Was tragen eure 9/10 Jährigen Kinder zum Gemeinschaftsleben Haushalt bei?

  • Hallo Ihr lieben Raben,

    Mein Sohn wächst und es ist mal wieder Zeit mitzuwachsen.


    Was machen Eure Kinder im Haushalt und drumherum? Haben sie Pflichten? Zuständigkeiten? Feste? Wechselnde? Auf Zuruf? Gar keine?



    Wir probieren gerade unterschiedliches aus. Gegebenheiten: Wechselmodell. Wochenweise wird gewechselt.

    Beim Papa muss nichts regelmässig gemacht werden. Dort gibt es auch eine Putzfrau. Allenfalls mal den Tisch decken.


    Bei mir soll er mithelfen. Zuruf klappt nicht. Mit gemeinsamem zusammensitzen und Besprechen der Aufgaben klappt es erstaunlich problemlos und er fühlt sich auch offenbar sehr gut dabei.

    Sucht sich seine Aufgaben täglich aus und erfüllt sie zuverlässig und gewissenhaft im Rahmen seiner Möglichkeiten.

    Irgendwie bin ich nur unsicher bei dem Mass. Wieviel ist gut und passend? Er kommt in der Woche um 16.oo aus der Schule und geht gegen 20.00 ins Bett. Unter der Woche 1x Abends festen Hobbytermin.

    Es geht nicht darum dass ich überlastet wäre. Ich hätte genug Zeit und Kapazität alles allein zu machen. Ich finde aber wichtig dass er zum einen die Dinge lernt und zum Anderen Verantwortung übernimmt und auch Hausarbeit wertschätzt. Das letztere verändert sich gerade sehr positiv.

    Was machen Eure Kinder?


    Und noch eine Frage. Er ist ziemlich Geldversessen im Moment.... Konsum hoch 10. Ich überlege ob es Sinn macht ihm für Sondertätigkeiten Geld zu geben oder nicht. Ich bin da sehr Zwiegespalten.


    Und nochwas. Ab wann haben wu6re Kinder auch mal alleine Kleinigkeiten gekocht?


    Liebe Grüsse

    Trummelbiene

    Trummelbiene startet durch in diesem Jahr!

  • Ich habe 2 9-jährige Jungs hier.

    Sie kümmern sich selbst um Hausaufgaben. Ich kontrolliere und erkläre falls nötig. Sie packen selbst die Sachen für ihre Hobbies und bringen dreckige Wäsche zur Maschine. Nasse Schwimmsachen hängen sie auf.

    Sie halten ihre Zimmer selbst in Ordnung bzw. räumen alleine auf, wenn ich schimpfe.

    Sie helfen Tisch decken/abräumen.

    Das sehe ich als ihre Aufgaben an.


    Darüber hinaus freiwillig:

    Kind 1 hilft gerne in der Küche und kocht auch schon mal alleine oder fast alleine z.B. Spaghetti.

    Kind 1 ist technisch versiert und hilft beim Reparieren von Dingen gerne und gut.


    Kind 2 hilft bei der groben Gartenarbeit gerne mit Z.B. Äste Fällen oder Büsche schneiden und geht schon mal Brötchen kaufen oder so.


    Zu diesen freiwilligen Aufgaben zwinge ich aber nicht und belohne sie auch nicht.


    In schwierigen oder stressigen Ausnahmesituationen erwarte ich Hilfe von den Kindern und darauf kann ich mich auch verlassen.

  • In dem Alter hat meiner Tochter keine festen Aufgaben gehabt. Alles andere war freiwillig und nicht regelmäßig.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


  • Bei uns auch Wechselmodell und keine Probleme damit dass verschiedene Haushalte verschiedene Lösungen haben, das vorweg :)


    Beim Vater schmiert sich der 11jährige zB täglich sein Brot selber und schnappt sich nen Apfel für zwischendurch, während ich ihm Pausenbrot und Milkshake vorbereite. Beim Vater wird auch von den Kindern der Tisch gedeckt und abgeräumt, bei mir seltener weil ich es immer verdödel drauf zu achten.


    Dafür kocht der Sohn bei mireinmal pro Woche und mäht den Rasen wenn nötig. Dafür bekommt er allerdings eine Taschengeldaufbesserung, denn für mich ist das eine große Hilfe - ich arbeite Vollzeit und mag es, einmal die Woche nicht kochen zu müssen. Und habe Pollenallergie ;)


    Die Große ist wenig zuhause (Ganztagsschule, viel Sport, 2 Jobs, Freunde treffen) und beteiligt sich wenig zuhause, aber das finde ich okay. Sie macht genug und ist auch sehr selbständig wenns drauf ankommt.

  • Auf Zuruf: Tisch decken\abraumen, Müll rausbringen, Wäsche anstellen\in den Trockner laden. Zimmer aufräumen, Wohnzimmer (selten) aufräumen, auch wenn die Sachen vom Bruder sind.

    Wenn nötig passt er auch sehr lieb auf den kleinen Bruder auf.


    Fest: gar nichts. Ich fänd es eigentlich gut und hilfreich nicht um jeden Pups bitten zu müssen, aber nach langen Schul+ogs+Fußball Tagen wär das z.b. nicht praktikabel, da ist das Kind durch.


    Was ich so hör haben sie Kumpels meines Sohnes eher noch weniger Jobs (muss natürlich nicht stimmen), ich finde er hat schon recht wenig Pflichten.


    Ach so, für extra Jobs würde ich durchaus Mal was springen lassen (Bürgersteig von Unkraut befreien zum Beispiel) aber dafür braucht mein Sohn das Geld nicht dringend genug:P

  • Mein Anfang-2010er muss im Wechsel mit dem Bruder die Spülmaschine ausräumen, Glas zum Container bringen und den Tisch decken, allein muss er seine saubere Wäsche einräumen und die dreckige in den Wäschekorb bringen. Damit macht er laut seiner Aussage viiiiiieeeeel mehr als alle seine Freunde.


    Kochen macht er gern, Nudeln mit Tomatensauce, Omelette, Eierkuchen sowas.

    Trillian grüßt






    “Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?“ (Douglas Adams)

  • Mein Anfang-2010er muss im Wechsel mit dem Bruder die Spülmaschine ausräumen, Glas zum Container bringen und den Tisch decken, allein muss er seine saubere Wäsche einräumen und die dreckige in den Wäschekorb bringen. Damit macht er laut seiner Aussage viiiiiieeeeel mehr als alle seine Freunde.


    Kochen macht er gern, Nudeln mit Tomatensauce, Omelette, Eierkuchen sowas.

    Das kann ich praktischerweise komplett unterschreiben :D nur das es hier die Schwester ist mit der er sich abwechselt.

    lg, Marie
    mit L 08/02, C 06/07, P 01/10 und J 02/13

  • Meine 9jährige Tochter hat keine regelmäßigen Aufgaben. Sie bringt aber freiwillig regelmäßig das glas zum Container. Außerdem bringt sie ihre Wäsche aus ihrem Zimmer an die Treppe. Ab und an räumt sie die Küche auf, hängt Wäsche auf und putzt auch mal das Bad. Letztere Dinge macht sie (meistens) nach Aufforderung, manchmal auch einfach so. Ich arbeite Vollzeit und brauche an manchen Tagen die Hilfe.


    Sie backt für ihr Leben gern (und gut #top) und ab und an kocht sie auch. Dann sowas wie nudeln oder Pfannkuchen, mit Hilfe (Würzen) auch Ofenkartoffeln.


    Ach und edit: sie passt auch ab und zu sehr süß auf ihren Bruder auf (und das auch freiwillig)

  • hier funktioniert auf Zuruf am Besten.

    Eigene Dreckwäsche ins Bad bringen, saubere Wäsche einräumen, Spülmaschine ausräumen, Tisch decken etc. Die 8jährige ist völlig versessen auf selbständiges Einkaufen, damit hilft sie tatsächlich auch ordentlich mit, die Idee kam allerdings von ihr selber.

    Der 11jährige beschäftigt manchmal die Kleinste, was sehr mithilft und wenn er einen Rappel kriegt, dann kocht er ein kleines(einfaches) Menü, leider selten :D

  • Hier gibt es neben Schule/Hausaufgaben und eigenes Zimmer eigebe Schmutzwäsche weg räumen auch keine festen Aufgaben für die Kinder.


    Sie haben ja eh kaum Freizeit.


    Natürlich bringen sie den Müll raus, decken den Tisch, räumen die Spülmaschine aus usw. wenn ich sie darum bitte.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Mein Sohn macht auf Zuruf:


    Müll rausbringen

    Glas wegbringen

    Pfandflaschen wegbringen

    Tisch decken

    Mit mir zusammen aufräumen


    Regelmäßig:

    Geschirrspüler ein und ausräumen


    Beim Papa:

    Aufräumen

    Saugen

    Wischen


    Sowas wie Wäsche in die Dreckwäsche schmeißen ist Familienregel und keine extra Aufgabe.

    Kochen kann er außer Spiegelei nichts alleine.

  • hier gibt es keine festen Aufgaben. Zuruf bzw. Bitte ich um Hilfe

    Das ist recht vielfältig. Da ich als AE im Schichtdienst mit rollender Woche bin müssen meine Kinder im täglichen Leben durchaus Sachen (seit sie 9 und 7 sind) alleine managen und müssen vieles v iel selbständiger hinbekommen als andere Kinder in ihrem Alter


    Von Einkaufstour bis Spülmaschine ist alles mal dabei.

    Wenn die 11jährige Lust hat putzt sie auch durchaus mal Bad und WC (seit sie 9,5 ist)


    Kochen und tut Kröti schon länger angefangen mit Rührei bzw Spiegelei, Nudeln Carbonara etc.

    Keabbi ist jetzt seit nem halben jahr auch interessiert, backt Kuchen, macht sich Nudeln warm etc.

  • J. (knapp 10) hat zur Aufgabe, sich möglichst selbständig um seine Angelegenheiten zu kümmern. Das ist enorm viel!

    Schulsachen (Ranzen, Hefte, Hausaufgaben, Fahrkarte), Badetasche (im Sommer ist das täglich, ansonsten wöchentlich), Klamotten in die Wäsche bzw. trocken vom Wäscheständer nehmen und einräumen, Trompete (pflegen, üben, Musikverein Termine regeln), Geschenke basteln oder kaufen und einpacken, Fahrrad (putzen, warten, abends unterstellen), Zimmer halbwegs sauber halten, duschen, Haare waschen, Abendroutine, wenn es an der Zeit ist. Außerdem kümmert er sich komplett um den Kater (füttern, Zecken raus, Katzenklo) sowie häufig während der Urlaubszeit auch um Haustiere aus der Nachbarschaft.

    Daß ich ihm die Verantwortung für all diese Belange überlassen kann, entlastet mich sehr.

    Mir würde es nichts nützen, wenn er das Geschirr spült, aber ich dauernd seine Badesachen und nassen Handtücher aufhängen oder ihn zum Trompete-Üben ermahnen müßte.


    Und er trägt von sich aus viel zur Gemeinschaft bei, finde ich. Er achtet sehr auf seinen jüngeren Bruder, nimmt ihn im Nachbarschaftsrudel unter seine Fittiche, unterstützt ihn bei Kleinigkeiten. Er schmückt oft und gerne den Eßtisch mit Blumen, Steinen oder was er so findet oder bastelt. Er werkelt gern mit mir oder seinem Vater in der Küche herum, deckt den Tisch, rührt im Topf und erzählt dabei. Er versorgt auch gern die anderen Kinder nachmittags mal mit Obst, Getränken, Süßis etc., richtet das schön auf einem Tablett und räumt es später auch wieder auf. Er kocht mir manchmal Tee. Er hilft bei Gemeinschaftsaktionen (Garten, Ernte, Bettenbeziehen, Fensterputzen, Großputz) wie alle anderen auch, so gut er kann.


    Wir handhaben das in der Familie aber insgesamt recht locker. Auch mein Mann und ich machen im Haushalt ohne Plan jeweils das, was grade ansteht, wer grade Lust und Zeit dazu hat. Wenn es schnell gehen muß, helfen halt alle zusammen. "Viele Hände schaffen mehr." Aber es gibt keine festen Zuständigkeiten, nur spontane Absprachen, Und wenn ein Familienmitglied etwas nicht gerne macht oder keine Zeit hat oder eine schlechte Phase durchmacht, dann packen dafür die anderen mehr an.


    Nur bei Einladungen und Übernachtungsgästen gilt: wer Besuch bekommt, plant und bereitet mit vor, aber lehnt sich zurück und genießt, wenn der Besuch da ist. Dann sind die anderen dran, und zwar alle. Auch hier: jede*r so, wie er/sie kann und mag.

  • hier auf Zuruf. Aber da ich in Haushaltsdingen schlecht bin und schlampig, würde ich es eh nicht auf die Kette kriegen, aufgaben zu verteilen, sie nämlich zu beaufsichtigen und anzuleiten, etwas zz machen, stresst mich noch mehr, als es einfach schnell selbst erledigen.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • auf Zuruf klappt hier gar nicht. Seit 2 Jahren hat jedes (große, damals 7&9, jetzt fast 10 und 12) Kind eine Aufgabe aus den Kategorien"täglich" ,"1*Wöchentlich" und "manchmal".

    Die Verteilung der Aufgaben suchen sich die Kinder selbst aus und ändern das auch immer mal wieder. Der knapp 10jahrige räumt aktuell täglich die Spülmaschine aus, saugt einmal wöchentlich Küche und Bad und stellt je nach Bedarf die Mülltonnen nach draußen an die Straße (und holt sie wieder rein).

    Der 12jahrige bringt täglich den Biomüll raus, einmal wöchentlich den Papierkörbe ausleeren und ab und zu bringt er die Leihgaben zu den Nachbarn zurück bzw.Eierpappen und Hühnerbrot weg.

    Ansonsten müssen sie sich um ihren Schulkram kümmern, ihre Brotdosen und Trinkflaschen an die Spülmaschine stellen, dreckige Wäsche in die Waschtonne räumen und die saubere in die Schränke. Wir hatten aber auch schon Zeiten wo die Kinder ihre Wäsche selbst gewaschen haben, weil sie gern saubere Sachen in die Wäsche "aufgeräumt" haben und die gewaschene Wäsche auf dem Boden verteilt haben. Das war eine "heilsame" Zeit?

  • Hab hier einen grad Zehnjährigen.


    Feste Aufgaben täglich: Biomüll rausbringen und Katzen füttern; eigene Dreckwäsche in die Tonne räumen


    Auf Zuruf: anderen Müll wegbringen, Kleinkram außer der Reihe einkaufen gehen, Geschirrspülmaschine aus- und einräumen, Tisch decken, Zimmer aufräumen, Wohnung staubsaugen, Bett ab- und beziehen


    Mein Sohn ist aber schon recht selbstständig im Vergleich zu seinen Freunden. Die werden noch viel rumgefahren und die Eltern machen Treffen aus. Er organisiert sich Treffen mit Freunden und macht die Wege allein. Kümmert sich um seine Bibobücher und in letzter Zeit auch gut um den Schulkram.

    "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."

    Aristoteles

  • Kind 11 hat keine festen Pflichten. Kind 9 auch nicht.


    Wir bitten ggf um Hilfe, bspw Abendbrot machen, wenn wir später kommen. Am Wochenende kochen, wenn wir Erwachsenen noch nicht hungrig sind. Mal den Müll raus bringen.


    Wir hatten wegen Sanierung gerade ne Weile kein Bad, da hat sich eingebürgert, das die Grosse im Garten den badeofen anheizt und nachlegt zum späteren Duschen.


    Funktioniert bisher alles gut und als Teamwork.

    Life is a mountain - ride it like a wave

  • Hallo,


    Unsere Kinder hatten keine festen Pflichten in dem Sinne. Sie waren für ihre Tiere verantwortlich (da habe ich drauf geachtet, daß sie gut für die sorgten), sollten ihre Instrumente zumindest im moderaten Rahmen übern und waren für ihren Schulkram und ihre Zimmer verantwortlich, wobei es da ihnen weitestgehend selbst überlassen war, in welcher Ordnungsstadium die waren. Sie konnten jederzeit um Hilfe bitten bzw.. wir haben auch mal vorgeschlagen, das Zimmer gemeinsam schick zu machen, aber wir haben nicht gedrängt oder gar geschimpft. Gewaschen wurde im Normalfall nur, was in der Wäschetonne war, wobei ich da gelegentlich dran erinnert habe. Ich hab die Wäsche gelegt und für jedes Kind in einen kleinen Wäschekorb getan, in den Schrank haben sie sie selber gepackt (oder auch nicht...) .


    Ansonsten haben sie auf Bitte hin zugefasst, wo gerade Hände nötig waren.


    Für uns war das besser als feste Pflichten. die haben wir ausprobiert, aber ich hatte das Gefühl, das ständige Kontrollieren und Antreiben müssen war für mich mehr Belastung als Hilfe und hat an der Beziehung zu ihnen genagt und die Kinder fühlten sich dauernd gegängelt - ihre Bereitschaft "einfach so " zuzufassen, nahm zusätzlich deutlich ab, schließlich fanden sie, IHRE Arbeit erledigt. Am Ende haben sie mit festen Pflichten vermutlich insgesamt weniger mitgemacht als ohne.


    Dazu kam bei 4 Kindern die ewige Diskussion, wie es nun gerecht wäre, Staffelung nach Alter oder nicht, Staffelung nach zusätzlichen Aktivitäten oder nicht,

    Also haben wir es einschlafen lassen sind sind zur oben erzählten Regelung zurückgekehrt.


    Geld hat hier nie gezogen. Auch das haben wir mal (wenn auch mir Zweifeln, wir kannten ja unsere Kinder) ausprobiert, nachdem ich irgendwo einen hochbegeisterten Artikel darüber gelesen habe. Aber sie haben dann eigentlich immer "unbezahlte Freizeit" gewählt (und ich musste aufpassen, daß ich mich nicht ärgere...) Hätte ich sie einfach so rum gebeten, das Laub zusammenzurechen, hätten sie es vermutlich sogar gemacht. Aber wenn es eine Entscheidungsmöglichkeit gibt, muss es halt auch OK sein, die zu wählen, die der Steller nicht im Sinn hatte.

  • Sohn ist fast 10.

    4. Klasse.


    Der hat keine festen Aufgaben.

    Der geht in die schule, macht zuverlässig seine Hausaufgaben, oft mit mir nenendran als motivator.

    Er hat ads, der Stoff ist kein Problem, aber das durchhalten bei langweiligen Aufgaben.

    Keyboard übt er regelmäßig und ohne Aufforderung.


    Dafür ist er zwangsläufig sehr selbständig, wenn ich Nachtdienst habe, was durchschnittlich drei mal die Woche ist.

    Dann kümmert er sich auch mal selbst ums Essen. Brote, Nudeln mit Soße und so.


    Er bringt mir häufig Kaffee ans Bett oder sofa#herzen


    Er putzt gerne Spiegel und Scheiben. Bei seinem Zimmer Ordnung halten braucht er noch viel Unterstützung.

    Fürs gassi gehen bekommt er 2euro, der Hund war weder sein Wunsch noch seine Entscheidung, da war er erst 2 als wir den geholt haben.


    Geld zieht, er braucht auch immer was. Gerade spart er auf den nächsten Speed cube und von denen gibt es unzählige.


    Ich habe in dem alter nicht mal mein zimmer aufgeräumt #angst


    Das finde ich im Nachhinein nicht gut, aber das war einfacher und nervenschonender für meine Mutter, ich hab auch ad (h)s;).


    Aber ansonsten ist man in dem alter doch einfach auch noch Kind, feste Aufgaben sehe ich als nicht notwendig an.

  • wow ihr seid grossartig. So viele Antworten. Und so unterschiedliche dazu.

    Ich berichte mal wie es hier ist.

    Mein Sohn ist von Februar 2010 wird also in 4 Monaten 10 Jahre alt.

    Worum er sich ohnehin selber kümmert:

    Sein Zimmer in Ordnung halten. Morgens das Bett nachen, Vorhänge aufziehen, Fenster auf zum lüften. Abends seine Schmutzwäsche in den Korb, sauberes für den nächsten Tag über die Stuhllehne hängen und durch saubere Anziehsachen für den Folgetag ergänzen. Schultasche, Sportbeutel kontrollieren und bereitstellen. Den Weg von Tür zum Bett und vom Bett zum Fenster mindestens frei machen. Ansonsten eben den Boeen freiräumen/Aufräumen. Nach dem Zähneputzen/waschen das Waschbecken säubern. Benutztes Geschirr in die Spülmaschine Räumen. Auch Brotdosen und Trinkflaschen aus dem Toni.

    Sein Grschirr abräumen und in die Spülmaschine stellen. Sportsachen in die Wäsche etc. Sonntags ( er wechselt Montags nach der Schule zum Papa) räumt er wein Zimmer gründloch auf wischt Staub und saugt gründlich ( er hat eine Hausstauballergie) das haben wir bisher zusammen gemacht. In der letzten Zeit machter es lieber alleine. Er braucht dafür Stunden weli er sich im ein oder anderen verliert aber er scheint es zu mögen. An dem Tag bezieht er auch sein Bett frisch. Er ist hier stolz auf sein ordentliches Zimmer. Im anderen Kinderzimmer ( ehemaliges Familienhaus) ist und war schon immer totales Chaos. Er sagt hier sei er so und sort so....Analog zu den Eltern...?

    Er wird weder hier noch dort dazu angehalten es ordentlich zu halten.


    Und nun zur Allgemeinheit. Bis zu den Sommerferien hatte er keine festen Aufgaben. Früher hat er mal auf zuruf die Spülmaschine ausgeräumt, den Tisch gedeckt oder den Müll weggebracht. Das wurde aber zunehmend schwieriger. Er hat für alles gemotzt, verweigert, wutanfälle bekommen und ausserdem immer wieder gefragt warum ER eigentlich ALLES machen müsse...?

    Trummelbiene startet durch in diesem Jahr!