Leistungsabfall im Job durch Mutterschaft

  • Liebe RabInnen,


    sind hier welche unter uns, die durch das Mamasein das Gefühl hatten, weniger leistungsfähig zu sein und aus diesem Grund den Job gewechselt haben, also nicht „nur“

    die Arbeitszeit verkürzt haben, sondern ein anderes Tätigkeitsfeld gesucht haben?


    Ich bin seit Oktober wieder arbeiten und merke, dass es mich dauerhaft überfordert. Ich bin ganz oft nicht bei der Sache und kann mich überhaupt nicht konzentrieren. Ich mache Schusselfehler. Und das ärgert mich. Ich muss dazu sagen, nach Kind Nr 1 und 2 war das definitiv nicht so. Da hatte ich das Gefühl, gut oder zumindest gut genug zu sein.


    Es gibt ein paar kleine Stellschrauben, an denen ich versuche zu drehen. Zum Beispiel wäre mein Wunsch, dass mein Mann öfter Spätschicht arbeitet, d.h. er wäre dann früh mit da. Momentan bin ich fast immer mit allen dreien früh allein, was dazu führt, dass ich irgendwie total fertig bin, wenn ich auf Arbeit ankomme. Spätschicht bedeutet aber auch, dass ich Nachmittag bis ca 22:00 mit den Kindern allein bin - ob das dauerhaft eine Entlastung ist #confused


    Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

    One day, I would like to turn on the News and hear "There's peace on earth".


    C. mit #female 06/2010, #male 06/2014 & #female 02/2017

  • Ja, ich hatte das.


    Ich bin jeweils nach einem Jahr Elternzeit zu Hause wieder arbeiten gegangen. Erst 18 bzw. 24 Stunden und dann nach Kind 2 hoch bis zur Vollzeit.

    Zum Glück in einer anderen Abteilung und einer Aufgabe als vorher, die echt pipifax war. Das war auch echt gut, weil ich durch chronische Übermüdung bis zum Müdigkeitsfieber, Stilldemenz und Unkonzentriertheit meinen alten Job gar nicht hätte machen können.


    Erst als Kind 2 so ca. 3 Jahre alt war und dann auch abgestillt, schlief er durch und je mehr ich mich erholte, desto mehr kam meine Leistungsfähigkeit wieder und desto anspruchsvollere Aufgaben bekam ich in der gleichen Abteilung. Da hab ich dann fast genau 6 Jahre gearbeitet, seitdem Kind 2 ein Jahr alt war.


    LG,

    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe

  • Hallo,


    Als meine Kinder klein waren, habe ich mir 4 Kinder + Job (+ eine weitere Schwangerschaft) gar nicht zugetraut, Ich war und bin extrem froh, daß ich erst wieder einsteigen musste, als der Vierte schon 5 Jahre alt war.


    Seitdem arbeite ich nur 30 Stunden in der Woche und habe das Gefühl, daß ich damit gut ausgelastet war. Am liebsten wäre ich noch weiter runter gegangen, aber das wäre finanziell nicht gegangen und auch mein AG hätte sich mehr als schwer damit getan, 30 stunden waren das niedrigste, was er mir im Arbeitsvertrag anbieten wollte.

    Jetzt sind die Kinder groß, habe ich mehrmals darüber nachgedacht, doch wieder Vollzeit zu arbeiten. Und obwohl kaum einer versteht, warum ich noch immer "verkürzt" arbeite, bleibe ich doch (erst mal) dabei. Auch wenn uns das Geld gut tun würde, wäre der Preis dafür sehr hoch, Stellenwechsel inklusive. Denn der Stellenwechsel war ein Punkt, der mir wirklich Erleichterung gebracht hat. So sehr ich im Herzen Kindergärtnerin bin, eine Arbeitsstelle in unmittelbarer Wohnnähe und vor allem die körperliche Entlastung (kein heben, kein ständiges Bücken, keine gefühlten 73 Schuhe zumachen...) spüre ich schon. Daß meine Arbeit oft erst am späten Vormittag anfängt und ich so den Vormittag ruhiger gestalten konnte, war/ist für mich als Eulenmensch ebenfalls eine Entlastung.


    Meine Kinder haben später mal gesagt, daß sie es sehr genau gemerkt haben, als ich wieder arbeiten ging. Und zwar nicht an der miteinander verbrachten Zeit, sondern an meiner fehlenden Kraft. Und andersrum waren mit auf Arbeit 6 Stunden "anderer Leute Kinder" um mich rum ebenfalls genug. Ich denke nicht, daß ich eine schlechtere Erzieherin war als vorher, das Mutter sein hat mich sehr viel an Verständnis und Umsicht gewinnen lassen, aber die reine Kraft, den Lärm und Stress auszuhalten, an alles zugleich zu denken usw. war doch nicht mehr die Alte.


    Manches kam wieder, als ich zu Hause nicht mehr an so viele Sachen denken musste, manches (vermutlich inzwischen altersbedingt?) nicht.

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  • auf jeden fall!


    ich bin ja nach 13 jahren daheim, auf vollzeit eingestiegen.

    und ich entdecke ständig fehler in meinen arbeiten, bin vergesslich, wie daheim auch...

    aber bei vier kindern ist auch immer irgendwas, was man noch im hinterkopf hat.

  • Ich denke das älter werden und der Schlafmangel haben beides einen Einfluss auf meine Arbeit.


    Am meisten ist es aber in meinem Job so, dass das Ergebnis einfach darunter leidet, dass man nicht Vollzeit da ist.


    Das fängt mit der Einarbeitung an. Die meisten Jobs, die ich bisher gemacht habe, haben eine Einarbeitungszeit von 1-3 Jahren. wenn man aber weniger als 50% da ist, dann dauert das auch erheblich länger. Das haben aber die Chefs nicht auf dem Schirm.


    Dazu kommt, dass ich zwischendurch immer 4 Tage weg bin und dann oft nicht mehr weiß, wo ich stehen geblieben bin oder die Kollegen vergessen, mir zu sagen, was zwischendurch so los war.


    Und wenn jemand schnell was braucht von mir, dann muss ich oft sagen, dass ich das heute leider nicht mehr machen kann, weil ich mein Kind abholen muss. Irgendwann rufen dann die Leute nur noch meine Kollegen an.

  • Ich habe das schon nach dem ersten Kind gemerkt, jetzt nach dem Berufseinstieg nach dem zweiten Kind ist es gefühlt nicht schlimmer, aber auf keinen Fall besser geworden. Flüchtigkeitsfehler, Vergesslichkeit, generell langsames Denken weil müde oder schon wieder gedanklich bei der Nachmittagsgestaltung etc. pp.


    Ich denke, das liegt hauptsächlich am fehlenden Schlaf und daran, dass der Alltag der Kinder komplett an mir hängt (mental load eben..., wobei mein Mann inzwischen relativ viel macht neben seiner Vollzeit plus Überstundenanstellung, einkaufen gehen macht nur er, Wäsche macht er auch komplett allein, putzen ist ausgelagert). Montag habe ich mein Jahresgespräch im Büro (nachdem ich im August 2018 wieder angefangen habe zu arbeiten) und ich habe keine Ahnung, wie ich mich positionieren will.

  • Nur, damit nicht der Eindruck entsteht, dass das zwingend so sein muss: Ich habe das nicht. Im Gegenteil, ich habe letzten Monat wieder angefangen zu arbeiten und habe jetzt schon festgestellt, dass es sich anfühlt, als wäre ich nie weg gewesen und dass ich viel geduldiger mit den Kindern bin als in der Elternzeit. Ich habe aber das Glück, extrem gute Rahmenbedingungen zu haben - der Schichtdienst deines Mannes macht es zum Beispiel bestimmt viel schwieriger als bei uns.

