schlafdrama mit 2 Kindern

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  • Ist ja schön wieviel Verständnis hier vorhanden ist, aber einem Vater der zu seinem 3 Monate alten Kind "Halt die Fresse" sagt würde ich bestimmt nicht das Kind ins Tuch binden oder "ihm das zutrauen" #blink sondern ihn ins Anti-Aggressionstraining schicken.


    Das überschreitet für mich echt eine Grenze. Und ja, ich weiß wie anstrengend schreiende Babies sind. Trotzdem. Ich gehe ja mal nicht davon aus das der arme Vater den ganzen Tag dem Geschrei ausgesetzt ist sondern in dieser konkreten Situation.

         

    Midna2 ist Midna nur in schusselig #rolleyes

    Schon länger dabei

  • Ich finde das auch bedenklich. Ich bin auch mal wütend geworden, wenn mich das Kind ständig geweckt hat, aber das war sehr viel später.

    Bei so einem kleinen Baby hätte ich Angst, dass der Vater mal ausflippt und das Baby schüttelt o.ä.. Ich würde ihm daher eher das größere Kind anvertrauen und aber gemeinsam mit ihm schauen was er gegen seine Aggressionen tun kann.

    tt1c48ce.aspx
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  • ja, ich kann verstehen, dass sich das krass anhört. Ist es auch aber es ist zu 100% nur verbal. Dafür leg ich meine Hand ins Feuer, dass nicht die Gefahr ist, dass er grob wird.


    Und die Agressionen kommen natürlich nicht nur vom schreienden Baby sondern von ganz vielen anderen Stressquellen PLUS schreiendem Baby.


    Über das verbale rege ich mich ja auch auf...

  • Das "grosse" Kind ist ja auch noch winzig und hat mit einer riesigen Umstellung zu tun, von Einzelkind auf grosses Geschwisterkind mit geteilter Aufmerksamkeit.


    Babies weinen, so lange man dabei ist und versucht die Situation zu begleiten, ist das oft das einzige was man tun kann. Innere Ruhe dabei ist das ah und oh, es ist kein persönliches Versagen, wenn man das kind nicht beruhigen oder scheinbar nicht so schnell beruhigen kann, wie die Mama mit der Milch. Das ist ok so. Und das muss der Papa jetzt lernen.


    Wegen des nächtlichen Aufwachens. Ich wuerde gucken, dass das Licht beim Wickeln minimal reduziert ist, und wenn das Baby dann wach ist, habe ich mich auch schon auf den Teppich gelegt und gedöst und das Baby war im dunklen Zimmer nebenmir. Ich bilde mir ein, dass das schon geholfen hat.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Ist ja schön wieviel Verständnis hier vorhanden ist, aber einem Vater der zu seinem 3 Monate alten Kind "Halt die Fresse" sagt würde ich bestimmt nicht das Kind ins Tuch binden oder "ihm das zutrauen" #blink sondern ihn ins Anti-Aggressionstraining schicken.


    Das überschreitet für mich echt eine Grenze. Und ja, ich weiß wie anstrengend schreiende Babies sind. Trotzdem. Ich gehe ja mal nicht davon aus das der arme Vater den ganzen Tag dem Geschrei ausgesetzt ist sondern in dieser konkreten Situation.

    ich verstehe deinen beitrag total,

    habe es aber ähnlich bei freunden mitbekommen.

    ich fand es total schlimm, dass der Vater sich so ausdrückte, aber trotz diesem ist er ein guter vater.

    viele sehen nicht, dass sie auch verbal schaden anrichten können, auch wenn das kind die worte noch nicht versteht.


    und da hilft nur reden, reden, reden.


    ich finde auch, dass solch eine ausdrucksweise gar nicht geht. das tut schon beim hören ungemein weh.



    mia2018: findest du denn an sich das stillen des großen kindes schön? machst du das gern?

    du musst nicht abstillen und ihr könntet doch trotzdem ein abendritual einführen, wo der vater den großen zum einschlafen bringt. sie können sich ja selber ein ritual ausdenken/ erarbeiten.

  • Mensch, das hört sich alles seht stressig an.


    Viele Erfahrungen und Ideen hast du ja schon bekommen. Was ich dir noch da lassen wollte, einfach nur als Mutmacher: ich war auch einmal eine, die dachte, das Kind geht nie mit dem Papa zu Bett und wie das mit dem Abstillen läuft, hab ich auch nie begriffen.

