Sommerbabys 2020 (ET Juli/August/September)

  • Guten Morgen,


    vielen lieben Dank :)!

    Lena schläft gerade tief und fest! Sie hat heute die ganze Nacht Party gemacht und liegt unter dem bzw auf dem blauen Licht weil sie etwas gelb (leichte Neugeborenen Gelbsucht).

    Erstmal 12 Stunden...!
    Gestern war sie 1 stunde am stück und kürzere Zeiten ohne Maske, sie hat eine CPAP Maske als Atemhilfe .Sie wird noch einige Wochen auf der Frühchen intensiv bleiben müssen.

    Gestern war sie von allem etwas genervt und hat sich immer wieder die Maske von der Nase gezogen und sich die Magensonde rausgezogen.


    Liebe Grüße


    Lisa

  • Liebe Lisa, ui, die kleine Lena ist ja schon ganz schön agil, wenn sie Magensonde-Ziehen und Maske-Abnehmen selbst hinbekommt #top. Eine Stunde am Tag schon ohne Maske klingt großartig. Ich wünsche euch ganz fest, dass sich das bald schon steigern lässt. #ja Wie geht es dir denn nach dem Kaiserschnitt? Ich weiß noch, ich habe mich die ersten Tage nur an den zum Glück überall in den Fluren befestigten Geländern entlang gehangelt und war sehr dankbar für den Tipp, das fahrbare Babybettchen als Rollator einzusetzen. Genieße das Schläfchen deiner kleinen Maus und ruhe dich selbst auch etwas aus! #ja


    Mögt ihr mir heute mittag die Daumen drücken? Ich habe wieder Krankenhaus-Kontroll-Termin und bin nervös. #yoga

  • Schluesselblume Ich kann das übernehmen, ich hab heute beide Hände und Daumen frei #super


    Sonnenblume84 Das klingt nach einer wahrhaft kräftigen Persönlichkeit, da wird der Körper bald nachziehen und dann könnt ihr nach hause! Sicher ist das das, was ihr jetzt sehnlichst erwartet, aber bis dahin fühlt ihr euch hoffentlich wohl und seid gut umsorgt (auch du!)

  • Herzlichen Glückwunsch, Lisa und kleine Lena! Schön, daß alles soweit gut ist und die Maus auch schon ganz schön mobil!

    Alles Gute Euch!

    Bleibst Du mit ihr auf der Kinderstation oder geht das nicht?


    Schlüsselblume, ich drücke die Daumen #super

  • Vielen Dank fürs Daumen drücken! Beim Kontrolltermin heute wurde das Baby noch einmal deutlich schwerer geschätzt als bisher (4.300 gr.) und nach sorgfältigem Abwägen habe ich schweren Herzens einem geplanten Kaiserschnitt zugestimmt, der gleich für morgen früh (39+0) angesetzt wurde.


    Wegen der geplanten OP musste ich übeigens einen Covid-19-Abstrich machen und unterschreiben, dass ich bis zur OP häusliche Quarantäne einhalte - Überraschung! #rolleyes Gut, wird heute abend halt noch Essen bestellt.

  • Puh.... das haut mich jetzt aus den Latschen #nein

    Vielleicht kannst du das Essen nutzen und noch einmal in dich kehren?

    Um evtl ne zweite Meinung einzuholen?


    Ich kann gar nicht glauben, dass dein Baby "auf einmal" so groß sein soll....

    Und erst recht nicht, DSS du nicht in der Lage sein sollst, es zu gebären.... es sind schon ganz andere Kaliber auf natürlichem Wege zur Welt gekommen.


    Oder fühlst du dich wohl mit der Entscheidung?

    viele Grüße aus der Heide








    Es ist kein Zeichen seelischer Gesundheit, gut angepaßt an eine kranke Gesellschaft zu leben!

  • Sonnenblume84 Ich finde auch, das klingt nach einer sehr fitten Maus!


    greeneyed wenn ich das richtig verstanden habe, ist das "Problem" bei Schluesselblume nicht das Gewicht an sich, sondern das voraussichtlich hohe Gewicht in Kombi mit dem Diabetes. Da gibt es Studien zu, dass bei natürlichen Geburten dann das Risiko für bestimmte Probleme steigt.


    Schluesselblume Du bist jetzt bestimmt ziemlich überrumpelt und vermutlich auch etwas enttäuscht. Ich könnte zumindest gut verstehen, wenn es dir so ginge und diese Gefühle jetzt erst einmal Raum brauchen. Fühl dich gedrückt! #knuddel

    Aber wer weiß, wozu es gut ist. Du hast dich jetzt für diesen Weg entschieden und es wird passen. Morgen kannst du schon mit deinem Baby kuscheln! Ich drücke die Daumen, dass es alles ganz schnell und unkompliziert über die Bühne geht.

  • Hui, hier geht es ja jetzt Schlag auf Schlag.


    Sonnenblume84 schön, dass Lena sich so gut macht. Es ist sicher schwer anzuschauen, wenn sie sich die Sonde zieht oder so etwas. Ich hoffe du kommst für dich auch ein kleines bisschen zur Erholung, immerhin hast du auch eine OP hinter dir.


    Schluesselblume das war natürlich nicht das erhoffte Ergebnis heute Nachmittag :( Ich weiß auch nicht, wie ich mich entschieden hätte. Es sind einfach so viele Faktoren, die da mit reinspielen. Hoffentlich kannst du heute Abend noch ein bisschen ausruhen und deinen Frieden mit der Entscheidung machen.

    Für morgen wünsche ich euch natürlich alles Gute und gutes Ankommen und Kuscheln. Ich denke an euch! #knuddel


    Hier gibt's nur vergleichsweise unspektakuläre Dinge zu berichten. Am Wochenende hab ich den Termin zur Anmeldung in der Klinik ausgemacht und wir haben die vorhandene Babyausstattung gesichtet. Da beschäftigt mich gerade die Frage, wie warm man so ein Mini-Baby im Herbst anziehen muss, weil mein anderes Kind ja in den Frühling hineingeboren wurde...

    Ansonsten quälen mich Rücken, Becken und Symphyse. Aber morgen darf ich wieder zur Physiotherapie. Hurra!

  • Schluesselblume Alles Gute morgen für euch!

    Mein zweites Kind war eine Hausgeburt und war 4500g schwer. Ich war hinterher froh, es nicht vorher gewusst zu haben, sonst hätte ich mich sicher gefürchtet und es mir vielleicht nicht zugetraut. Es ging aber völlig unproblematisch und relativ schmerzarm.

  • Schluesselblume Du wirst/ ihr werdet das am besten erleben, wenn ihr hinter eurer Entscheidung steht, und ich kann mir vorstellen, dass das natürlich nicht einfach war, schreibst du ja auch. Ich wünsche dir diesen Abend, um das sacken zu lassen und morgen ruhig und mit Zuversicht da rein zu gehen.


    Und heute abend nicht mehr auf die Rolle gehen, ja ;) Schön in häuslicher Quarantäne bleiben :D




    Hier gute Nachrichten: morgen kommen meine Mama und meine Schwägerin in spe und bringen die letzten Sachen vorbei zur "Erstausstattung" bzw was wir noch so brauchen. Sie haben beide extra frei genommen um mir die Shoppingtour zu ersparen (ich hasse shoppen #rolleyes).

    Dann kommt mein Mann abends von seiner letzten Dienstreise. Mittwoch treffen wir die Hebammen, da wird es auch um die Vorbereitungen und Ablauf für die Hausgeburt gehen - von der wir dann Donnerstagfrüh hoffentlich wissen, ob die so stattfinden kann. Da ist der Termin im Krankenhaus, die nochmal mit ihren Geräten schauen wollen, dass die Plazenta (die ja zumindest mittlerweile aus dem Weg ist#rolleyes) normal angewachsen ist und nicht "plazenta accreta" oder sowas. Ich glaub mal nicht. Ich hoffe mal nicht. Warum sollte sie?! Es wird schon alles in Ordnung sein.. gute Nachricht: mein Mann darf mit rein bei der Untersuchung! Das weiß ich seit heute und das beruhigt mich schonmal.

    Der Rest der Woche ist dann auch noch vollgestopft mit aufregenden Dingen... hab gefühlt noch gar keine Zeit für Geburt #blink

  • https://geburtshilfe-halle.de/…schaft/diabetes-mellitus/



    https://www.cochrane.org/de/CD…-schwangerschaftsdiabetes



    Ich hab mich mit dieser Thematik Gestationsdiabetis und natürliche Geburt jetzt mal 30 Minuten per Google auseinander gesetzt und das gefunden ⬆️

    Ich war mir unsicher, ob ich was schreiben soll, aus Angst eine Gefühlslavine bei Schlüsselblume loszutreten.

    Ich sehe den Grund allerdings nicht, der für einen Kaiserschnitt spricht. Und es einfach ansprechen....Denn, um Michael Odent zu zitieren " Es ist nicht! egal, wie wir geboren werden"

    Ich befürchte aber, dass es keine entspannte Diskussion hier darüber gibt.....





