Herz- was gibt’s da beim Röntgen zu sehen

  • Ich war am Dienstag beim Röntgen da ich in der Nacht Blut gehustet hatte.

    Für mich eh kopfkino ohne Ende.

    Und Angst wg Lungenembolie.

    Aber Lunge lt Arzt ok, aber das Herz gehört untersucht.

    Mein Gedanke- wenn’s was schlimmes wäre würde die mich ja da behalten.


    Heute wollte ich beim Hausarzt paracodein-Tropfen und Asthmaspray holen da der Husten unerträglich ist.

    Da meinte die Arzthelferin das der Arzt kein Spray verschreiben würde, ich sollte am Abend 19.30 Uhr kommen wg Befund vom Röntgen.

    Da wir was anderes dringendes vorhaben und es schwer einzurichten gewesen wäre nun morgen früh, passt mir zwar auch nicht wg Arbeit, aber die Arzthelferin meinte das ja dann das WE käme.


    Was kann man auf einem normalen Röntgenbild beim

    Herz erkennen was beunruhigend sein kann?

    Die Röntgenärztin sagte nix dazu, drückte mir nur die CD in die Hand Lunge ok, embolie kann sie nicht ausschließen, Herz gehört untersucht. Ich war zu perplex um weitere Fragen zu stellen, zudem war das im Wertebereich der Radiologie.


    Wenigstens gabs ein Rezept für die Tropfen und somit einen halbwegs erträglichen Abend.

  • gelöscht... weil nicht richtig gelesen gehabt...


    Dir alles Gute!

    Grüße von Claraluna


    Shoot for the moon. Even if you miss you will land among the stars.

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  • Komische UNtersuchung bei der Fragestellung. Bist Du sicher, dass Du die Ärztin richtig verstanden hast? Auch die Differentialdiagnose Lungenemobolie beim Blut husten ausschließen zu müssen erschließt sich mir nicht.

  • Das Röntgen hat die Hausärztin veranlasst um eine Lungenentzündung auszuschließen, wg dem Blut.

    Ich selber hatte eher Angst wg einer Lungenembolie da es mir Montag Nachmittag nicht gut ging und ich fahrlässigerweise vergaß die Blutverdünner-Spritze zu nehmen trotz 700 km Autofahrt

    ( Atemnot, Schwindel, Schmerzen, Schweißausbruch ) erst schob ich es auf: Sonntag am Meer-Montag auf 2000 m Höhe.

    Aber in der Nacht kam der extreme Husten dazu, so das ich am Dienstag zum Arzt bin.


    Ich hatte nur die Ärztin im kkh gefragt on man einen pleuraerguss damit sicher ausschließen könne ( da ich mehrfach welche hatte) und das ich Angst hätte das es uU eine Lungenembolie wäre.

    Also Erguss ist keiner da, embolie kann man so nicht ausschließen war darauf ihre Antwort.

    Da ich letztes Jahr einen beidseitigen pleuraerguss hatte und nun das Blut, dazu wieder diese schrecklichen Hustenanfälle, läuft hier das Gedanken-Karussell auf Hochtouren das meine Mutter ja ein adenokarzinom in der Lunge hatte.

  • Versuch, runterzukommen! Geh mit einer Wärmflasche ins Bett, ein spannendes Buch oder ein Film.

    Und morgen früh weißt Du mehr! Das Gedankenkarussell macht jetzt nichts besser, eher schlimmer...

    Das ist schwer, ich weiß, aber versuche es #knuddel

  • So weit ich mich an meine Zeit in der Radiologie erinnere, ist beim Cor/Pulmo Röntgen nur eine Vergrößerung des Herzens sichtbar. An was anderes kann ich mich nicht erinnern. Und klar, das gehört abgeklärt. Aber I h würde mich jetzt mal noch nicht verrückt machen. Erst mal schauen, obs überhaupt was ist. Blut Husten, kann ja auch ein geplatzten Gefäß durch das starke Husten sein.

  • Im Vergleich wie dringend der Arzt das gestern meinte schien die Ärztin heute alles ganz entspannt zu sehen.

    Ja, Herz vergrößert, das soll man irgendwann mal abklären.


    Asthmaspray hab ich wieder nicht bekommen, die paracodein-Tropfen haben nix geholfen in der Nacht.


    Also warten und Ruhe bewahren

  • Waaaahh, hab mir einen Termin beim lungenfacharzt geholt und wollte heute den Überweisungsschein holen.

    Dabei lies ich mir den

    Arztbrief von 4/18 ausdrucken, eigentlich nur damit ich das zu meinen Unterlagen abheften kann.