    In dem von dir genannten Alter, noch nicht mal 2,5 J., da war bei uns daran noch nicht zu denken.

    Auch eigenes Ritual erarbeiten klappte nicht, ich wirklich aus dem Haus sein klappte nicht, nix.

    Und leider habe ich kein Patentrezept für dich.


    Aber ich schicke dir Hoffnung und das Wissen, dass es alles werden wird, auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt.

    Die Zeit arbeitet für euch.


    Sprich viel mit deinem Sohn darüber, auch wenn du denkst, er versteht es noch nicht.

    Alles Gute!

  • Also ich hab die Babyzeit meiner Jüngsten nur noch mit Oropax überlebt und bin auch mehr als ein mal unwirsch geworden wie dein Mann. Bis ich Oropax entdeckt hab UND mir erlaubt hab die zu benutzen. Ich kann das sehr empfehlen für geräuschempfindliche Eltern.


    Außerdem ist es vielleicht auch wichtig euch beiden die Erwartung abzunehmen (also du ihm und er dir), dass es jetzt langsam alles ruhiger werden sollte und dass er die Tochter beruhigen können sollte und dass das bedeutet, dass - wenn er es nicht hinbekommt sie zu beruhigen - sie dann wie euer Sohn auf immer auf dich fixiert ist usw. Es ist jetzt einfach schwer. An manchen Tagen mehr, an manchen weniger. An manchen ist es die Hölle. Es ist intensiv und herausfordernd und ein Marathon, kein Sprint. Hang in there. Es wird besser werden (zB durch Ideen von hier oder auch nur durch die Zeit, die vergeht). Aber jetzt ist es schwer.

  • bei uns ging im Tuch nur, wenn wir draussen waren. Vielleicht mag dein Mann mit der Kleinen eine Runde spazieren gehen? Durch das Gehen kann er sich ja dann auch selbst etwas abregen. Ich finde Lärm draussen auch grundsätzlich besser zu ertragen.

    Und bei uns war es irgendwie magisch. Drinnen war Geschrei. Zwei Schritte draussen war Ruhe.


    Also ich meine das für die Einschlafsituation am Abend. Selbstverständlich nicht für mitten in der Nacht. #angst

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • badezimmer (dort ist es bei uns schön warm),bequeme Sitzposition(deswegen liegen bei uns jede Menge Kissen im Bad) und Fön an.Hat bei uns immer sehr gut geholfen und ist auch für mich so entspannend, dass ich oft mit eindöse.

  • bei uns ging im Tuch nur, wenn wir draussen waren. Vielleicht mag dein Mann mit der Kleinen eine Runde spazieren gehen? Durch das Gehen kann er sich ja dann auch selbst etwas abregen. Ich finde Lärm draussen auch grundsätzlich besser zu ertragen.

    Und bei uns war es irgendwie magisch. Drinnen war Geschrei. Zwei Schritte draussen war Ruhe.


    Also ich meine das für die Einschlafsituation am Abend. Selbstverständlich nicht für mitten in der Nacht. #angst

    Ich bin auch schon nachts um vier mit Baby im Tuch raus... Zugegeben im Sommer wesentlich angenehmer als im Winter.


    Wenn der Mann sonst alle toll macht, würde ich, wie viele hier, schauen, ob Du ihn stärken kannst. Er muss das Baby nicht beruhigen. Er muss "nur" für es da sein, auch wenn es weint. Das Baby (oder auch der Zweijährige) darf es doof finden, dass Mama gerade keine Zeit hat. Aber es wird gehalten und ist nicht allein.


    Vielleicht klappt es wirklich besser, wenn er das kleine schon ins Tuch nimmt, bevor sie quengelt.


    Und: in drei Monaten sieht alles schon wieder ganz anders aus.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Ich würde auch zu der Option raten, den Papa mit dem Baby rauszuschicken, während Du den Großen schlafen legst. Also erst das Bay stillen und dann richtig Exklusivzeit mit dem Großen. Vielleicht kannst Du mit ihm ein neues Einschlafritual beginnen, welches nicht an´s Stillen gekoppelt ist. Dann fällt ihm vielleicht der Abschied vom Stillen leichter, wenn Du Dich entscheidest ihn abzustillen.


