Urlaub mit Wohnwagen/mobil?

  • Auch wenn ich mich wiederhole: Nordspanien erfüllt alle Deine Kriterien. Und direkt hinter der Küste liegen die Picos de Europa zum Wandern.

    Menschen gibt es wenige - und wenn dann nur Spanier.

  • Hallo,


    Ich denke, der große Unterschied ist, daß man mit dem Wohnmobil vermutlich eben nicht mal eben zwischendurch zum einkaufen, in die nächste Stadt zum Museum, ... fährt. Oder wenn doch, dann muss man immer erst alles komplett zusammenpacken und sichern. Beim Zelt oder Wohnwagen dagegen bliebt das "Haus" ja stehen und mit dem Auto kann man ganz normal herumfahren wie sonst auch, braucht keinen extragroßen Parkplatz, kommt problemlos auch in kleinen Dörfern um die Kurve...


    Ein Regentag und wir fahren in die Ausstellung, die wir auf dem Flyer entdeckt haben? Zelt zu, Auf geht´s. Einer fährt einkaufen, während der andere mit den Kids am Zeltplatz bleibt? OK... was muss ich dir alles dalassen? Und wo bringst du es unter, bis das Wohnmobil wieder da ist? ein Teil der Familie will heute mal einfach am Wasser bleiben, der andere möchte einen längeren Ausflug machen - dann muss morgens erst mal gepackt werden und die beiden ohne Wohnmobil haben tagsüber keine Rückzugsmöglichkeit...


    Sicher hat beides seinen Reiz. Mich würde beim Wohnmobil die fehlende Spontanität stören, andere störten andere Dinge. Also wenn wir doch irgendwann mal ohne Zelt fahren würden, wäre meine bevorzugte Variante sicher der Wohnwagen. So lange wir zelten können, werden wir aber das tun. Wir sind eher die Typen für 2-4 Nächte an einem Ort und von da aus Ausflüge, jede Nacht woanders fände ich anstrengend, mehrere Tage ganz an einem Ort aber irgendwie auch... Andere mögen es anders... darauf kommt es ja immer an.

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  • naja, es bleibt ja eben niemand zurück. Man fährt ja eh weiter und auf dem Weg geht man ins Museum oder einkaufen. Wir haben nie ein Ziel, gefällt uns das Museum bleiben wir einfach so lange da und schlafen zur Not davor. Fehlende Spontanität kann man der reiseart nun nicht vorwerfen.

    Man hat ja auch im Zweifel Räder dabei und ist dann nochmal flexibler.

    Wir sind total autark mit Solarpanel und sehr geringerem Wasserverbrauch. Alle 3 Tage mal Klo ausleeren, dann war es das.


    Wir haben aber auch kein 9m mobil, sondern sind mit 6m wendig genug für alle Städte und Waldwege

    Life is a mountain - ride it like a wave

  • naja, es bleibt ja eben niemand zurück. Man fährt ja eh weiter und auf dem Weg geht man ins Museum oder einkaufen. Wir haben nie ein Ziel, gefällt uns das Museum bleiben wir einfach so lange da und schlafen zur Not davor. Fehlende Spontanität kann man der reiseart nun nicht vorwerfen.

    Man hat ja auch im Zweifel Räder dabei und ist dann nochmal flexibler.

    Wir sind total autark mit Solarpanel und sehr geringerem Wasserverbrauch. Alle 3 Tage mal Klo ausleeren, dann war es das.


    Wir haben aber auch kein 9m mobil, sondern sind mit 6m wendig genug für alle Städte und Waldwege

    Da kann ich fast unterschreiben, außer, dass mein womo knapp 8 m misst. Aber genau das, einkaufen fährt man, wenn man eh nach ein paar Tagen weiter fährt oder eben vor Ort oder mit Fahrrad. Wobei wir dieses Jahr, ich mit 4 Kindern in Sardinien und Südfrankreich, nicht einmal die Fahrräder vermisst haben, die wir gar nicht mit hatten.

    Und die womo Stellplätze sind nach meinem Empfinden oft noch besser gelegen, eben weil sie dann nur sehr wenig Infrastruktur vorhalten.

    Aber grundsätzlich, wer mehr an einem Ort bleiben will und von dort Ausflüge, für den ist der wowa besser. Frankreich ist jedenfalls für beide Varianten ein Paradies, Sardinien übrigens auch, und ich hatte auch in Juli August nie Probleme, Platz auf Plätzen zu bekommen

  • Also Mann hat sein Motorrad mit, ich hatte diesesmal nicht mal ein Fahrrad mit und fühlte mich festgenagelt und eingesperrt, da ich nicht weiter kam als das was ich zu Fuß erlaufen konnte.

    Ansonsten fahren wir aber mit dem womo ganz normal einkaufen, und mit den kleinen womos sind wir auch (fast) überall hingekommen wie mit einem Pkw. Jetzt mit dem großen sind kleine Feldwege leider nicht mehr so einfach,

  • Und mein Mann jammert dann bestimmt, weil sein heiliges Auto so eine super Anhängerkupplung hat und er wegen der Arbeit kein Sprit fürs Auto zahlen muss

    schöne Grüße, das zählt nicht :-)... sagt mein Mann JETZT nachdem wir einmal ein Wohnmobil hier in Europa ausprobiert hatten. Anhängerkupplung lohnt sich auch, um Fahrräder drauf zu transportieren ;-)


    PaulaGreen hast Du noch ein paar Tipps für Nordspanien?


    Beim Zelt finde ICH das Thema Toilette schrecklich... hat mich schon als Alleinstehende gestresst....mit Kindern... wie bequem... so super mit einem Wohnmobil. Aber so hat halt jeder seine Vorlieben

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

  • Hm ich seh schon...dann würde sich das womo wirklich eher rentieren :/

    (Und mein Mann jammert dann bestimmt, weil sein heiliges Auto so eine super Anhängerkupplung hat und er wegen der Arbeit kein Sprit fürs Auto zahlen muss

    Ich finde das Argument offen gestanden nicht so unerheblich. Also vor allem den Teil mit dem Sprit. Ein WoMo hat locker einen Verbrauch von 14l, bei ca. 6000 km wie wir sie dieses Jahr haben werden sind das schnell über 1000€. Dafür gehe ich lieber öfter mal essen im Urlaub. ..

  • Hm ich seh schon...dann würde sich das womo wirklich eher rentieren :/

    (Und mein Mann jammert dann bestimmt, weil sein heiliges Auto so eine super Anhängerkupplung hat und er wegen der Arbeit kein Sprit fürs Auto zahlen muss

    Ich finde das Argument offen gestanden nicht so unerheblich. Also vor allem den Teil mit dem Sprit. Ein WoMo hat locker einen Verbrauch von 14l, bei ca. 6000 km wie wir sie dieses Jahr haben werden sind das schnell über 1000€. Dafür gehe ich lieber öfter mal essen im Urlaub. ..

    Ja, gar nicht für den sprit zahlen müssen, ist natürlich wirklich gut.

    Wir hatten dieses Jahr, und letztes auch, etwas über 3000 km, allerdings mit dem großen Alkoven-womo trotzdem nur einen 10 Liter Verbrauch. Diesel. Waren dann ein paar hundert Euro.

  • ja Sprit ist ein Thema. Ich denke nur, es ist nicht realistisch von 6000 km auszugehen. Da sitzt man ja nur im Auto. Man fährt ja nicht über 130 mit diesen vehikeln.


    Edit

    Unser mobil nimmt 10l

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Pony Hütchen ()

  • Unser Womo braucht, je nach Fahrweise 11-14 l, finde das halbwegs ok, da es ja ein Riesending ist was man durch die Gegend bewegt.

    Mehr störend finde ich die Mautgebühren,

    allerdings fallen die ja auch bei Pkw an.

  • Die Mautgebühren habe ich mir fast gespart. Oft sind die parallel laufen route national zumindest so gut ausgebaut, dass man beim kurze Strecke fahren auch gut voran kommt, und sogar mehr sieht. Und sprit spart. Nur, wenn man erstmal schnell in den Süden runter will, dann ist es natürlich auf der Autobahn spürbar schneller

  • claraluna schau Dir mal den CP "Las Arenas" in Pechon an. Den finde ich sehr toll. Die Grenzregion zwischen Kantabrien und Asturien ist klasse. Oder auch Galizien.

    Paula, wir sind auch Zelter und haben diese Ecke eventuell für den Sommerurlaub ins Auge gefasst. Vielleicht nicht ganz so weit an der Küste entlang sondern etwas näher an Bilbao dran aber du scheinst dich da auszukennen. Wie voll ist es da denn Ende Juli/Anfang August? Muss man die Plätze reservieren?

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • rosarot wir waren dieses Jahr das erste Mal an der spanischen Atlantikküste (dafür gleich sehr lang). Die CPs waren auch Anfang August nicht überfüllt und man hat gut ein schönes Plätzchen gefunden. Wir hatten nichts reserviert, der Las Arenas macht z.B auch keine Reservierunge. Es waren kaum Deutsche da und auch nur wenig Franzosen, fast nur Spanier. Insgesamt ist die Gegend touristisch zum Glück noch nicht komplett erschlossen. Ein paar Broken Spanisch können deshalb nicht schaden.