LRS/ Legasthenie testen ja oder nein?

  • Liebe Raben, ich war hier schon einmal mit einem anderen Nick angemeldet und habe mich im Foyer auch kurz dazu erklärt.


    Ich weiß grade nicht so richtig was zu tun ist und vermisse die Rabenkompetenz.


    Es geht um meinen neunjährigen der aktuell eine dritte Klasse in NRW besucht.

    Er hat massive Probleme mit der Rechtschreibung.

    Die letzte Klassenarbeit zum Thema Rechtschreibung war ein ungenügend. Die darauf folgende Arbeit zum Thema Leseverständnis ein mangelhaft.

    Davor hatte er ein gut in Leseverständnis.


    Aufgrund seines originellen Schriftbildes gehen wir jetzt seit einem halben Jahr zur Ergotherapie. Der Therapeut vermutet ein Problem bei der Konzentration und der Leistungsbereitschaft.

    Mein Sohn freut sich nicht über Fortschritte und "reißt seine Aufgaben einfach runter". Aber er lässt keine Emotionen erkennen.

    Das stellt sich zuhause völlig anders da.

    Wenn es hier ans Üben geht, führt das hier regelmäßig zu kleinen Explosionen.


    In der Schule ist er still und angepasst, hat aber bei den Klassenkameraden einen sehr guten Stand.

    Er ist sogar Klassensprecher geworden.

    Mit der Klassenlehrerin und bspw. dem Ergotherapeuten kommuniziert er aber nur so viel wie nötig.


    Grundsätzlich kann man eigentlich davon sprechen, dass er selbstbewusst ist. Er hat seine eigene Meinung und hat auch kein Problem damit allein zu stehen.

    Geht es aber an seine Leistung, hat er überhaupt kein Selbstbewusstsein. Er sieht seine Erfolge und Fortschritte nicht und kann sich dann natürlich auch nicht darüber freuen.


    Jetzt steht die Frage im Raum, ob wir ihn auf LRS/ Legasthenie testen lassen.

    Der Ergotherapeut empfiehlt es uns. Die Klassenlehrerin rät aufgrund seines Selbstkonzepts eher ab.


    Und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich bin völlig hilflos und überfordert und möchte mich eigentlich nur noch zurückziehen.

    Aber das kann ich mit Blick auf die Zukunft meines Kindes natürlich nicht.


    Ich habe schon die Suchfunktion genutzt, aber fühle mich noch genauso hilflos wie zuvor. Könnt ihr mir von euren Erfahrungen berichten? Was hat geholfen? Was wäre wichtig zu wissen oder zu klären?

    Wer den Weg schon hinter sich hat, was hat geholfen oder was würdet ihr anders machen?


    Vielen Dank wer bis hier hin durchgehalten hat.

  • Hallo,

    was erhofft Ihr Euch von einer LRS-Diagnose? Ich denke, das ist die wesentliche Frage. Könnt Ihr damit spezielle Therapie / Nachhilfe bekommen, die es sonst nicht gibt? Wenn ja, ist das leistbar für Deinen Sohn, wenn er schon Ergotherapie und damit besondere Termine hat? Gäbe es in der Schule andere Fördermöglichkeiten?

    In unserem Bundesland ist es in der Grundschule möglich, Noten auszusetzen und Leistungen individuell verbal zu beurteilen, ohne dass eine Diagnose vorliegt. Besondere Förderstunden in der Schule stehen auch nicht zur Verfügung, es sollte sowieso jedes Kind, so weit es möglich ist, individuell gefördert werden. Eine Testung bringt hier also nur etwas, wenn Kinder außerhalb der Schule eine besondere Förderung bekommen können. Aber das kann bei Euch ja anders aussehen.

  • Hier bei uns im Bundesland werden alle Kinder auf LRS getestet. Es gibt wohl typische LRS-Fehler, die sich von "normalen" Rechtschreibfehlern unterscheiden. Es gibt extra dafür ausgebildete Lehrer und auch LRS-Klassen, in denen die betroffenen Kinder speziell gefördert werden. Denn die Vorgehensweise zur Therapie sind ganz andere, als bei allgemeinen Rechtschreibproblemen. Also wenn es da bei Euch entsprechende Möglichkeiten gibt, würde ich auf jeden Fall testen lassen. Das ist doch unabhängig von sonstigem Verhalten.

    Freda mit dem Jan-Feb-Mär-Trio (01/05 + 02/08 + 03/12) #love


    Ich kaufe und verkaufe im Rabenflohmarkt

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Freda ()

  • Die Leistungen und das Arbeitsverhalten Deines Kindes scheinen in den unterschiedlichen Lebensbereichen ja ganz unterschiedlich zu sein. In der Schule verhält er sich sozial kompetent, aber die Leistungen stimmen nicht mehr. Bei den Hausaufgaben kommt dann der Frust raus und die Konzentrationsfähigkeit ist aufgebraucht.


    Es gibt offensichtlich irgend etwas, das ihn ausbremst. Er kann es teilweise kompensieren, es strengt ihn aber sehr an. Da würde ich dringend in die Diagnostik gehen, um die Bremse zu finden! Aber LRS ist nicht das erste, was ich untersuchen würde, sondern umfassender:

    Einen Sehtest und, wenn möglich, einen Test der visuellen Wahrnehmungsverarbeitung,

    einen Hörtest und, wenn möglich, einen Test der auditiven Wahrnehmungsverarbeitung, (wer die Laute nicht richtig hört, hat Schwierigkeiten mit der Zuordnung der Buchstaben,)

    ist die Händigkeit geklärt?

    Was sagt der Ergotherapeut zur propriozeptiven Wahrnehmung? Wenn die nicht stimmt, kann das Kind kaum Feinmotorik entwickeln. Hat die Ergo bislang etwas für das Schriftbild gebracht?

    Gibt es in der näheren Verwandtschaft Menschen mit ADS oder ADHS? Wenn ja, dann würde ich das mit testen inkl. Intelligenztest.
    ... und natürlich eine LRS-Diagnostik.


    Dem Kind gegenüber würde ich sagen, dass ich sehe, dass es ihm mit dem Schreiben nicht gut geht. So sollte das nicht sein, und jetzt gehe es auf die Suche nach dem Grund. Er sei ja offensichtlich ein kluges und von den anderen anerkanntes, kompetentes Kind (Klassensprecher wird man nicht einfach so!), das vor einem Hindernis stehe, und jetzt würden alle Fachleute eingesetzt, um das Hindernis zu identifizieren, damit ihr gemeinsam es beiseite schaffen könnt.


    Lieben Gruß - Silbermöwe

    Hier steht keine Signatur: ich signiere meine Briefe weiterhin handschriftlich.

  • Nur kurz, weil (mal wieder) unterwegs:


    wir haben lange gezögert (gerade wg Bedenken bzgl Stigmatisierung) und haben es dann doch testen lassen. Das hat uns allen sehr viel Erleichterung gebracht. Nun ist die LRS klar und mit dieser Diagnose im Hintergrund + Lerntherapie (die Frau ist ein Goldstück!!) geht es endlich bergauf bei uns. Die Schule unterstützt an jeder Stelle und endlich ist an sowas wie Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl bzgl. Schule zu denken! Vor ein paar Tagen hat sie das erste Mal einen normalen Roman gelesen, freiwillig, von Anfang bis Ende und ich könnt heulen vor Glück.


    Es kommt natürlich auf das Setting an aber inzwischen bin ich sehr pro Testung.

  • Gerade in NRW - unbedingt testen lassen!

    Dann greift der Nachteilsausgleich und mit Glück gibt es Förderunterricht.


    Hier hieß es auch lange "Konzentrationsprobleme". Die Testung zeigte eindeutig LRS.

