Bitte beruhigt mich mal - Kind sieht auf einem Auge nebelig und doppelt

  • :D und *knuddel* man man man! Aber so ist das manchmal.


    Diesen Hinweis: Nicht immer nach dem Auge fragen - bekam eine Freundin auch, ihre Tochter hat eine Art Rheuma und da war auch der Hinweis: Den Schmerz nicht thematisieren!

  • Vielleicht kannst Du Ihr ja ein Augenpflaster zum Spielen besorgen?

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Wer Extremitäten hat, kann keine Kugel sein.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Sehr kreativ. Und beeindruckend zielstrebig.

    Wenn man mal vom Herzkasperpotential für dich absieht.

    Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder, ein geordnetes Leben zu haben.

    Besonders wenn sie es selbst ordnen dürfen.


    - Pippi Langstrumpf -

  • Meine Schwiegermutter hatte das auch mal. Ganz genau weiß man es bis heute nicht. Es wird vermutet, dass es von der Halswirbelsäule kam. Es hat zwar länger gedauert, bis sich das normalisiert hatte, aber es war zum Glück nichts schlimmes. Alles Gute für euch.



    Edit: Gerade gelesen. Puh, so viel Sorge um nichts. Sehr kreativ, deine Tochter. Ich würde auch versuchen ihr ein Augenpflaster zu besorgen. Ich behaupte, dass sie das eh nicht sonderlich lange tragen möchte. Die Dinger sind nämlich echt doof. Ich kann mich noch gut erinnern, das ich so froh war, als ich die Dinger nicht mehr tragen musste und da war ich drei Jahre alt.

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  • *puh* #rolleyes

    Wegen dem Pflaster: vielleicht eine Augenklappe besorgen und das Pflaster da drauf kleben. Dann in die Verkleide-Kiste. So kann es bei Bedarf auch nur mal kurz benutzt werden, dafür mehrmals,

  • ich könnte euch ein paar schicken, allerdings haben wir eher Jungs-Motive, ich glaube Haie und Dschungelbuch haben wir noch.

    Und ich glaube auch, dass sie die nicht so lange trägt das es das Auge schädigen könnte, P hat in dem Jahr das er Pflaster getragen hat, nicht ein Mal länger getragen als nötig, in der Zeit hat er die Uhr gelernt :D

    lg, Marie
    mit L 08/02, C 06/07, P 01/10 und J 02/13

  • *puh* #rolleyes

    Wegen dem Pflaster: vielleicht eine Augenklappe besorgen und das Pflaster da drauf kleben. Dann in die Verkleide-Kiste. So kann es bei Bedarf auch nur mal kurz benutzt werden, dafür mehrmals,

    Die Idee find ich super #top

    Lass Dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem.

  • Ich bin sehr erleichtert angesichts dieser Befunde! Also nun erstmal eine Verkleidungs-Augenklappe und dann bitte nachschieben, dass das Kind Dich bitte wissen lassen möge, wenn es noch mehr Equipment zum Arzt spielen o.ä. benötigt.

  • Was für ein Schreck! Ich bin auch sehr erleichtert!


    Die Idee mit der Augenklappe finde ich gut - allerdings würde ich meiner Tochter auch ziemlich deutlich erklären, dass ich mir große Sorgen gemacht habe und solche Aktionen in Zukunft lieber nicht noch einmal erleben möchte...

  • ich habe als Kind auch sehr vehement so getan, als könnte ich nichts sehen (inkl. Im Unterricht mir Sachen 2mm vors Gesicht halten und als könnte ich immer noch nichts erkennen), weil ich unbedingt auch ne Brille haben wollte....

  • Hihi Kinder.... Aber sicher nicht einfach ihr das jetzt nicht zu verübeln. Vielleicht hilft es, wenn man sich klar macht, wie häufig Kinder in dem Alter solche Geschichten machen.

