Dosenwerfen und sonstige Spiele am Geburtstag im Garten

  • Hallo liebe Raben.


    Die Geburtstagsfeier zum 5. Geburtstag meines Sohnes naht endlich und ich möchte für die Kinder im Garten ein paar Stationen aufbauen mit Spielen.


    Meine bisherigen Ideen:

    - Dosenwerfen.

    Problem: ich habe keine Dosen. Habt ihr Ideen, was ich alternativ nehmen kann?


    - mit Dartpfeilen auf kleine Luftballons die an einem Brett aufgehängt sind werfen.

    Kann ich das ohne größere Unfälle mit Kindern in dem Alter schon machen?


    - Hindernissparkour: über ein auf dem Boden liegendes Seil ballancieren, eine Wippe aus einem Brett bauen und die Kinder drüber laufen lassen...


    Was habt ihr schon erfolgreich gemacht und könnt ihr mir noch empfehlen???


    #sonne

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    (afrikanisches Sprichwort)

  • Bei uns gibt es immer noch eine Schatzsuche (im Garten oder umzu, je nachdem wie bewegungshunrig wir die Kinder einschätzen) da gibt es dann eine reihe Aufgaben, die gelöst werden müssen, zB Fragen zu Tieren beantworten, auf etwas hinaufklettern (wenn sich das anbietet), ein Merkspiel (10 Gegenstände hinlegen und dann mit einem Geschirrtuch zudecken - die Gruppe muss sich an alle 10 erinnern).

    Mit jeder gelösten Aufgabe gibt es den nächsten Hinweis. Am Ende wird dann der Schatz gefunden. ZB Seifenblasen, das ist dann auch etwas zu weiterspielen. Wir lassen aber auch Zeit fürs freie Spiel.


    Dosenwerfen habe ich schon mit Pappbechern gesehen es darf aber nicht windig sein.

    Vor Dartpfeilen hätte ich noch zu viel Respekt.

  • Dartpfeile ginge hier noch nicht.

    Dosenwerfen: wir haben eine gartenspieleset, wo plastikbecher dafür drin sind. Sonst plastiktrinkbecher.

    Sackhüpfen.

    Eierlauf

    Sandlauf - zwei Teams, welches füllt in vorgegebener Zeit mehr Sand mit einem Löffel von einem Becher in einen anderen ein Stück entfernt? (Geht auch mit Wasser, dann aber kein löffel, sondern ein Becher)


    Schwanzjagd: einer steckt sich ein Tuch in den Gürtel, die anderen müssen ihn schnappen

  • Dartpfeile in dem Alter noch nciht. Sohni hat dieses Jahr bei der Kirmes zum ersten Mal Darts geworfen (auch echt super gemacht), aber ich stand da echt angespannt daneben und musste immer wieder ermahnen sich zu konzentrieren wenn er einen in der Hand hat wohin er wirft. Und Sohni ist in dem Punkt sehr ruhig und vernünftig. Und die Bude an der Kirmes gesichert so dass kein Kind dazwischen rennen kann.


    Was wir als Kinder geliebt haben, war Burg-Eroberung: Aus Pappe oder Lego zwei Burgen gebaut (nur grob erkennbar, ohne Vorderseite). Innen rein jeweils ein Teelicht und dann auf Kommando zwei Kinder gegeneinander jeweils mit nem Blumensprüher/Wasserpistole versuchen aus einiger Entfernung das Teelicht ihrer Burg als erstes ausgelöscht zu haben.

    Lass Dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem.

  • Was bei uns gut ankam, waren Sachen, die in der Gruppe oder zu zweit gelöst wurden. Also z.B.


    die Brücke: alle stellen sich auf allen Vieren nebeneinander, einer krabbelt unten durch und stellt sich dann auf allen Vieren ans Ende, der Letzte aus der Reihe krabbelt los usw.


    blinde Kuh: jeweils zwei tun sich zusammen, einer hat die Augen verbunden und wird von dem anderen geführt, der Weg kann kleine Hindernisse haben (einen Eimer mit Sand, über den man steigen muss, einen in den Weg gelegten Besen, eine kleine Rutsch hoch und runterrutschen, wenn das gefahrlos aufzustellen ist usw.)


    der Bach: in der Mitte ist ein mit Kreise aufgemalter Bach, auf dieser Seite sind zwei Topfstelzen, auf der anderen Seite auch, alle sollen rüber. Im Wasser sind Krokdile. Die Kinder sollen selbst die Lösung finden ( d.h. einer geht los, holt die Topfstelzen, kommt zurück, zwei gehen rüber, einer bleibt, einer geht zurück, holt den nächsten ab usw.)


    Treppenstufenzählen, bis es stimmte.


    am Schluss:

    die magische Pforte: bei uns war das das Rosenspalier. Man musste rückwärts und zu zweit unter der Pforte durchgehen und dabei seinen Namen rückwärts sagen. Die anderen sollten dabei helfen, dass man rausfindet, wie der eigene Name rückwärts geht. Wenn sie es gar nicht allein hinbekommen, kann man ja ein bisschen helfen, aber die meisten wissen es selbst oder irgendwer kann es ganz gut rausfinden. Alternativ kann man sich auch Phantasienamen ausdenken und zu zwei drunter durch gehen.