    Im besten Fall kommt der Papa dann mit schlafendem Baby zurück, was sich wie durch ein Wunder auch bald ablegen lässt und dann weiterschläft ... ok, das ist vielleicht noch das Reich der Träume ...


    Alles Gute Euch, das klingt anstrengend ...

    Doubt kills more dreams than failure ever will #sonne

  • so wie von Solya beschrieben hatten wir es auch immer gelöst:

    nach dem stillen des babys hat der papa dieses in die trage genommen und zum schlafen gebracht.

  • Abzugshaube und Fön waren hier zur Beruhigung auch noch ganz brauchbar...naja zumindest manchmal, lieber wurde natürlich die Mama genommen, aber ist vielleicht mal einen Versuch wert. Bei einer Freundin klappte nur auf dem Gymnastikball rumhüpfen (-wackeln).

  • Meine Tochter hatte auch das Bedürfnis zu schreien, wenn es ums einschlafen geht. Das hat mich echt zum verzweifeln gebracht. Wir haben alles mögliche versucht, aber gefühlt wurde es immer schlimmer. Bis meine Hebamme meinte, dass ich nicht versuchen soll durch schuckeln oder ähnliches das Kind zu beruhigen, sonder ihr zuhören soll. Wenn dir jemand erzählen will, wie anstrengend sein Tag war sagst du ja auch nicht sch sch, wir gehen spazieren, aber bitte halte die Klappe. Meine Einstellung da zu ändern, sie nur im Arm zu halten oder einfach nur neben ihr zu liegen und ihr Schreien als ein Erzählen zu verstehen, hat bei uns die Wende gebracht. Vielleicht hilft der Gedanke ja deinem Mann auch. Er muss sie nicht zum Schweigen bringen. Das hat uns damals den Druck genommen und die Situation innerhalb weniger Tage super entspannt. Ein paar Wochen drauf konnte ich sogar beide Kinder gleichzeitig ins Bett bringen. Mit dem Großen wurde ganz doll gekuschelt und die Kleine hat neben mir gebrabbelt und gelegentlich gemotzt. Hauptsache ich war da und hab ihr zugehört.

  • danke für die ganzen Rückmeldungen.. ich nehme da ganz viel mit. Ich schaffe es grad in dem Trubel hier nicht, auf alles zu antworten aber versuche es. Ich wollte mich nur schon mal zwischendurchmelden und danke sagen... #herz

  • ich komme im Vorweihnachtstrubel kaum zum schreiben. Aber ich wollte die ganzen guten hilfreichen Tipps nicht einfach so stehen lassen.


    Also das schreien von der Kleinen ist schon viel besser geworden. Im Prinzip komm ich damit ganz gut klar. Ich kenne das alles vom Großen und Tragetuch, spazieren und Fön funktionieren oft. Manchmal nicht, aber oft schon.


    Letztendlich ist mein Problem eher, dass mein "Großer" mich so sehr braucht. Also zumindest wenns ums schlafen geht. Er wird wirklich panisch, wenn er noch müde ist und merkt, dass ich nicht neben ihm bin.


    Da ist es egal ob sich sein Papa um ihn kümmert (der tagsüber die absolute Nr.1 ist) oder nicht. Er weint und wird panisch und ich muss da sein.


    Ich fürchte gerade, es gibt da auch keine vernünftige Lösung.

    Wenn ich mit beiden Kindern alleine bin und der Große aufwacht, während ich mich um die Kleine kümmern muss, dann endet das darin, dass ich zwei schreiende Kinder habe die ich beide nicht beruhigt kriege. Der Große schreit, weil ich mich nicht genug um ihn kümmern kann und die Kleine schreit, weil der Große schreit.


    Ich versuche jetzt dran zu arbeiten, dass es mich nicht so sehr stresst, das ist, fürchte ich, das einzige was ich tun kann.


    Und wann immer es möglich ist, schläft die Kleine im Tragetuch bei meinem Mann, wenn ich den Großen ins Bett bringe. Das geht nicht immer aber wenn es geht, nutze ich das.

  • ich schick dir auch mal #knuddel, wenn du magst.

    Ich kenn das, und es wird besser!


