Lehrer bitte mal lesen

  • Wie gesagt, eher unwahrscheinlich, aber alles schonmal gesehen.


    Nach Weihnachten lässt sich die Situation sicher zu aller Zufriedenheit auflösen.

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • Ich hoffe.

    Rein nach Gefühl glaube ich meinem Sohn, der gibt normalerweise zu wenn er Scheiße gebaut hat.

    Und kann nicht wirklich Lügen,seine Augen verraten ihn immer.

    Und: er hat so einen Versuch gar nicht nötig.

    Wo Furrina drauf steht ist in dem Fall Carrrie drin #evil


    und immer noch mit Chaosfamilie :D

  • rotesPesto das bezieht sich auf Paragraph 90.

    Eine Strafe wie hier geschildert - Protokoll der Stunde- ist eine pädagogische Maßnahme. Und da ist es- wenn ich mich nicht sehr täusche- erlaubt, auch die ganze Klasse zu „verhaften“. Zumindest kenne ich es durchaus, dass Klassen länger im Unterricht bleiben müssen also 5 Min.).

    DIe Argumentation der Lehrkraft wird sein, dass durch die Unruhe der Unterricht nicht stattfinden konnte und sie so den Unterrichtsstoff lernen sollten bzw. Konzentration wiederhergestellt werden sollte.

    wir sind auch BaWü und ich wurde genau bei so einer Aktion schon tätig. Es geht nämlich eben nicht die Klasse nach Unterrichtsende da zu behalten. Ist mir dann auch fast egal wie es rechtlich aussieht, aber ich glaub ich hatte mich damals schon auch informiert wie das aussieht. Zum einen keine Kollektivstrafen und zum andern, wenn der Unterricht beendet ist ist es beendet, nicht der Lehrer beendet den Unterricht sondern die Schulglocke/Zeit. Hier haben Kinder ihre Bahn nach Hause verpasst (die nicht alle 10 Minuten fährt hier auf dem Land) und natürlich haben die jeweiligen Stellen die die Kinder erwartet haben sich schon Sorgen gemacht (Eltern/Hort).

    Wenn es ein Nachsitzen geben soll, weil der Unterricht nicht möglich war, dann muss das ebenso angekündigt werden und darf nicht direkt angehängt werden. Nur weil man es so kennt heißt es ja nicht, dass es rechtens ist.

  • Also zu der Ausgangssituation: Ich finde auch, dass es hier in beiden Fällen keine 6 geben darf. Wir hatten einmal eine ähnliche Situation bei unserem Sohn. Ich habe dann Kontakt zum Lehrer gesucht und es hat sich herausgestellt, dass es sich um ein Missverständnis handelte. Vielleicht gibt es bei Euch im Gespräch mit den Lehrkräften auch eine vernünftige Lösung oder Erklärung?

    zum Thema "Kollektivstrafen" würde ich gerne hier unterschreiben.

    Ich denke auch, dass das ungeschickt als Strafarbeit formuliert wurde.

    Wenn der Unterricht mit den geplanten (netten) Methoden nicht läuft, kann man schon mal ein Protokoll zu einer Unterrichtsstunde verfassen lassen. Sicher keine pädagogische Meisterleistung, aber im Deutschunterricht der Mittelstufe gibt es Situationen, wo sich pubertäre Interessen und Leistungsbereitschaft mit den Inhalten und Anforderungen des Bildungsplans nur sehr schwer in Einklang bringen lassen. Mitunter braucht es da auch etwas Druck durch Benotung, sonst erfüllt ein guter Teil nur die absolute Minimalanforderung und ist nicht adäquat auf den nächsten Aufsatz vorbereitet.


    Insofern würde ich mich (in Baden-Württemberg) nicht an der Strafarbeit aufhängen - was allerdings nicht geht, ist eine Leistung zu benoten, die gar nicht erbracht werden konnte, da krank. Das wäre nur möglich, wenn dein Sohn unentschuldigt gefehlt hätte oder Attestpflicht (und kein Attest) hätte.

    und ich denke, das beschränkt sich nicht nur auf den Deutschunterricht in der Mittelstufe sondern auch auf andere Situationen im schulischen Alltag.

