Angst - Mammographie zeigt sehr unterschiedliche Brüste

  • Hallo Ihr,

    meine beiden Brüste sind in der Mammographie sehr verschieden. Die eine ist sehr dicht, die andere nicht. Der Unterschied ist optisch eklatant, das wurde jetzt beim routinemäßigen 50-Jahre-Screening heraus gefunden. Zusätzlich wurde noch geschallt, eindeutige Befunde gab es nicht, nur dieses wolkige dichte Gewebe, am 18.12. wird daher stanzbiopsiert.

    Das die Brüste unterschiedlich sind, die eine hängt, die andere nicht, ist gefühlt schon immer so, mindestens nach dem Stillen (10 Jahre her). Beschwerden hab ich keine, fühlen tu ich auch nix, gesehen hat man auch nix eindeutiges.

    Mama hatte Brustkrebs, Oma (vermutlich, hat nie darüber genau gesprochen) auch.

    Jetzt hab ich Schiss.

    Die Ärtzin sagt "nur sicherheitshalber, man kann in das dichte Gewebe halt nicht reinschauen" und wollte erst im Frühjahr einen Termin machen für die Biopsie. Ich wollte so schnell wie möglich.

    Ich mag nicht googeln...

    Kann mir jemand was Sinnvolles sagen, was Relativierendes, gibt es Frauen, bei denen es ähnlich ist und alles gut war... ich brauch mal was gegen mein Kopfkarussell.

    Danke.

  • also Kopfkarrusellkönigin bin und bleibe ich, Versuch erst gar nicht mich zu überholen #hammer

    Zu der Thematik kann ich nur meine unbedeutende Meinung abgeben - wenn das seit 10 Jahren so ist sehe ich keinen Grund zur aktuellen Besorgnis- die besteht ja jetzt nur, weil Ärzte, die das zum ersten Mal sehen, nicht beurteilen können seit wann das besteht.

    Bei mir sind die Brüste nach langer Stillerei auch grds unterschiedlich ( groß), ich leider unter fühlbaren Zysten - die mir auch regelmäßig Panikmache bescheren - und die habe ich auch immer nur in einer Seite, ist halt so.

    Ich bin sicher es ist alles gut !!!!

    Was hat denn dein Frauenarzt bislang dazu gesagt ?

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • Termin erst im Frühling spricht dafür, dass die Ärztin wirklich nur auf Nummer sicher gehen will und eigentlich davon ausgeht dass alles gut ist (v.a. bei familiärer Vorbelastung sind die lieber mal zu gründlich als dass was übersehen würde).

    Würde sie was Schlimmes vermuten würde sie in den nächsten Tagen sein.


    Ich würd die Biopsie auch sofort machen lassen wollen trotzdem. Bin nämlich auch so ein Kopfkino-Mensch. Ich hab auch durchaus schon nochmal in der Praxis angerufen und um nen Termin so schnell wie möglich gebeten mit Hinweis auf mein Kopfkino und dass ich in der Zeit der Ungewissheit sonst ein psychisches Wrack werden würde. Hab ich dann auch gekriegt.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.



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  • Im Normalfall gilt: wenn ein Arzt einen starken Verdacht hat, ordnet er die Folgeuntersuchung so rasch wie möglich an. Sprich: wenn die Biopsie erst im Frühling stattfinden soll, ist wohl niemand so richtig der Meinung, da sei was Ernstes dahinter.

  • In dich reinfühlen kann ich mich sehr gut - ich hatte vor 2,5 Jahren mal einen Knoten in der rechten Brust ertastet, auch meine Mutter ist an Brustkrebs gestorben. Das waren keine entspannten Tage, bis ich bei der FÄ auflaufen konnte (war natürlich kurz vor dem Wochenende gewesen). Sah dann im Schall schon ganz gut aus, aber eine Mammographie und eine Biopsie hielt sie trotzdem für angemessen. War alles gut. Aus der Erfahrung raus kann ich immerhin sagen: Die Biopsie ist null schmerzhaft. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass es offenbar ein Lokalanästhetikum gibt, das innerhalb von Sekunden wirkt: Das wurde während des Vorschiebens der Kanüle eingespritzt, und ich habe nichts davon gemerkt.


    In der Kombination: ist schon ewig so / Ärztin setzt den Termin erst im Frühjahr an klingt das für mich zwar nicht besorgniserregend. Trotzdem könnte ich vermutlich nicht so lange warten. Das würde mich komplett zermürben.


    Ich drücke dir in jedem Fall die Daumen, dass es so harmlos ist, wie es anhand der Kombination von Informationen klingt.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Wurde auch ein Ultraschall zusätzlich gemacht? Mammo und US ergänzen sich sehr gut und haben zusammen einen höhere Aussagekraft.
    Dichtes Drüsengewebe an sich ist kein schlimmes Zeichen, es ist halt nur schwer, etwas zu erkennen. Beide Methosen zusammen geben schon ein wesentlich konkreteres Bild ab.


    Ich habe zwar zwei gleiche Brüste, aber beide mit sehr dichtem Drüsengewebe und meine Mutter ist auch an Brustkrebs gestorben.


    Von daher gehöre ich zur Risikogruppe und es wird deswegen die Kombination von Mammo + US für die Bildgebung ein gesetzt.


    Ein beruhigendes Ergebnis der Biopsie wünsche ich Dir und alles Gute,

    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe