Gymnasium siebente Klasse - Nachschlagewerke

  • wir hatte zu DDRZeiten einnTafelwerk. Da ich noch der letzte Jahrgang mit Rechenschieber gelernt habe, waren die Dinger unabdingbar für so einige Sachen.

    Ich fand das nie schlecht im Zweifel nochmal schauen zu können.

    Klar kann man sich die Formeln merken, nur müssten sie dann vernünftig gelehrt werden.

    Kröti kannte keine einzige Formel in Geometrie, weil in der GS bis Klasse 4 keine vernünftige Vermittlung, da die Lerngeschwindigkeit udn das Niveau sehr niedrig waren.

    Die war total glücklich über ihre Mutter, die das mit ihr alles durchgekaut hat und ihf dieses (uralte) Buch zur Verfügung gestellt hat.

    Die Formelsammlung finde ich gut, weil man auch mal nen schlechten Tag bei Arbeiten haben kann.

  • Die Formelsammlung darf dann in der Klassenarbeit genutzt werden?


    Das ist hier nicht der Fall. Da wird gelernt.

    Und klar, die werden ab der 5. beigebracht.

    Für die Grundschule ist das nicht relevant.

  • Äh - soll man denn die Schüler in einer Klassenarbeit oder während der Abiturprüfung im Internet nachschlagen lassen? #gruebel

    Gute Idee.

    Während des Unterrichts auch.

    Wer dan fertig ist kann ja irgendein Spiel spielen...

    Digitale Prüfungsformate sind noch nicht „ausgereift“, aber wenn man die Digitalisierung ernst nimmt (als Schritt in ein neues Zeitalter), dann wird das selbstverständlich die Folge sein.

    Und zu deinem Kommentar Mondschein mit dem Spiel: Das ist in einem wirklich auf Kommunikation, Kollaboration, kritischem Denken und Kreativität basierten modernen Unterricht der auf dem Lernmodell Rauskriegen statt Büffeln beruht keine zwangsläufige Endfolge... und klingt für mich so abwertend und skeptisch.

    LG
    rotesPesto mit ♂ Frühling '10, ♂ Sommer '06 und ♂ Herbst '12

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von rotesPesto ()

  • Ich glaube nicht, dass man dafür irgendwelche Handyspiele benötigt.

    Ich glaube nichtmal, dass man dafür digitale Medien benötigt.


    Ganz logisch haben wir ja auch ganz ohne diese Medien gelernt und kommen heute super damit klar.


    Und ja, ich bin der Meinung, dass Kinder und Jugendliche ganz viel ganz ohne Medien lernen sollten.


    Zusätzlich sollten sie auch den Umgang mit der Digitalisierung und diesem neuen Zeitalter lernen.


    Aber ich finde den Umgang mit einem Wörterbuch ebenso wichtig, sogar wichtiger, als das Wissen im Netz danach zu suchen.


    Sprachen müssen gesprochen, gelesen und geschrieben werden.

  • Wir haben noch so gelernt, aber inzwischen ist die Welt ein Zeitalter weiter (nach der Phase der Sprachlichkeit kam sie Schrift, dann das Zeitalter des Buchdrucks und nun die Digitalität. Wir stehen auf der Schwelle eines Wandels. Unsere Kinder wachsen als digital Natives heran, die Welt ist vernetzt und das bietet Chancen.

    „Schule im Kontext von inklusiver Bildung in der digitalen Welt zu denken bedeutet, Schule neu zu erfinden, um einen zukunftsfähigen Unterricht zu gestalten. Es ist unsere Aufgabe ein neues Verständnis von Lernen und Lehrenim 21. Jahrhundert zu gestalten, welches sich zum Teil fundamental von der 200 Jahre alten Traditionsschule unterscheidet. Die Schule - wie wir und unsere Eltern/Großeltern sie kennen - ist unserer Zeit entwachsen. Sie entstammt einem anderen Zeitgeist...“

    https://www.vedducation.de/201…geschichte-in-15-bildern/

    LG
    rotesPesto mit ♂ Frühling '10, ♂ Sommer '06 und ♂ Herbst '12

  • Wir müssen doch hier nicht über mediennutzung in der Schule diskutieren...


    Die Schule empfiehlt die Anschaffung der Nachschlagewerke.


    Ich finde es gut, dass meine Tochter sowohl mit Google als mit Büchern umgehen kann.

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • rotesPesto ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, was du mir sagen willst bzw. in welchem Zusammenhang.



    Zum Glück bin ich in eine andere Art Schule gegangen, wie meine Großeltern und Eltern.

    Meine Kinder gehen in eine andere Art von Schule als ihre Großeltern und Eltern.


    Das wird auch in Zukunft so sein.


    Und selbstverständlich sollen sie auch digitale Inhalte lernen.

    Da bin ich mir sicher, dass sie da wesentlich weiter sind, als viele ihrer Lehrer....


    Wir werden trotzdem miteinander sprechen und müssen das lernen.

    Vokabeln werden wir lernen müssen und sprechen müssen.


    Da macht es durchaus Sinn auf viel bewährtes zurück zu greifen.


    Und auch Schrift wird in Zukunft noch eine Rolle spielen.

  • Hier gab es "Das große Tafelwerk" (Cornelsen) von der Schule, gleich für die gesamte verbleibende Schulzeit.