  • Also, wenn da Strafarbeit draufsteht, dann ist das eine. Ich finde schon, dass man von Lehrer erwarten kann, so etwas korrekt zu benennen. Die sind erwachsen.

    Und da ist es sicher nicht zulässig die mit zu bestrafen, die gar nicht da waren.


    Allerdings würde ich auch erstmal mit dem Lehrer reden. Es kann sich ja als Versehen herausstellen.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Ich verstehe ja, dass es nicht einfach ist als Lehrkraft, wenn einige in der Klasse unruhig sind, und man den Lehrplan durchbringen moechte. Aber, es sind niemals ALLE Schueler, die laut, unruhig oder frech sind. Also werden Kinder bestraft fuer die Dinge, die andere ausgetragen haben. Mitverantwortlich ist da auch die Lehrkraft, die keine Ruhe in die Klasse brachte und nicht nur die Schueler. Da bräuchte es vielleicht bessere Schulungen zum Thema Klassenfuehrung, denn manchen Lehrkräften gelingt dies besser als anderen. Auch, dass die Kinder dann einfach mehr Hausaufgaben kriegen, empfinde ich als sehr ungeschickt gelöst.


    Oftmals frage ich mich auch, warum alle Kinder abgestraft werden und die einzelnen nicht still und leise bei Seite genommen werden und man mit diesen redet, und dort gezielt eingreift. Ich habe andernorts schon erlebt, dass die lauten Kinder auch mal in eine andere Klasse/Foerderlehrkraft/Sozialpaedagogen geschickt wurden um dort alleine an ihrem Material weiterzuarbeiten, damit die anderen, die lernen wollten in Ruhe lernen konnten. Aber das scheint es nicht ueberall zu geben als Lösung.


    Ein letzter Gedanke von mir ist, dass Kollektivstrafen zum Denunzieren anregen. Denn, wenn nur ein paar Kinder Mist bauen, ist doch die Nachricht, dass die ganze Klasse verantwortlich ist. Eine Strafe kann man das als Gruppenmitglied nur dann verhindern, in dem man einzelne denunziert und ausgrenzt. Dabei sollte das doch Aufgabe der Lehrkraft sein.


    Aber das ist wohl ein Wunschtraum meinerseits (und der meiner Kinder).

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Zum Thema verschlampter Test. Hatten wir auch als Klassenarbeit. Die Lehrkraft hat meine Tochter immer wieder eindringlich gebeten die Arbeit endlich abzugeben (sonst gäbs ne 6), Tochter war der Meinung das hätte sie getan.


    Ich habe dann einen Termin mit der Lehrerin ausgemacht und mit ihr darüber geredet. Einige Tage später ist die Arbeit wieder aufgetaucht, die Lehrerein hatte sie schilcht und einfach verlegt.


    SIe musste auch mal nachsitzen, weil angeblich ihr Heft nicht ordentlich geführt war, fast alle mussten nachsitzen deswegen. (der Rest der Lehrer finden die Hefte meiner Tochter immer sehr ordentlich und vollständig)


    Bei der Lehrerin war ich dann auch, die hat im Gespräch angefangen zu weinen, weil sie mit der klasse nicht klar kam. Das tat mir sehr leid. Sie war Vertretung für den fest angestellten Lehrer und blieb nur bis zum Halbhjahresende.

  • es wäre auch mein Wunschtraum jeden einzelnen im Blick haben zu können, aber das geht bei 28 Kindern während der unterrichtssituation nicht wirklich.

    Weder ist mein Blickfeld groß genug noch kann mein Gehirn, das ja auch mit dem Unterrichtsinhalt beschäftigt ist, so viele Informationen auf einmal verarbeiten.

    Da kommt man dann zwangsläufig in die Situation, wo man die Anwesenden dann als Klasse behandelt und nicht mehr wirklich den Einzelnen sehen kann.

    Zumal ich eher die Erfahrung gemacht habe, dass das zur Ordnung rufen oder bestrafen Einzelner eher zu „der xy hat aber auch die ganze Zeit schon...“ führt als ein mehr oder weniger eleganter methodenwechsel.