    Mein Sohn hat in dem Alter erzählt ein Mann hätte ihn im Supermarkt angesprochen und aufgefordert mit ihm zu kommen. Meinem Ehemann ging da echt die Düse, als er das Kind wiederfand. Der hat dann noch die Überwachungskameras des Supermarkts auswerten lassen, weil auch wirklich ein Mann in der Nähe des Sohnes stand.... Die ganze Geschichte war dann letztlich frei erfunden. Kind wollte nur anscheinend mal alleine im Supermarkt spazieren gehen.


    Und zum Augenarzt. Als ich als Kind mal beim Augenarzt vorgestellt wurde mit vermeintlich schlechter Sehfähigkeit, hat mich der Augenarzt sogar direkt gefragt, ob ich mir eine Brille wünschen würde. Die kennen das scheinbar sehr gut. Da ist das mit dem Pflaster doch sehr ähnlich.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • Ich weiss von einem Kind, das im Kindergarten meines Sohnes mal sehr überzeugend von einem Haarriss in seinem Schienbein erzählt hat, inklusive leichtes Hinken etc. Die Erzieherinnen waren ganz teilnahmsvoll und besorgt und das Kind durfte nicht beim Turnen mitmachen oder draussen klettern. Beim Abholen haben sie die Mutter darauf angesprochen und wollten wissen, was sie jetzt für wie lange beachten müssen, damit nichts passieren kann und waren etwas angefressen, dass sie nicht von vornrherein informiert worden waren. Die Mutter fiel aus allen Wolken, dachte über die Sache nach und erinnerte sich dann, vor kurzem über einen Freund / Verwandten gesprochen zu haben, der einen Haarriss im Schienbein hatte. Das Kind war da so knapp 5 Jahre alt und noch heute pumperlgesund #freu

  • Danke für eure ganzen Geschichten und euer ganzes Mitgefühl #herzen


    Im ersten Moment habe ich gelacht und sie war auch sichtlich erleichtert, dann wurde ich ziemlich wütend und musste schauen, dass sie das nicht so mitkriegt. Direkt danach habe ich Preschoolmum s Vorschlag mit der Pflasterbox gelesen und dachte mir, dass es doch unheimlich verrückt ist, dann zuzugeben, dass man gelogen hat. Dann gings mir wieder viel besser damit :)


    Wir haben dann noch beim zu Bett bringen geredet und sie hat sich sehr geschämt und ist immer wieder zwischendurch unter der Bettdecke verschwunden ich kann mir vorstellen wie blöd sie sich im Nachhinein fühlt. Hab ihr erzählt, dass es kleinere, nicht schlimme Lügen gibt (wie dass die Schokolade geschmolzen ist, obwohl man sie gegessen hat - das war das erste Mal, dass sie gelogen hat, hat sie mir erzählt #love) und eben schlimmere, bei denen sich die Menschen viele Sorgen machen und die auch immer größer werden, weil man keine Kontrolle mehr darüber hat.


    Der Durchbruch kam dann, als ich ihr erzählt habe, dass ich als Kind (mit 10) auf einer Skifreizeit war und weil ich angeben wollte habe ich erzählt, dass ich gut Gitarre spielen kann. Und die anderen waren voll begeistert und dann der Betreuer: "Das ist ja super, dann kannst du uns abends im Gruppenraum ja begleiten!" und ich so: "Ähhhh, ich hab meine Gitarre gar nicht dabei" und er so: "Kein Problem, wir haben doch noch die vom XY!" und ich innerlich HILFE!!!

    Ich hab mich dann den Rest der Freizeit außerhalb der Skipiste auf meinem Zimmer rumgedrückt und gelesen, damit ich nicht in die peinliche Lage komme meine Lüge aufdecken zu müssen...

