Impfpflicht! Impfpflicht?

  • (keine Ahnung, ob es Erkenntnisse zu "Totalversagern" gibt, bei denen auch 5 Impfungen nichts helfen würden, und ob die nur keine nachweisbaren Antikörper hätten oder nicht immun wären).

    Wies bei Masern ist weiß ich nciht. Aber ich denke, auch nciht viel anders wie bei Hepatits.

    Meine Mutter ist Non-Responder (so heisst das was Du "Totalversager" nennst in der Fachsprache) bei Hepatitis B. Sie musste beruflich schon etliche Impfungen machen lassen, jedesmal schon kurz darauf Titer wieder 0. Irgendwann gabs dann ne neue Regelung vom Gesundheitsamt, dass in dem Fall (mehrer Impfungen ohne messbaren Titer im Anschluss - also nur wenn man sich sicher ist, nicht nach der ersten oder zweiten schon) keine Impfungen mehr gemacht werden müssen weil davon auszugehen ist, dass jemand ohne Titer genetisch überhaupt nicht empfänglich für diesen Virus ist und somit auch bei Kontakt damit nicht erkranken wird. Also so zu behandeln ist wie ein geimpfter mit gutem Titer.


    Bei Masern gabs das bisher noch nicht, dass da intesiv geschaut worden wäre. Das wird sicher nochmal ne zeitlang dauern, bis man da dahinter kommt, ob und wenn ja wieviele Leute bei Masern Non-Responder sind und obs mit dem geringen Risiko genauso ist wie bei Hepatitis B.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Fiawin : Großen Dank für deine guten und sachlichen Beiträge hier! #blume

    Murmel 12/05 Murmelini 12/07


    Es gibt eben so wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol. (Sigmund Freud)


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  • weil davon auszugehen ist, dass jemand ohne Titer genetisch überhaupt nicht empfänglich für diesen Virus ist und somit auch bei Kontakt damit nicht erkranken wird

    Ah, danke, interessant, das habe ich noch nicht gehört.


    Und danke auch für den Begriff "Non-Responder" - das klingt viel besser als Totalversager ;)

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • huehnchen69 , das ist mir auch schon aufgefallen, dass die meisten journalistischen Beiträge den Sinn der 2. Impfung (Impfversager aufzufangen) falsch darstellen, vermutlich aus Unwissenheit.

    There is a crack in everything. That's how the light gets in.
    - Leonard Cohen

  • Ich glaube, das ist ein Veränderung in der Impfempfehlung. Ich habe das vom ärztlichen Personal jetzt auch schon ein paar mal in den letzten Monaten gesagt bekommen, dass es zwei MMR Impfungen braucht, fuer den vollen Schutz.


    Das RKI beruft sich auch auf die hohe Zahl der MumpsVersager bei nur einer Impfung: https://www.rki.de/SharedDocs/…-Liste_Masern_Impfen.html

    We know our children best, when we know ourselves best;

    they chose the most authentic version of who we are.

    ~a.joy~

  • Sind Impfversager denn bei Erwachsenen unwahrscheinlicher?

    Denn Erwachsene werden ja grundsätzlich nur einmal geimpft.


    Ich bin sehr gespannt, ob ich mich impfen lassen muss, wenn ich Schulen zu Lesungen besuche. #weissnicht

    Eine mögliche Nebenwirkung der Masernimpfung triggert halt exakt meine chronische Erkrankung, daher werde ich das nicht riskieren. Da ich den Zusammenhang aber nur vermuten, nicht aber beweisen kann, werde ich das wohl nicht ärztlich bestätigt bekommen. Es *könnte* ja auch gut gehen ...
    (Ja, aber wenn nicht, habe ich zwei bis drei Monate schlimmste Augenprobleme.)

    Aber vielleicht lohnt sich eine Titerbestimmung. Meine Mutter hat mich damals zu jeder Masernparty der Stadt geschickt - ich hab sie aber nie bekommen. #freu

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • War es nicht so, dass Erwachsene auch eine 2. Impfung nachholen sollen?

