Probehalbjahr am Gymnasium nicht bestanden - und nun? Speziell an die Berliner

  • ach das ist ein Mist!

    Duracellmädchen wird jetzt richtig ranklotzen müssen, um überhaupt ne Chance zu haben, das Probehalbjahr zu bestehen.... Es liegt einzig an Englisch.

    Sie steht auf sechs.... Und die Lehrerin wirkt nicht so, dass sie große Hilfe leisten wird. Sie hat lang und breit erklärt, was meine Tochter alles nicht kann. Und keinerlei Lösungsstrategien erarbeitet....

    Im Gegenteil, sie sieht meine Strategie fraglich.

    Meine Strategie ist Nachhilfe, die heute beginnt.

    "Das ist ja auch ne Kostenfrage..."

    "Falls die Nachhilfe was bringt...."




    So, wenn die Lehrerin nun wirklich im Januar ne sechs gibt, dann war's das.

    Wie läuft das denn? Duracellmädchen muss dann auf eine Sekundarschule.

    Wie finde ich denn jetzt heraus, welche schule sie aufnehmen kann? Kann ich da irgendwie mitreden? Oder wird das zugeteilt? Ist es sinnvoll, jetzt schon nach einer Schule zu suchen, duracellmädchen wird ja in Berlin nicht die einzige sein, die das Probehalbjahr nicht schafft.


    Ach das ist alles Mist

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Das tut mir leid, Lesley, das ist ja wirklich doof. Nachhilfe würde ich auf jeden Fall jetzt auch machen. Als Motivation eine Sprachreise buchen, leider gerade die falsche Jahreszeit, aber für die Zukunft. Ich war früher Jugendreiseleiterin bei der Arbeiterwohlfahrt, das war nicht allzu teuer. Hoffe, dass es sowas noch gibt.

    Bei Berlin gibt es auch ein Englischcamp an einem See, das von Englischstudenten geleitet wird, die sprechen eine ganze Woche angeblich nur Englisch. Ob das gut ist, weiß ich nicht.

    Was ist das genaue Problem? Grammatik?

    Liebe Grüße von Alusra
    #rose


    Manchmal braucht man keine Tipps. Manchmal braucht man nur einen
    Zuhörer, der an den richtigen stellen "Hmmm" sagt und auch alles blöd
    findet.


  • Ich würde definitiv alle in Frage kommenden Sekundarschulen jetzt schon abklappern (also Kapazitäten erfragen und Gesprächstermine vereinbaren falls möglich). Ich denke nicht, dass ihr zugewiesen werdet wenn ihr euch selbst kümmert.

    Und in der Nachhilfe richtig ranklotzen, vielleicht schafft sie es ja noch auf 5.

    There is a crack in everything. That's how the light gets in.
    - Leonard Cohen

  • und parallel würde ich doch versuchen,in der Schule noch Unterstützung zu finden.

    Ist denn die 6 eine realistische Note? Das würde ja nach totalverweigerung oder komplett fehlendem Vorwissen klingen. Klassen/Lehrer wechsel, Förderunterricht, Nachteilsausgleich. Hier gibt es auch Lernzirkel mit Schülern höherer Stufen.

    Und wir sind in Berlin, da wird es doch auch native speaker geben, so für die Motivation?!

    Ich würde diesen pädagogischen Ausfall dieser Lehrerin nicht so hinnehmen wollen.

  • Ist Englisch die einzige Fremdsprache? Hat sie allgemein ein Problem mit Fremdsprachen, Grammatik usw.? In allen anderen Fächern ist sie gut?

    Liebe Grüße von Alusra
    #rose


    Manchmal braucht man keine Tipps. Manchmal braucht man nur einen
    Zuhörer, der an den richtigen stellen "Hmmm" sagt und auch alles blöd
    findet.


  • Gibt es in B nicht ein ganzes Probejahr? Dann wäre ja noch bis Sommer Zeit.


