Sammelthread - eure schönsten Kindermotivationsgeschichten

  • Hallo liebe Raben,

    Ich möchte gerne einen schönen Sammelthread machen mit Geschichten die euren Kindern erzählt oder Spiele die ihr spielt um ihnen bei etwas zu helfen.

    Dabei denke ich an sowas wie die Sockenmonster die die Füße aufessen, während man die Socken anzieht.

    Ich werde hier immer wieder reinlesen, aber nicht auf jeden Beitrag eingehen, weil es mir weniger um den Austausch geht als um das Sammeln.


    Ich mache mal den Anfang:

    Mein 4jähriger ist mit Ohrenschmerzen zu Hause.

    In sein Ohr sind Krankheitsviren reingeklettert die ihn krank machen wollen. Seine Körperpolizei hat das bemerkt und ganz laut Alarm geschlagen, deswegen tut sein Ohr jetzt so weh.

    Wenn wir ihm jetzt Ibuprofensaft geben, dann hilft der der Körperpolizei, und dann tut das Ohr nichtmehr so weh.

    Jetzt ist da auch eine Körperfeuerwehr, die hilft der Körperpolizei indem sie mit ihrem Wasserschlauch die Viren wegspült.

    Aber denen ist das Wasser ausgegangen, daher muss das Kind was trinken damit sie Nachschub haben.

    Dann braucht die Körperfeuerwehr noch Werkzeug. Das bekommt sie z.B. indem mein Kind ein Zwiebelsäckchen auf das Ohr legt oder Rohkost isst.

    (Natürlich erkläre ich zwischendurch auch Kindgerecht worum es wirklich geht, aber das Kind liebt solche Geschichten).


    Und ihr so?

    Lg

    Annanita


    "...baaald seid iiihr groooß, und könnt aaa-lles a-llein,

    aaaber biiis daaann schlaaaft ihr hiiier bei miiiir eiiiin."

    *träller*


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  • Als unsere Älteste 4 war, hat sie Wickie gern geschaut, aber die Wölfe haben sie gegruselt. In ihrer Phantasie hatten dann in ihrem Zimmer Wölfe gelebt und sie sich gefürchtet. Abends habe ich immer die Wölfe streng aus dem Zimmer geschickt. Dann saß ein Plüschhund, der bellen konnte, über Nacht vor ihrer Tür und hielt Wache. Das war ein paar Wochen hilfreich, und dann hörte die Phase auf.

    Wir wurden erschaffen, um uns weiterzuentwickeln, sonst hätte Jesus sicherlich vor über zweitausend Jahren gesagt: "... und jetzt sitzt ganz still und tut gar nichts, bis ich wiederkomme!" Swami Beyondananda

  • Der Klassiker vermutlich: Wir jagen Zahnmonster. Also die setzen sich nach dem Essen auf die Zähne und wenn man die nicht mit der Zahnbürste verjagt, machen sie die Zähne kaputt.

    Manchmal kommt auch "Mr. Zahnbürste" zu Besuch und schaut sich die Zähne und den Mund vom Kind an.

  • Wir suchen Tierfamilien beim Zähneputzen. Die Zahnbürste sucht den kleinen Elefanten aber dann findet sie erst die Schwester und dann den Papa und die Mama... die geben dann auch jeweils Tipps wo man noch suchen soll. Irgendwann habe ich dann genug gesucht aber das Kind will dann noch die Elefantenoma suchen und den Cousin...

    Oft müssen wir sie auch verjagen weil der Kindermund ja auch echt der falsche Ort für eine Eichhörnchenfamilie ist.

  • Mit meinem großen habe ich immer eine Wette gemacht, als er frisch trocken war und ich gerne wollte, dass er vor dem losgehen nochmal auf die Toilette geht (was er natürlich meistens nicht wollte): "Wenn nichts kommt, hab ich gewonnen, wenn Pipi kommt, hast du gewonnen." Was hat der sich gefreut, dass er immer gewonnen hat... Dabei brauchten wir nichtmal einen Wetteinsatz.

  • Zählen Motivationsrituale auch?


    Meine Tochter kann sich mittlerweile gar nicht mehr dran erinnern, dass sie einst ganz fürchterliche Angst vor Gewittern hatte, weil wir jedesmal einen Gewitterpudding kochen und noch warm essen, während wir den Blitzen zuschauen. Wir schauen seitdem regelmäßig Blitzradar und hoffen, dass es nicht abbiegt...

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  • Hier redet ja quasi alles ;)

    Handtücher lieben es, frisch geduschte Kinder Geräuschvoll abzuschlabbern, weil sie durstig auf wassertropfen sind


    Waschlapps Lieblingessen ist pfötchendreck und schnutengeschlabber und wird planschend aufgefressen


    Niesende Kopfkissen müssen in den Schlaf geknuddelt werden


    Der linke schuh bekommt schluckauf wenn der rechte Fuß drin steckt, während der rechte Schuh rumschreit, wie sehr er seinen Fuß vermisst.


    Und den Körper hab ich möpp anhand von "helfermännchen" erklärt.

  • Bei Angst vor Gewitter bzw. vor dem Donner(grollen):


    Erklärung, dass sich da gerade die Wolken schubsen.

    Die warme Wolke will vorne am Himmel sein, die kalte Wolke will aber auch vorne/"die Erste" sein.

    Warme Wolke sagt zur kalten Wolke: "Weg da! _Ich_ will jetzt hier sein!"

    Kalte Wolke sagt zur warmen Wolke: "Du spinnst wohl? _Ich_ bin jetzt hier die Erste!"

    Die Wolken beginnen, sich zu schubsen und dadurch entstehen die lauten Geräusche (= Donner/Donnergrollen).

    Evtl. kann man das Ganze noch als Comicabfolge zeichnen (lustig aussehenden Wolken mit großen Augen, die im Verlauf der Geschichte leichte Zornsfalten bekommen, sich schubsen und sich nach der Schubserei wieder entspannen).


    Bei meinen Jungs hat das supergut gezogen!

    Sie haben die Wolkenschubs-Geschichte geliebt und ihre Gewitter-Angst ad acta legen können #top!

    Liebe Grüße von cosalema


    "Dein Kind sei so frei es immer kann. Lass es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren" - Pestalozzi