Tipps für die Toskana im August gesucht

  • Wir haben von Massa Richtung Süden versucht an den Strand zu kommen - ging nicht, ein Club neben dem anderen, kein freies Strandstück, sondern alles parzelliert und mit Liegen und Sonnenschirmen zugestellt (die größtenteils leer waren).

    In Forte dei Marmi ist es uns dann gelungen auf die Seebrücke zu gehen, aber links und rechts stand auch dran, dass es kein frei zugänglicher Strand ist - ätzend.

    Wir sind dann schnell wieder zurück in die Berge geflohen #rolleyes.

  • Jetzt würde mich tatsächlich mal interessieren, welche Strände für dich schön sind?

    Costa de la Luz in Andalusien, nördlich von Grandville in der Normandie, SPO, etc... Ich mag es lieber weit und leer als voll und eng...

    LG, LilliMarleen


    *`74 + Mädchen*7/03 + Junge*5/06 + Junge *5/08

  • Wir fahren ja bald :D an den Strand zwischen Livorno und Piombrino - da soll der Strand doch super schön sein. Ansonsten kamen tolle Tipps, die stehen in dem Dumont Reiseführer auch drin :D


    Okay, außer das Pasta dingens ;)

    da warst Du nicht am richtigen Strand LilliMarleen :-) aber ich glaube ich weiß was Du meinst.


    Iverna... San Vincenzo Richtung Piombino ist ein Naturschutzgebiet, das ist ganz wunderbar da. 10 km lang. Die Autos dürfen nur rechts und links der Straße parken. D.h. Strand ist nie voll... ganz wunderbar wenn man naturbelassene Strände mag. Kiosk in Abschnitt No. 4.. sonst nix. Das war selbst am 15. August voll in Ordnung. Hinter dem Strand Wald... heißt man findet auch ein Schattenplätzchen wenn man mag. Abschnitt no. 4 und 5 geht flach rein... sonst teilweise etwas steiler abfallend.

    Die Bucht weiter unten ist auch schön, dürfte aber im August total überlaufen sein.


    Hach.. ich werd neidisch.


    Ich bin auch so mehr der Typ... der Strand und ich... und sonst niemand :-)

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Hallo,


    claraluna , ich freu mich grad dass noch jemand San Vincenzo kennt. Wir fahren da seit über 20 Jahren schon hin. Wart ihr schonmal in der bucca della fate? Unser absoluter Lieblingsplatz.... durch den Wald und dann im Sonnenuntergang auf dem Plateau picknicken, soooooo schön #love. Unterhalb des Plateaus kann man auch schwimmen und schnorcheln. Oder Barratti, auch sehr schön.


    Hach ich freu mich jetzt schon auf nächstes Jahr (diesmal fiel ja leider ins Wasser #heul).


    Liebe Grüße,

    Angela

  • Jetzt würde mich tatsächlich mal interessieren, welche Strände für dich schön sind?

    Costa de la Luz in Andalusien, nördlich von Grandville in der Normandie, SPO, etc... Ich mag es lieber weit und leer als voll und eng...

    Da müsstest du dann vermutlich weiter in den Süden fahren... Im Salento gibt es das. Oder nach Sardinien. Ist halt ziemlich weit. Ich weiß aber auch, was du meinst.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • claraluna und Angela3 oh danke :)! das ja schön, dass ihr die Stelle kennt. Ich bin gespannt wie es den Kindern gefällt, viel mit dem Auto rum können wir nicht, weil ihnen immer schlecht wird. Wir haben einen Campingplatz in Marina di Bibonna .. ich hoffe er hält, was er verspricht. :D

  • Wart ihr schonmal in der bucca della fate? Unser absoluter Lieblingsplatz.... durch den Wald und dann im Sonnenuntergang auf dem Plateau picknicken, soooooo schön . Unterhalb des Plateaus kann man auch schwimmen und schnorcheln. Oder Barratti, auch sehr schön.

    jaaaaaa da sind wir den Küstenwanderweg entlanggewandert und dann zurück im Wald... hach sooo schön...


    oder Populonia... :-)fand ich sehr faszinierend, im Landesinneren fand ich es auch sehr schön.


