heilfroh dass wir dabei waren. Vom Aufnahmegespräch bis zur Entlassung wurde alles genauestens nach unseren Wünschen abgestimmt. Ich durfte (bzw. musste) sie dann bis in den Anästhesieraum begleiten, bis sie sicher narkotisiert war und sie direkt im Aufwachraum wieder in Empfang nehmen. Problemloser Krankenhausaufenthalt, voller Erfolg für alle Beteiligten.


    Also mein Rat - nachfragen, wenn sie sich quer stellen solange suchen bis es eine Klinik gibt die ja sagt. Meist sind die froh drum dass bei schwierigen Patienten jemand bekanntes dabei ist.

    Phönix mit Wuseline (03/12) und Mops (03/14)


    Ich bat Gott um Geduld und er gab mir Kinder...


    Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.

  • nun war es nicht mehr vermeidbar und ich bin mit Papa im kkh. Die Schwestern sind froh drüber und empfinden das als Luxus für sie und Papa.

    Einen Teil der Kosten trägt die kk dafür.

    Ich könnte mir so gar nicht vorstellen wie es ohne Begleitung funktionieren könnte, die Nächte sind Horror.

  • Gute Besserung für deinen Vater und Dir viel Kraft und daß die Zeit schnell rum geht, bis ihr wieder nach Hause könnt.

  • Gut, dass Du mit hingehen kannst. Ich hoffe, derr Aufenthalt dauert nicht allzu lange. Euch alles Gute.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.


  • Ich drücke Dir auch die Daumen, dass Du und Dein Vater bald wieder nach Hause könnt! Und dass es für Dich auch eine erträgliche Zeit ist.