ET April/ Mai/Juni 2020

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team
  • Ja, genau, so könnte man es beschreiben.....

    Ich erinnere mich aber, dass ich das in meiner ersten Schwangerschaft gegen Ende auch so fühlte. Ich bin einfach so froh, wenn wir unser kleines Glückskind in den Armen haben dürfen.

  • Der Kleinen geht es gut, immer mal wieder Bauchweh, im Moment hilft es gut, wenn sie nach dem Stillen auf einem von uns liegt und schlafen kann - aktuell schon wieder seit zwei Stunden auf mir #herz

    Die Nächte sind auch OK, ich stille, mein Mann übernimmt meist das Wickeln.


    Ansonsten haben bei mir die Heultage voll zugeschlagen.#crying

    Meine Hebamme war gestern und heute schon fleißig im Einsatz um mich aufzubauen.

    Das Stillen ist halt auch noch schwierig.

    Sie muss erst richtig wach sein und dann ist sie aber auch schnell aufgeregt, wenn es nicht sofort losgeht. Dann geht sie schwierig an die Brust, die BWs sind noch sehr empfindlich und trotz ordentlichem Anlegen wund. Beim Andocken hätte ich manchmal gern ein Beißholz#zwinker

  • Ohjemine, BeautyOfMars ....

    Das hört sich aber alles soweit normal an, v.a. wenn die Hebamme mit da ist, um sich das Stillen anzugucken und auch deine Heulerei mit aufzufangen. Alles fließen lassen :) Tränen, Milch, Gefühle, Erinnerungen.

    Was für eine Zauberzeit, diese Neugeborenenzeit #herz


    Mein Doulatermin war total toll.

    Wir haben viel, viel geredet. Und laaaaaaaaange miteinander geatmet und getönt. Sie hat ganz wundervolle Hände, die zwischen den Wehen ganz sanft berühren und während der Wehen mit sanftem Druck unterstützten.

    Sie hat mich auch noch einmal zu einem Geburtsplan ermutigt (das war der vorherige Termin, mein Mann war sogar dabei) und wir sind meinen Entwurf heute mal durchgegangen.


    Morgen bin ich dann anmelden in der Klinik, samt Planungsgespräch und Untersuchung.

    Ja, diesmal soll wirklich alles anders werden.


    Ich wünsche euch allen einen ruhigen Abend, wenig Bauchweh und das letzte Quäntchen gute Besserung :)

  • BeautyOfMars Aua, das kann so fies sein! Ich würde auf jeden Fall dazu raten, in den ersten Wochen immer ganz streng auf richtiges Anlegen zu achten, lieber mehrfach abdocken, wenn es nicht so ist, dass vor allem unten Richtung Kinn viel Brust mit im Mund ist. Und mir haben GelPads zur Heilung gut geholfen, alles andere (Lanolin, Heilwolle, Kompressen, Teebeutel, Brust „lufttrocknen“ lassen) gar nicht. Für dieses Mal hab ich mir Sillberhütchen gekauft, ich bin gespannt, ob die wirklich so toll sind. Gute Besserung!

    Ich war nach der Geburt meines ersten Kindes richtiggehend empört, dass es nicht vorbei war mit den Schmerzen: Nachwehen, Stillen, kleiner Dammriss - alles tat immer noch weh. Da war mir auch zum Heulen.


    Schön Cogi ! Weiter so.


    Ich hab die ersten Klamotten für die Babys rausgesucht und eingepackt, das war schön. Sagt mal: Brauche ich, sollte ich im KH bleiben müssen nach der Geburt, mehr als eine Garnitur pro Baby? Nee, da bekommt man doch Kleidung vom Krankenhaus, oder?


    gluecksmama Das freut mich!

  • Ach, jetzt wo Fritzi Melone so alle möglichen Zaubermittelchen anführt: Heilwolle, ich schwöre auf Heilwolle. Ob bei wunden Brustwarzen oder auch bei wundem Po, beginnendem Husten, .....

    Gibt es bei dm im Öko-Eck, kostet nicht viel.

    Ansonsten unterschreibe ich!


    Ich muss gestehen, dass ich sogar für meinen Einling mehrere Garnituren gepackt habe, aber einfach nur wegen auslaufen, vollspucken und v.a. weil ich null Ahnung habe, wie heiß es sein wird #haare

    Ansonsten hast du recht , Fritzi Melone .... du wirst ausgestattet und die Heimgeh-Garnitur reicht... in der Regel.

  • Das freut mich, das klingt mit der Doula total gut, gluecksmama . Die Hebamme hat sich nicht mehr gemeldet, oder?


    BeautyOfMars : gute Besserung!! Hoffentlich bald schmerzfrei :) Sind ja schon viele gute Tipps zum ausprobieren dabei...

    Bei mir waren das jedes MalSchwangerschaftshormone. Das dauerte Wochen, bis die abgebaut waren. Aber es wurde natürlich von Tag zu Tag weniger schmerzhaft.


    Falls Ihr Euch fragt, warum ich so blöd war weiterzustillen #zwinker: hat sich trotzdem gelohnt :). Ich wurde ja selbst auch nie gestillt, deshalb wollte ich das unbedingt auch ausprobieren.


    Wurdet Ihr selbst gestillt?

  • Wurdet Ihr selbst gestillt?

    Ich ja. Sogar relativ lange für die 80er Jahre, 14 Monate ungefähr. Es gibt mehrere Stillfotos von meiner Mama und mir. Meine Eltern waren eher junge Studenten und in der grünen Szene unterwegs, z.B. mit mir als Kleinkind auf den Schultern auf Umwelt- und Friedensdemos.


    Die Eltern meines Mannes zum Beispiel waren deutlich älter und im konservativen Milieu beheimatet. Mein Mann kam selbstverständlich (Anfang/Mitte 80er) per geplantem Kaiserschnitt zur Welt, weil das Becken seiner Mutter „zu schmal“ für eine natürliche Geburt sei und wurde nicht gestillt. Schlief nach dem dreiwöchigem Krankenhausaufenthalt, der der Geburt folgte (das sei üblich gewesen, erzählt meine Schwiegermutter), bereits durch - ich vermute ja, dass die Babys das damals im Säuglingszimmer nachts schon „gelernt“ hatten und wurde natürlich nicht gestillt - schließlich sollte ja schnell die „Kinderfrau“ übernehmen.


    Diese Unterschiede finde ich schon krass. Und immer interessant, was einem so „normal“ erscheint, je nach Umfeld.

    Meine Großmütter haben in den 60er Jahren beide ihre drei bzw. sechs Kinder gestillt.

  • Die Eltern meines Mannes zum Beispiel waren deutlich älter und im konservativen Milieu beheimatet. Mein Mann kam selbstverständlich (Anfang/Mitte 80er) per geplantem Kaiserschnitt zur Welt, weil das Becken seiner Mutter „zu schmal“ für eine natürliche Geburt sei und wurde nicht gestillt. Schlief nach dem dreiwöchigem Krankenhausaufenthalt, der der Geburt folgte (das sei üblich gewesen, erzählt meine Schwiegermutter), bereits durch - ich vermute ja, dass die Babys das damals im Säuglingszimmer nachts schon „gelernt“ hatten und wurde natürlich nicht gestillt - schließlich sollte ja schnell die „Kinderfrau“ übernehmen.


    Diese Unterschiede finde ich schon krass. Und immer interessant, was einem so „normal“ erscheint, je nach Umfeld.

    Meine Großmütter haben in den 60er Jahren beide ihre drei bzw. sechs Kinder gestillt.

    Das mit der schmalen-Becken-Diagnose habe ich auch schon ewig nicht mehr gehört. Ich glaube, das gibt’s noch, ist aber nicht mehr so verbreitet?


    3 Wochen sind ja krass.


    Ich war ein Kind der 70er und wurde meinen Eltern durch die Glasscheibe gezeigt. Und mit der Flasche zusammen zu meiner Mutter gebracht. Sie hatte eine (ausgeheilte) TBC, deswegen wurde ihr vom Stillen abgeraten. Das sei für sie zu kräftezehrend. Nach 10 Tagen ging’s nach Hause, ich schrie dann erstmal stundenlang, „Anpassungsprobleme“. Vermutlich habe ich das so gelernt. Ab da gab’s dann aber Futter nach Bedarf, weil meine Mutter keine Nerven für Geschrei hat. Leider manchmal, nein: meist, über meine Sättigungssignale hinaus, meine Mutter hat‘s gut gemeint als Kriegskind.