  • Ich habe das leider auch und befürchte, das wird auch nicht mehr verschwinden. Aber wechseln ist nicht so einfach. Schlägt sehr auf die Stimmung

    Signatur kommt, sobald ich Zeit zum Nachdenken hatte. Voraussichtlich in 2033.

  • ich hatte und hab das nicht #confused auch wenn ich den Grossteil des Lebens alleine wuppe, bzw. die Absprachen mit dem Vater das nervigste an der Sache sind.

    Arbeiten ist für mich tatsächlich Erholung vom Muttersein...

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Bei mir war und ist es vor allem der Schlafmangel, der den Kopf langsamer macht und zu Schusselfehlern führt. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, fachlich immer Gas zu geben und mich permanent fort- und weiter- zu bilden.

    Und das mit dem Schlafgmangel bekomme ich auch ganz alleine hin #angst

  • Ja, seitdem ich Kinder haben ist der Job einfach zweitrangig bzw. Fast nebensächlich. Ich arbeite, aber ich brenne nicht dafür. Mit den Gedanken bin ich oft bei den Kindern.

    Ob das schlecht ist für die Arbeit weiss ich nicht. Ich bin zwar weniger motiviert aber dafür rege ich mich weniger auf, erledige auch ungeliebte Aufgaben mit stoischer Gelassenheit. Meine Nerven sind deutlich besser als vor den Kindern. Ich denke, ich wirke seriöser und erfahrener. Das hat ja auch seine Vorteile.

    Eigentlich arbeite ich oft kurz mit voller Power meinen Kram weg und habe dann noch Zeit auf der Arbeit zu entspannen bevor zuhause wieder Chaos ist. Das ist schon ok so.

  • Ich finde, dass ich effektiver geworden bin, also Sachen schneller abarbeiten kann und mich nicht mehr so lange an Dingen aufhalte und mich verzettele. Meistens fUnktioniert das gut, manchmal entdeckt man hinterher aber aUch was man hätte besser machen können.

    Andererseits bin ich in Gedanken auch bei den Kindern und Terminen und organisiere während der Arbeit per Handy 😳

    Für mich ist es auf jeden Fall besser, dass ich mich wegen arbeitsdingen nicht mehr heiß mache und auch nur in ganz seltenen Fällen Probleme (im Kopf) mit nach Hause nehme.

    Alles in allem hält es sich vielleicht die Waage..😌

  • Ich habe es nach meiner Elternzeit auch erst in meinem alten Job versucht und dann nach zweieinhalb Jahren die Segel gestrichen und mir einen anderen Job gesucht.


    Obwohl ich während meiner Elternzeit auch stundenweise im alten Job gearbeitet habe und somit nie so ganz raus war, hatte ich das Gefühl nicht mehr in die Materie hereinzukommen. Irgendwie hatte mein Hirn keine Kapazitäten mehr dafür. Keine Ahnung...


    Der neue Job ist zwar etwas anspruchsloser aber dafür mache ich ihn gut und ich habe nicht mehr ständig das Gefühl völlig verblödet zu sein.

    I love you 3000 <3

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  • Ich gehe gerne arbeiten und genieße dass es ganz andere Aufgaben sind als das Mutter sein.

    Flüchtigkeitsfehler und schusseligkeiten passieren mir eher zu hause.

    Am unfreiwillig zu hause bleiben hat mich damals die reduziertheit auf kinderthemen und dieunendlichen Wiederholungen (drölfzigmal Kaufladen spielen am vormittag ) genervt.

    Schoko

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Ich war deutlich weniger leistungsfähig, als die Kinder noch recht klein waren. Baby plus Kleinkind, da war ich froh, wenn ich meine Körperpflege auf die Reihe bekommen habe. Außerdem war ständig jemand krank und wir haben alle oft schlecht geschlafen.

