In die USA reisen - helft ihr mir beim Sortieren?

  • Ich wuerde die Entscheidung nicht von der Einwanderung beeinflussen lassen. Das ist uU unangenehm und wenn man Pech hat, steht man ne Stunde in ner Schlange rum, was nach einem Transatlantikflug so ziemlich das Letzte ist auf das man Lust hat, aber es geht vorbei. Und man muss da echt keine Angst vor haben.

    Ich wuerd halt schauen, ob es finanziell ohne groessere Probleme machbar ist .. also ob neben dem Flug auch noch bissel was fuer Unternehmungen vor Ort da ist. Und ob die Beziehung zu dem Freund so gestaltet ist, dass ihr dort fuer x Wochen wohnen moechtet ohne dass es Streit oder Konflikte hervorruft.


    Ich denke auch, wenn ihr eh wenig reist und keine grossen abwechslungsreichen Abenteuer sucht, koennt ihr wirklich dort auch 3-4 Wochen schoenen Urlaub verbringen. Vielleicht hat der Freund auch Zeit mit euch eine kleine Rundreise zu machen .. allerdings kommen dann natuerlich wieder Unterkunftskosten dazu.


    Im Uebrigen vermute ich, dass fuer jemanden, der in Berlin (?) lebt, Monterey in der Tat ein Kaff ist ;)

    Aber vielleicht ist das zur Abwechslung ja auch mal nett ...

  • Susan Sto Helit plante doch ihre USA-Tour ohne Auto. Ihr Bericht wird sicher inspirierend :)

    :D


    Ich bin schon hier. Sitze gerade im Zug (Amtrak Pacific Coastliner) von LA nach Emeryville/San Francisco. Ich finde es großartig! Bericht folgt Ende August. ;-)


    Das ganze Einreise-Klimbim war völlig problemlos. Ich habe ein paar Wochen vorher an einem gemütlichen Samstagvormittag am Handy ein Esta-Formular ausgefüllt. Nachmittags war schon die Genehmigung da. Die Kontrollen und Befragung waren auch harmlos, nur ein paar Fragen mehr als beim letzten Flug (nach Nizza). Bei mir war auch niemand unfreundlich.


    Geflogen bin ich nach Phoenix mit Condor. Gelohnt hat sich gefühlt das Upgrade von Economy auf Premium Economy, da war dann mehr Beinfreiheit, Sitzplatzauswahl und lauter Schnickschnack wie Kopfhörer und so inklusive. Geht aber sicher auch ohne, ich wollte nur unbedingt einen Fensterplatz haben.


    Sinnvoll war es, eine Kreditkarte und die Nummer von Visa mitznehmen, außerdem ein Netzteil für US-Stecker (von einer Kollegin ausgeliehen), über das ich mit USB-Kabel mein Handy aufladen kann.


    In Phoenix sind wir recht viel Auto und Uber gefahren, da war es aber auch extrem warm (42°C), so dass auch kürzere Fußwege recht unangenehm waren. Ein paar Mal sind wir da aber auch Bus oder Straßenbahn gefahren, das ging völlig problemlos. Bei der ersten Fahrt hatten wir das Geld nicht passend und wurden so mitgenommen. 🤗 #travellingwhilewhite...

    Jetzt in LA bin ich nach kurzer Eingewöhnung mkt dem ÖPNV auch prima zurechtgekommen.


    Leslie, wenn ihr euch das leisten könnt, macht das auf jeden Fall.

    "Every day, in every vay, ve get better and better."

  • ah, sorry, Coast Starlight heißt der Zug. Die Namen sind schon phantastisch. Und gerade fahren wir direkt neben dem Pazifik entlang. 🤩

    "Every day, in every vay, ve get better and better."

  • Weil gerade wieder erlebt - wer einmal die Security in Frankfurt mitgemacht hat, braucht sich um die Immigration in den USA keine Gedanken machen. So einen unfreundlichen und unorganisierten Haufen wie dort habe ich echt noch nirgendwo erlebt. (Leider verdränge ich das beim Buchen immer und wir steigen dann doch immer wieder mal dort um). Mal davon abgesehen, dass wir nur Transit waren, sprich in Kanada bereits durch die Security mussten (sehr effizient und freundlich) und nur zum Weiterflug nach Ö wollten, den wir dann mit Glück noch erreicht haben.