    LG von Schlumpii #nägel

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Schlumpii ()

  • Bei uns werden alle Kinder grob getestet und dann zu einem "richtigen Test" überwiesen. Das kann nicht nur die Schule Sondern auch die Kinderaerztin verordnen. Testung ist wichtig fuer den Nachteilsausgleich und Foerderprogramme. Denn es gibt da schon Methoden und Tricks, die ein geschulter Therapeut oder Lehrer vermitteln kann und somit Lesen und Rechtschreiben verbessern kann.

    We know our children best, when we know ourselves best;

    they chose the most authentic version of who we are.

    ~a.joy~

  • Unsere Geschichte (Bayern):


    Unser Großer hat in der 3. Klasse auch den ersten LRS Test gemacht. Schon vorher hatten wir auditive und visuelle Wahrnehmung auf Anraten der Ergotherapie gemacht Damals wurde die LRS-Testung an der Schule vorgenommen von der einer Lehrerin. Die Ergebnisse gingen durch die Hände der Schulpsychologin und seitdem hat er Nachteilsausgleich und Notenschutz. Anfang der 6. Klasse RS mussten wir den Test wiederholen lassen, diesmal bei einem KJP (weil der Schulpsychologe selbst keine Zeit um Testen hatte). Ergebnis ähnlich wie beim ersten Mal, d.h. ihm wird eine isololierte Rechtschreibstörung bescheinigt, es gibt weiterhin Nachteilsausgleich und Notenschutz. KJP hat sehr stark Richtung ADS gedacht (aber für uns keinen überzeugenden Grund gebracht das weiter testen zu lassen). Weder GS noch RS bieten irgendeine Form von spezieller Förderung. Der KJP war absolut nicht hilfreich im Hinblick auf Therapiemöglichkeiten.


    Lesen ist bei ihm zum Glück (fast) kein Problem - er liest gerne und viel, nur ziemlich flüchtig.

    A hatte zusätzlich extreme Probleme, leserlich und entspannt zu schreiben. Ergotherapie 2.-3.- Klasse hat sehr wenig gebracht, auch das dort integrierte Rechtsschreibtraining nicht. Anfang 4. Klasse hat er sich nach entsprechender Testung angefangen beim Schreiben von rechts auf links umzustellen, weil er wohl ein lange unerkannter Linkshänder ist. Seitdem ist das Schreiben deutlich weniger verkrampft, aber leider auch jetzt in der 6. Klasse immer noch schwer lesbar und voller Rechtschreibfehler. Der Weg aufwärts ist sehr langsam.


    Was uns die Testung gebracht hat: vor allem Verständnis bei Eltern und Lehrern, dass es kein Nicht-Wollen sondern ein Nicht-Können ist (obwohl seine GS Lehrerin das wohl ganz tief drinnen bis zuletzt nicht geglaubt hat, aber zumindest oberflächlich musste sie so tun und die Nachteilsausgleichs-/Notenschutz-Spielregeln befolgen...). Es hat in der 4. Klasse durch den Notenschutz sichergestellt, dass die Noten sicher für die Realschule hgereicht haben - ohne wäre er eventuell an der Mittschule gelandet was ziemlich problematisch geworden wäre bei diesem Kind. Es hat Druck zu Hause rausgenommen und wir haben uns mit seiner Linkshändigkeits-/Ergo-Therapeutin die letzten 2 Jahre mehr darauf konzentriert, dass er den Weg Richtung Linkshänder geht und überhaupt etwas Lesbares zu Papier bringt. Aktuell arbeit sie mit RIT, was angeblich auch bei LRS zu deutlichen Fortschritten führen kann. Noch können wir aber nicht sagen ob das anschlägt. Kind ist seit Beginn der Linkshänder-Rückschulung deutlich ausgeglichener als in der 3. Klasse wo er unsägliche Wutanfälle hatte (sehr viel im Zusammenhang mit Üben - aber nicht nur).