    Beim Atlas wird es wohl darum gehen, Hausaufgaben in selbstständiger Weise anfertigen zu können (also selber die richtigen Seiten finden können). Für den Unterricht haben die Schulen meist Klassensätze verschiedener Verlage, da nie ein Atlas alles hat, was so geht.

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Miamaria ()

  • Äh - soll man denn die Schüler in einer Klassenarbeit oder während der Abiturprüfung im Internet nachschlagen lassen? #gruebel

    Bei Klassenarbeiten nachschlagen???? Wo darf man denn so was?

    Sorry Leslie wollte nicht deinen Strang sprengen finde die Ausgabe einfach unnötig

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Mondschein die Bedeutung von Schrift hat schon massiv abgenommen und wird das auch weiterhin tun... aber ich bin jetzt hier raus. Sorry nochmal

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Natürlich sollen bei Geographieklausuren die relevanten Informationen erst einmal selbstständig im Atlas gefunden werden.


    Für das Abi sind auch immer Duden erlaubt.


    Bei Mathe gibt es meist Hilfsmittel-Anteile und Hilfsmittel freie Anteile.

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Äh - soll man denn die Schüler in einer Klassenarbeit oder während der Abiturprüfung im Internet nachschlagen lassen? #gruebel

    Bei Klassenarbeiten nachschlagen???? Wo darf man denn so was?

    Sorry Leslie wollte nicht deinen Strang sprengen finde die Ausgabe einfach unnötig

    Ab Klasse 10 (stellenweise schon ab 9) dürfen Schüler in den Klassenarbeiten ein einsprachiges Wörterbücher verwenden, ab Klasse 11 und im Abitur zusätzlich noch ein zweisprachiges.


    Erfahrungsgemäß macht die Verwendung eines zweisprachigen Wörterbuchs die englischen Texte keinen deut besser, eher im Gegenteil.

    Viele denken sie müssen jetzt keine Vokabeln mehr lernen, außerdem machen sie sich nicht die Mühe im einsprachigen Wörterbuch nachzuschlagen, wie die Vokabel verwendet wird. Da kommt viel Denglisch bei raus....

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • Ok dann versteh ich jetzt mal wieder Abitur nicht gleich Abitur ist. Hier nicht.... wäre nett gewesen

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Tafelwerk empfiehlt mein Mann (angehender Mathe- und Physiklehrer):

    "Das große Tafelwerk. Östliche Bundesländer und Berlin." Vom Cornelsen Verlag.

    Liebe Grüße von Peppi mit Groß-S, Klein-S und Mini-S


  • Naja leichter wird es durch Nachschlagewerke nicht. An der Uni habe ich die Klausuren gefürchtet, bei denen alles (auch eigene Aufzeichnungen) benutzt werden durfte, das waren die schwersten (Mathe).

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Wir haben in der Realschule ab der siebenten Klasse bei Aufsätzen in den Sprachen immer Wörterbücher benutzen dürfen.

    Also wenn ich einen Aufsatz geschrieben habe, wo ich ja durchaus unübliche Worte genutzt habe, konnte ich sie im Duden nachschlagen.

    In der Ausbildung hätte ich dann aber eher das Fremdwörterbuch gebraucht....



    Peppi-Minttu Danke für den Tipp!



    Auch wenn Digitalisierung so omnipräsent ist, ich finde es wichtig, dass Kinder den Umgang mit Nachschlagewerken gewohnt sind. Das ist ja schon ne ganz andere Kompetenz als Google zu fragen?


    Ich kenne eine Lehrerin, die in ihrer Klasse nicht den Umgang mit Wörterbüchern geübt hat, weil sie den Standpunkt vertritt, dass Wörterbücher nicht mehr zeitgemäß sind. Finde ich fahrlässig.

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Auch wenn Digitalisierung so omnipräsent ist, ich finde es wichtig, dass Kinder den Umgang mit Nachschlagewerken gewohnt sind. Das ist ja schon ne ganz andere Kompetenz als Google zu fragen?


    Ich kenne eine Lehrerin, die in ihrer Klasse nicht den Umgang mit Wörterbüchern geübt hat, weil sie den Standpunkt vertritt, dass Wörterbücher nicht mehr zeitgemäß sind. Finde ich fahrlässig.

    Sehe ich auch so.


    Wir durften in D den Duden nutzen, Mathe, Chemie, Physik Tafelwerk und in Russisch das Wörterbuch sowohl zu den Klassenarbeiten als auchzu den Prüfungen.

  • Zu Klausuren (in modernen Sprachen) dürfen Wörterbücher benutzt werden?

    Ich war lange auf einem Gymnasium in Charlottenburg und weiß genau dass wir nur so ein Wortschatzbuch Englisch oder Französisch (Langenscheidt) benutzen durften. Da stand dann auch das Wort „jealous“ drin aber eben mit einer englischen Umschreibung erklärt und nicht mit der deutschen Übersetzung.


    Nur der Stowasser fürs Latein hatte die (möglichen) deutsche(n) Übersetzung(en).


    Ich würde ja noch warten mit dem kaufen und in der Schule dann nachfragen, welche Bücher genau sie empfehlen.

    Sonst läuft man Gefahr doppelt zu kaufen.


    (Wir haben auch online eine Bücherliste und Liste mit und allen anderen Hilfsmitteln, die angeschafft werden müssen) samt ISBN Nummern und Seriennummern für Taschenrechner, etc.