    Die Klasse ist zu unruhig für eine interaktive oder spielerische Übung? Manchmal bringt es Ruhe rein, wenn man sie erstmal eine Viertelstunde was schreiben lässt. Das kann man dann als Strafe deklarieren oder als Übung oder als Möglichkeit zum Runterkommen.

    Manchmal ist es einfach notwendige Konsequenz 2 oder 3 Minuten in die Pause zu überziehen um noch etwas zu Ende zu bringen oder die Hausaufgaben aufzuschreiben. Wenn ich vorher einen Streit schlichten musste oder klären, wer fritzchen den Radiergummi weggenommen hat - aber das würde doch viel zu viel Zeit kosten dann die 10 „Unschuldigen“ erstmal auszusortieren (und womöglich zu diskutieren...)

    Wie gesagt, sie sind auch eine Klasse und man kann sie stellenweise nur als solche Einheit betrachten.

    Wichtig ist dann aber auch, dass man ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Funktionieren als Klasse zu reflektieren und Möglichkeit gibt auch immer wieder die Rolle des Einzelnen zu thematisieren.

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  • Danke moose für diese tolle Beschreibung! Manchmal komme ich mir schon sehr unfähig vor, wenn ich lese wie einfach das alles gehen soll.

    Weder ist mein Blickfeld groß genug noch kann mein Gehirn, das ja auch mit dem Unterrichtsinhalt beschäftigt ist, so viele Informationen auf einmal verarbeiten.

    Aber genau dieses "Problem" habe ich auch. Und ich finde zwischen ein oder zwei Schüler stören und alle stören gibt es einfach dieses "über die Hälfte der Klasse ist unruhig" und da kann man nicht einfach einen ausschließen. (und je nach Ursache wäre noch zu diskutieren, ob dies dann der richtige Weg ist)

    Wenn ich ein Spiel abbrechen muss, weil die Klasse (viele Kinder) sich nicht beruhigen lässt, sind natürlich alle "gestraft", ich betrachte das aber nicht als Strafe, sondern als Folge. Wie soll ich denn das praktisch alleine anders handhaben? Eventuell wäre es möglich, wenn man häufiger zu zweit in der Klasse wäre.

  • Wir haben erlebt, dass Schule ganz ohne Kollektivstrafen funktionieren kann. Auch mit großen Klassen. Seitdem merken meine Kinder jede noch so kleine Kollektivstrafe und finden diese ungerecht. Es wird aber halt hier an den neuen Schulen als notwendiges Übel akzeptiert, wie hier im Thread ja auch.

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  • Grundsätzlich bin ich gegen Kollektivstrafen, finde es aber tatsächlich oft schwierig umzusetzen. Bzw. manchmal auch unklar, was jetzt schon als Kollektivstrafe gilt. Ein Beispiel zum Illustrieren was ich meine: In einer Schule gibt es offene Klassenzimmer, welche die Lernenden in der Pause nutzen können. Das wird gerne genutzt. Nun wird mehrfach aus den Zimmer etwas gestohlen oder Schuleigentum mutwillig zerstört. In Folge werden die Klassenzimmer abgeschlossen. Das ist einerseits eine logische Konsequenz, anderseits werden ganz viele Unschuldige bestraft. Ist das dann ok? Oder nicht? Und wie will man so etwas an grossen Schulen lösen?

  • Ich bin ja "nur" eine Mutter, und kenne dem entsprechend nur die Erzählungen meiner Kinder und anderen Eltern. Ein paar Beispiele habe ich ja aufgefuehrt, wie diese anders gelöst wurden. Die Klassen waren dort auch gross. Ich denke ein grosser unterschied war damals, dass Hausaufgaben einfach nur Wiederholstoff sein durfte und sie mussten immer freiwillig und unbenotet sein. Auch endete die Schule immer zur gleichen Zeit, 2-3 Minuten zu spät kam einmal vor, sonst endete die Schule puentklich. Es gab kein Nachsitzen.


    Es wurde den Kinder aber von klein auf an beigebracht rücksichtsvoll miteinander umzugehen, und dass wenn man laut ist und schreit, damit auch die anderen Kinder im Lernen behindert. Das wurde freundlich und immer wieder gesagt.