    Wir waren bislang 5 mal glaube ich :-)


    Hat mich sehr positiv überrascht. Ich dachte nämlich davor auch Italien Strand wäre Party und Sonnenschirme :-)

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Kann man da mit Kindern gut wandern? Wie lang ist das? Schnorcheln... boah das fänden meine Kinder bestimmt krass. Braucht man Badeschuhe?! *gleich mal Fragen los werd*

  • Der Weg direkt vom Wald ist relativ kurz und schön breit... das geht gut mit 2 Grundschulkindern...


    Der Küstenweg wir sind von Porto di Baratti gestartet an der Küste entlang bis bucca delle fate und dann durch den Wald zurück - Parkplatz Populonia und dann wieder runter nach Hafen.

    Das ging gut... ich glaube meine Kleine war 5

    also wenn man sich Zeit nimmt. Vesper dabeihat, Badesachen :-)


    Badeschuhe hatten wir keine... da sind wir barfuß über die Felsen geturnt


    Die Rundfahrt über die Berge.. Castagneto Carducci - sassetta - Campiglia Marritima... ist auch total schön (und in den Ortsnamen sind jetzt bestimmt Schreibfehler drin) :-)


    Ich wünsche Euch sehr viel Spass

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Danke claraluna  :) die Bergfahrt machen wir definitiv nicht ;) wir sind gestern 10min eine kurvige Strecke im Voralpenland gefahren und Kind 1 und 2 war speiübel *rolleyes* ...


    Aber das hört sich toll an. Mir hilft es grad, weil ich Ortswechsel furchtbar finde und Urlaube immer kurz vor knapp ablasen möchte^^

    Wenn ich dann schon kleine Dinge habe, die schön werden (was ich also "genau" weiß) dann hilft das.

  • Hallo,


    wir sind zurück. Eigentlich haben wir fast nichts umgesetzt, fällt mir gerade auf #schäm Aber der Hinweis mit dem glutenfrei hat uns super weitergeholfen und es war auch echt total einfach für meinen Mann.


    Wir sind übrigens erst mit dem ICE nach München, dann mit dem Nachtzug (ÖBB Nightjet) nach Venezia Mestre, dann mit der italienischen ICE-Entsprechung nach Florenz gefahren, wo wir uns einen kleinen Mietwagen gemietet habe. Der Nachtzug war ein echtes Erlebnis und war der Inhalt der meisten Berichte, die A. anderen erzählt hat.


    Wir hatten ein kleines Häuschen in der Nähe von Pistoia mit kleinem Garten, in dem wir auch ernten durften.

    Die Gegend in der Nordtoskana hat uns total gut gefallen. Wir dachten an Wanderungen, aber bei durchgehend 35-37°C war uns dafür einfach alles zu heiß.


    Wir haben uns am ersten Tag zusammen gesetzt und jeder durfte sagen, was er/sie will. A. wollte nach Pisa und den schiefen Turm sehen und an den Strand. Mein Mann wollte Ruhe, Lesen, Schlafen, Landschaft fotografieren, ich wollte auch an den Strand, Kultur und Zeit.


    So sind wir als erstes an den Strand und nach Pisa. Wir waren am südlichen Rand von Viareggio. Da kann man an einer Straße kostenlos fahren, wenn man ein bisschen bereit ist zu laufen. Da waren wir dann auch am recht leeren Strand ohne Liegen. Wäre es nicht so heiß gewesen, wären wir besser noch weiter gelaufen, aber wir waren da schon völlig geschafft. Nach 2 h waren wir zufrieden mit Meer und Stranderlebnis und sind weiter nach Pisa, wo wir auch wieder einen kostenlosen Parkplatz gefunden haben (Autoparkplatz am kostenpflichtigen Busparkplatz) und dann mit den Massen zum Turm, typische Fotos gemacht, in einer Straße auch noch leckeres Eis gefunden, dann zurück. Als ich A. fragte, wie sie denn nun den Turm fand, kam "alles so voll". Aber sie war zufrieden, dass ihre Wünsche erfüllt waren und hat auch unsere mitgemacht. Abends sind wir dann nach Pistoia, wo wir eine Empfehlung für eine Pizzeria mit frischer glutenfreier Pizza hatten und auch sehr zufrieden waren. Da fiel uns schon Pistoia als sehr hübsch auf. Vorher hatten wir die Stadt noch nie gehört, immerhin fast 100.000 Einwohner! Aufgefallen sind uns so viele Baumschulen mit schon sehr großen Pflanzen (Zypressen, Oleander, Olivenbäume, Palmen, und vieles mehr). Bei Wikipedia steht "Pistoia ist eine Industriestadt, die für Metallerzeugnisse und die größte Dichte an Baumschulen in Europa bekannt ist".