    Hatte sie in der 5./6. Klasse auch Schwierigkeiten mit Englisch oder erst bei dieser neuen Lehrerin?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Paulala ()

  • Englisch scheitert oft an den Vokabeln und nicht am fehlenden Verständnis. Meine große Tochter hatte wegen fehlender Vokabelkenntnisse z.B. jahrelang ernsthafte Probleme und war der festen Überzeugung kein Sprachgefühl zu haben. Aber wenn man z.B. nicht weiß, dass das am bei I am bin heißt oder das will bei I will go werde, dann kann man da auch nichts begreifen. Ich würde heute noch anfangen die Vokabeln von Anfang an nach und nach zu lernen. Meine Tochter hat das endlich in der 9. Klasse dann mal gemacht und sich pro Tag ca 30 bis 60 Minuten in mehreren Abschnitten hingesetzt und parallel viele englische YouTube Englisch Tutorials angeguckt und Filme etc nur noch auf Englisch geguckt. Am Anfang hat sie nichts verstanden, aber schon nach zwei, drei Wochen kamen die ersten Aha Erlebnisse.

  • und parallel würde ich doch versuchen,in der Schule noch Unterstützung zu finden.

    Ist denn die 6 eine realistische Note? Das würde ja nach totalverweigerung oder komplett fehlendem Vorwissen klingen.

    das hab ich mir auch gedacht!


    Gespräch mit Lehrerin und KL und dann Schulleitung suchen.


    Zusätzlich würde ich beim Schulamt nachhaken, wie ein Wechsel abläuft, um vorbereitet zu sein.


    Und ich würde schon denken, dass man mit viel Arbeit in den drei Monaten inkl Weihnachtsferien die Grundlagen nacharbeiten kann, dass es für eine 5 reicht. Wenn es nicht irgendwo hakt, das sie daran hindert.

    There is a crack in everything. That's how the light gets in.
    - Leonard Cohen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von jascha ()

  • Liebe Leslie,


    ich will Euch mal Mut machen. Von meiner eigenen Englischhistorie... Ich hatte im Gym 5. Klasse auch sehr schlechte Tendenzen (4,5 und 6) in den Arbeiten. Habe dann Nachhilfe bekommen, die war richtig gut. Die letzten zwei verbleibenden Arbeiten des Jahres waren dann 4 und 2. Mein Lehrer war ähnlich so eingestellt wie die Lehrerin Deiner Tochter...Heute ist mein Englisch "verhandlungssicher". Das ist jetzt gerade eine Momentaufnahme. Lasst Euch nicht so sehr von dieser Momentaufnahme verunsichern!


    Wie kann eine Lehrerin von vorne herein sagen: Mal sehen ob Nachhilfe was bringt? Dranbleiben. Bis Januar ist viel Zeit. Und wie jascha schon sagt, es muss ja erstmal nur für eine 5 langen.


    Parallel dazu würde ich auch schauen ob ich Bücher oder Fernsehserien (mit Untertitel) auf Englisch finde die meine Tochter schon kennt und sehr mag. Mir hat das sehr geholfen (ab der 6. Klasse etwa hatte ich das entdeckt). Oder auch Radio. Einfach berieseln lassen und die Sprache auf sich wirken lassen. Sie muss auch erstmal nix verstehen. RAN schreibt das ja auch schon.


    Einen Plan B parat haben ist natürlich immer gut - das kann auch entspannend wirken. Aber eben als Plan B.

  • Heißt das sie hatte bisher in jedem Test und jeder Arbeit eine 6, und war die dann jeweils überhaupt gerechtfertigt?

    Das ist ganz bestimmt mit Nachhilfe und so hinzubekommen wenn das Kind nicht totalverweigert.


    Da die Sekundarschulplätze rar sind würde ich da schon Kontakt aufnehmen vor allem wenn ihr da vielleicht eine bestimmte im Auge habt. Eventuell ist es dann wirklich schlauer rechtzeitig zu wechseln und nicht erst zum nächsten Schuljahr. Falls das überhaupt möglich ist, mal nachfragen schadet sicher nicht.


    Was sagt denn deine Tochter dazu? Möchte sie auf dem Gymnasium bleiben? Dann müsste sie ja motiviert sein die Note zu verbessern.