    Nee, nicht so richtig. Wer nur einmal in der Kindheit oder gar nicht geimpft ist oder wo der Impfstatus unklar ist, der muss EINMALIG geimpft werden.

    Grund: Der Impfstoff von früher war nicht so effektiv wie der jetzige.

    Je älter, desto besser wirkt der Impfstoff. Aber nachdem die Masern für Kleinkinder halt so arg gefährlich sind, wird schon recht früh geimpft auch wenn mand dadurch Gefahr läuft, dass es nicht richtig oder nicht dauerhaft wirkt.

    Soweit das, was ich verstanden hab.

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  • Ja, klar die 2. Impfung nur einmal nachholen ;-)

    Aber dann ist das ja so, dass = wenn nur einmal geimpft -> möglichst auch Erwachsene ein 2. Mal geimpft werden sollen.

    Aber klar, wer bisher garnicht geimpft wurde oder es unklar ist, bekommt nur eine Impfung offenbar.

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    - Leonard Cohen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von jascha ()

  • Wobei ich das mit der Grippe fast noch sinnvoller fände...

    warum? das einzige mal, dass uns die grippe erwischt hat, hätte grippeimpfung nichts genutzt, weil sie in dem jahr gegen die falsche gruppe war. ich finde gerade die grippeimpfung mit den ständig wechselnden erregern in der masse relativ sinnlos.

    Eben. Auch eine Grippeimpfung kann zum Teil schwere Nebenwirkungen auslösen. Dafür hilft sie oft nicht und die Leute erkranken trotz Impfung.

    Die Tochter meiner Freundin ist gerade in Frankreich zum Austausch und nicht geimpft gegen Masern ... und ratet mal was dort gerade ist: die Masern sind an der Schule (in Frankreich) ausgebrochen. So viel also zur Wirksamkeit der Impfpflicht .


    Für die Tochter gibt es aber keine weiteren Konsequenzen. Es gab einen Impftermin an der Schule für die Nichtgeimpften, wo gefragt wurde, wer sich impfen lassen mag.

    Wobei es nicht sinnvoll ist, in eine mögliche Infektion hineinzuimpfen. Die Variante, alle nichtgeimpften Kinder erstmal vom Unterricht auszuschließen ist wesentlich sinnvoller.

    Eine Person mit impfschaden kenn ich nicht. Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber es muss doch Statisken zum Thema geben, oder?

    Das Problem ist aber auch, dass es durchaus z.B. chronische Krankheiten gibt, die nach bestimmten Impfungen deutlich erhöht auftreten, von vielen Ärzten aber gar nicht mit der Impfung in Verbindung gebracht werden.

  • wenn das eigene Kind plötzlich stirbt oder schwer krank wird, sucht man natürlich nach Ursachen und Auslösern. Wenn da eine Impfung passend liegt - wie praktisch.


    Ich hoffe, du meinst das nicht so brutal, wie sich das liest. #hmpf


    Und: es bestreitet niemand, dass es schwere Impfschäden bis zum Tod gibt, es ist nur nicht klar, wie viele.


    Und ich finde es nach wie vor schwierig, mein Kind bewusst einem solchen Risiko auszusetzen und habe daher versucht, das Risiko zu mindern, ich wiederhole mich, durch spätes Impfen und weniger impfen.

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • elena : Nein, so isoliert klingt es deutlich härter als beabsichtigt. Und da nehme ich mich nicht aus - hätte eines meiner Kinder zeitlich passend zu einer Impfung eine schwere Krankheit gehabt oder wäre gar gestorben, würde ich sehr wahrscheinlich zumindest gefühlsmäßig die Impfung dafür mitverantwortlich machen, egal, was die Medizin dazu sagt.

    ich habe mir die Impfungen auch gut überlegt und nicht leichtfertig alles durchgeimpft. Aber gesellschaftlich gesehen ist das Risiko ohne Impfungen deutlich höher als mit Impfungen.


    Die Erzieherinnen hätten auch einen Unfall haben können.

    Ja, und? Wo ist die statistische Abhängigkeit von "Unfall" zu "fehlender Impfung mit Erkrankung"? - Die Wahrscheinlichkeit, dass die Erzieherinnen einen Unfall haben, ist genauso hoch. Damit ist das Risiko eines Ausfalls so höher, nämlich nicht "Unfall statt Erkrankung" sondern "Unfall plus Erkrankung". Und das Risiko für andere ist so höher, das ist durch einen Unfall der Erzieherinnen nämlich gar nicht beeinflusst. (Lassen wir Betrachtungen durch veränderte Wahrscheinlichkeiten wegen Fahrten zu Ärzten und zur Arbeit mal außenvor).

  • Hallo,


    Ich bin nach wie vor überzeugt davon, daß man mit anderen Mitteln eine deutlich höhere Impfrate erziehlen könnte.


    Aber so kann man es als Schild vor sich hertragen - und musste im Grunde fast nichts dafür tun oder verändern, weil eben genau in dieser Altersgruppe sowieso die Durchimpfungsrate extrem hoch ist. Und die, die eventuell protestiert hätten, sind nach wie vor fein raus.


    Zitat

    Ja, und? Wo ist die statistische Abhängigkeit von "Unfall" zu "fehlender Impfung mit Erkrankung"? - Die Wahrscheinlichkeit, dass die Erzieherinnen einen Unfall haben, ist genauso hoch. Damit ist das Risiko eines Ausfalls so höher, nämlich nicht "Unfall statt Erkrankung" sondern "Unfall plus Erkrankung". Und das Risiko für andere ist so höher, das ist durch einen Unfall der Erzieherinnen nämlich gar nicht beeinflusst. (Lassen wir Betrachtungen durch veränderte Wahrscheinlichkeiten wegen Fahrten zu Ärzten und zur Arbeit mal außenvor).


    Ganz ehrlich - ich sehe auch eine Erzieherin nicht in der Pflicht sich aus einer statistischen Wahrscheinlichkeit heraus vor allem und jedem zu schützen, nur weil sie Erzieherinnen sind. Ich habe ein Hobby betrieben, bei dem ich mich hätte verletzen können. Darf ich das nicht mehr ausüben, weil es die statistische Wahrscheinlichkeit, daß ich ausfalle in irgend einer Form erhöht? Warum dürfen dann Raucherinnen als Erzieherin arbeiten? Ihre statistische Wahrscheinlichkeit, an ernsthaften Erkrankungen, aber auch an Stimmproblemen usw. zu erkranken, ist ebenfalls erhöht. Eine Kollegin ist in den wenigen Jahren in denen ich sie kenne mit simplen Infekten sehr viel häufiger krank geschrieben als ich es vermutlich in meinem ganzen Arbeitsleben war. Wessen statistische Wahrscheinlichkeit, auszufallen ist nun erhöht?


    Was ist mit Busfahrern? Hier gab es letzthin einen echten Notstand mit viel Ausfall, weil viele krank waren...

    Wer darf in Zukunft weiterhin selber und in welchem Maße über seine Gesundheitsfürsorge entscheiden und wem wird dieses Recht beschnitten?


    Zum Thema Impfen: Von "lediglich diffusen Ängsten" o.ä. zu reden, ist leicht, so lange es nicht das eigene Kind ist, daß betroffen war. Und wenn man dann noch mitbekommt, daß es eben NICHT weitergeleitet wurde, sondern ein hochgradig allergisches Geschehen ohne jeder Prüfung als "zufällig zeitgleiche Reaktion" (das komischerweise niemals vorher und auch niemals hinterher je wieder vorkam) in den Unterlagen steht und daher in keinem Impfreport jemals erfasst wurde - dann stärkt das ungemein das Vertrauen in diesbezügliche Statistiken.

    Und wenn man weiß, daß man da nicht die einzige ist, kann man nur ahnen, wie es wirklich darum bestellt ist.