    Mein Mann (60er) wurde gestillt (osteuropäisches Ausland). Er hatte im KH sogar eine „Stillschwester“. Meine Schwiegermutter hat eine andere kleine Patientin mitgestillt. Ihr war schon klar, daß das die Milchbildung anregt und fand das gut, weil sie dann immer genug für ihren Sohn hatte. Er sollte nach der Uhr gestillt werden. Aber ihr war nicht ganz klar, ob am Anfang oder am Ende der Mahlzeit zu zählen begonnen wird und dann ging das durcheinander. Außerdem merkte der kleine A. den Betrug, wenn er zwischendurch mit Tee oder Wasser abserviert werden sollte und meldete sich gleich wieder. Also scheiterte das Uhr-Prinzip zum Glück.

  • Cogi schön, dass es dir besser geht!


    Fritzi Melone das klingt so gruselig, was du von damals bei deiner Schwiegermutter schreibst, meine Mutter musste damals auch im Krankenhaus dafür kämpfen, dass ich bei ihr schlafen durfte, dann könnte sich die Frau ja nicht erholen. Ich wurde auch gestillt, 7 Monate lang, dann hat meine Mutter aufgehört, weil sie so dünn war und alle auf sie eingeredet haben, dass das Stillen ja so auszehrt #hmpf


    Ich finde auch, dass sich die Qualen am Anfang des Stillens lohnen (ich habe auch immer super geschwollene Brüste beim Milcheinschuss und das Anlegen ist am Anfang auch immer sehr schmerzhaft (Beißholz trifft es sehr gut BeautyOfMars) , ich kann gegen die beiden Sachen übrigens Kohlblätter und Lanolincreme empfehlen), die Stillhormone machen ja auch glücklich und gelassener und diese glücklichen Gesichtchen der Babies und Kinder wenn sie gestillt werden #love von weniger kranken Kindern ganz zu schweigen, meine Tochter hatte den ganzen Winter, der ja ihr erster Kitawinter war, genau einen Tag mal Fieber und sonst ab und zu Schnupfen oder etwas Husten, war sonst überhaupt nicht krank. Ist natürlich keine Garantie, aber ich denke schon, dass es Auswirkungen hat. Jedenfalls ist mein Sohn, nachdem er sich abgestillt hatte, erstmal krank geworden und das länger und mit höherem Fieber als vorher.


    Sonst läuft es hier sehr gut, Milcheinschuss halt (siehe oben), aber der Kleine trinkt sehr gut und meine Tochter hilft jetzt auch wieder aus, sie war ganz überrascht, wieviel Milch jetzt plötzlich kommt :D Der Kleine war nur den einen Tag gelblich, am nächsten war es schon fast weg und heute, als die Kinderärztin zur U2 da war, war er gar nicht mehr gelb. Bin gespannt, wie morgen sein Gewicht ist, er hatte beim letzten Wiegen 180g verloren, ich vermutet, dass er jetzt wieder zunimmt. Sonst haben wir jetzt einen ganz guten 3 Stunden Rhythmus zum Stillen und nachts schläft er dazwischen auch gut, er scheint schon den Tag/Nacht-Rhythmus verstanden zu haben, ich hoffe mal, das bleibt so.


    Zum Baby-Blues, ich hatte beim ersten Kind auch so ein paar Heultage, aber seitdem ich beim zweiten und dritten Kind



    hatte ich das nicht mehr (also jetzt mal sehen, könnte ja noch kommen, ich fühle mich aber super und voller Energie)


    Die einzigen Wehwehchen, die mich jetzt noch nerven, sind dass mein Becken noch schmerzt und noch so unstabil wirkt und Bauchschmerzen, teilweise Blähungen, aber auch die Bauchmuskeln fühlen sich irgendwie nach Muskelkater an. Aber das wird schon, Geduld war ja noch nie meine Stärke...

  • (reinschleich)

    Liebe Esther, bitte nimm das mit dem Becken ernst! Ich hab es nicht ernst genommen und meine Symphyse ist nach 20 Monaten immer noch instabil #hmpf

    (rausschleich)

  • Obstsalat danke für den Hinweis. Meinst du mit Ernst nehmen sich zu schonen, oder das ärztlich abklären zu lassen? Wenn es dann nicht besser ist, würde ich es beim Nachsorgetermin bei der Frauenärztin ansprechen

  • BeautyOfMars das hört sich anstrengend aber auch weitestgehend normal an. Gut dass dich deine Hebamme unterstützt. Und auf dit schlafen hört sich auch gut an #herz

    Esther super dass es Dir so gut geht und sich auch das mit der Gelbsucht gebessert hat.

    gluecksmama das mit der doula hört sich auch schön an. Konnte sie dir denn deine Ängste etwas nehmen ?


    Tja, ich bin seit heute Nacht mit Blasensprung und ohne Wehen im Krankenhaus. War vielleicht ein Fehler, schon zu fahren aber mit War es lieber, direkt abends zu fahren und nicht mitten in der Nacht auch wegen der Kinderbetreuung. Mein Mann ist aber relativ schnelle wieder nach Hause gefahren (durfte auch erstmal gar nicht mit rein). Jetzt warte ich auf Wehen und hoffe, dass es nicht so wird wie bei meinem Grosse, da ging es nach Blasensprung in der Nacht erst am nächsten Abend los #haare


    Gestern mittag War ich noch beim Hebamme Termin und hatte null Wehen..

    #post- #post - #post- #post - #post - #post - #post- #post - #post - #post - #post #post - #post - #post - #post - #post- #post - #post- 19 - #post- #post - #post - #post- 24 Bonus: #post-

  • Wie spannend breaca . Ich wünsche Dir, dass die Wehen bald kommen und eine wunderschöne Geburt!


    Ich lese Euch alle immer und freue mich. Aber ich komme nicht zum Schreiben.

    "Nicht daß ich fürchtete, ein Tier zu werden, das wäre nicht sehr schlimm, aber ein Mensch kann niemals ein Tier werden, er stürzt am Tier vorüber in einen Abgrund."

    aus Die Wand von Marlen Haushofer

  • breaca : Ich drücke die Daumen, dass die Wehen bald losgehen und die Geburt gut verläuft!


    Ich bin ein bisschen neidisch. Heute ist 40+2 und es tut sich immer noch nichts. Aber da schreibe ich heute Nachmittag nochmal mehr, jetzt ist der Rest der Familie aufgestanden und es gibt Frühstück.

    Mir geht es wie Bembele und ich komme nicht so richtig dazu, zu schreiben. Ich lese zwar viel, aber in Ruhe einen Text zu verfassen, ist oft nicht drin. Blöderweise kann ich mir zudem auch nicht merken, wer was schreibt und komme dann total durcheinander, bei wem was ansteht.

  • Oh, breaca , das wird ja spannend! Ich drücke Dir die Daumen!!

    Kannst Du vaginale Untersuchungen ablehnen? Wegen der Infektionsgefahr... Bleib gesund!! #herz

    Meine Tochter kam auch nach BS, morgens gegen 7 oder 8 und dann erst gegen 4 Uhr nachts. Ähnlich wie bei Deiner anderen Geburt.. Aber ist ja jede anders, deshalb, daumendrück, daß es jetzt gleich anfängt ordentlich zu zwirbeln!

  • Zur Plazenta hatten wir es ja schon mal .... ich möchte unsere diesmal auch mit heimnehmen oder zumindest sehen. Verzehren in jedweder Form .. also mit ekelt es da nicht, aber ich frage mich, ob das wegen den Schadstoffen so gut ist? Sie dient doch auch als Filter?

  • breaca oh wow, wie spannend! Ich drücke dir die Daumen, dass es bald los geht und du eine schöne Geburt hast. Bald hältst du dein Baby im Arm!


    gluecksmama ich glaube, wenn man eine normale Geburt hat, ist das ok. Bei meiner ersten Geburt, die dann ja doch im Krankenhaus endete, wollte ich das nicht machen, wegen Antibiotika und PDA war mir da Zuviel Chemie drin.


    Sonst sind es ja normalerweise auch keine größeren Mengen, die verzehrt werden...