    Meine 2 sind 23 Monate auseinander, die große hab ich 16 Monate (einschlaf)gestillt, dann konnte ich wegen der 2 Schwangerschaft aus gewichtsgründen nicht mehr. Sie wollte dann eh auch nicht mehr, bzw hat es zum Einschlafen nicht mehr wirklich funktioniert und ich hab sie dann noch bis zu 2h herumtragen müssen. Da konnte ich dann nicht mehr und hab auf flaschi und Papa umgestellt. Aber 2h neben ihrem bett sitzen ist noch LAAANG geblieben, war dann mit 2 Kind toll, in der einen Hand das flaschi für die große und im andren Arm das stillende Kind. Irgendwann hab ich das immer mehr verkürzt, weil die Bedürfnisse vom kleinen dann größer wurden und vorgingen. Bin dan nur mehr danebengesesen, solange der kleine an der einen Seite getrunken hat und hab ihr dann erklärt, das ich ihn jetzt schlafenlege und dann wieder zu ihr komme. Gab natürlich am Anfang schreierei, da musste ich die Türen zumachen, damit der kleine auch wirklich einschlafen konnte. Aber sie verstehen in dem Alter auch schon viel, und das Versprechen hab ich dann auch immer gehalten. Oft hat sie dann aber eh auch schon geschlafen, wen ich zurückkam. Den kleinen hat dann irgendwann mit 6 monaten Papa fürs erste einschlafen übernommen, als einschlafstillen nicht mehr funktionierte. Tja, bei ihm hat er innerhalb von 5 min geschlafen #eek

    Inzwischen schläft die große zu Mittag nicht mehr und fällt um 8 ins Bett. Da sitze ich jetzt nur noch 5 min händchenhaltend dabei. Und der kleine schläft sowieso nur ein, wenn ich nicht danebensitze, der schickt mich immer raus und quasselt dann noch bis um halb 10, aber das stört die große gsd nicht...


    Aber bei eurer Situation: wäre abstillen vom großen keine Alternative? Oder willst du nicht? Abstillen funktioniert ja auch nur gut, wenn man selber zu 100% dahintersteht. Weil dann könnte eventuell auch Papa mit flaschi beim Einschlafen helfen, und du hättest nachts nur die kleine an dir hängen. Ja, der große mus auch mit viel Umstellung zurechtkommen, aber die kleine ist ja jetzt nicht mehr so klein. Langsam könnte er sich daran gewöhnen. Und die bedürfnisse der kleine hätte für mich auch etwas mehr Gewichtung.


    Zu zwei brüllenden kinder: hatte ich leider auch öfter. Mein Weg war dann, die Situation zu entzerren und zuerst das Kind zu beruhigen, das einfacher war. Also meist kurz mit dem kleinen aus dem raum gehen, ihn woanders ablegen, Spielzeug geben, ablenken. Das hat auch mir beim durchschnaufen geholfen. Und mich dann in Ruhe und mit neuer Kraft dem anderen Kind zu widmen.

  • ich wollte mich nun einfach noch mal zurückmelden, weil ich so viele gute Hinweise bekommen habe.


    Die abendliche Situation hat sich ganz gut gelöst, gerade. Entweder gehe ich mit der Kleinen deutlich vor dem Großen ins Bett. Dann schläft sie schon und der Papa kümmert sich um den Großen und bringt ihn dann irgendwann dazu.


    Oder der Papa geht mit der Kleinen lange im Tragetuch spazieren bis ich den Großen ins Bett gebracht habe und kommt dann erst zurück.


    Für die Mittagssituation gibt es leider nach wie vor keine Lösung, bzw nur dann, wenn mein Mann auch da ist. Dann geht er mit der Kleinen raus und alles ist gut. Aber mit beiden Kindern alleine geht absolut nicht. Der Große braucht seine 2 Std Mittagsschlaf mit zwischendurch wieder dazulegen und zum aufwachen auch, sonst kommt er wirklich null klar und ist total durch den Wind.


    Danke gluecksmama, es ist genau so wie du oben geschrieben hast, ohne Mama geht bei ihm noch nichts. Auch nicht wenn ich weg bin und so. Wir haben es neulich erst wieder probiert. Ich habe es dem Großen lange erklärt, dass er heute mit Papa ins Bett geht und er hat ja gesagt und ich bin mit der Kleinen raus. Und er hat es wohl wirklich lange lange probiert aber irgendwann haben die beiden mich angerufen, ob ich kommen kann. Klar, mit sehr langem Weinen wäre er sicher irgendwann doch eingeschlafen.