    #rabe Sommerrabenkükenliste

    • 21.07. - Schluesselblume - 2. Kind - Krankenhaus
    • 30.07. - Mandlbaum - 4. Kind - Krankenhaus
    • 31.07. - enfj-a - 1. Kind - Hausgeburt
    • 09.08. - Zephyr - 2. Kind - Hausgeburt
    • 19.08. (5.8. :D)- Greeneyed - 4. (5.) Kind - Hausgeburt
    • 31.08. - Sonnenblume84 - 1. Kind - KH
    • 10.09. - Polarlicht - 2. (3.) Kind - KH

    die wollt ich noch einmal hervorkramen 😊

    viele Grüße aus der Heide








    Es ist kein Zeichen seelischer Gesundheit, gut angepaßt an eine kranke Gesellschaft zu leben!

  • Ihr Lieben, vielen Dank, dass ihr morgen an mich denkt, und auch für euer Mitdenken und eure Berichte. Es ist total lieb von dir, greeneyed, dass du noch extra für mich recherchiert hast. Ich habe das hier natürlich nur kurz ausgeführt, das geschätzte Gewicht war jetzt nur mehr das Zünglein an der Waage. Heute mittag war ich schon recht aufgewühlt, aber ich fühle mich jetzt mit der Entscheidung im Reinen.

  • Oh wow, ich war einige Tage untergetaucht im Abgabestress und hier ist ja so viel passiert!


    Ganz herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter Sonnenblume84 ! Sie scheint ja eine richtige Kämpferin! Übersteht die Zeit im Krankenhaus so gut und so schnell es geht!

    Herzlich willkommen auf dieser Welt kleines Mädchen! #sonne


    Liebe Schlüsselblume das liest sich jetzt noch nach einem zunächst nervenaufreibenden Finale! Ich finde es gut, dass du jetzt damit im Reinen bist und da stark reingehen kannst! In wenigen Stunden hältst du schon dein Sommerbaby in den Armen, Gänsehaut macht mir das! Alles erdenklich Gute auch für euch! Ich denk jedenfalls fest an euch!


    Zum Rest morgen mehr - ich bin k.o. nach einem langen Wochenend mit lauter schönen Sachen als Belohnung für die abgegebene Arbeit!

  • Guten Morgen,


    Liebe Schlüsselblume alles alles Gute für den OP-Termin heute morgen, ein gutes Ankommen für deinen Zwerg und hab keine Angst das geht alles so ratz fatz.Fühle Dich ganz lieb umarmt.... :) !


    Liebe Grüße


    Lisa

  • greeneyed ich weiß du hast es gut gemeint, aber ich muss jetzt nochmal was zu deinem Beitrag gestern Abend schreiben. Bei mir wäre der Schluesselblumes Stelle sehr übergriffig angekommen, denn eigentlich gab es ja nichts mehr zu diskutieren. Die Entscheidung war getroffen und das ja auch offensichtlich nicht leichtfertig.


    Ich hatte zwar keinen Kaiserschnitt, aber doch auch Geburten und Schwangerschaften, die weit weg von "die Natur weiß schon wie das läuft" waren. Sätze wie "Es ist nicht egal, wie wir geboren werden" haben mich in massive Selbstzweifel getrieben, weil ich immer das Gefühl hatte, dass meine Geburt irgendwie weniger wert war als die tollen selbstbestimmten Hausgeburten meiner Freundinnen. :(

    Natürlich geht es nicht jeder Frau so, aber ich fände es schön, wenn wir da mit ein bisschen mehr Vorsicht und Achtsamkeit mit solchen Ratschlägen umgehen würden, so wie wir es ja auch für die Geburtshilfe allgemein immer fordern.


    Ich hoffe einfach, dass alles gut geht und sie dann genug Zeit und Ruhe haben für das gemeinsame Ankommen und Kennenlernen.

  • Kuekenmama

    Mich lässt das Thema gerade auch nicht los, wühlt mich total auf... soweit, dass ich drüber nachd3nke, mich hier auszuklinken.


    Ich merke, wie hier die Samthandschuhe nicht ausgezogen werden. Ich möchte aber deshalb mit meiner konträren Meinung nicht hinterm Berg halten müssen.

    Denn die Gefühle, die meine Meinung beispielsweise bei dir auslösen, habe nicht ich zu verantworten.


    Ich wollte mitteilen, dass in nur 30 Minuten ganz einfach etwas gefunden werden kann, was belegt, das ein Kaiserschnitt in Schlüsselblumes Situation nicht notwendig ist.

    Was die Folgen davon sind, davon wird im KKH nicht gesprochen!


    Sensibler Umgang in so einer Situation ist mir wichtig. Aber nicht nur in Richtung der befürwortenden Seite.

    Es ist hier jetzt der Zweite Kaiserschnitt...

    Wer geht sensibel mit mir und meinem Befinden in der Situation um?

    Ich habe auch nicht nur die Traumschwangerschaft erlebt, ich musste ein Kind gehen lassen. Kann da aber nicht andere verantwortlich für machen, hab es auch nicht.....


    Und mein Ratschlag ist achtsam gewählt worden. Wie viele beschäftigen sich denn mit den Folgen eines Kaiserschnitts eingehend? Mit der Notwendigkeit von ebendiesem.....

    viele Grüße aus der Heide








    Es ist kein Zeichen seelischer Gesundheit, gut angepaßt an eine kranke Gesellschaft zu leben!

  • Ok, ich merke, dass ich das hier nicht diskutieren kann (also online, schriftlich) und ich da auch zu sehr in meiner Geschichte feststecken. Tut mir Leid. Vielleicht können wir es einfach dabei belassen.

  • Es ist schwierig und ich weiß nicht, ob mein Beitrag etwas unter Feuer lässt, dass man vielleicht jetzt lieber ausglimmen lässt...

    Aber mich beschäftigt es ebenfalls und ich sehe mich sehr zwischen den Stühlen - umso mehr, als mir ja vorausgegangene eigene Erfahrungen fehlen und ich daher noch vorsichtiger sein möchte bei dem, was uch äußere.


    Ich kann greeneyed einerseits sehr gut verstehen und in mir regt sich auch zuerst ein solches Gefühl "Warte, schau doch mal, lass dich nicht verunsichern, hoffentlich hast du wirklich alles in der Hand, was du für eine aufgeklärte Entscheidung brauchst!"

    Das ist ein Ausdruck von Sorge einerseits- und so fasse ich Greeneyed da auch auf. Aber es ist andererseits auch anmaßend (ich finde das Wort recht hart, aber es gibt irgendwie kein anderes), denn in den Schuhen der anderen zu laufen geht halt auch nicht, und man hat eben selbst nicht alle Informationen, um das Geschehen überhaupt zu beurteilen. Ich finde, dass Schluesselblume da vor allem aus ihrer eigenen Betroffenheit heraus wirklich toll reagiert hat und darauf hingewiesen hat, dass es eben nicht nur der eine Faktor ist, der ihr die Entscheidung beeinflusste.


    Es ist gut, dass ein Bestärken der Betroffenen in ihrer ganz eigenen Situation und in eben ihrer Entscheidung im Vordergrund steht, wie Kuekenmama das betont. Es läuft letztlich nämlich ganz genau darauf hinaus, dass der größte Schaden immer der ist, der aus einer bereuten Entscheidung entsteht, weil er die Seele angreift! Die Nachteile aus jeder anderen Entscheidung lassen sich hingegen oft mehr oder weniger kompensieren.


    Falsch finde ich trotzdem, wie auch Greeneyed, wenn leichtfertig von ärztlicher Seite zu etwas geraten wird bzw dort ja auch Druck aufgebaut wird - der genauso "ideologisch" ist (noch ein sehr hartes Wort, ich hoffe es wird richtig aufgefasst) wie auf der anderen Seite die tiefe Skepsis gegenüber diesen Ratschlägen.


    Ich stehe gerade mächtig zwischen diesen Polen, deswegen glaube ich auch, mich hier nochmal äußern zu wollen. Es geht mir wie Greeneyed und ich bin zutiefst skeptisch gegenüber dem, was man mir von Anfang so hat suggerieren wollen. Dass eine Schwangerschaft pathologisch ist, dass ich "schon 35" bin, dass Hausgeburt naiv ist, dass ohne CTG unverantwortlich ist, dass ich diverse Tests machen muss... WEIL ich in mich vertrauen möchte, WEIL das meiner Ansicht nach das Wichtigste ist! Und das torpedieren die mir mit ihrem klinischen Blick einfach zu oft und schieben das Wesentliche an die Seite.


    Aber naiv oder ideologisch eingeengt wäre genauso ignorant, und wenn alles doof läuft jetzt, dann KANN ich vielleicht meine Hausgeburt nicht haben, weil meine Plazenta ein Arschloch ist. Weil es ein zu hohes Risiko gibt. Das natürlich auch nur ein Risiko ist, keine Wahrheit, keine Sicherheit, zu X% passiert vielleicht gar nix! Aber mir helfen weder die Ärzte, die mir sagen würden welche Zahl sie für X maximal einsetzen würden, noch hilft mir der blinde Glaube an das X. Irgendwo dazwischen bin ich, mein Partner, mein Kind - meine tiefe Überzeugung, dass die Natur ein unglaubliches Ding ist und alles mögliche kann - aber auch das Wissen, dass die Natur immer mit "a bisserl Schwund is immer" lebt. Und natürlich will ich nicht "Schwund" sein, so schicksalsergeben bin ich dann auch nicht!



    Zu den konkreten Posts kann ich nur meinen Eindruck schildern. Greeneyeds Formulierung könnte man verkürzt und bösartig lesen mit "hat mich mal 30 Minuten googlen gekostet, hier ist die richtige Lösung" und man kann das als übergriffig lesen. Gleichzeitig teile ich Ihre Einschätzung, dass der Grundtenor in diesem Thread schon eher der "bedingungslos/unkritisch Unterstützende" ist - was gut ist, weil wir hier sind um zu teilen und uns zu stärken. Was aber auch ein bisschen ausblendet, dass wir da alle recht eigene Geschichten und Sichtweisen haben, über die wir uns ja auch kritisch hätten auseinandersetzen können! Davon hätten sicher auch alle profitiert - es ist aber andererseits auch weniger harmonisch dann vielleicht, und ich bin gerne in diesem Thread auch den harmonischen Weg mitgegangen, weil er sehr gut tut und manche von euch eben einige Steine im Gepäck hatten/haben und deswegen einfach diese Harmonie und Unterstützung verdient haben! Damit war für mich hier der Thread nicht der Ort, konkrete Dinge zur Diskussion zu stellen und wir haben diese Art der Gesprächskultur über die Monate nicht aufgebaut - da wirkt Greeneyeds Beitrag jetzt natürlich wie hartes Reingrätschen. Aber am Ende stand auch da nach meiner Überzeugung im Vordergrund, was auch Kuekenmama und die anderen letztlich teilen: Die Hoheit über das, was da passiert, ist bei jenen, denen es passiert! Greeneyed hat vielleicht Angst, dass man ihnen diese Hoheit nicht gelassen hat und hat dieser Sorge unverhofft Ausdruck verliehen. Ich hoffe, das führt hier nicht zu einer Lagerbildung oder Auswüchsen, wie sie derzeit in anderen Threads hier herrschen, wo sich sehr dünnhäutig gegenseitig angegangen wird. Denn ich möchte gerne mit euch den Weg Schwangerschaft hier noch zu Ende gehen und mit euch zusammen unsere Kinder begleiten und von all dem profitieren und mich freuen, was ihr nach der Ankunft der kleinen Menschlein noch alles erlebt! Und ich freue mich darauf gerade deswegen, weil es so unterschiedliche Ansätze und Erfahrungen geben wird - aber trotzdem alle rabig sein werden! So Leute hab ich nämlich in meiner Blase nicht!



    So viel von mir, ich hoffe das kann einen guten Beitrag zur Situation leisten.

  • Ihr Lieben, heute um 9.20 kam das kleine Schlüsselblümchen auf die Welt. Uns beiden geht es wirklich gut. Die kleine Maus kann ganz schön schimpfen, wenn sie Hunger hat, aber mit einem großen Bruder muss man sich ja auch durchsetzen können. Das Stillen klappt prima.


    Ihr habt hier in der Zwischenzeit viel diskutiert und ich möchte mich bei beiden Seiten bedanken. Ich verstehe greeneyed total, denn ich würde auch versuchen, jede Frau zum Versuch einer natürlichen Geburt zu ermuntern.


    Trotzdem habe ich innerhalb meines persönlichen Entscheidungsprozesses gelernt, dass es so viele unterschiedliche Faktoren geben kann, die eine Rolle spielen und die individuell unterschiedlich gewichtet werden. Ich möchte jetzt nicht so weit ausholen, aber die Kombi aus bestehender Kaiserschnitt-Narbe und insulinpflichtigem Schwangerschaftsdiabetes mit Auswirkung auf Gewicht und Proportionen des Babys ist da wirklich schon rein medizinisch betrachtet eine Herausforderung. Wenn dann die erste Geburt noch recht traumatisch war, fällt die Gewichtung wieder anders aus.


    Auf jeden Fall kann ich für mich sagen: ich habe so ziemlich alles von so ziemlich jeder Seite zu dem Thema gelesen und konnte so gut informiert meine persönliche Entscheidung treffen. Und das macht für mich aus dem eigentlich überhaupt nicht angestrebten 2. Kaiserschnitt eine selbstbestimmte Geburt mit zwar nicht den bestmöglichen Startbedingungen fürs Baby, aber wirklich guten Bedingungen für den Start unserer Beziehung - besseren als beim letzten Mal.