    Da hängt ein Vordruck mit dran .... das die Einschreibung in das DMP Asthma möglich wäre...dazu im Brief selber: Nachweis schwergradige bronchiale hyperreagibilität


    Und ich musste diskutieren das ich das Asthmaspray möchte!!! Ich weis grad gar nicht was ich denken soll.

    Besser geht’s mir immer noch nicht.

    Diese codein-Tropfen sind leer, geholfen haben sie nix, oder, vielleicht wäre es sonst noch schlimmer?


    Aber dann wird es wirklich dieser schnelle Wechsel von Meer zu 2000 m Höhe gewesen sein. Ist das auch eine Erklärung für Bluthusten?


    Warum tat die Ärztin das so ab? Nehmen sie schleimlöser dann wird es schon. Das große Herz haben sie wahrscheinlich schon immer.

    ( im Arztbrief des Lungenarztes steht normal groß, bei der Aufnahme vom letzten Jahr)

  • öhm, ich halte es für eine sehr gute Idee Pulmologe und Kardiologe zu konultieren . Und das dir codeintropfen nix bringen , glaube ich dir.


    Das abhusten von Blut ist dringennd abzuklären.

  • Codein ist kein SChleimlöser sondern gegen Reizhusten. Sollte man als Asthmatiker eigentlich überhaupt nicht nehmen weil beim Asthma ja das Problem der SChleim in den Lungenbläschen ist (der durch die verkrampften BRonchien nicht raus kann). Nimmt man den Hustenreiz wird der SChleim ja nicht abgehustet. Macht also keinen Sinn.

    Evtl. hat sie Dirs verschrieben damit die Lunge zur Ruhe kommt wenn sie vermutet, dass die Blutung durch zu starken Husten ausgelöst wird. Wenn die den Hustenreiz aber nicht nehmen (und die Wirken nur kurz, d.h. schon ein paar Stunden nach der ersten Anwendung merkt man obs was bringt oder nicht) muss man nochmal nachschauen was den Hustenreiz auslöst.


    Das DMP kannste in der Pfeife rauchen. Das hat nix mit der Diagnose zu tun sondern rein mit finanziellen Aspekten. Der Arzt kriegt dafür mehr Geld/der Patient kriegt zusätzliche Leistungen/es wird nicht budgetiert (je nach Kasse). Mein früherer Arzt wollte mich mal ins DiabetikerDMP aufnehmen ohne dass ich oder jemand aus meiner Familie jemals Diabetes gehabt hätten. Nur weil ers mit etwas "Aktepolieren" konnte nachdem ich zu dem routinemässigen Zuckertest in der Schwangerschaft bei ihm war. Also darauf brauchste nix geben.


    Ob die Lunge grade asthmatisch ist oder anderweitig eingeschränkt (Erkältung z.B.) hört der Arzt beim Abhören. Wenn da nicht diese typischen Geräusche sind verschreibt er kein Spray weils dann auch nix bringt. Ne Lunge die voller Schleim ist aber keine Verkrampfung hat, der hilft das auch nicht wenn Mittel gegeben werden die Verkrampfungen der Bronchien lösen. Die braucht dann andere Mittel.


    Asthmasymptome ohne Asthma können auch vom Herzen kommen, daher ist die zügige Abklärung schon sinnvoll. Und zwar sowohl Lungen- als auch Herzspezialist.


    Der schnelle Wechsel kann durchaus den Bluthusten ausgelöst haben. Höhenkrankheit bzw. einzelne Symptome davon sind bereits ab 2000 m möglich (je nach Geschwindigkeit des Aufstiegs und körperlichen Voraussetzungen).

    Lass Dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Preschoolmum ()

  • Ich sitze grad beim Arzt und wünschte mir ich hätte diesen Termin nicht vereinbart.


    Der schimpft rum, einerseits berechtigt weil ich das Röntgenbild vergessen hatte mitzunehmen.

    Und wenn ich das Spray durchgehend nehmen würde hätte ich keinen akut-Termin seiner kostbaren Zeit verschwenden müssen. Er hätte wahrlich auch so genug zu tun, da muss er sich nicht noch um Patienten kümmern die selber schuld sind an ihrem Unheil.


    Naja, was kann ich dafür wenn mir die Hausärztin das Spray nicht verschrieb.


    Das man das Spray durchgehend nehmen müsse hatte mir niemand gesagt.

    Dazu war er aufgebracht weil ich den einen Termin im Herbst letzen Jahres abgesagt hatte, „da kann es Ihnen gar ned so schlecht gehen“


    Am liebsten würde ich ohne weitere Besprechung heimfahren, da ich mich grad so zusammen nehmen muss nicht loszuheulen.

  • Hä? Wie? What? Welches Spray sollst Du kontinuierlich nehmen? Das, das Du nciht bekommen hast?