    Zum Abstillen: ich denke da öfter drüber nach aber ich glaube, es würde meine Situation nicht einfacher machen. Er würde dann Mittags gar nicht schlafen und den ganzen Tag übermüdet sein und alleine beschäftigen während dem stillen wär auch kaum möglich, nicht, wenn ich grad erst abgestillt habe und er nicht darf und die Kleine aber schon UND er ist übermüdet und erschöpft... das würde es glaube ich nicht besser machen.


    Ich hoffe einfach, dass es sich irgendwie einpendelt, dass der Große weniger Mittagsschlaf braucht und die Kleine längere Wachphasen schafft. Das ist grad meine einzige Idee.

  • Ich hab heute nacht sogar von euch geträumt ?



    Ich schreibe dir jetzt mal MEINE Meinung anhand der von dir geschilderten Situation.


    Das das natürlich nur ein kleiner Einblick in euer Familienleben ist und ich die Situation so weder ganz verstehe, noch selbst betroffen bin, verstehe ich natürlich und bitte ich auch für meine Meinung auch zu berücksichtigen.



    Ich würde den großen zumindest nachts bzw beim schlafen abstillen. (Falls du keinen endgültigen cut willst) er darf vm/km, nach dem schlafen, whatever, aber nicht beim schlafen.. Mich hat das dauernuckeln von einem Kind während des schlafens schon wahnsinnig gemacht, 2 hätte ich definitiv nicht geschafft. Die kleine braucht es, bei der ist das Nahrung bzw Tagesrhythmus noch nicht da. Aber der große? Da ist das doch nur Gewöhnung (ja, sicher sind es auch noch Nährstoffe, aber die hauptnahrung bekommt er doch woanders her) dem großen würde ich andere Möglichkeiten des nuckelns bieten ( flaschi, schnulli, fetzi ev mit Milch für den geschmack)

    klar wird es ein paar Tage schwierig, aber das ist es doch jetzt auch schon. Du schreibst doch, du kannst nicht mehr.

    Ich finde, stillen ist toll, aber es ist eine Beziehung. Und wenn es für einen der Beteiligten nicht mehr passt, muss man was ändern. #yoga

    Und deine Bedürfnisse zählen auch, sogar mehr, find ich. Schließlich musst du dich um 2 Kinder kümmern, und das geht nicht gut, wenn Mama nur mehr fertig ist. Und meiner Meinung nach hat auch das kleine Baby Vorrang. So klein ist dein großer ja nicht mehr, der versteht klare Ansagen schon.


    Deine hoffnung, das er irgendwann weniger Schlaf braucht, naja. Ja, schon. Aber das ändert auch nichts daran, das er dann immer noch zum einschlafen, dazwischen und zum aufwachen busen bräuchte, nur liegt er dann halt nicht so lang bzw kommst du dann ja gar nicht mehr zum Aufstehen...



    Ich würde den Ansatz, Papa bringt den großen abends ins Bett weiterverfolgen. Vl nicht jeden Tag, aber regelmäßig probieren, vielleicht kommen die Anrufe immer später und dann funktioniert es eines Tages doch#schnarch

  • Hmmm, mit Abstillen als Lösung für alles wäre ich vorsichtig, denn das Nähebedürfnis ist ja nach wie vor da. Und das ist ja eher vom Charakter des Kindes abhängig. Und Manches nimmt ja weder Schnulli noch Flasche...noch irgendwelche bescheuerten Stofffetzen.

    Ich finde ihn ehrlich gesagt noch recht klein und kann sehr gut verstehen, dass er auf Mama besteht, ich finde es sinnvoller so wie mia2018 es gerade versucht, Entlastung anderweitig zu suchen. Und ich finde nicht, dass ein Kind auf Zwang ohne Mama auskommen muss. Mütter spüren ja meist wann dies möglich ist, bei manchem Kind früher, bei manchem eben später...dass einem das immer von anderen gesagt wird wann das sein soll, die kennen das Kind doch gar nicht.

    Außerdem es wird sich von ganz alleine immer mal wieder ändern, ich finde da liegt mia2018 doch vollkommen richtig.