    Am nächsten Tag brauchten wir Pause, haben ewig geschlafen, gelesen und gespielt und erst 17 Uhr aus dem Haus zu Ghiacciaia della Madonnina http://www.ecomuseopt.it/it/il-ghiaccio.html und haben in dem Ort ein so leckeres Eis in einer kleinen Pasticceria gegessen. Dann im Bach laufen, Kaulquappen beobachten, Fotos machen, usw. Das reichte auch für den Tag völlig.


    Wieder einen Tag später waren wir am Strand zwischen Marina di Cecina und Marina di Bibbona. Da kann man parallel einen Weg lang fahren und mit Glück einen Parkplatz finden und ist dann an einem recht leeren Strand. Die Zikaden sind dermaßen laut dort! Wahnsinn! Wir haben uns ein aus den Stämmen und Ästen des Pinienwaldes "Häuschen" ergattert und unsere Handtücher und Kleidung so aufgehängt, dass wir einen netten Schattenplatz hatten. Aber wieder reichte es uns nach 2 h völlig. Auf dem Rückweg ging es nach Volterra, was wir aber völlig touristisch überlaufen und daher anstrengend fanden. Fotos konnte man sowohl von drinnen als auch nach draußen wunderschöne machen. Und auf die falsche Post (Globepostalservice GPS) reinfallen... mal sehen, ob die Postkarten ankommen. Die Rückfahrt war wunderschön im Sonnenuntergang durch die Toskana, einfach nur herrlich.


    Dann brauchten wir wieder einen Pausentag, die Hitze war schon sehr doll. Wir sind nochmal nach Pistoia, was uns einfach sehr gut gefallen hat, so viele offene Kirchen, viele Fotos und schlendern, abends wieder Pizza für alle :)


    Für unseren letzten Tag hatten wir im Gespräch Lucca, Siena und Arezzo. Ich wollte nach dem Reiseführer nach Arezzo, mein Mann nach Lucca, weil es als Stadt mit den meisten Kirchen beschrieben wurde (als Fotoobjekt für ihn und weil wir die einfach gerne anschauen). Mein Mann witzelte noch, dass wir nach der Dichte der GPS-Briefkästen schauen sollen, was wie touristisch ist. Und dennoch hat er mich für Lucca überzeugt, nachdem aber auch die Anfahrt 45 min gegen 1,5 h nach Arezzo stand. Naja, diese Briefkästen gibt es in Lucca über 20, in Arezzo 2, in Pistoia keinen. Wir mussten ja noch diese Postkarten loswerden. Lucca ist schon schön, aber eben auch total überlaufen, die Kirchen waren fast alle zu und wir waren dann etwas enttäuscht, weil Arezzo für unsere Wünsche vermutlich die bessere Wahl gewesen wäre.


    Gestern mussten wir unseren Mietwagen mittags abgeben, sodass wir ab dann mit Gepäck in Florenz waren. Das konnten wir für teuer Geld zwar aufbewahren lassen, aber die günstigen Varianten kamen uns so dubios vor. Wir waren aber echt so übersättigt mit Tourismusstädten, dass wir es kaum genießen konnten. Die Kathedrale wollten wir uns eigentlich ansehen, aber nachdem wir 5 min lang an der Schlange entlang gelaufen sind und sie immer noch nicht aufhörte, haben wir uns nicht angestellt. Wir sind zum Cimitero delle Porte Sante hochgelaufen und haben die Aussicht genossen, sind drumherum in eine völlig menschenleere Zypressenmonokultur geraten und haben gemerkt, dass wir uns da zum ersten Mal für den Tag wirklich wohl fühlten. Also beschlossen wir, nichts mehr zu tun, sind in den Giardino delle rose auf eine Bank in den Schatten und haben von oben auf Florenz geschaut, gelesen und die Zeit genossen. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof und über die Ponto Vecchio haben wir noch vorher wieder leckerstes Eis gefunden, Grapefruit mmmmmhh. Und dann ging es wieder mit Freccarossa, Nightjet, ICE und Regionalbahn zurück.


    Wir haben uns total erholt, haben "Toskana getankt", Zeit gehabt, uns ich eigenen Wünschen leiten lassen und nicht alles mitgemacht, was man eigentlich anschauen muss. Die Reise mit Nachtzug fanden wir total aufregend und toll, sicher nicht einfach, aber spannend und zu uns passend.


    Wir waren nicht das letzte Mal in der Toskana!

  • Das klingt doch schön #top.

    Ich bin mit meinen Töchtern ja auch mit dem Nachtzug München-Florenz gefahren, das war wirklich ein Erlebnis für sich :D.

    Schade, dass Euch Lucca nicht so gefallen hat. Ich fand es gar nicht so voll (allerdings hatten wir falsch geparkt und haben einen 42 € Strafzettel bekommen, obwohl wir Parkgebühren bezahlt hatten #rolleyes. Blaue und gelbe Parkflächen! Beim nächsten Mal wissen wir das.

  • Ist denn diese Nachtzug-Variante empfehlenswert?

    Hör ich bei dir raus, dass es chaotisch-abenteuerlich war oder eher schön abenteuerlich?

    Und wie lange vorher hattet ihr denn gebucht?


    Der Rest eurer Reise klingt so, wie er für uns auch gut gepasst hätte: Programm in Maßen, das Da-sein genießen, den Massen eher entfliehen- sehr schön!

  • Nein, es war schön abenteuerlich.

    Sozusagen "Hotel" auf engstem Raum.

    Gegen 20 Uhr ist der Zug in München losgefahren (wir hatten vorher einen Spaziergang vom Hauptbahnhof zum Ostbahnhof gemacht - hatten aber auch nur kleine Rucksäcke dabei).

    Wir hatten ein 3er-Schlafwagen-Abteil. Als wir einstiegen, standen Getränke und Quetschies auf dem Tisch. Und es gab für jeden eine Tüte mit Handtuch, Latschen, Ohrstöpsel, Kugelschreiber, Wasser etc. Man hätte auch was zum Abendbrot essen können (wir hatten was mit). Dann haben wir einen Zettel fürs Frühstück ausgefüllt. Gegen 22:00 Uhr hat der Zugbegleiter die Betten gemacht. Schlafen, naja, die Kinder haben gut geschlafen, ich war eher im Halbschlafmodus.

    Gegen 5:00 Uhr hat der Zugbegleiter uns wieder geweckt. Dann die Betten wieder eingeklappt und Frühstück serviert.


    Unser Zug hatte ca. eine 3/4 h Verspätung, wir waren gegen 7:00 Uhr in Florenz.

  • Freda Danke für den Bericht, das klingt wirklich schön abenteuerlich. Muss ich unbedingt mit den Kindern mal ausserhalb der Sommer-Hauptsaison machen.

    Noch eine Frage: hätte man selbst die Betten auch früher machen können. Meine beiden gehen ja gern- v.a. in so einer aufregenden Situation - eher früh ins Bett, zumindestens zum ruhen.

    Ich weiss auch nicht, wie ich da schlafen könnte. Also vor 20 Jahren hab ich auch auf diesen zusammengeschobenen Sitzen himmlisch geschlafen, aber ob das heute noch so wär...

    Ich bekomme jedenfalls Nachtzugreiselust:)

  • Der Zugbegleiter war etwas im Stress, ich hätte die Betten auch lieber eher gehabt. Aber wenn man das weiß und gleich am Anfang Bescheid gibt, geht das bestimmt.

    Das waren jetzt aber auch keine zusammengeschobenen Sitze, die Sitze wurden weggeklappt und dafür dann drei Liegen übereinander ausgeklappt irgendwie, das war spannend, wie das da so alles in dem Miniabteil gepasst hat. Wir hatten sogar ein Waschbecken in unserem kleinen Abteil.

  • wir fanden es auch schön abenteuerlich :)


    Unser Zug fuhr 23:20 in München los, wobei wir da mindestens 3 Zugteile waren. ÖBB für Italien, ein ungarischer Teil nach Budapest, der in Salzburg abgekoppelt wurde und ein kroatischer Zug mit Ziel Zagreb und Rijeka, die in Villach abgekoppelt wurden. Ankunft war 8:30 in Venezia Mestre. Auf dem Rückweg ist der Zug auch mehrfach umgestellt worden, die aus Kroatien und Ungarn waren wieder dabei und ein Teil unseres ÖBB-Zuges fehlte, der vermutlich nach Wien abgebogen war.