    Wenn ich Dich lese, vermute ich, dass Dein Sohn ähnlich wenig "Draht" zu seinem Ergotherapeuten hat wie A zu seinen Therapeuten in der Ergopraxis hier. Das darf man glaube ich echt nicht unterschätzen wie viel Beziehung da unterstützen oder erschweren kann. Ansonsten sollte man sich wohl vor der Testung wirklich überlegen, was man sich davon erhofft und welche Konsequenzen das haben kann.

  • Mein Sohn, 2. Klasse, wird gerade getestet. Ergebnis ist noch gar nicht möglich, weil er bisher eigentlich noch gar nicht lesen kann #crying


    Es scheint aber bei uns ein großes Problem mit der Lehrerin zu sein, da fast die ganze Klasse noch nicht liest #haare


    Daher meine Frage: Wie gut glaubst Du, wurde ihm der Stoff vermittelt? Hast Du da Vertrauen, gibt es überdurchschnittlich viele Kinder mit Leseproblemen? Ohne natürlich die Schuld auf die Lehrerin schieben zu wollen ... aber vielleicht passt für ihn die Methode nicht.


    So haben wir es unserem Sohn erklärt, dass wir einfach schauen wollen, wie seine Strategien sind, ob es ein Problem mit den Augen gibt, ob eine andere Methode für ihn besser wäre, etc... völlig undramatisch.


    Wie ist Dein Gefühl, glaubst Du eine Testung zu einem späteren Zeitpunkt wäre besser? Weil, wenn es so weiter geht kommt ihr ja vielleicht nicht darum herum ...? Möchte er oder ihr vielleicht vorher noch andere Strategien ausprobieren?


    Ich glaube ich wäre auch eher pro Testung ... ein Ergebnis kann ja auch sehr entlastend sein ... und wenn es nicht LRS ist, dann umso besser ;)

  • Ich habe unseren Sohn testen lassen. Er hatte große Probleme in der Schule inklusive Konzentrationschwäche, Leseproblemen, Unwillen zu Schreiben,...


    Im Rahmen anderer Untersuchungen wurde LRS abgeklärt. Er hat eine gravierende Schwäche in Lesen und Rechtschreibung. Die Erkenntnis war für uns ein Glück, da mein Sohn am Ende der dritten Klasse stand und in der vierten einfach untergegangen wäre. Durch die Diagnose konnte schnell (innerhalb von vier Wochen) ein Fahrplan gefunden werden, der seit dem Sommer deutliche Entspannung gebracht hat:

    - Er macht eine Lerntherapie, die ihm scheinbar gut hilft.

    - Die Schule hat dem von mir gewünschten Notenschutz zugestimmt. Dadurch zieht die Recht- und Schlechtschreibung die Noten nicht runter.

    - Ich habe meinen Sohn um eine Klasse zurücksetzen lassen, damit er ein weiteres Jahr Zeit hat, mithilfe der Lerntherapie aufzuholen.


    Ich würde eine Abklärung unbedingt durchführen. Dann hat man einen Anhaltspunkt, in welcher Richtung man Hilfe suchen kann. Die Psychologin hat gesagt, dass mein Sohn gravierende LRS hat: "Er wird Lesen lernen, aber er braucht einen anderen Weg. Das können Sie als Eltern gar nicht leisten und auffangen." Das war für mich auch erleichtern, da ich mich zuvor auch (Selbst)Kritik ausgesetzt sah.


    Alles Gute, MaFu

  • in welchem BL bist Du?

    Gibt es einen LRS-erlass? Das ist hier in nrw der fall. Dem ist zu entnehmen, dass die schule keine positive testung benötigt, sondern nach beobachtung (ich glaube länger als 3monate starke abweichung vom durchschnitt, aber lies selber nach) die diagnose stellen kann.

    Der test wird hier für die übernahme der lerntherapie benötigt.


    Deswegen: wofür brauchst Du den Test?

    Mahatma Pech, Mahatma Glück, Mahatma Ghandi ...
    B.Stelter

  • Wow, tatsächlich schon so viele Antworten. Vielen Dank.


