Sommerbabys 2020 (ET Juli/August/September)

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Rabeneltern.org-Team
  • Die Schwangerschaft diesmal war ja ziemlich stark überwacht, zwei Kinder würde ich also mal ausschließen :D. Aber ich neige einfach zu großem Bauch, auch schon meinen Sohn hab ich eher vor als in mir getragen. Und ich hatte tatsächlich auch unschwanger schon viel Bauchumfang leider. Es ist unfassbar, wie prall ich mich fühle. Und dennoch wächst und wächst es weiter..


    Ich sehe bei uns nicht wirklich Ressourcen für weitere Kinder. Ich hab schon jetzt gehörig Respekt davor, wieder in den (total schönen, aber eben auch anstrengenden) Babymodus zu gehen. Beruflich bin ich recht im Abseits, weil Ende 30 und frisch abgeschlossenes Studium eines total exotischen Faches und ohne wirkliche Berufserfahrung in einer wirklich fies kompetitiven Stadt. Wir haben jetzt erst einmal nur ein (kleines) Einkommen, wohl für mindestens zwei Jahre. Also ja, ich halte ein weiteres Kind für ausgeschlossen. Und der "Plan" waren auch immer zwei. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich mich damit als Familie auch ganz rund fühle. Das ist es nicht. Aber das Schwangersein an sich ist halt so schön. #love

    Ich kann aber total verstehen, dass es Erfahrungen gibt, die bewirken, dass eigentlicher Kinderwunsch relativiert wird. Und auch nicht gerne schwanger zu sein ist ja total legitim. Da lastet ja oft wahnsinniger Druck auf den Frauen, das besonders toll finden zu müssen. Und es ist ja auch durchaus beschwerlich mitunter! Einseitiger Kinderwunsch einer Partner_in ist aber fies. Klar, irgendwie müssen beide da zusammenkommen. Aber ich bin froh, dass wir uns hier darüber weitgehend einig sind.


    Mich freut, dass ich nach "im Einklang mit mir" klinge. Ich glaube insgesamt ist das nicht unbedingt meine hervorstechendste Eigenschaft #angst . Aber vielleicht ist es ja doch ein bisschen so? Das wäre großartig! Ich übe mich derzeit aber auch viel in Selbstfürsorge und werde dabei sehr unterstützt. Dafür bin ich auch wirklich super dankbar!

  • Mein Bauch hatte am Ende 117cm und heraus kam ein durchschnittliches kleines Mädchen von 3310g - und ich bin eigentlich sehr schlank. Ich glaub der Bauchumfang ist kein sehr nützlicher Indikator...

    Aber Polarlicht du klingst, als könntest du das jetzt auch einfsch annehmen und alles so kommen lassen, wie es eben kommt. Schön, dass es sich fpr sich jetzt nochmal so harmonisch in Richtung "Schwangerschaftsende" und Geburt entwickelt. Bestimmt hat die Hebamme da auch einen Anteil dran #top


    Kuekenmama wegen Rückbildung: ich hätte am 9.9. starten können, werde aber erst den nächsten Kurs nehmen, der im Oktober beginnt. Bei mir macht das dasselbe Familienzentrum, bei dem auch der Vorbereitungskurs war..

  • Polarlicht wie geht es dir? Gestern habe ich noch eine Freundin getroffen, die am 16.09. ET hat und die meinte tatsächlich, dass es ihr jetzt besser geht als noch vor zwei Wochen. Das kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es da nochmal aufwärts geht körperlich.


    Ich muss sagen, ich werde doch langsam aufgeregt und bin sehr gespannt auf das Baby. Abgesehen von dem ganzen restlichen emotionalen Kuddelmuddel ;)


    Nochmal ein paar praktische Fragen: Ich versuche hier gerade die Sachen für die Klinik zu packen und bin unschlüssig. Ich packe jetzt Mal für ein paar Tage Klinikaufenthalt, auch wenn wir hoffen schneller wieder heimzufahren. Macht das Tragetuch mitzunehmen Sinn? Wenn ich alleine da bin, werde ich wahrscheinlich eh zu platt zum Tragen sein, oder? Spucktücher gibt's bestimmt in der Klinik, genau wie Babykleidung, oder? Ansonsten reicht wahrscheinlich bequeme, stillfreundliche Kleidung für mich und fürs Baby dann nur etwas für die Heimfahrt?

    Sonst noch irgendwelche Geheimtipps?


    Hab ein bisschen Panik, dass mir dann etwas fehlt, weil Besuch ja auch nicht so leicht möglich ist.


    Das Thema Rückbildung hab ich erstmal vertagt. Entweder ich bekomme dann zeitnah einen Platz bei uns im Geburtshaus oder ich mach dann irgendwas online für mich zu Hause.

  • Ja, mir geht es auch besser als vor zwei Wochen, gar keine Frage. Mit diesem Ausmaß an Verbesserung hab ich auch gar nicht so gerechnet - bei mir spielt da glaube ich aber auch das Wetter eine sehr große Rolle. Ich laufe wieder auf Betriebstemperatur und merke dadurch, dass ich eigentlich schon fit bin. Geh jetzt wieder jeden Tag ne kleine Runde, laufe zum Abholen (vorher bin ich die zwei Kilometer lieber geradelt) und hab auch daheim mehr Energie etwas zu machen.


    Ich bin inzwischen auch recht aufgeregt glaube ich. Der Gedanke an die bevorstehende Geburt ist wirklich total präsent - aber irgendwie bleibt da auch ein irgendwie surrealer Anteil. So richtig begreifen kann ich das wohl erst, wenn das Baby da ist. Zuletzt habe ich wieder eher ein Mädchengefühl. Da bin ich jetzt schon auch gespannt, und mehr noch darauf, wie der kleine Mensch so sein wird. Im Bauch erscheint mir das Baby sanft und ruhig irgendwie.


    Mit Kliniktasche habe ich es ähnlich gehandhabt. Ich mag eigentlich nicht so lange bleiben, packe aber quasi für alle Eventualitäten. Tuch hab ich nicht dabei, dafür eine Decke fürs Baby, die jetzt bei mir im Bett liegt und feste nach uns riechen soll. Außerdem ein paar Klamotten fürs Kind, falls ich lieber eigene anziehen möchte.


    Rückbildung, darum kümmere ich mich später. Bei meiner ersten Geburt war ich da sehr eifrig zum frühesten Termin in einem Kurs und rückwirkend hätte ich da glaube ich lieber noch ein bisschen länger gewartet.

  • Kliniktasche: wenn du fit genug fürs Tragen bist, darfst du eh heim, aber für den Weg zum Auto ist das Tragetuch praktisch. Spucktücher stellt die Klinik, ich hatte trotzdem für alle Fälle auch eigene (gemusterte) eingepackt. Wenn man welche braucht, dann viele und überall, war mein Gedanken.


    Rückbildung: ich habe mich jetzt erst auf die Warteliste für Online-Kurse auf einer von meiner Krankenkasse empfohlenen Plattform aufnehmen lassen. Wenn da die Termine nicht passen, mache ich den Online-Kurs der VHS vor Ort. Das einzige reale Angebot, das ich in der näheren Umgebung gefunden habe, ist bei der Hebamme, bei der ich in meiner ersten Schwangerschaft zur Rückbildung war, und da möchte ich nicht nochmal hin.


    Ich bin gespannt, wann eure Septemberküken purzeln und wünsche euch eine entspannte Rest-Schwangerschaft!

  • Ich bin inzwischen auch recht aufgeregt glaube ich. Der Gedanke an die bevorstehende Geburt ist wirklich total präsent - aber irgendwie bleibt da auch ein irgendwie surrealer Anteil. So richtig begreifen kann ich das wohl erst, wenn das Baby da ist.

    Ja, ich denk auch manchmal, na ob da wirklich ein Baby im Bauch ist? #freu Total gaga... Und ich merke, dass ich jetzt wo ich mit den Vorbereitungen soweit durch bin ein bisschen hibbelig werde. Ich hab sogar das TK-Fach nochmal aufgefüllt.


    Das Wetter finde ich auch eine riesen Entlastung. Es ist ja trotzdem noch sehr schön, aber halt nicht mehr diese eklige lähmende Hitze.

    Was mich ziemlich schlaucht sind die Nächte. Ich weiß manchmal nicht mehr wie ich liegen soll und bin irgendwie schon in diesem leichten, hellhörigen Schlaf, so dass ich jedes Schnaufen von Mann und Kind registriere.


    Mein neues Tuch liegt auch schon auf meinem Wäscheberg im Schlafzimmer damit es noch ein bisschen Mama-Duft bekommt. Und eine Kuschel-Decke fürs Baby hab ich auch eingepackt. Ende September ist hier ja auch praktisch alles an Temperaturen möglich, wobei es in der Stadt wo die Klinik ist wieder wesentlich wärmer ist.

  • Danke Schluesselblume !


    Kuekenmama Ja, das TK-Fach ist jetzt auch nochmal etwas befüllter. Nächte: Naja. Teilweise geht es mir schon auch so. Aber ich kann das halt ausgleichen, weil der bald Große mit dem Papa aufsteht und zum Kiga gebracht wird, während ich notfalls Schlaf nachholen kann, wenn noch was fehlt. Daher schaffe ich es eigentlich immer, auf einem bestimmten Mindestschlaf- und Entspannungslevel zu bleiben. Das ist mir auch extrem wichtig - in meine erste Geburt ging ich nach drei im wesentlichen schlaflosen Nächten. NICHT empfehlenswert.

    Den Ammenschlaf hab ich auch, aber nicht so ausgeprägt wie in der ersten Schwangerschaft. Da war jedes Atmen zuviel und ich brauchte Ohropax (empfehle ich dir im Übrigen). Ich glaube 5 Jahre Kind mit im Bett haben mich da ein wenig abgehärtet - so schlimm wie damals ist es jetzt auf keinen Fall. Und fing auch erst deutlich später an.


    Gestern waren wir nochmal richtig lang spazieren (gut, 6,5 Kilometer sind jetzt nicht sooo riesenhaft weit, aber für mich inzwischen doch schon..). Danach hab ich es schon auch wieder im Bauch gemerkt. Aber mit etwas Entspannung am Abend hat sich das auch wieder in Luft aufgelöst. Irgendwie enttäuscht mich das. Andererseits merke ich auch, dass ich irgendwie noch nicht ready bin. Aber ich bin mir eben auch nicht sicher, ob ich das noch so viel stärker werde #angst Ich fürchte ja, ich brauch den Sprung ins kalte Wasser ein Stück weit.

  • Seit gestern früh sind wir zu viert! Unser kleiner Sohn kam ganz selbstbestimmt und zügig auf die Welt. Die Geburt war sehr kraftvoll - nach 1,5 Stunden im Kreißsaal war er da. Ich bin sehr dankbar und glücklich und stolz.

    Und jetzt sind wir natürlich total verliebt!

  • Herzlichen Glückwunsch! #luftballon Das klingt richtig schön und so als ob sich deine Hoffnungen erfüllt haben. Dann seid ihr sicher auch wie geplant schon wieder zu Hause?

    Genießt das Ankommen und Kennenlernen!



    (So. Ich geh mir jetzt ein Loch buddeln und komm in zwei Wochen wieder raus. Ich mag auch endlich kuscheln)

  • Ja, Hoffnungen erfüllt stimmt schon ein Stück weit - es ging halt einfach von selber los und durfte sich entwickeln. Es gab genug Vorlauf um das zu erkennen und anzunehmen (zeichnen ab Mittag), genug Zeit auszuruhen und reinzufinden (bis kurz nach Mitternacht), eine Phase um in den Wehenflow zu kommen (bis morgens um 5). Dann Blasensprung, Kreißsaal um 6, Geburt um halb acht. Und die Entdeckung einer archaischen Kraft in mir, die ich im Leben nicht vermutet hätte.

    Ich fand es nicht leicht. Mit Kind herausatmen oder so hatte das nichts zu tun. Aber es war authentisch und stark.


    Ich hatte keinen Zugang, keine Untersuchung, aber an den richtigen Stellen etwas Unterstützung (Atmung, Körperhaltung), alles fein.