    Aber das ist für mich zweitrangig. MICH stört, daß damit Tür und Tor geöffnet ist, ohne echte Notwendigkeit (nein, es steht nun mal keine Epidemie vor der Tür UND es hätte eine Menge Möglichkeiten gegeben, die man auch noch hätte tun können, die aber nicht ausgeschöpft wurden) in die Selbstbestimmung einzugreifen. Und zwar nicht nur einfach und direkt - sondern auch noch zusätzlich hintenrum in viel größerem Maße, weil man einfach das, was das Gesetz fordert nicht zur Verfügung stellen muss, um die Menschen zu mehr zu zwingen als das Gesetz selber vorsieht.


    Schulpflicht - stellen wir doch einfach nur noch Ganztagsschulen zur Verfügung und schon haben wir eine Ganztagspflicht, ohne daß dazu ein gesetzlicher Rahmen nötig wäre. Und so weiter, mir würden da noch einige Beispiele einfallen.


    Weitere Sorgen: Wozu sinnvolle Impfaufklärung - wenn man ja sowieso nix entscheiden kann? Das läuft doch heutzutage schon meist unter "Wird allgemein gut vertragen, ich schreib ihnen zur Sicherheit mal ein Fiebermittel auf - und dann stehen die jungen Eltern da und wissen nicht mal, daß Reaktion XY bekanntermaßen mit der Impfung in Zusammenhang stehen kann.

    Warum wirklich lückenlose Dokumentation von Problemen? Passiert ja jetzt schon oft genug nicht ausreichend. Wer sollte Interesse daran haben, bei einer Pflichtimpfung möglichst viele/alle auftretenden Probleme zu erfassen? Wozu, ist doch eh Pflicht ...


    Ich find´s nach wie vor Mist.

  • Was denkst Du denn wäre ein geeignetes Mittel die Impfquote zu erhöhen?


    Ich finde Dein Vergleich mit den Risikosportarten vs Erzieher-Impfpflicht hinkt etwas. Es geht ja nicht um das eigene Ausfallrisiko, sondern um das Vermeiden von Krankheitsübertragung auf insbesondere ganz junge, noch ungeimpfte Kinder. So wie man z.B. bestimmte Erkrankungen in der Gastronomie durch Gesundheitszeugnisse zu vermeiden versucht.

  • Was denkst Du denn wäre ein geeignetes Mittel die Impfquote zu erhöhen?

    Muss die Impfquote denn noch erhöht werden? Vorhin schrieb hier doch jemand von einer sehr hohen Impfquote.

    Murmel 12/05 Murmelini 12/07


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    262 Beiträge im alten Forum – war ich so stolz drauf, deswegen steht's jetzt hier. #baden

  • Hallo,


    Soll ich wirklich aufzählen, was NICHT gemacht wurde? Ich glaube, das wurde im Strang schon ausgiebig diskutiert. Bei der jetzt betroffenen Altersgruppe geht es meines Wissens nach um eine Erhöhung von gerade mal 2(!) Prozent zum aktuellen Stand - während andere Altersgruppen - nämlich die, die vermutlich protestiert hätten - nach wie vor komplett draußen sind.


    Information der Erwachsenen, Vertauen schaffen durch Ehrlichkeit bei der Weiterleitung und Überprüfung von Reaktionen und daher tatsächlich ehrlichen und glaubwürdigen Statistiken auch über Risiken, Erinnerungen an die "Vergesser" und so weiter. Ich denke nicht, daß wir das auf Seite 58 noch mal aufrollen müssen.


    Nur würde das Arbeit machen, ggf. sogar Geld Kosten - so ist es doch viel einfacher. (Nur aus meiner Sicht bei weitem nicht so wirkungsvoll - außer in Parteireden und ausschließlich darum geht es im Grunde)


    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Dienstausfällen als verpflichtenden Impfgrund habe ich nicht eingebracht sondern nur aufgegriffen - und nein, DAS ist für mich nun mal einfach kein Argument.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Trin ()

  • mir fehlt jegliches vertrauen in die risikobewertung von impfungen,

    da es nunmal unglaublich schwer ist einen anerkannten impfschaden durch zu bekommen,

    in ähnlichen wie von Trin geschildertden fällen.

    ich kann nichtmal annähernd statistisch erahnen, wie hoch das risiko einer impfung ist.