    Ich war beim letzten Kind 3 Jahre in Elternzeit und wäre meinen Kolleginnen auch keine große Hilfe in dieser Zeit gewesen.


    Jetzt arbeite ich maximal Teilzeit und bin besser in meinem Job denn je. Geduldiger, professioneller, kreativer, erfahrener und selbstbewusster.

    Aber: Ich merke, dass mir der körperliche Teil der Arbeit (Heben, Stehen) in einer "vollen" Woche durchaus mehr ausmacht, als noch vor 10 Jahren. Das liegt aber einfach auch an meinem Alter und lässt sich mit genügend Schlaf und gezieltem Workout noch recht gut auffangen.

  • Ich finde Deine Fragestellung schrecklich.


    Nun möchte ich nicht deine persönlichen Erfahrungen als schrecklich titulieren. Sie sind ja da.

    Ich frage mich nur seit dem Lesen hier - würdest du diese auch einem Mann stellen?


    Mich lässt das Geschrieben hier wieder völlig an der Gesellschaft verzweifeln.

    Ledig, ohne Kinder, war mein Job mein ein und alles für das ich mich völlig reingehängt habe. Eigentlich logisch, dass das so mit Kindern nicht weitergehen kann. (nun mir war es nicht klar).


    Wenn hier jetzt jemand schreibt - unkonzentriert, Flüchtigkeitsfehler. Interpretiere ich, es ist einfach zu viel. Das hat nullkommonull mit Mutterschaft zu tun, sondern mit einem zu großem Pensum. Wenn Du die Nacht durchfeiern würdest, wäre das wahrscheinlich so ähnlich.

    Oder einfach zu große mental load.


    die Prioritäten haben sich verschoben, ja auch bei mir. Ich habe gesehen, dass beider Karriere und Kind einfach nicht möglich sind. Nicht mit den Strukturen und beruflichen Erwartungshaltungen.

    Am meisten ärgert es mich aber, dass Frauen und Männer das so mitmachen.

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Ich finde auch, die Baby/Kleinkindzeit war körperlich anstrengend - aber ich habe die Arbeit immer als Erholung empfunden. Allerdings hatte ich a) jeweils nur ein kleines Kind aufs Mal und b) mein Mann ebenfalls seine Arbeitszeit reduziert.


    Drei Kinder, Job und wahrscheinlich Vollzeit arbeitender Vater (?) - das ist schon ein schier unmenschliches Pensum und irgendwo wird die Leistung nachlassen.


    Wenn Dich der Morgen am meisten stresst, könnte das schon eine Entlastung sein, wenn der Mann mehr Spätdienst macht. Wichtig ist, was EUCH entlastet - ich habe bei uns den Eindruck, dass es weniger der Zeitgewinn ist, als eine gute Aufteilung und Organisation der Zuständigkeiten.

    Mein Mann würde zum Beispiel beim regelmässigen Morgendienst durchdrehen (oder zuerst die Kinder), dafür kruschelt er abends auch nach harten Arbeitstagen völlig entspannt um die Kinder, kocht Abendessen und betreut Hausaufgaben bis ich da bin.


    Ich würde mich wohl mit dem Mann mal hinsetzen und nochmal Stellschrauben Punkt für Punkt durchgehen - und wenn Jobwechsel Dich entlastet, dann würde ich es in Erwägung ziehen (ist ja nicht für alle Zeit).


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Hallo,


    claraluna


    Ich kann nur von mir und meinem Mann reden.

    Ich finde, daß bei uns die Arbeit durchaus gerecht geteilt ist. Nicht jeder macht alles, dazu sind unsere Interessen und Fähigkeiten zu verschieden (ich hasse es, die Küche aufzuräumen und brauche dafür 3x so lange z.B.) , aber vom Aufwand her ist es fair.