    In den juengeren Klassen wurde der Unterricht auch mal eben umgeschichtet: da gab es dann taeglich 15min Sport, anstelle nur einmal eine grosse Einheit. Aber diese Flexibilität waere zB an unserer derzeitigen Schule gar nicht moeglich, da schon ab der 1. Klasse verschiedene Lehrer verschiedene Fächer unterrichten.


    Natuerlich ist man immer gebunden, an das was moeglich ist. Aber mir (und meinen Kindern) sind doch einige Situationen aufgefallen, die man haette anders lösen koennen (oder zumindest versuchen anders zu lösen), als gleich alle Kinder zu bestrafen.


    Arya schwierig zu sagen. Ich kenne sowas von Klobesuchen, da gab es dann phasenweise mal Pässe, so dass nur noch immer 1-2 Kinder aufeinmal aufs Klos durften, weil davor eben zu viel Unfug getrieben wurde. Vielleicht koennte man das auch so etwas probieren. Zudem wurde sowas immer dann auch mal im Unterricht besprochen. Das findet laut meinen Kinder aber kaum statt, weil jede Lehrkraft sich um ihren Lehrplan kümmert und da nicht den Anschluss verlieren will. Oder es wird dann auf eine Einheit in Religion verschoben und erst in 1-2 Monaten besprochen, was aber in Kinderwelten Ewigkeiten sind.


    Ich hoffe, ich trete niemandem zu nahe, ich weiss, dass Lehrer sein unheimlich schwierig ist, gerade wenn die klasse unruhig sind und die Schueler das auch so gewohnt sind, dass sie immerzu quasseln und sich mitteilen, das hat ja alles durchaus auch Vorteile. :-) Aber es erfordert eben auch andere Arten des Klassenmanagements. Mein Eindruck ist, dass das eventuell im Studium zu kurz kommt - aber auch da habe ich keine Einblicke, es ist nur mein Eindruck.

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  • Moose und cesalu, ich nehme das, was ihr schreibt, sehr ernst und habe keine Lösung, nur Gedankengänge und meine Erfahrungen, die sich aber auf Erwachsene beziehen, was natürlich einen Unterschied macht. In meinen Kursen wird es an Punkten unruhig, die ich genau festmachen kann. Beispielsweise: zu lange einzelarbeit, zu lange Schreibarbeiten, zu wenig Abwechslung in den Unterrichtsphasen. Dann driften meine Leute ab. Bei interaktiven Aufgaben, spielerischen Elementen, Gruppenarbeit und Abwechslung in der herangehensweise machen sie mit. Wenn ich das mit dem Unterricht in der schule meiner großen Tochter vergleiche, kann ich resümieren, dass sie seit 4 Jahren kollektiv bestraft wird, weil die Lehrkräfte nicht nur kollektiv Strafarbeiten aufgeben, sondern die Kinder anschreien, keine gruppenarbeit oder lernspiele machen, da das ja mit der Klasse nicht geht etc. Stattdessen immer 45 min eintöniger Unterricht, wie er in keinem Lehrbuch steht. Die Klasse befindet sich in einer furchtbaren negativspirale und aus meiner Sicht sind die Lehrkräfte zu einem großen Teil dafür verantwortlich,weil sie die Schülerinnen und Schüler verantwortlich machen, aber das sind sie nicht. Das heißt meine Tochter hat, statt der bereichernden lernumgebung, die ihr meiner Meinung nach zusteht, die Erfahrung einer ständigen kollektiven Bestrafung. Und das darf ich als Mutter kritisieren und dagegen ankämpfen. Ich finde sogar, dass es meine Pflicht ist.

    Liebe Grüße von Rafiki mit M1(*05) und M2 (*07)

  • Nur mal so nebenbei eingeschmissen:


    Laut einigen Studien prasseln auf eine Lehrkraft genauso viele Eindrücke ein wie auf Fluglotsen an großen Flughäfen...

    Nur gut, dass die Katastrophen sehr klein sind, wenn wir einen Fehler machen...