  • Mich würden Gründe für das Ablehnen einer Impfung wirklich interessieren

    -allergische Reaktion auf einen der Bestandteile Das ist imho ganz klar ein Grund und ich denke dass hier eine impfpflicht eben nicht besteht.

    -man hält die Krankheit nicht für gravierend und schätzt das Risiko einer Impfung höher ein als das Risiko von Komplikationen. Da frage ich mich, aufgrund welcher Daten? Das RKI betrachtet doch die Datenlage und ändert gegebenenfalls seine Empfehlung (so geschehen mit dem polio Impfstoff mit attenuierten Viren.


    Es fällt mir tatsächlich schwer die impfablehnung in ihrer breite zu verstehen.

    Ich kann verstehen wenn man sein Kind nicht "weil es grade passt " am ende einer U impfen lassen will Dass man sich dafür einen Zeitpunkt wählt wo es besser passt. Kann ich völlig nachvollziehen.

    Aber ich habe das Gefühl dass ich damit völlig an der Diskussion vorbei denke.

    Schoko

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Hallo,


    mir fehlt jegliches vertrauen in die risikobewertung von impfungen,

    da es nunmal unglaublich schwer ist einen anerkannten impfschaden durch zu bekommen,

    in ähnlichen wie von Trin geschildertden fällen.

    ich kann nichtmal annähernd statistisch erahnen, wie hoch das risiko einer impfung ist.


    Ja,. Und wie gesagt, mit der Impfpflicht wird das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht besser werden, im Gegenteil. De

    Mich würden Gründe für das Ablehnen einer Impfung wirklich interessieren


    Ablehnung einer Impfung und Ablehnen der gesetzlichen Impfpflicht sind 2 ganz verschiedene Sachen. Hier im Strang geht es mMn eher um zweiteres.


    Ich denke, warum man die ImpfPFLICHT ablehnt, das wurde auf den letzten 58 Seiten oft genug gesagt, auch daß die Gründe sehr vielfältig sind. Wenn man sich da bis jetzt nicht verständlich machen konnte, habe ich wenig Hoffnung, daß man es nun noch schafft.


    Man könnte auch andersrum fragen, warum bzw. auf welcher Grundlage (außer der persönlichen Profilierung) wurde so plötzlich eine Impfpflicht eingeführt? Wie gesagt, es steht weder eine Epidemie bevor noch wurden andre Mittel zur Erhöhung der Durchimpfrate auch nur annähernd ausgeschöpft.


    Und - Impfpflicht-Ablehner heißt noch lange nicht Impfkritiker oder gar -gegner zu sein, auch das dürfte inzwischen klar geworden sein.


    Warum man sein Kind nicht oder nicht allen Empfehlungen folgend oder nach einem anderen Zeitplan impfen lassen lassen möchte, das ist vermutlich ebenfalls extrem individuell. Bei mir waren es tatsächlich vor allem die Erfahrungen mit dem Umgang mit meinen Sorgen (die abgebügelt wurden) und mit den tatsächlich aufgetetenen gesundheitlichen Problemen (die in den Statistiken durch fehlende Weiterleitung nicht existent sind) bei einem Kind in Kombination mit einer Grunderkrankung eines anderen Kindes, die mich in Absprache mit einigen Ärzten zu der Entscheidung gebracht hat, DIESES Kind nicht und die anderen nur sehr überlegt impfen zu lassen.


    Andere haben andere Gründe.

  • Das geht mir ganz genauso, Schokojunkie . Ich denke, dass eben diese Risikoeinschätzung z.B. des RKI, von den Ablehnern nicht als ausreichend gesehen wird. DAs geht halt nach wissenschaftlichen Kriterien und wenn darin kein Vertrauen besteht, wird das Ergebnis eben auch nicht akzeptiert.