    Die Ausstattung und Modernität ist ungefähr wie Ende der 90er in den Zügen, eher wie bei Regionalzügen. Es klappert, ruckelt, ist laut, einfache Ausstattung. Wir brauchen eigentlich auch nicht mehr, aber ruhiges Schlafen war das nicht, auch eher so ein Halbschlaf. Ich habe jeden Halt mitbekommen und A. war auch so aufgedreht, dass sie auf der Hinfahrt trotz des späten Einsteigens kaum runterkam. Auf der Rückfahrt ging das Schlafen besser, aber da fehlte mir der Rausfallschutz und bis Villach hatte ich beim Bremsen immer das Gefühl, ich könnte rausfallen. Ab Villach ging es dann andersrum, da wurde ich beim Bremsen in die Wand geschoben. Alles sicher nicht wirklich doll, aber im Halbschlaf mit wilden Träumen war es natürlich mehr.


    Auf der Rückfahrt ging es schon 21:20 Uhr los in Venezia Mestre. In München wären wir 6:10 ohne Verspätung gewesen.


    Bei uns waren beide Male die 3 Liegen (übereinander) schon bezogen. Auf der Hinfahrt war nur die unterste bereits aufgeklappt, wir haben uns die anderen beiden selbst aufgeklappt und morgens auch alles selbst zurück gebaut. Auf der Rückfahrt waren alle 3 Liegen bereits bereit. Der Schaffner auf der Hinfahrt war nicht so sortiert wie die Schaffnerin auf der Rückfahrt. Er hat uns keine Einweisung gegeben, sodass wir manches selbst rausgefunden haben, anderes erst auf der Rückfahrt durch die Einweisung der Schaffnerin.

    Abends bekommt man Zettel fürs Frühstück (6 Komponenten inkl). Wenn man 72 h vorher anmeldet, ist auch sicher was glutenfreies dabei, sonst nur vielleicht, wir hatten es beide Male, obwohl ich es beim Hinweg vergessen hatte. Nur bei der Rückfahrt gab es die oben erwähnte Tasche mit Schuhen, Handtuch, Ohrstöpsel, so Knabberkringel, Muffins und 3 Piccolo waren auch dabei.


    Wir hatten auf der Hinfahrt Verspätung beim Losfahren, die sie aber auf den sehr langen Umstellpausen in Salzburg und Villach wieder eingeholt haben. Auf der Rückfahrt waren wir erst gut, aber dann durch Fahrgastkontrollen und wohl Fündigwerden standen wir ewig in Rosenheim, nachdem sie uns kurz nach Salzburg um 4:48 aus dem Schlaf geklopft haben. Ich habe total verpennt geöffnet und hatte auf meiner mittleren Liege den (deutschen) Polizisten fast direkt im Bett. Er fragte "deutsch?", wir: "wie bitte?", er: "gut, deutsch", Tür wieder zu. Ab dann waren wir alle wach und versuchten nur weiter zu dösen, aber es nervte, dass wir dann ewig Verspätung bekamen und der Anschluss in München unsicher wurde. Wir haben ihn aber dank der klugen Planung der DB-Mitarbeiterin am Schalter gut erreicht. Wir haben unser Abteil dann selbst wieder umgebaut, was die Schaffnerin schon gewundert, aber nicht gestört hat, glaube ich. Sie sah selbst total müde aus am Morgen.


    Ja, ein Waschbecken hatten wir auch im Abteil! Und es gibt auch eine Toilette mit einer Dusche, die wir aber nicht genutzt haben.

    L. *2004 und A. *2009

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  • Freda , danke für den Bericht!


    Nachtzug fahren: Meine Kinder lieben es! Ich so mässig, für meinen Mann ist es OK. Seit ich einplane, dass ich am folgenden Tag nicht wirklich zu gebrauchen bin, bin ich entspannter unterwegs.


    Wir hatten mal zwei Zweierabteile gebucht, die waren nicht im gleichen Wagen. Der Ausbaustandard war sehr verschieden: Einmal wie von zitrulle beschrieben, mit 3 Etagen, wovon wir nur 2 nutzten und die 3. Liege unbesetzt blieb. Einmal deutlich moderner, anders aufgeteilt, neuerer (funktionierende) Klimaanlage, nur 2 Betten vorhanden, mit Lavabo, äh, Waschbecken.