  • Ich unterrichte ja auch Erwachsene, und natürlich ändere ich auch mal was, wenn ich merke, dass der Kurs zu unruhig wird.

    Das ist keine Strafe, das ist einfach anpassen des Unterrichtsstils an die Bedürfnisse des Kurses, Und das geht nicht immer individuell.


    Wobei bei mir gewöhnlich klare Aufgaben und Frontalunterricht Ruhe reinbringen. Ich käme aber nie auf die Idee, das als Strafe zu handhaben.


    Wenn eine ganze Gruppe laut und unruhig ist, und gewisse Dinge nicht gehen, dann sehe ich da auch noch keine Kollektivstrafe,

    Wenn ich mich allerdings vor die Klasse stelle und sie kollektiv anmotze, ist das etwas anderes, und das mache ich auch nicht. Ich lobe eher kollektiv und erzähle ihnen, was für ein toller Kurs sie sind.


    Hier geht es aber auch nicht darum, dass der Unterrichtsstil geändert wird, weils gerade nicht anders geht, oder dass der Unterricht noch 5 Minuten länger dauert, weil die Klasse so unruhig war und noch etwas Stoff untergebracht werden muss. Das sind logische Folgen.

    Es geht um eine erklärte Strafarbeit, die auf die ausgeweitet wurde, die nicht mal anwesend waren. Das finde ich nicht akzeptabel.

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  • Nur mal so nebenbei eingeschmissen:


    Laut einigen Studien prasseln auf eine Lehrkraft genauso viele Eindrücke ein wie auf Fluglotsen an großen Flughäfen...

    Nur gut, dass die Katastrophen sehr klein sind, wenn wir einen Fehler machen...

    Und gerade deswegen ist es doch vor allem im Interesse der Lehrkraft, dass es läuft. Gut läuft.

    Liebe Grüße von Rafiki mit M1(*05) und M2 (*07)

  • Nur mal so nebenbei eingeschmissen:


    Laut einigen Studien prasseln auf eine Lehrkraft genauso viele Eindrücke ein wie auf Fluglotsen an großen Flughäfen...

    Nur gut, dass die Katastrophen sehr klein sind, wenn wir einen Fehler machen...

    Und gerade deswegen ist es doch vor allem im Interesse der Lehrkraft, dass es läuft. Gut läuft.

    Das muss man aber auch können .....

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  • Ja, meine Postings driften von furrinas thema ab. Hatte auch schon länger überlegt einen thread aufzumachen, aber Angst davor, missverstanden zu werden. Wenn eine Lehrerin explizit sagt, dass frontal oder einzelarbeit gemacht wird, weil es mit der Klasse ja nicht anders geht, ist es eine Strafe.

    Wenn man mit Erwachsenen frontalunterricht macht, wie du es beschreibst, kann es einfach daher kommen, dass sowohl die Teilnehmer als auch die Lehrkraft das am besten kennen und gewohnt sind. Das ist dann ein anderer schnack, weil den TN einfach ihre Rolle klar ist.. Ruhig dasitzen ;)

    Liebe Grüße von Rafiki mit M1(*05) und M2 (*07)

  • Ich mach meinen Methodenwechsel einfach, häufig ohne Worte und Erklärungen.


    Manchmal bin ich sauer und sag was dazu, aber das ist die Ausnahme.


    Manchmal merke ich, dass die Klasse aus unerfindlichen Gründen nicht in der Lage ist, mit dem Unterricht so unzugehen wie sonst. Dann brech ich durchaus ab und sag, dass ich es mir anders überlegt hätte und eine andere Idee hätte und wir jetzt erstmal einzeln vorgearbeitet wird, bevor dann später/in der Folgestunde angeknüpft werden könnte.


    Einmal habe ich eine Klasse auch eine Folie mit den Worten abschreiben lassen, dass ich die Kinder vor meiner Laune schützen müsste.

    Ich hatte PMS, jeder Pieps ging mir auf den Zeiger und ich war knapp vor "Tilt".

    Es diente der Gesundheit und Unversehrtheit aller! #angst



    Aber das sind alles keine Strafarbeiten, das passiert halt im Alltag so...