    Noch dazu waren alle so dicke miteinander, dass sie ein Nachtreffen ausgemacht haben, zu dem ich dann auch mal mit Gitarre kommen sollte 8o. Ich konnte leider nicht #freu


    Das fand sie richtig großartig und das hat das Eis gebrochen und sie sagte: "Du dachtest: "Oh nein, das war keine gute Idee zu lügen!"" und ich sagte: "Oh ja!" und sie sagte: "Ich dachte auch, es war eine blöde Idee, als der Arzt mich untersucht hat." #love

    Und beim einschlafen dann: "Mama? Danke, dass du nicht geschimpft hast" #herzen

  • Achso und wir haben darüber geredet, dass wir ihr auch ein Augenpflaster ermöglichen können und dass sie nur immer mit uns sprechen muss :)  Orpheo , ich würde sehr gerne ein paar Augenpflaster nehmen, ich denke der Trick mit der Augenklappe ist ganz toll, um ihr zu ermöglichen ein bisschen "Augengepflasterte" zu spielen :)

    Sie trennt nicht nach Jungs- und Mädchenmotiven, also alles gut :) Darf ich dir eine PN schicken?


    Jetzt wird mir auch klar wie sie mich auf die richtige Fährte bringen wollte :D Ich hab ihr damals bei dem Mädchen mit dem Pflaster erzählt, dass ein Auge schwächer ist als das andere und das andere ihm immer die Arbeit abnimmt und das schwächere durch das Pflaster auch selbst üben kann. Und sie sagte gestern immer mal "Mein gutes Auge nimmt dem anderen jede Menge Arbeit ab!". Gestern beim Einschlafen sind mir noch mehr Textbausteine eingefallen, die sie direkt verwendet hat #freu


    Ich weiß noch wie F. mit dem Augenpflaster reinkam und ich dachte direkt "Ohje, die Arme sieht so aus als hätte sie sich noch nicht so damit arrangiert" und alle Erwachsenen dachten wohl ähnlich und sprachen sie auf das Pflaster an und lobten wie cool es aussieht. Das muss mächtig Eindruck auf meine Tochter gemacht haben ^^

  • Noch einmal hinterher, ich hab das hier jetzt am PC geschrieben, nicht wie die anderen gestern am Handy (entschuldigt die Vertipper und Autocorrects) und musste erstmal etlich Tabs zu Augenärzten in unserer Stadt, augenärztlichen Notdiensten, etc. schließen. Verrückt, wenn ich die Tabs sehe, spüre ich noch ein wenig mein Herzklopfen von gestern :D

  • Das fand sie richtig großartig und das hat das Eis gebrochen und sie sagte: "Du dachtest: "Oh nein, das war keine gute Idee zu lügen!"" und ich sagte: "Oh ja!" und sie sagte: "Ich dachte auch, es war eine blöde Idee, als der Arzt mich untersucht hat."

    Und beim einschlafen dann: "Mama? Danke, dass du nicht geschimpft hast"

    Oh wie schön!

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Das klingt sehr sehr schön und süß!

    Von mir auch: Danke, dass du nicht geschimpft hast ;)#herzen

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    "Freiheit ist nichts, das man besitzt, sondern etwas, das man tut." Carolin Emcke


    save me

  • Ich finde es toll, wie du reagiert hast. Ich weiß nicht, ob ich so ruhig geblieben wäre. #schäm


    Und ich glaube, Geschichten von sich selbst als Kind können Sachen wirklich verständlicher machen und zeigen, dass auch wir mal Dummes gemacht haben (und immer noch tun).

    Liebe Grüße von Peppi mit Groß-S, Klein-S und Mini-S


  • Super! Solche Geschichten braucht das Leben! Ein kreatives und mutiges Kind und so eine emphatische, tolle Mama!


    Ich würde gucken, dass sie diese Geschichte nicht vergisst! Davon kann sie noch ihren Enkeln erzählen. Und da kann man so viel daraus lernen! Der Umgang mit Wünschen, Lügen, Kommunikation, wie man das Problem löst, ohne zu schimpfen (suuuper!), sich entschuldigen, was einsehen. Und, wie man versuchen kann, herauszufinden, was das Kind eigentlich hat oder nicht hat und möchte.


    Da konnten wir hier auch was davon mitnehmen.