    Ich habe oft vorher eine Geschichte erzählt dazu, also vorher, und sie dann losgeschickt, z.B. auf die Suche nach dem Piratenschatz oder nach der großen Schmetterlingsblüte oder was auch immer. Die haben immer ganz gebannt zugehört, als ich die Stimme erhoben und mit veränderter Stimme angefangen haben: "Ich, Fridolin, Pirat von Pom-mes-piek, (alle Kinder: gackelkicher) habe einen Schatz versteck. Nur leider ist meine wurmstichigen Holzkopf entfallen, wo das sein könnte..." Oder aber: "In einem fernen, fernen Land lebten einmal die Schmetterlingskinder. Manche waren bunt oder lila oder glitzerten und sahen aus wie kleine Blüten oder Feen, wenn sie durch die Luft schwebten, andere waren schwarz oder gefleckt wie eine Raubkatze und zischten durch die Luft wie Raketen. Jedes Schmetterlingskind sah so aus, wie es sich das nur wünsche konnte..." usw.#herzen Hach, schade, dass diese Zeiten vorbei sind.:)

    Fiawin mit d9be2134.gif
    age.png


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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Wer Extremitäten hat, kann keine Kugel sein.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Für mich hat eine nette Hundebesitzerin Dosen gesammelt. 10 Stück reichen.

    Vielleicht kennst du ja wen der Sammeln kann.

    Lg

    Annanita


    "...baaald seid iiihr groooß, und könnt aaa-lles a-llein,

    aaaber biiis daaann schlaaaft ihr hiiier bei miiiir eiiiin."

    *träller*


  • Hallo,


    Ich weiß ja nicht, wie sehr er naht, falls es bis dahin schon Kirschen gibt, Kirschkern-Weitspucken. Fanden unsere viel cooler als werfen. Zumal beim werfen, Dartspielen... immer einige gibt, die sowieso kein Glück haben, beim Kernespucken war das hier komischerweise meisten allen recht egal, da ging es ums Spaß haben.


    Fühlkiste, wenn man keine Kisten hat, tut es auch ein großer Pullover, der unten zugebunden wird. Durch die Ärmel kann man hineinfühlen und sagen, was es ist.


    Gummistiefellauf - eine nicht zu schwere Hindernisstrecke in zu großen (Erwachsene)Gummistiefeln laufen. Ohne Wettbewerb.


    EInen großen Reifen im Baum aufhängen zum Zielwerfen,. Wenn man vorher zusammen Flatterbälle bastelt (Oder solche Kometen-Flummies kauf) , können die gleich ein Mitgebsel sein.


    "Dosen"werfen geht auch mit den billigen Einmalbechern aus Pappe.


    Gibst eine Rahmengeschichte? Das macht die Ideenfindung einfacher. Wettbewerbe würde ich vermeiden, das gibt zu schnell Tränen, weil an so einem Tag eh schon alle unter Spannung stehen.


    Aber meine Erfahrung in dem Alter: "Dürfen wir jetzt r i c h t i g spielen....?"

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  • Wasserflaschenumkullern:


    Man nimmt diese großen Plastikwasserflaschen, füllt sie mit Wasser, immer zwei spielen zusammen, stellen sich mit ihrer Flasche auf dem Boden vor sich gegenüber auf. Dann versucht man, die Flasche des anderen umzukullern mit einem Ball. Wenn die Flasche umfällt, darf man sie erst wieder aufstellen, wenn man den Ball wiedergeholt hat. Solange, bis eine Flasche leer ist.

    Fiawin mit d9be2134.gif
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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Wer Extremitäten hat, kann keine Kugel sein.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Wenn es Bewegungsspiele sein sollen, könnte man noch dieses Balancierspiel machen (ich weiß nicht, wie es heißt). Man legt z.B. Baumscheiben hintereinander in zwei Reihen aus und teilt die Kinder in 2 Gruppen. Die zwei Gruppen müssen wiederum in 2 Gruppen aus entgegengesetzter Richtung über die Scheiben balancieren (also jede Gruppe mit eigener Balancierstrecke). Wer zuerst ankommt, gewinnt.


    Wir haben zum 8. Geburtstag "Schlag den Papi" gespielt. Das hatten Mädels wie Jungen viel Spaß bereitet und dem Papi auch :-)

    D.h. alle Kinder hatten einen gemeinsamen Gegner und die Spiele waren so gestaltet, dass die Kinder auch Chancen hatten (am Ende war es knapp, aber die Kinder haben gewonnen).


    Wir hatten auch ein Autospiel mit einem ferngesteuerten Auto.

    Lieder erkennen - Titel, die die Kinder gut kennen

    Pokemons erkennen - zunächst stark verpixelt, dann immer besser werdende Bilder

    Wahr oder Falsch - mit Kinderthemen (Eiskönigin, König der Löwen, Ninjago...)

    Kirschkernspucken - Kinderweite wurde aufsummiert, Papiweite nicht :-)

    Kerzen ausschießen - mit Wasserpistole bzw. Blumenspritze (Kinder aus sehr geringer Distanz)

    Fußballminiturnier, Dosenwerfen


    Bei jedem Spiel gab es einen Punkt mehr zu holen (begonnen bei 1). Mit schlauer Sortierung und Handicap für den Papi war das spannend und zum Glück positiv für die Kinder ;-)

    Am Ende gab es einen Koffer Schokogeld, das geteilt wurde.