  • Genau es gibt ein Probejahr. Jetzt wurden die "Warnbriefe" rausgeschickt. Es bleibt also noch Zeit etwas zu tun.


    Leider kann es durch den Unterricht in der Grundschule sein, dass keine Kenntnisse in Fächern vorhanden sind.

    Hier läuft es in Mathe ganz doof.


    Die ISS muss man sich dann selbst raussuchen. Kann man ja schon etwas im Blick haben.

    Ich denke die Nachhilfe wird gut helfen. Weißt du woran es am meisten liegt?


    Und die Lehrerin naja.....wird man wohl nicht ändern können.

  • Das ist dann das dritte Jahr englisch?

    Was wird denn gefordert in der Schule? Woran hapert es?

    Ist das duracellmädchen selbst motiviert und will?

    Ab von allen tips wie Sprachreisen und Filme fürs sprachverständnis würde ich gucken, was der Lehrerin fehlt, wo hat deine Tochter die Defizite, die die 6 rechtfertigen.

    Wenn die Aufgaben noch “bilde 5 Sätze im simple past und 4 im passiv“ lauten, dann ist es egal, ob sie viele Vokabeln kann oder tolle Geschichten erzählen kann. Dann muss sie eine handvoll Vokabeln und simple past und passiv parat haben.

    Der Rest ist dann wichtig, um die Sprache gut zu lernen, wird aber nicht in 3 Monaten erreichbar sein.

    Wenn es an Vokabeln hapert: die aus dem Buch lernen. Wenn im Buch “rubber - radiergummi“ steht, dann ist auch rubber gefragt und nicht eraser.

  • Ich find das krass. 6 heisst ja im Grunde, gibt ein leeres oder komplett falsches Blatt ab, beteiligt sich null am Unterricht und macht nie Hausaufgaben? Wie schlägt sich denn der Rest der Klasse?

    LG H. mit J. (15,5) und S. (bald 10)

  • Dein Kind ist aufgeweckt, grundsätzlich breit interessiert und weltoffen - wenn ihr jetzt eine vernünftige Nachhilfe bekommt und dein Kind mitarbeitet, kann man bis Januar wahnsinnig viel reißen und bis zum Schuljahresende kann sie absolut auf der sicheren Seite sein. Englisch ist kein Hexenwerk und auch die ersten zwei Jahre beinhalten nicht SO viel Grammatik, dass man das nicht nachholen könnte.

    Meine Erfahrung zeigt übrigens auch: oft genug sind es fehlende Vokabelkenntnisse, die einen den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen lassen und in der Grammatik nicht mitkommen lassen. Deshalb wäre meine Empfehlung: Grundwortschatz kaufen (am besten passend zu den bisherigen Lehrwerken), das gut wiederholen und mit der Nachhilfe strategisch die echten Lücken finden und die Grammatik festigen. Vielleicht kann die Nachhilfe auch eine individuelle Lernstrategie zu den Vokabeln mit ihr zusammen entwickeln und das ganze in irgendeiner Form kontrollieren.

    Das ganze würde ich auch unabhängig von einem Verbleib auf dem Gymnasium machen - deine Tochter braucht Englisch ja auch auf jeder anderen Schulform.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Ich finde auch, 6 klingt nach Totalverweigerung. Gibt es denn keine Möglichkeit mit Zusatzaufgaben, z.B. etwas zu Hause auszuarbeiten, ausgleichende Noten zu bekommen oder mit Mitarbeit zu zeigen, dass sie sich engagiert?


    Ich würde, auch wenn es deutliche Lücken aus den vergangenen Schuljahren gibt, v.a. kurzfristig erstmal schauen, was aktuell gemacht wird. Denn das wird gezielt im Unterricht und in Arbeiten drankommen. Also wenn gerade Past Perfect dran ist, dann wirklich das lernen, auch wenn das Simple Past noch nicht sitzt.

    Die Texte, die aktuelle im Lehrbuch dran sind, versuchen zu verstehen. Wortschatz im gerade aktuellen Thema aufbauen, auch wenn es grundlegendere Lücken gibt, um in aktuellen Arbeiten zumindest auf 4 zu kommen.