    Puh, was erhoffe ich mir von dem Test und einer möglichen Diagnose? In erster Linie glaube ich, möchte ich den Notenschutz für meinen Sohn.

    Und dann vermute ich, dass es ihm hilft zu wissen, warum er "nicht so funktioniert" wie er es gern hätte.


    Silbermöwe

    Einen Sehtest hat er bereits zweimal gemacht, ohne Auffälligkeit.

    Die visuelle Verarbeitung wurde meines Wissens nach nicht getestet? Geht das auch beim Augenarzt?

    Beim Ohrenarzt werde ich gleich mal anrufen und fragen, ob die auch einen Test der auditiven Verarbeitung anbieten.


    Propriozeptive Wahrnehmung höre ich zum ersten Mal muss ich gestehen. Ich habe ein wenig dazu gegoogelt und könnte mir durchaus vorstellen, dass es (unter anderem vielleicht) auch damit zusammenhängen könnte.

    Kann ich den Ergotherapeuten da einfach mal drauf ansprechen?

    Oder lieber direkt zum KJP?



    Die Händigkeit stand eigentlich nie in Frage... Gibt es etwas auf das ich achten könnte?

    Diagnostiziert gibt es in unserer Familie keine ADS / ADHS. Aber es gibt immer wieder Situationen in denen ich mich frage, ob ich es habe. Und bei meinem Vater ebenfalls.


    Die Ergo hat für das Schriftbild gebracht, dass er es nun schafft innerhalb dieser Linien zu schreiben ( mit Dach, Haus und Keller, ich weiß grad nicht wie man die Lineatur nennt).

    Und deine Erklärung für ihn gefällt mir wirklich sehr und ich merke, wie sie auch mir gut tut.


    Und auch die Berichte von euch allen.

    Es tut mir gut, dass ihr schreibt wie es bei euch aussieht. Dass wir nicht alleine sind (obwohl ich das ja theoretisch weiß).


    Den LRS - Erlass schau ich mir gleich mal an. Vielen Dank Chamomilla

    Ich fühle mich tatsächlich grade so unzulänglich, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, mal nach so etwas zu suchen. Das würde ja zumindest erst einmal den Druck rausnehmen während wir auf der Suche sind.


    Warum äußert die Schule so eine Möglichkeit denn nicht? Bedeutet das deutlich mehr Arbeit?

  • Die visuelle und propriozeptive Wahrnehmung unseres Spezialisten testete ein sehr guter Ergotherapeut, und Eure Ergopraxis hat vermutlich auch Tipps, wo man die auditive Wahrnehmungsverarbeitung testen lassen kann.


    Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen bei guter Intelligenz können die selben Symptome machen wie ADHS, und ADHS wird oft von Besonderheiten der Wahrnehmungsverarbeitung begleitet. Da ist manchmal die Frage, was die Henne und was das Ei ist. Als wir vor dieser Frage standen, bin ich selbst in die Diagnostik gegangen und mein Mann ging zumindest die Fragebögen durch und sprach nachher mit mir darüber, so dass wir eindeutig wussten, was unsere Kinder von uns geerbt haben und was ihre individuellen Besonderheiten sind.


    Da bei Euch das dringendste Problem der Schrifterwerb ist, würde ich an dieser Stelle beginnen und die Konzentrations- und Strukturierungsfähigkeit, Impulskontrolle und so, leise weiter im Auge behalten.

    Hier steht keine Signatur: ich signiere meine Briefe weiterhin handschriftlich.

  • Zur Testung der auditiven Wahrnehmung war unser Sohn an einem Förderzentrum Hören. Das war hier terminlich deutlich schneller als Arzt, als Privatpatient finanziell deutlich günstiger und hätte den Vorteil gehabt, dass die ggf. gleich mit der Schule zusammengearbeitet hätten wenn etwas in der Richtung herausgekommen wäre. Keine Ahnung ob es das woanders auch gibt.


    Ich denke, wir waren hier