Frauenärztin, muss man da regelmäßig hin?

  • Ich weiß, "muss" ich natürlich nicht, aber ich war seit bald 8 Jahren nicht mehr. Zuletzt in der Schwangerschaft und auch die Nachuntersuchung habe ich nicht gemacht, mit 3 Kindern und Neugeborenem war mir das zu stressig und die Hebamme kam ja sowieso.

    Ich habe keinerlei Beschwerden. Meine Frauenärztin, als ich zur Erstuntersuchung in der 4. Schwangerschaft da war, rügte mich aber sehr, weil ich zwischen dem 3. und 4. Kind nicht da war.

    Jetzt fällt mir ein, einmal war ich nach dem letzten Kind doch noch mal da ;)

    Also, gibt es einen wichtigen Grund hinzugehen? Ich mein, Männer gehen ja auch nie ihre Geschlechtsorgane untersuchen zu lassen #confused

  • Für mich ist die Krebsvorsorge ein Argument jährlich zu meiner Frauenärztin zu gehen. Da ist es mir persönlich relativ egal, was Männer machen.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • #freu

    Ich war das letzte Mal, um mir nach der Geburt eine Spirale einsetzen zu lassen. Jetzt muss die bald raus, aber ich will nicht hin, weil die dann ganz sicher wieder motzen #angst

    Aber ich sehe in dieser 0815-Vorsorge irgendwie auch keinen Nutzen, bevor die da was finden, merke ich vermutlich selbst, dass irgendwas nicht stimmt.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Für mich ist die Krebsvorsorge ein Argument jährlich zu meiner Frauenärztin zu gehen. Da ist es mir persönlich relativ egal, was Männer machen.

    Genau so.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich war nach 5 Jahren wieder zur Vorsorge und bin sehr dankbar, dass ich da war - die hat an einer für mich unzugänglichen Stelle meiner Vagina ein Gewächs entdeckt, das raus musste - insofern wäre es schon eine gute Idee mal zu gehen. Da guckt man selber doch eher selten nach. (OP war doof, aber hinter war alles gut)

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Ich nehm die Krebsvorsorge tatsächlich sehr ernst, denn je eher etwas entdeckt wird, desto besser ist es behandelbar.

    Also 1x im Jahr ist für mich jetzt auch machbar. Ich geh ja auch zur Vorsorge zum Zahnarzt, ohne Probleme zu haben.

  • Ich gehe auch einmal im Jahr wegen der Krebsvorsorge, und als ich ein einziges Mal einen 2-Jahres-Abstand hatte, ist in dieser Zeit prompt eine riesengroße Zyste am Eierstock gewachsen (9 cm lang), von der ich absolut rein gar nichts bemerkt habe. Die hat sich dann zwar als harmlos herausgestellt; um das festzustellen, musste sie aber erst mal samt Eierstock entfernt werden. Vielleicht hätte man zu einem früheren Zeitpunkt auch nur die Zyste entfernen können.

    Jedenfalls gehe ich seitdem wieder jährlich hin. Auch bei Gebärmutterhalskrebs kann man Vorstufen gut entdecken und entfernen, da möchte ich nichts riskieren.

  • Ich nehm die Krebsvorsorge tatsächlich sehr ernst, denn je eher etwas entdeckt wird, desto besser ist es behandelbar.

    Ich auch.

    Unbedingt im Bekanntenkreis nach Empfehlungen fragen, denn wenn man eine gute Frauenärztin hat, dann geht man da auch nicht so ungern hin. Und man spart sich die negativen Erfahrungen.

  • Ich gehe halt auch so ungerne, weil die Abstriche und Untersuchungen immer unangenehm sind. Das kenne ich von meinem Arzt, der in Rente ist, so gar nicht.

  • Liebe Sommerwind ,


    kann Dich insofern beruhigen, dass es noch größere Schlamper gibt, ich glaube, bei mir ist es mehr als zehn Jahre her. Habe ernsthaft vor, in der nächsten Zeit mal irgendwann zu gehen, bin aber nicht sonderlich motiviert. Bin mir auch nicht sicher, ob ich von der Krebsvorsorge viel halte. Gehe auch definitiv nicht zur Mammographie, obwohl oder gerade weil, ich früher selbst die Mammo-Screenings gemacht habe....

  • Ja, eine nette vorsichtige FÄ ist dabei wichtig, meine ist leider auch eher von der patzigen, unfreundlichen, groben Sorte "tja, verfrühte Wechsrljahre nach Steri sind normal, selbst schuld harhar"), aber es ist echt schwierig, bei den guten noch Termine zu kriegen, meistens nehmen die keine Patientinnen mehr auf.

  • Ich gehe halt auch so ungerne, weil die Abstriche und Untersuchungen immer unangenehm sind. Das kenne ich von meinem Arzt, der in Rente ist, so gar nicht.

    Arzt wechseln?!

    Ich gehe halt auch so ungerne, weil die Abstriche und Untersuchungen immer unangenehm sind. Das kenne ich von meinem Arzt, der in Rente ist, so gar nicht.

    Arzt wechseln?!

    Ja logisch, aber ich weiß auch nicht recht wohin und mein Leidensdruck, ich hab ja nichts, ist nicht besonders hoch.

  • Ich mach es nicht. Die Krebsvorsorge zieht mich auch nicht (mehr), in meinen direkten Bekanntenkreis sind 3 Menschen in kurzer Zeit gestorben, die waren alle bei der normalen Krebsvorsorge und alle sind an einer andere Krebsart gestorben. Teilweise innerhalb von 3 Monaten.

    Ich war aber vor 2 Jahren da und da hatte ich mal wieder "ärger" bekommen, naja die FA ist eher besorgt über nicht regelmäßige Kontrolle. Aber ehrlich gesagt, meine Leben meine Entscheidung.

  • Dieses Ärger bekommen würde mich auch eher noch mehr abschrecken.


    (Den Schilddrüsenkrebs hat auch trotz halbjährlicher Besuche bei Fachärzten niemand entdeckt... Die Tante vom Mann hatte Beschwerden im Unterleib, FÄ nie was gefunden, jetzt halt komplett verkrebst, 10 h OP, es nimmt einem etwas den Glauben sn Vorsorgeuntersuchungen).

  • Ja, das ist meistens schon schlechte Erfahrungen, weswegen man das so rausschiebt oder verdrängt. Bei mir war es die Gängelei in der 1. Schwangerschaft: zu jung mit 28, im Studium, wollte keine Igelleistungen, zu dick, Blutdruck nach Beschimpfungen zu hoch, alle 4 Wochen zum US, und immer war was zu meckern und ich Schuld, zu sehr abgenommen, zugenommen, Kind zu klein, zu groß, zu weit, Muttermund blabla...

  • Ja, und in den Schwangerschaften dieses ständige Wiegen und kommentieren dazu, irgendwie hat mich das doch beeinflusst so im Nachhinein betrachtet.

  • Bei starkem Übergewicht kriegt man ja auch eh keine Behandlung mehr, nur die Anweisung, abzunehmen. So etwas beschädigt das Vertrauen zu den Ärzten, ob sich bei der Untersuchung wirklich Mühe gegeben wird ( da immer kommt, dass Übergewicht eh immer zu Krebs führe). Bei meinen Cup E -Brüsten konnte die FÄ vor Fett nichts tasten. Brustkrebs kann man so wohl nicht mehr feststellen. #weissnicht

  • Und meine Brüste sind zu klein, wenn ich zunehmen würde, wären sie auch größer. Ehrlich, ich schäme mich hinzugehen und mich auszuziehen.