    Wir sind noch im Familienzimmer, aber der stolze große Bruder war heute schon da. Morgen geht's heim.

  • Nochmal ein paar praktische Fragen: Ich versuche hier gerade die Sachen für die Klinik zu packen und bin unschlüssig. Ich packe jetzt Mal für ein paar Tage Klinikaufenthalt, auch wenn wir hoffen schneller wieder heimzufahren. Macht das Tragetuch mitzunehmen Sinn? Wenn ich alleine da bin, werde ich wahrscheinlich eh zu platt zum Tragen sein, oder? Spucktücher gibt's bestimmt in der Klinik, genau wie Babykleidung, oder? Ansonsten reicht wahrscheinlich bequeme, stillfreundliche Kleidung für mich und fürs Baby dann nur etwas für die Heimfahrt?

    Sonst noch irgendwelche Geheimtipps?


    Hab ein bisschen Panik, dass mir dann etwas fehlt, weil Besuch ja auch nicht so leicht möglich ist.

    Ich bin hier zufällig rein gestolpert:


    Tuch würde ich definitiv mitnehmen. Ich hatte ihn am zweiten Tag in der Sling. Spucktücher gabs aber keine Klamotten die ich ihm gerne angezogen hätte.

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Herzlichen Glückwunsch, liebe Polarlicht und herzlich willkommen, kleiner Polarlichtjunge! #laola

    Lernt euch schön entspannt kennen und kommt dann morgen gut zu Hause an.

    Und die Entdeckung einer archaischen Kraft in mir, die ich im Leben nicht vermutet hätte.

    Ich fand es nicht leicht. Mit Kind herausatmen oder so hatte das nichts zu tun. Aber es war authentisch und stark.

    Das hast du toll in Worte gefasst, da finde ich ganz viel wieder.

  • wow, Polarlicht :)

    Das klingt sehr Kraftvoll....


    Und so überraschend für mich #ja

    Herzlichen Glückwunsch.


    Die Liste habe ich gar nicht weiter geführt, so das ich eure Termine gar nicht präsent hatte.




    Kükenmama, dir auf den letzten Metern ganz viel Geduld #kuss

    Ich höre schon an der Schale kratzen ^^

    viele Grüße aus der Heide








    Es ist kein Zeichen seelischer Gesundheit, gut angepaßt an eine kranke Gesellschaft zu leben!

  • Liebe Kuekenmama wie geht es dir so auf den letzten Metern? Kommst du mit der neuerlichen Wärme klar?

    Statusupdate 39. Woche:

    Gestern beim Elternabend vom Kindergarten fragten mich andere Eltern, ob ich schwanger sei und wann es soweit ist.... #freu Dabei find ich den Bauch inzwischen auch nicht mehr so klein.


    Aktuellste Gewichtsschätzung von meiner Ärztin am Montag: 3300 Gramm. Naja, Wetten werden noch angenommen. Ansonsten alles gut beim Baby und sie hofft mich erst zur Nachuntersuchung wieder zu sehen.


    Die Wärme (es geht ja bei uns immer noch) nervt mich sehr und ich verweigere es auch wenn möglich nachmittags rauszugehen. Es darf dann jetzt wirklich Herbst werden! Ansonsten begleiten mich weiterhin Rückenschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit, weil ich nachts so schlecht schlafe.


    Mann, Kind und ich sind nervlich ganz schön am Ende. So kurz vor Schluss kommen auch nochmal einige Ängste hoch und ich glaube, wenn dieses Kind da ist, wird eine riesige Last von uns abfallen.


    Achja, und mich hat echt noch der Nestbaustrieb gepackt und ich hab das Gefühl alle Ecken der Wohnung aufräumen zu müssen.


    Bis zum Wochenende würdr ich es aber gerne noch schaffen. Dann wäre meine Schwester zur Kinderbetreuung hier und meine Hebammenfreundin bereit die Geburt zu begleiten.

  • Bis zum Wochenende würdr ich es aber gerne noch schaffen. Dann wäre meine Schwester zur Kinderbetreuung hier und meine Hebammenfreundin bereit die Geburt zu begleiten.

    Schafft ihr!! Ich drück ganz dick die Daumen!#super