    Und parallel ganz von vorne anfangen und das Grundwissen aufbauen, um nach und nach mittelfristig die Lücken zu schließen.

    Beim Vokabelnlernen hat sich hier Memrise bewährt, weil es geduldig nach dem Karteikasten-Prinzip den Wortschatz aufbaut. Wie gesagt, da würde ich parallel die aktuellsten Vokabeln 10 min/pro Tag + Grundwortschatz 10 min/pro Tag üben lassen (möglichst nicht direkt hintereinander.

  • Ich find das krass. 6 heisst ja im Grunde, gibt ein leeres oder komplett falsches Blatt ab, beteiligt sich null am Unterricht und macht nie Hausaufgaben? Wie schlägt sich denn der Rest der Klasse?

    Na ja bei hypothetisch 100 fragen ergeben 60 falsche Antworten eine 6 aber auch 30 falsche. Das muss kein leeres Blatt sein. Mir kommt es auch so vor, als ob Grundlagen fehlen (hier hatte der ältere bis jetzt auch nur 4 & 5 gehabt, nun kriegt er die Kurve ein wenig)


    Klar bei dem Fall wäre Nachhilfe eine gute Lösung. Vokabeln lernen ist das A und O. Filme, die man kennt auf englisch mit Untertitel schauen, das geht ja heutzutage super easy. Mag sie Musik? Hat sie Lust sich mit den Texten zu beschäftigen? Was interessiert sie sonst? Irgendwelche Tutorial auf englisch zu schauen und demnach basteln, nähen, werkeln, backen, kochen, usw? Vokabelapps nutzen. Es gibt welche, die genau die des zugehörigen Lehrbuches anbieten.



    Mittlerweile reden wir hier ab und zu auch mal auf englisch. Damit hat erstaunlicherweise der Größe angefangen. Erst mal waren es Sprüche danach auch längere Sätze.


    würde dennoch parallel nach den anderen Schulen schauen.

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • gemäß berliner schulgesetz muss nach einer 6 die Möglichkeit zum Ausgleich gegeben werden. Ich würde die Lehrerin da in die Pflicht nehmen.


    Die Situation in Berlin ist leider nicht schön. Freie Plätze liegen nicht so rum. Da würde ich euch empfehlen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern aktiv jetzt schon Kontakte knüpfen und Plan B ausarbeiten.


    Ich erinnere mich an deinen Nachhilfe thread, deine Tochter muss da jetzt mitziehen. Ein Schulwechsel sollte nur Notfall Plan B bleiben, das ist nicht schön, was da bleibt. (Sorry für die Dramatik)

    Vielleicht hospitiert sie mal und kriegt davon Motivation zum Verbleib am Gym.


    Alle guten Alternativen zum Gymnasium sind voll und bis zum Ende 7 befürchte ich wird sich da nicht allzuviel schieben. Dh lange fahrwege und ggf. sozialer Brennpunkt. Die privaten haben Wartelisten, würde ich mir aber eher anschauen als eine staatliche Sekundarschule, die zum Zeitpunkt freie Kapazitäten hat. Dafür muss es ja Gründe geben. Die hatten dieses Jahr schon maximale Probleme alle Kinder unterzubringen, das freie Plätze mich echtem misstrauisch machen würden.


    Ihr habt noch ein 3/4 Jahr da ist vieles möglich, aber jetzt heißt es Axxxbacken zusammen kneifen und auf das Ziel hinlernen. Legt euch ne Strategie zurecht und lasst ggf in andern Fächern 5 gerade sein.

    Life is a mountain - ride it like a wave

  • Leslie Winkle


    vielleicht hat E.Lust und Zeit mit L. per whatsapp zu lernen.

    Klar, L. ist eine Klassenstufe tiefer aber das fehlt ihr ja und Klasse 5. Und es ist bei L. ja seit 5. Klasse Gym.


    Ich möchte euch etwas Mut machen. L. ging es in Klasse 5 genauso, nur waren die LehrerInnen deutlich entspannter und freundlicher. Sie hatte bis Weihnachten alles aufgeholt und es betraf 4 Fächer.