    Welches war das überhaupt? Ich denk das ist erstmal ne wichtig Frage. Da gibts ja verschiede und manche muss man in der Tat ne zeitlang nehmen, die anderen dagegen nur bei Bedarf oder für gewisse Zeiträume.


    Wie heißt das Spray, wer hat Dir das aufgeschrieben ursprünglich und wie oft und wie lange solltest Du es nehmen?

    Hast Du jemals ein Peak-Flow-Gerät bekommen?

    Lass Dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem.

  • Konnte er Dir neben dem Rundmachen wenigstens helfen? Und wie geht es Dir jetzt?

    Manchmal glaube ich, dass es für Dich echt hilfreich wäre zu solchen Terminen jemanden unbeteiligtes (sprich, nicht Tochter oder Mann) mitzunehmen, der Dich schützt vor solchen idiotischen Sprüchen. Die dann für Dich aufstehen und einstehen kann, damit die Ursachen nicht vor lauter "versteh ich nicht, also ist die Patientin falsch" übersehen werden.

    Wenn einmal so viel schief gelaufen ist, wie es bei Dir der Fall ist und so viele körperliche Symptome zusammen kommen, neigen manche Ärzt*innen leider dazu, die Patientin nicht mehr ernst zu nehmen. Da kann dann jemand der mit Dir gemeinsam versucht einen Überblick zu kriegen und das für den/die Ärzt*in sortieren kann und vor allem STOP sagt, wenn das Gegenüber unverschämt wird oder auf dem falschen Gleis unterwegs ist, echt hilfreich sein.

    Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht!


    Aber es hilft ungemein, wenn man ihm im Rahmen seiner Möglichkeiten Wasser gibt, ab und an etwas Dünger und gute Erde zur Verfügung stellt und ihm Schatten spendet wo die Sonne zu stark scheint


  • Der Arzt hat mir nun wieder Spray aufgeschrieben (Foster)

    Er hat noch ein bisschen geschimpft als ich wieder ins Sprechzimmer kam.

    Ich war so froh das ich mir im Vorfeld den Arztbrief vom letzten Jahr geholt hatte, damit ich wusste was er da geschrieben hatte. Von schwergradig hatte er 2018 nicht gesprochen, sondern nur so: haben sie ja selber bemerkt das sie reagiert haben auf den provokationstest, und nun nehmen sie mal das Spray.


    Ich wäre mir gestern vorgekommen wie ein ziemliches Dummchen wenn ich nicht gewusst hätte was er schrieb, da ich aus allen Wolken gefallen wäre.


    Als der Arzt noch mal schimpfte und ich am liebsten gegangen wäre, hab ich zu ihm gesagt: sie können gar nicht beurteilen warum es so lief wie es lief, ( Röntgenbilder vergessen, den Termin letztes Jahr abgesagt) da sie ja nicht mein Leben leben, und ich mir auch was anderes vorstellen könnte als ihre kostbare Zeit vergeuden zu müssen.


    Dann sagte er : er hat sich vielleicht wirklich im Ton vergriffen in der Sache an sich steht er zu seinem gesagten.


    Mal sehen bis wann das blöde Husten/Atemnot besser wird, noch hilft das Spray nix.

  • Da hast Du aber doch gut für Dich gesorgt. Man muss sich nicht von anderen schimpfen lassen.


    Alles Gute Dir.

    Fiawin mit d9be2134.gif
    age.png


    Ich habe beschlossen, mich ab sofort vollkommen gesund und süßigkeitenfrei zu ernähren.

    Ich esse nur noch schnell die Reste auf.

    Weltweit.


    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

  • Gut dass du für dich eingestanden bist.


    Ich würde dir raten, eine Mappe anzulegen, mit allen wichtigen befunden/Briefen und dazu eine kurze Auflistung aller aktueller Diagnosen/Eingriffe/Medikation.

    Dann kannst du immer die Mappe mitnehmen und übergeben, ich weiß selber wie leicht man dann doch etwas vergisst, was eigentlich wichtig wäre.


    Mal was anderes: hast du mal drüber nachgedacht eine Reha zu machen? Zb mit der Kombi Atemwege und Psyche? Das könnte sehr hilfreich sein und im Idealfall bekommst du dann auch einen guten Fahrplan für den Alltag hinterher in die Hand.

  • Ähm, das Spray ist Cortison. Das hilft zwar gegen die allergische Entzündung, aber nicht gegen die Atemnot. Und kommt wenn die Bronchien verkrampft sind auch nicht da an wos soll.

    Du brauchst wenn Du Atemnot hast zusätzlich was Bronchienerweiterndes und solltest das immer VOR dem Cortison nehmen


    Evtl. mal den Arzt wechseln?

    Lass Dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem.