Mittagsschlaf ohne Einschlafstillen

  • Bondolino ist eigentlich bis 20kg, aber 15 fand ich schon recht anstrengend.

    Ich habe immer gelesen während mein Kind geschlafen hat, entfernen war nicht, auch so lange es ging mit Einschlafstillen. Es hat sich irgendwann dann von selbst erledigt, fand ich blöd da es ohne Einschlafstillen ewig dauerte. Zum Glück hat er den Mittagsschlaf früh weggelassen.

    Und der Haushalt, naja schön sah der nicht aus, aber was soll’s, im Nachhinein war die Zeit gar nicht so lang.

  • Froschmama, ich bin beeindruckt, dass du das Kind überhaupt noch in den Bondolino bekommen hast, bei unserer Tochter wäre das Rückenteil incl. Kapuze zu kurz... Ich bekomme sie auch nicht mehr in ein gewöhnliches Tragetuch gebunden (bzw. Schon, aber nicht so, dass sie darin schlafen könnte), da sind mir die Teile zu schmal.

  • Also ich habe es versucht aber ich bekomme meinen zappelnden Riesen nicht in die Rückentrage. Das Ding ist inzwischen zu kurz, also müsste ich mir erst etwas Neues suchen. Da gehe ich nochmal in mich...

    Froschmama Ich mache mir auch so meine Gedanken, was wohl nach dem Einschlafstillen kommt. Kann mir noch gar nicht vorstellen, wie das gehen soll weil mein Sohn alle typischen Beruhigungshilfen wie Schnuller, Kuscheltiere, Schnuffeltuch usw. nur zum Schlafzimmerweitwurf aber nicht zur Beruhigung nutzt. #weissnicht

  • Ich habe mein Zappelkind immer im Tuch auf den Rücken gepackt. Trage ging nur, wenn es mal kurz ruhig gehalten hat. Einfach fest eingepackt und über die Schulter geworfen. Braucht ein bisschen Übung und Gewöhnung für beide, aber wenn man es raus hat, klappt es super. Gut gebunden finde ich es bequemer als jede Trage


    Und falls jemand fragt: Ja, auch mit 16 kg geht das. Ich werfe mein 105 cm und über 19 kg Vierjähriges auch noch über den Rücken. :-)

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Mein zweiter hat zwar geschnullert, aber Kuscheltier, Spieluhr etc komplett abgelehnt. Nach dem abstillen hat er "gestopft" (so haben wir das genannt). Seine Hand unter uns (also zwischen Oberarm und Matratze) oder direkt in meinen Ärmel gestopft. Andere Kinder wurschteln gerne Haare oder streicheln nackte Haut oder halten gerne Händchen. Irgendwas finden die:)

  • Bei uns war es ganz unterschiedlich.


    Zum runterkommen lesen wir noch ein Buch (ein Reimbuch, jeden Abend das gleiche, da es auf "nochmal" endet auf der letzten Seite wird es 2x gelesen...), danach geht das Licht aus.


    T. mag oft im Schaukelstuhl auf unserem Schoß liegend Einschlafen. Sie hört z.T. Hörspiele (entweder "ganz normale" oder Traumreisen für Kinder, das entscheidet sie jeweils damit haben wir vor dem zweiten Geburtstag schon angefangen). Manchmal mag sie den Rücken gekribbelt bekommen. Seit dieser Woche nimmt sie eine Puppe mit (die sie vorher noch bettfertig macht).


    Sie stillt häufig während der Geschichte (bzw. Seit ein paar Tagen nicht mehr, manchmal fragt sie Nachts nochmal danach, ich glaube sie stillt sich langsam ab) und schläft dabei entweder ein oder bleibt dann nach dem Stillen noch liegen. Dann erzählt sie meist noch irgendwas oder singt (blöd für den Bruder... aber so ist es) und schläft irgendwann zackbumm ein.

  • Manchmal hätte ich gerne das Einschlafstillen zurück #angst

    Aber irgendwie haben wir immer irgendwas gefunden was mehr oder weniger erfolgreich war, hier wird und wurde auch jegliche Beruhigungshilfe abgelehnt, immerhin muss man dann nie was panisch suchen. #freu Inzwischen geht aber das Einschlafkuscheln auch mit Papa, Oma, Opa, Tante, also deutlich flexibler geworden.

  • Ach ja marschieren mit Karre geht auch mit Buch auf dem Griff :D Hörbuch wäre wohl die schlauere Variante gewesen.

    Ich hatte in dem Alter in jedem Raum was spannendes (natürlich kein Spielzeug) fürs Kind liegen und Swiffer und feuchte Reinigungstücher, damit ich jede spontane Gelegenheit nutzen konnte was mit Kind zu schaffen, ohne noch was holen zu müssen.

  • Oh ja, in den vergangenen 14 Monaten habe ich gefühlt 100 Hörbücher gehört. #freu


    Na, das klingt ja durchweg positiv bei euch. Vielleicht auch nicht immer einfach aber ich kann mir im Moment nicht mal vorstellen, dass es irgendwann mal anders funktionieren könnte. Aber bis in alle Ewigkeit wollte ich nun auch nicht stillen... Aber wahrscheinlich zerdenke ich mal wieder die Dinge und muss es einfach auf mich zukommen lassen und darauf vertrauen, dass er dann schon etwas finden wird wenn die heißgeliebte MuMi nicht mehr kommt. ?


    Darf ich mal ganz blöd fragen, wie man überhaupt abstillt? Sagt man dem Kleinen irgendwann, dass die Milch ab morgen aus ist und probiert dann aus, womit man ihn alternativ beruhigt? Oder macht man das besser Schritt für Schritt wie erst nachts abstillen und später erst das Einschlafstillen? Wie habt ihr das gemacht ?

  • Ich habe nachts mit glaube ich 20 Monaten abgestillt (Milch gibt es erst wieder wenn es hell ist), Einschlafstillen und morgens und tagsüber nach Wunsch. Da kam dann noch mal der totale Stillmarathon, ich dachte der hört nie freiwillig auf, mit 23. Monaten hat er dann aber von sich aus aufgehört. Einfach immer öfter vergessen...hätte ich mir bei meinem Stilljunkie nie und nimmer gedacht. #weissnicht

  • Hier wurde es mehr oder weniger von alleine immer weniger. Wir haben irgendwann um den 1. Geburtstag herum angefangen nachts auch Wasser anzubieten (T. hat nie sehr effektiv gestillt und ich hätte das Gefühl sie wäre hinterher noch durstig gewesen).


    Etwa mit 2,5 war es soweit, dass sie immer häufiger nur Wasser wollte.


    Tagsüber ähnlich, da ich wieder anfing zu arbeiten fiel ein Teil des Tages als potenzielle Stillzeit eh weg und am Nachmittag wurden nach und nach die sonstigen Freizeitaktivitäten wichtiger als die Stillpausen (wobei ich irgendwann um den zweiten Geburtstag herum das Stillen in der Öffentlichkeit eingeschränkt habe - ich fühle mich mit meinen extremen Brüsten immer wie die bärtige Frau auf dem Jahrmarkt und diskretes Stillen ist damit nicht möglich, also haben wir es auf zu Hause oder in vertrauter Umgebung beschränkt).


    Das Stillen zum / vor dem Einschlafen blieb am längsten (heute hat sie wieder nicht danach gefragt, ich glaube sie hat beschlossen, dass fast 41 Monate Stillzeit genug sind #weissnicht).

  • Hallo,



    Na, das klingt ja durchweg positiv bei euch. Vielleicht auch nicht immer einfach aber ich kann mir im Moment nicht mal vorstellen, dass es irgendwann mal anders funktionieren könnte. Aber bis in alle Ewigkeit wollte ich nun auch nicht stillen... Aber wahrscheinlich zerdenke ich mal wieder die Dinge und muss es einfach auf mich zukommen lassen und darauf vertrauen, dass er dann schon etwas finden wird wenn die heißgeliebte MuMi nicht mehr kommt. ?


    Mein einer Sohn hat irgendwann angefangen sehr viel am Daumen zu nuckeln, als ich beschlossen hatte, daß ich ihn nicht mehr zum einschlafen stille. (Damals dachte ich noch das müsse man eben zum Zeitpunkt X... bzw. wurde es mir von meinem Umfeld so eingeredet #hmpf) . Das hat er dann bis weit ins Schulalter beibehalten. Für uns war es OK so, aber ich denke, hätte ich länger gestillt, wäre er vielleicht auch ohne Daumen als Ersatz ausgekommen. Man weiß es nicht.


    Bei den anderen hab ich es deutlich langsamer gehalten, da hat sich das Einschlafstillen irgendwann "ausgeschlichen", weil es z.B. viel cooler war, im Geschwisterbett zu liegen oder von Papa ins Bett gebracht zu werden o.ä.


    Bis dahin gab es immer wieder andere Sachen, in den Schlaf tanzen (im Tagetuch vorne) hat manchmal geklappt, Marathon-Vorlesen, Flöte spielen.... Aber so lange Einschlafstillen ging, war das meist die effektivste Methode.

    Einfach hinlegen und einschlafen hat nur bei einem meiner Kinder irgendwann geklappt - dann musste ich aber auch damit leben, daß sie sich den Zeitpunkt raussuchte, der sich für sie richtig anfühlte - und das war nicht zwingend der, den ich gut gefunden hätte... Auf "Knopfdruck" zu dem von mir gewählten Zeitpunkt klappte das nicht. Es hat eben alles seine Vor und Nachteile.


    Zitat

    Darf ich mal ganz blöd fragen, wie man überhaupt abstillt? Sagt man dem Kleinen irgendwann, dass die Milch ab morgen aus ist und probiert dann aus, womit man ihn alternativ beruhigt? Oder macht man das besser Schritt für Schritt wie erst nachts abstillen und später erst das Einschlafstillen? Wie habt ihr das gemacht ?


    So lange keine gewichtigen Gründe vorliegen, finde ich "ausklingen lassen" am besten. Wie gesagt, bei meinen beiden Großen dachte ich noch, ich müsse es irgendwann von mir aus beenden - obwohl es eigentlich gar keinen Grund dafür gab. Einfach "weil man eben irgendwann abstillt". Bei den beiden jüngeren hab ich auf mich und das Kind gehört, das war wesentlich schöner.


    Wie es genau abläuft, das kann von Kind zu Kind ganz verschieden sein, Nachts und Abends kam erst ganz zum Schluss und lange war es so, daß sie sich jede am Tag "verpasste" Stillzeit nachts holten, ich also nachts erst mal häufiger stillen musste als vorher. Das muss nicht so sein, aber ich habe es inzwischen von einigen so gehört.


    Behaupten, daß die Milch alle wäre, würde ich nicht. Es stimmt ja einfach nicht. Dann fände ich es fairer, dazu zu stehen, daß man nicht mehr stillen möchte - und dem Kind seinen Ärger und ggf. seine Verzweiflung darüber darüber zugesteht und es dabei begleitet. Ohne triftigen Grund hätte ich das aber nicht gewollt.

  • Trin hat das ganz toll beschrieben. Wenn es für Dich passt, kann man ganz gemütlich ausklingen lassen. Ob zuerst nachts oder erst tags, hängt ganz von Euch ab. Manchen Kindern ist das Stillen zum Einschlafen am wichtigsten, anderen vielleicht das morgens gemütlich kuscheln. Und wieder anderen das Troststillen nach einem kleinen Unfall.


    Falls Du irgendwann an dem Punkt bist, dass Du schneller abstillen willst, gibt es die Empfehlung maximal eine Stillmahlzeit pro Woche wegzulassen. Einfach damit Dein Körper sich in Ruhe darauf einstellen kann. Wenn es schneller geht, empfiehlt es sich gut auf seinen Körper zu hören und evtl. unter der Dusche auszustreichen, wenn die Brüste spannen.

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