„E-Petition Tempolimit 130“ / Parentsforfuture

  • ich habe unterschrieben.

    Tempolimit 130 heißt ja auch, dass die meisten problemlos 150 fahren würden.

    Und für mein empfinden reicht das und würde für weniger Stress auf den Autobahnen sorgen.



    Zum Klima habe ich eine andere Meinung. Ich befürchte, das man damit nicht viel retten kann.

    Und ich gehe davon aus, dass sich das Klima ohnehin immer wieder verändern wird.

    Mit uns geht es wahrscheinlich ein bisschen schneller, aber aufhalten lässt sich da nichts.



    Edit : und ich gebe VivaLaVida recht. Die Masse erreicht man nur mit Vorschriften und Strafen. Das geht nicht mit klötern, das klappt nur im persönlichen Umgang, wenn überhaupt #stumm

    #stumm

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von JooBoo ()

  • Manchmal denke ich mir, man müsste für jeden Menschen eine bestimmte Anzahl Emissionsrechte ausgeben und jeder soll sich dann da beschränken, wo er möchte, Hauptsache er überschreitet die ihm zugestandene Menge nicht. Ist halt nicht realisierbar.

    Diesen Gedanken möchte ich mal herausheben, das ist ja einer der Ansätze der Postwachstumsökonomie. In dem Konzept sind die Kontingente übertrag- und handelbar.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.


  • also eigentlich wie jetzt auch schon, nur stärker formalisiert.


    soweit ich weiss, haben diese konzepte bei grosskonzernen eh nicht funktioniert.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von VivaLaVida ()

  • Ja, aber im Gegensatz zu jetzt bekommen die Verkäufer das Geld. Der Wert bemisst sich nach der Nachfrage.


    edit: Es sind derzeit einfach zu viele CO2 Zertifikate auf dem Markt. Im Prinzip ist das Konzept schon sinnvoll.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.


    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Jorinde ()

  • Was würden sich die Kinder und Jugendlichen wünschen, die für ihre Zukunft demonstrieren? Ich glaube, die wünsche sich keinen Handel, sondern dass einfach so viel wie irgend möglich eingestellt wird. Glaub ich. Würde ich mir wünschen.


    Einen Teil kann man als Normalbürgerin selbst machen, einen Teil kann man als Normalbürgerin nur machen, wenn es von oben kommt, weil es dafür einen größeren Rahmen braucht. Beides ist hilfreich. Denke ich.

    Fiawin mit d9be2134.gif
    age.png


    Ich habe beschlossen, mich ab sofort vollkommen gesund und süßigkeitenfrei zu ernähren.

    Ich esse nur noch schnell die Reste auf.

    Weltweit.


    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Ja, ja und ja. Aber ich fürchte, so ganz ohne Anreize wird das nichts...

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.


  • Zu Gurtpflicht und Kindersitzen: Ich nutze beides freiwillig, ganz ohne Zwang. Die höhere Sicherheit ist es mir wert, die Zeit zum Anschnallen aufzuwenden.


    Zu Trump und Putin: Das bezog sich nicht auf das Tempolimit an sich, sondern auf das Bemühen, eine unpopuläre Maßnahme gegen das Volk durchzusetzen, um keine Ahnung wie wenig Abgase zu reduzieren, wo andere Bereiche zigfach höhere Mengen ausstoßen und aufgrund guter Lobby-Arbeit keiner danach kräht.


    Wenn die Amerikaner und Russen nicht bereits ein Tempolimit hätten, würde es von den Genannten wohl keiner ohne Not einführen. Im Gegenteil, soweit ich weiß, gibt es immer wieder Bemühungen, in den USA das Tempo heraufzusetzen. Wie die Situation in Russland ist, weiß ich nicht. Sind denn die Straßen dort gut ausgebaut? Vielleicht stört das Tempolimit niemanden, weil es die Straßenverhältnisse eh nicht zulassen.


