Er muss aus dem Bett raus...aber wie??

  • Liebe Raben,

    Ich hab für mich befunden, ich will auf KEINEN FALL mehr das Familienbett.

    Ich kann nicht mehr.

    Ich hab ein sehr sehr agiles Kind nachts und ich werde ca 20 Mal die Nacht von TRitten geweckt. Manchmal liege ich schon wach in Habachtstellung vor dem nächsten.

    Er klammert sehr nachts und ich kann es nicht leiden, mit Körperkontakt zu schlafen.

    Ich möchte alleine schlafen!

    Zudem muss er nachts gewickelt werden und trinkt noch seine Milch nachts... aber ich denke, das kann er auch ohne mich, Milch nehmen und trinken.

    Ich leide seit 4 Jahren unter krassem Schlafmangel weil der Knabe so wild ist im Bett, und nun hatte ich im Januar einen schweren BSV und bin ganz knapp und grade so um eine OP rum gekommen und das gemeinsame Schlafen tut meinem Rücken kein bisschen gut. Ich muss mich bewegen können, aber ich darf mich oftmals nichtmal weg drehen.

    Ich war jetzt 4 Nächte auf Reisen und habe allein geschlafen und merke, ich kann nicht mehr zusammen schlafen. Das war SOO gut, so gesunder Schlaf, so entspannt und ich hatte am Tag dann so viel Lust auf Nähe zu Menschen, hab meinen Sohn ehrlich vermisst...das geht in den Sch... nächten nämlich verloren. Mir fehlt nachts dann die alleine-Zeit und ich werde am Tag gestresst, sie mir dann irgendwie zu holen.

    UNd nach der Reise jetzt,in der die Nächte so gut waren, weiß ich: da muss eine Neuerung her.


    Nur wie??


    Versuche mit Barriere zwischen uns oder Matraze auf dem Boden schweiterten bisher immer.

    Er habe Angst, sagt er, vor Gespenstern...

    Belohnen, Bestechen, Neues Wunsch-Bett kaufen...hat alles ncihts geändert...


    Er versteht schon, dass das mit dem Getrete doof ist, aber weiß auch keine Lösung. Für ihn ist das Schlafen nur zu 2. schön... für mich ist es nur noch unschön und gesundheitlich problematisch.

    Ich sehe grad keine Lösung, keinen Kompromiss, ich weiß nur: Ich will nicht mehr!


    Habt ihr Ideen?

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Ich fürchte Du musst innerlich ganz klar sein und damit leben können, dass er einige Nächte viel zu wenig schläft.


    Ansonsten: In den Schlaf kuscheln ja, aber schlafend kuscheln nein. Selbes Zimmer ja, selbes Bett nein.


    Und kauf ihm ein riesen Stofftier und zieh dem ein getragenes nach Dir riechendes T-Shirt an. Vielleicht kann er sich da gut ankuscheln.

  • Wacht er denn nachts auf? Bei uns klappt seit ein paar Monaten gut ihn in seinem Bett beim einschlafen zu begleiten (daneben liegen und Händchen halten) und nach dem einschlafen rauszugehen. Er kommt dann rüber, wenn er aufwacht, was meistens erst morgens der Fall ist. Manchmal auch nachts, aber selten. Manchmal steht er auch erst nach mir auf.

    Allerdings kommt ja bei euch noch das Wickeln hinzu.

    tt1c48ce.aspx
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  • Wir haben damals den Kindern schon mit einem Jahr erklärt, dass sie nun im eigenen Bett im eigenen Zimmer schlafen.

    Dort haben wir sie zum schlafen gebracht.

    Wenn sie nachts aufwachten, durften sie rüberkommen.

    Fläschchen stand bereit.


    Das hat auch recht gut funktioniert.

    Ich würde einfach darauf bestehen und ihn beim einschlafen begleiten, aber dann alleine schlafen gehen.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Ich habe hier auch eine sehr anhängliche Schläferin, die auf Körperkotakt steht und auch im Schlaf selten mal still hällt. Ich kann nur mal erzählen, wie es bei uns lief:


    Als ersten Schritt habe ich irgendwann angefangen, die Kinder an ihr Bett/Zimmer zu gewöhnen, indem ich einige Nächte mit ihnen dort geschlafen habe. Dann haben wir sie dort ins Bett gebracht, aber bei uns geschlafen und die Kinder sind idR irgendwann nachts rüber gewandert. So ging es lange gut für uns alle - die Kleine schlief auch immer öfters im eigenen Bett durch. Der Körperkotaktjunkie nie! Irgendwann wollten wir das auch so nicht mehr, der Papa hat oft mitten in der Nacht mit ihr rumdiskutiert und es gab auchTränen. Daraufhin haben wir uns alle 4 an den Tisch gesetzt und eine Regelung überlegt. Ich hätte mir sowas wie „erst rüber kommen wenn es hell wird“ vorstellen können. Geworden ist es „nur am Wochenende rüberkommen“. Das haben wir (bzw. wollte es die große mit Hilfe selber machen) aufgeschrieben, Unterschriften drunter und seit dem war das kein Thema mehr#laola

    Also, ich weiß nicht, ob dir das akut hilft, aber für uns war ein kleinschrittiges vorgehen und die vertragliche Regelung für alle gut.

    "Konzentrier dich auf die kleinen Dinge und mache die gut!"

  • Er ist vier und muss wirklich noch nachts gewickelt werden? Windel klar, viele brauchen die in dem Alter noch, aber reicht die nicht bis morgens? Oder läuft er sonst über?

  • Danke für die Gedanken!

    Er ist vier und muss wirklich noch nachts gewickelt werden? Windel klar, viele brauchen die in dem Alter noch, aber reicht die nicht bis morgens? Oder läuft er sonst über?

    Jap, die läuft über. (und das in mein Bett, das mag ich nicht.)

    Denn er trinkt 2 Flaschen (Babyflaschen) Milch, eine zum einschlafen, eine während der Nacht. Da wacht er auch jedes Mal auf und jedes Mal muss ich sie ihm geben.

    Klar KANN er das selber, aber tut er nicht.

    Ich find das auch total doof aber wir finden da nicht raus, weil wir so müde sind, dass uns die Vorstellung, es einfach ohne durchzuziehen total stresst...



    Ich würde einfach darauf bestehen und ihn beim einschlafen begleiten, aber dann alleine schlafen gehen.

    Ja, wenn das einfach wäre, würde ich das auch "einfach" machen ;)

    Ist es aber nicht. Der Muk hat Ängste nachts, und dann pennt keiner hier.




    Das Problem ist, sein Zimmer ist auf der Etage seines Papas, in meiner hat er kein eigenes... Also muss ich bei jedem Mal rufen hoch laufen... das ist weit und dan bin ich hellwach.

    Wenn er in meinem Zimmer ein Bett bekommt (hatten wir lange) nutzt er es nicht sondern kommt, wenn ich ins Bett gehe (das bekommt er immer mit) rüber in meins und mir fehlt die Energiedann Machtspielchen nachts zu spielen.

    Zimmer umbauen geht nicht. Da wir getrennt sind ist es für uns absolut unerlässlich, dass jeder seine eigene Etage hat.


    Ich fürchte Du musst innerlich ganz klar sein und damit leben können, dass er einige Nächte viel zu wenig schläft.

    Ja, das ist das Problem,... einige Nächte nicht schlafen ist einfach nicht machbar, dafür sind wir schon deutlich an zu wenig Energielevel.

    Und: Den Papa störts nicht. Der kann gut neben dem Muk pennen. Der wird nur halbherzig mitziehen und da er um 6 aufstehen muss lieber den Schlaf wählen, nicht den

    "kampf", was ich verstehe...

    aber wie Kampf fühlt es sich echt an... :/

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • "Der kann gut neben dem Muk pennen."


    Aber dann verstehe ich das Problem nicht? Oder lese ich das falsch?


    Ich meine: Papa in die Mitte und fertig.#weissnicht

    Liebe Grüße #sonne


    ... dann leuchten Sterne weit in der Ferne silbern und hell ...

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  • Ich meine: Papa in die Mitte und fertig.

    Der Papa und ich sind getrennt und schlafen in 2 Etagen des Hauses.

    Wir haben jeder unsere eigenen Schlafzimmer ;)

    Und wenn ich Nachts den Muk habe, was vorwiegend aufgrun unserer Arbeit in der Woche so ist, dann hab ich das Problem.

    Wenn der Muk Papa-Nächte hat, darf er gern bei Papa im Bett schlafen, aber das hilft dann dem Gesamtproblem nicht.

    Und die 2 Nächte in der woche die er beim Papa ist entlasten meinen Schlafdefizit nicht, vor allem da ich in diesen Nächten lange arbeite...

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Naja, sie werden sich die Nächte teilen und wenn nur bei Papa schlafen eine machbare Lösung wäre, hätten sie das sicher schon getan.


    Milch langsam reduzieren indem ihr den Wasseranteil sukzessive erhöht? Vielleicht verliert er dann den Appetit auf nächtliche Flasche.


    Wir haben ja auch erst kurz vorm 4. Geburtstag abgestillt und da gab es ein paar Nächte Geschrei und Getobe, ja, aber dann wurde es sehr schnell akzeptiert, dass es zum einschlafen und nachts keine Milch mehr gibt. Kurz darauf wurde er auch tags und nachts trocken, ob ein Zusammenhang bestand...keine Ahnung. Der Papa hat allerdings 100 % dabei unterstützt. Ich hatte mich auch sehr sehr lang davor gefürchtet, da ich dachte ich habe dazu keine Kraft evt. Frustration auszuhalten und zu begleiten, aber war sehr erstaunt wie schnell es ging (die Entscheidung dazu war recht spontan). Also ich kann nur zuraten die nächtliche Milch zu reduzieren oder gleich ganz durch Wasser zu ersetzen.

    Wenn das nächtliche aufwachen, Milchflasche anreichen und wickeln wegfällt, wird es schon viel leichter.

    tt1c48ce.aspx
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  • Ganz unkonventionell: kauf ihm ein riesiges Kuscheltier, mit dem er schlafen kann. Hier war es ein großer Hund (von Ikea) :) Das hilft vll auch...

  • Wäre es evtl. eine Option, dass er die Nächte immer oder überwiegend beim Vater verbringt?

    Ansonsten denke ich, auch wenn du noch so müde bist, du musst da durch und das unmissverständlich regeln. Sonst geht das vielleicht noch jahrelang so weiter und so, wie du den Muk beschreibst, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass er in absehbarer Zeit von sich aus die Nächte allein in seinem Zimmer verbringt.

    Die Milchgeschichte würde ich ausschleichen. Er ist kein Baby, er ist 4 Jahre alt. Es mag eine liebe Angwohnheit sein, aber wirklich brauchen tut er die Milchflaschen nicht.

    Dann fielen zwei der nächtlichen Stressfaktoren schon mal weg.

  • Nur beim Papa geht nicht, da dieser um 6 rausmuss und wir dann beide mit aufwachen. Das passt kein Stück, leider. Und später beginnen geht auch nicht (bze macht er das schon wann immer es geht) weil er ihn sonst nicht pünktlich vom KiGa abholen könnte.


    Kuscheltiere nutzt der Muk gar nicht und fand meinen Vorschlag so eins zu nehmen ziemlich doof. ;)


    Also wir haben spontan heute eine Änderung schonmal herbeieführt, dass es jetzt Tags keine Milch mehr gibt. Das war erst großes Drama aber das Versprechen, die Einschlafmilch bleibt, hat dann für Zustimmung gesorgt. Und wenn der muk ja sagt zu sowas, meint er es auch.

    Also Tags ohne Milch und nachts werde ich verwässern, bis es normal wird, Wasser zu nehmen.

    Aber eins nach dem anderen, jetzt muss erstmal tags milchfrei bei ihm ankommen.


    Und ich werde nach dem Urlaub in 2 Wochen mit ihm in seinem Zimmer pennen und zwar auf einer eigenen Matratze. Weil ich janicht mit in sein Bett passe (das ist nur 1m breit.) udn dann mal sehen, dass es langsam weniger wird.


    Der Muk hängt immer sehr an seine Babysachen...auch am Schnuller zB.

    Aber ich bin stolz auf uns, wir haben die Ansage, dass es tags keien Milch mehr in Babyflaschen gibt, gut begleiten können, trotz langem weinen. Das ist ein Anfang.


    Ich denke auch, er ist 4, wir haben ihn grad an einer Schule angemeldet, aber er trinkt Milch und nimmt den Schnuller... verrückt irgendwie.

    Naja, wir werden das jetzt aktiv angehen, neue Gewohnheiten zu etablieren.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Ich find das auch total doof aber wir finden da nicht raus, weil wir so müde sind, dass uns die Vorstellung, es einfach ohne durchzuziehen total stresst...


    Ok, wenn ich müde bin, bin ich grantig und gebe keine Milchflaschen rüber.

    Allerdings kann das schon ein paar Nächte brauchen, bis das KInd es akzeptiert,


    Das war so mein Ding: Ich brauche meinen Schlaf. Wenn Kind so schläft, dass ich auch schlafen kann, kann es gerne bei mir schlafen, sonst nicht.

    Meine Tochter habe ich auch einmal für ein paar Minuten in ihr Zimmer ins Bett gesetzt. Danach ging das deutlich besser.


    Ja, wenn das einfach wäre, würde ich das auch "einfach" machen

    Ist es aber nicht. Der Muk hat Ängste nachts, und dann pennt keiner hier.

    Ok, "einfach" war echt eine schlechte Formulierung.

    Ginge ein Kompromiss, dass er bei dir schläft, aber so, dass du schlafen kannst?


    Das Problem ist, sein Zimmer ist auf der Etage seines Papas, in meiner hat er kein eigenes... Also muss ich bei jedem Mal rufen hoch laufen... das ist weit und dan bin ich hellwach.

    Über zwei Etagen haben wir das damals auch nicht gemacht. Das ist schlecht, da hast du recht.


    Ich denke auch, er ist 4, wir haben ihn grad an einer Schule angemeldet, aber er trinkt Milch und nimmt den Schnuller... verrückt irgendwie.

    Das finde ich nun wiederum völlig normal. :)

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Vielleicht habt ihr das schon probiert, vielleicht hilft es auch nicht, und ich sage es ungern, weil es bei uns noch ganz frisch ist und ich es nicht beschreien will.... aaaaber

    uns hat jetzt schon zweimal ein Hochbett geholfen, das Kind "aus dem Bett zu bekomme"...Kann noch Zufall sein, aber irgendwie ist es schon auffällig. Der Große bekam sein Hochbett mit knapp 4 Jahren und hat es sofort aufgegeben, wie bis dahin so gut wie jede Nacht zu Papa kuscheln zu kommen. Er kommt noch ganz selte, meist, wenn er krank ist oder wird. Das Pünktchen hat sein Hochbett am Samstag bekommen - und ist seitdem noch nicht wieder zu Papa und mir kuscheln gekommen, obwohl sie das sonst vielleicht einmal im Monat nicht gemacht hat. Beide schliefen vorher schon in ihrem Zimmer und Bett ein und kamen dann im Laufe der Nacht selbst zu uns und legten sich mal mehr, mal weniger unauffällig dazu. Mit dem Hochbett plötzlich zumindest viel, viel weniger oft. Klar, kann bei Pünktchen noch Zufall sein und sich diese Nacht wieder ändern, aber vorher gab es definitiv noch nie mehrere Nächte am Stück wo sie nicht kam.

    Im Urlaub vor 3 Wochen hat Pünktchen witzigerweise auch oben im Etagenbett geschlafen und ist trotzdem jede Nacht kuscheln gekommen.

    Übrigens war das bei uns bei keinem Kind Absicht, wir schlafen zwar besser ohne (oder besser dann mit nur noch einem Kind im Bett), aber haben bis dahin nicht ernsthaft erwogen, das Kind auszuquartieren.

  • Und ich werde nach dem Urlaub in 2 Wochen mit ihm in seinem Zimmer pennen und zwar auf einer eigenen Matratze. Weil ich janicht mit in sein Bett passe (das ist nur 1m breit.) udn dann mal sehen, dass es langsam weniger wird.

    Naja, wir werden das jetzt aktiv angehen, neue Gewohnheiten zu etablieren.

    Na, das klingt doch nach einem guten Plan!

    Ich wünsche euch viel Erfolg, ich bin auch jemand, der nur extrem selten mit Körperkontakt schlafen kann/möchte und war sehr froh, dass mein Kind das Familienbett von sich aus verlassen hat.

  • Stina82 ...leider hatten wir Deine Idee schon.. das neue tolle Bett, das es im März gab IST ein Hochbett...nur das Problem: Meins auch ;)


    Ich danke Euch fürs Mitdenken.

    Ich denke, wir werden chronologisch vorgehen: Milch muss weg. Dann schauen wir die Nächte sind und dann Plan machen.

    Und ich hab ja auch mit dem Muk gesprochen. Ist ja nicht so, als wüsste er nciht um das Problem und er versteht es grundlegend auch.

    Und wir wollen das nochmal mit einer "Schranke" versuchen, so dass jeder seine Seite hat. eine gut gerollte Decke wird es heute Nacht mal sein. Mal sehen, ob wir das Treten wenigstens in den Griff bekommen.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • In Analogie zum Abstillen hätte ich erst die Nacht-Milch reduziert, so dass er den Bedarf tagsüber ausgleichen könnte. Also erst nachts, dann tagsüber, und zuletzt die Einschlaf-Milch abschaffen.