    Wie es konkret auf Arbeit aussah, weiß ich nicht, bei einem Schichtdienstler ist es auch schwer zu sagen, woher genau die Müdigkeit kommt. Aber daß durch die Familie die Kraft anderweitig fehlte, war bei ihm genau so. Und klar muss man dann Prioritäten setzen, nicht umsonst haben wir beide(!) irgendwann unser uns eigentlich sehr wichtiges Ehrenamt aufgegeben.


    Was wäre denn die Alternative zum mitmachen? Noch beruflich kürzer treten hätte uns finanziell in eine wirklich schwierige Situation gebracht - und es ist auch gesellschaftlich nicht anerkannt. Man hat - hier zumindest - beruflich Vollzeit da zu sein, egal ob Mann oder Frau.

    (Als Mann bekommt man eher noch Bewunderung, wenn man klar sagt, daß man für die Familie beruflich eine Weile kürzer tritt, ein "moderner Mann" halt..., Als Frau dagegen muss man sich anhören, daß man sich abhängig macht, warum man denn "nur" verkürzt arbeitet, als Frau heutzutage... usw. " Ich weiß, daß das nicht überall so ist, aber so habe ich es erlebt)


    Ich finde es erstaunlich, wenn Menschen erzählen, daß sie ihre Arbeit als Erholung vom Elternsein sehen. Irgendwie bin ich da anders gestrickt. Geistig herausgefordert haben mich z.B. meine Ehrenämter - zu denen ich aber mit Familie + Arbeit wie schon geschrieben, keine Kraft mehr hatte. Meine Arbeit fordert mich natürlich auch heraus - aber einen Erholungseffekt merke ich da nicht, dazu bin ich an vielen Stellen viel zu sehr "fremdbestimmt". Da war inhaltlich kein sooo großer Unterschied zum 4-Kinder-Familienalltag und der "geistig weniger herausfordernde Teil" fiel ja durch die außer Haus Arbeit nicht weg, sondern blieb und musste mit weniger Kraft und Zeit zusätzlich zur Arbeit geschafft werden.


    Wenn ich zurückdenke, fehlte mir eigentlich nie die Erholung VON den Kindern/der Familie, sondern Erholung generell. Unverplante Zeit, Zeit zum lesen, zum nichts tun, Zeit, in der ich nicht "vor meiner Zeit aufstehen und dann auch noch meine müden Kinder nicht morgens aus dem Bett holen und gegen ihren willen irgendwo hinbringen musste...

    Das konnte mir meine Arbeit nicht geben. #weissnicht

  • bei mir mag es sein dass es auch daran liegt dass ich dauernde Geräusche, sei es Musik oder kindergeplapper als sehr anstrengend empfinde. Auf der Arbeit habe ich diese Störgeräusche nicht, bzw viel leiser.

    Schoko

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Was wäre denn die Alternative zum mitmachen? Noch beruflich kürzer treten hätte uns finanziell in eine wirklich schwierige Situation gebracht - und es ist auch gesellschaftlich nicht anerkannt. Man hat - hier zumindest - beruflich Vollzeit da zu sein, egal ob Mann oder Frau.

    mir fällt das bei Dir immer wieder auf. Und ich finde das total spannend.

    Ich kann Dir sagen, dass es im Westen nicht so war und nach wie vor nicht so ist.

    Du hättest von jedem volle Bewunderung wenn Du mit 4 Kindern auch noch 30 Stunden arbeitest.


    Ich sag ja ich finde die gesellschaftliche Entwicklung beschissen.


    Und wenn wir dann auch noch so Fragen stellen wie - die Leistung sinkt durch die Mutterschaft - leisten wir den lieben Arbeitgebern noch weiter Vorschub, Mütter massiv zu benachteiligen. Aus dem Grund stört mich ja die Fragestellung.


    Um Deine Frage zu beantworten Trin : Die Alternative wäre in meinen Augen, dass beide Elternteile 25 bis 30 Stunden reduzieren. In der Zeit angemessene Kinderbetreuung da ist, auch in der Schule und dass natürlich die Gehälter dann auch so sind, dass Familien davon leben können.

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.