    Allein das Tempolimit bringt vermutlich nicht allzu viel, da müssten auch die Autos in ihrer Leistung gedrosselt werden, damit es größere Einsparungen gibt (nicht unbedingt leichter, denn dann sinkt wieder die Sicherheit). Wenn ich da an die großen deutschen Autobauer denke, puh, das gäbe einige Verwerfungen (Arbeitsplätze, Exportraten).

    Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

  • dass du gurt und kindersitze persönlich freiwillig nutzt, sagt leider gar nichts aus.


    die anschnallpflicht wurde seinerzeit ähnlich aggressiv bekämpft wie derzeit das tempolimit. #weissnicht

  • da müssten auch die Autos in ihrer Leistung gedrosselt werden, damit es größere Einsparungen gibt (nicht unbedingt leichter, denn dann sinkt wieder die Sicherheit).

    Das habe ich jetzt nicht verstanden. Meinst du, wenn die Leistung der Autos gedrosselt wird bzw. man weniger leistungsfähige Autos baut, dann sinkt die Sicherheit beim Autofahren? #gruebel

  • Ich finde es auch nicht einsichtig, dass es für Notwendiges (im wahrest Sinne des Wortes Dinge, die die NOT ab-wenden) Anreize geben muss.


    Natürlich macht es das leichter, Dinge durchzusetzen, wo die Einsicht nicht eintritt. Deswegen ist das auch eine interessante Strategie. Ich versteh den Gedanken dahinter.


    Aber warum soll man jemandem etwas geben, der etwas macht, das schadet, damit er das lässt?

    Fiawin mit d9be2134.gif
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    Ich habe beschlossen, mich ab sofort vollkommen gesund und süßigkeitenfrei zu ernähren.

    Ich esse nur noch schnell die Reste auf.

    Weltweit.


    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Zitat

    Wenn die Amerikaner und Russen nicht bereits ein Tempolimit hätten, würde es von den Genannten wohl keiner ohne Not einführen.

    das denke ich nicht.


    der zustand der russischen verkehrsinfrastruktur ist meines wissens nicht schlechter als der der usa. das sind eher die üblichen falschinformationen.

  • Fiawin Weil die Kontingente, die gerechterweise ausgegeben würden, weit unter dem liegen müssten, was wir im Moment verbrauchen. Sie bemessen sich an der Tragfähigkeit der Erde. Und sie sind weltweit für jeden Menschen gleich. Heißt, wer viel verbraucht, muss sich Kontingente besorgen und dafür bezahlen. Das tun wir derzeit nicht. Wir zahlen nicht für unseren Verbrauch/ Ausstoß (auf Kosten anderer).

    Die Verbräuche/Ausstöße bzw. Nichtverbräuche würden geldwert.

    Wer ohnehin wenig verbraucht, global gesehen, hätte mal nicht nur das Nachsehen, sondern bekäme eine Entschädigung.



    VivaLaVida da bin ich ganz deiner Meinung

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jorinde ()

  • AnneL


    du kennst weder mich noch die Situationen in denen ich rechts überhole. Also solltest du vielleicht nochmal nachdenken bevor du den Teer und die Federn holst.


    Ach ja. Bezüglich dem Rechtsfahrgebot, das gibt es zB auf den Highways in den USA nicht, funktioniert super. Wer da schon gefahren ist? Ich.

    Sinnlos ohne Ende in Deutschland, hält sich eh keiner dran.

    Wer bin ich - und wenn ja wieviele?

  • Zitat

    Wenn die Amerikaner und Russen nicht bereits ein Tempolimit hätten, würde es von den Genannten wohl keiner ohne Not einführen.

    das denke ich nicht.


    der zustand der russischen verkehrsinfrastruktur ist meines wissens nicht schlechter als der der usa. das sind eher die üblichen falschinformationen.

    Haha. Deutlich schlechter! Woher ich das weiß? Ich war da schon. Mit dem Auto.

    Wer bin ich - und wenn ja wieviele?

  • das heisst dann: wer mehr monetäre ressoucen hat, kann sich mehr rechte an umweltschädigung kaufen, oder?

    Ja, zum Teil kann ich mir das tatsächlich vorstellen. Denn es braucht nicht jeder gleich viel. Man darf nicht vergessen, dass manche Sachen, die zum hohen Einkommen führen, auch mit höherem Ressourcenverbrauch einhergehen. Ein SAP-Berater verdient nicht schlecht, muss aber geschäftlich viel reisen. Also gibt er sein Geld jemand anderem und kann dafür sein Kontingent einhalten und der andere, der nicht so viel braucht, hat zusätzlich Geld für schöne Dinge.


    Oder anderes Beispiel, meine Nachbarin will ihre Eltern in einem anderen Bundesland besuchen, kauft sich bei mir ihren zusätzlichen Bedarf und ich kaufe mir von diesem Geld Wolle, stricke einen warmen Pullover und stelle einen Tag vormittags, wenn die Kinder auswärts warm untergebracht sind, die Heizung runter.


    Man muss halt irgendwie verhindern, dass Schindluder damit getrieben wird. Ich weiß nicht, wie das bei Millionären funktionieren würde, die sich 'alles' leisten können. Vielleicht reguliert sich das aber auch von alleine. Wenn sich niemand mehr einschränken kann oder will, gucken auch Millionäre in die Röhre.

    Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

  • dass du gurt und kindersitze persönlich freiwillig nutzt, sagt leider gar nichts aus.


    die anschnallpflicht wurde seinerzeit ähnlich aggressiv bekämpft wie derzeit das tempolimit. #weissnicht

    Doch, es sagt aus, dass mir egal ist, wer wie dagegen gewettert hat, denn ich entscheide mich so und stehe damit voll dahinter. Hätte ich etwas gegen die Anschnallpflicht, würde ich mich auch heute nicht anschnallen. Vielleicht werde ich mal erwischt, zahle ein paar Euro und schnalle mich nach wie vor nicht an. Also trotz Pflicht und Zwang keine Verbesserung erreicht. Die meisten werden sich wohl freiwillig anschnallen, weil sie den Nutzen davon erkennen. Sieht man an kleinen Kindern, denen ist eine diesbezügliche Pflicht nicht verständlich, aber wenn sie einen Nutzen darin sehen, geht es dennoch (vielleicht weil sie bestochen werden oder weil Mama dann nicht schimpft).

    da müssten auch die Autos in ihrer Leistung gedrosselt werden, damit es größere Einsparungen gibt (nicht unbedingt leichter, denn dann sinkt wieder die Sicherheit).

    Das habe ich jetzt nicht verstanden. Meinst du, wenn die Leistung der Autos gedrosselt wird bzw. man weniger leistungsfähige Autos baut, dann sinkt die Sicherheit beim Autofahren? #gruebel

    Leistung drosseln ist ok. Hier kam noch der Vorschlag, die Autos leichter zu machen, aber das geht teils zu Lasten der Sicherheit. Liegt dann nicht gut auf der Straße und ein SUV ist sicherer als ein Kleinwagen. Durch die Länge großer (und damit schwerer) Wagen gibt es auch mehr Knautschzone. Ich säße bei einem Aufprall lieber im Porsche als im Trabant.

    Ich finde es auch nicht einsichtig, dass es für Notwendiges (im wahrest Sinne des Wortes Dinge, die die NOT ab-wenden) Anreize geben muss.


    Natürlich macht es das leichter, Dinge durchzusetzen, wo die Einsicht nicht eintritt. Deswegen ist das auch eine interessante Strategie. Ich versteh den Gedanken dahinter.


    Aber warum soll man jemandem etwas geben, der etwas macht, das schadet, damit er das lässt?

    Ja, für absolut Notwendiges sollte man keine Anreize brauchen. Fraglich ist, was absolut notwendig ist. Und die meisten Dinge sind für Menschen unterschiedlich nötig und werden damit anders bewertet. Da ist ein Anreiz, um unerwünschtes Verhalten abzustellen, recht hilfreich. Damit das Kind irgendetwas nicht macht, wird von der älteren Generation gerne mal eine süße Belohnung gegeben. Heißt nicht, dass dieses Handeln richtig ist, aber es funktioniert.

    Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.