Kindergeburtstag ohe Mitgebsel-Tüte?

  • Ich gebe nie Tüten mit - weil ich es so auch nicht aus meiner Kindheit kenne. Allerdings gibt es immer eine Schatzsuche o.ä., wo die Kinder war zum Mitnehmen finden (integriert in eine Geschichte) oder/und wir basteln was. Mit leeren Händen geht hier niemand nach Hause und diese Dinge waren eigentlich immer interessanter als die Süßigkeitentüte.

  • Ok. so grosse Kindergärten mit offenerem Konzept kenne ich wirklich nicht. Und weiss auch gar nicht, wie ich mir das vorstellen kann?


    Ich hatte mir vorgestellt, dass die Kinder in ihrer Gruppe ankommen und dann 5-10 in ein extra Zimmer gehen und feiern... Und das fand ich schon sehr ausladend.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Möwe

    So unterschiedlich ist das. Alle meine 3 Kinder fanden die Geburtstage im KiGa toll. So wie Ohnezahn beschreibt, lief das hier auch. An dem Tag ist das Geburtstagskind der Star #luftballon


    Und mich stressen Kindergeburtstage daheim tierisch #angst Vor allem mit noch recht kleinen fremden Kindern und eventuell Eltern, die dabei sind, weil das kleine Kind sonst Angst hat. Fremde Kinder zum Spielen mit nach Hause nehmen, finde ich persönlich auch ab ca. 4/5 Jahren vertretbar. Vorher wollten meine 3 auch nicht alleine irgendwohin gehen. Ist halt Typsache. #weissnicht

    Mein Ex hat auch immer bis spät gearbeitet und ich hätte dann immer noch Geschwister/Baby am Rock Zipfel. Von daher veranstalte ich das erst ab Grundschule. Da wird dann auch in der Schule nur gratuliert und ein Lied gesungen.

    Hast Du denn gar keine Angst?

    Würde das helfen?

    Nein.

    #sonneSiehste! #sonne



  • mel_kane hm, hier auch ein recht großer Kindergarten. Aber eine Erzieherin mit geladenen Gästen während des normalen kiga-betriebes finde ich (!) komplett asozial. Für das fünfte-rad-am-wagen-Kind ist es immer schlimm genug, die Einladungen und gespräche vorher mitzubekommen, aber dann auch noch die Feier so halb live zu erleben, ohne dabei zu sein?

    Das gibt es hier zum Glück nicht.

  • Wir verweigern schon länger so tütchen. Beim Sohn gabs daher mal das gebasteltete mit heim oder die „edelsteinchen“, die im Sandkasten ausgegraben wurden.

    Aber sonst (auch bei der Tochter) ist es meist so, dass wir während dem Fest (egal wo) Fotos machen und diese danach mit einem fetten danke an den Gast deren Eltern schicken per WhatsApp :)

    Da freuen die sich doch genauso und haben ein Andenken!

    Wenn ich es nicht vergessen habe, war ich VOR der Feier im DM und hab dort klebesteinchen geholt für kleine Rahmen und die mitgegeben (fürs Bild dann ).

  • Ich finde das ehrlich gesagt nicht (mehr) schlimm oder unangenehm. Allerdings gebe ich die Tüten nur noch am Ende mit. Also genau dann, wenn die Kinder abgeholt werden. Keine Sekunde vorher.


    Klar ist es anders als "damals", aber meine Geburtstage waren sowieso anders, die habe ich komplett alleine geplant und durchgeführt weil meine Mutter sich da nicht zuständig gefühlt hat. Von solchen Dingen wie Fahrdienst ins Schwimmbad oder Spaghetti Bolo für die Gäste kochen und einen Backmischungskuchen auf den Tisch stellen mal abgesehen...


    Ich finde das eigentlich nett.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Backmischungskuchen.

    Ich hoffe, die Eltern gehen alle schnell genug, sodass die nicht merken, dass ich nicht mal einen Backmischungskuchen gemacht habe, sondern gekaufte Zitronenrolle und Madeleines #angst

    Hat der Sohn sich so gewünscht, ich war aber nicht traurig drum, nicht schon wieder backen zu müssen.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Durch das offene Konzept haben die Kinder eben nicht nur in der Stammgruppe Freunde, sondern in allen (insg. 4) Gruppen. Und natürlich wollen sie auch mit denen feiern. Es gab dadurch auch nicht "ein nicht eingeladenes Kind das traurig in der Ecke sitzt".. die Kinder kommen im Morgenkreis in ihrer Gruppe an, und können sich danach frei im ganzen Haus/Garten bewegen, so die Räume denn geöffnet sind.


    Das offene Konzept hat ja nicht nur Freunde (versteh ich sogar) aber bei uns hat es super funktioniert. Wenn ihr das Konzept nicht kennt/euch nicht vorstellen könnt, finde ich es etwas müßig, da jetzt pro/contra zu argumentieren.


    Mein großes Kind war im Kindergarten übrigens auch ein fünftes-Rad-am-Wagen Kind bzw hatte kaum Freunde, der hat seinen Geburtstag dann eben die ersten Jahre im Morgenkreis gefeiert.


    und jetzt genug Offtopic produziert #angst

  • Ich hoffe, die Eltern gehen alle schnell genug, sodass die nicht merken, dass ich nicht mal einen Backmischungskuchen gemacht habe, sondern gekaufte Zitronenrolle und Madeleines

    Ich finde nicht, dass der Smily notwendig ist oder Du das hoffen müsstest. Du machst doch keine Feier für andere Eltern.

    Dein Sohn wollte das!! Steh dazu.

    Ich verstehe das "was sollen die anderen Denken" kein bisschen.

    Es ist ein Geburtstag und das Geburtstagskind soll zufrieden sein soweit es geht und es ist keine Olymipade wer alle unausgesprochenen Regeln einhält.

    Irgendwie ist das doch selber Stress machen. Wenn alle mal zu diesen Dingen offen stehen würden wäre das doof fühlen insgesamt weniger.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz


  • Du hast natürlich recht.

    Ich bin hier auch nach inzwischen 8 Jahren in dieser Stadt immer noch total fremd. Hier ist alles sehr ... konservertiv. Alle kennen die Regeln, alle halten sich dran. Niemand weicht ab und macht irgendetwas anders. (Es wird auch nicht gelästert, dass mal jemand abweicht - denn es macht ja einfach keiner.) Alle sind sehr "eine Gruppe", jeder kennt sich, die haben alle viel Kontakt untereinander.

    Bei solchen Gelegenheiten wie KIndergeburtstag habe ich irgendwie immer kurzfristig Panik, dass mein Abseits (das okay ist, ich könnte gar nicht anders) auf meine Kinder abfärbt, wenn ich da etwas "zu falsch" mache. Was unnötig ist, die Kinder kommen hier gut klar.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Hier ist heute auch Kindergeburtstag. Übernachtungsparty zuhause. Ohne Tütchen. Hier ist es aber auch nicht zwingend üblich. Mal gibt's Tüten, mal nicht. Und ich halte es auch so. Gibt's ne Schatzsuche, gibt's natürlich auch einen Schatz, der mit heim genommen werden darf. Aber wenn es thematisch nicht passt oder wir außer Haus feiern, dann gibt es keine Tüten. Beschwert hat sich deshalb noch kein Kind.

  • hier gibt es nur tütchen, wenn der schatzinhalt so etwas hergibt. meist ist aber was drin, was die kinder sofort nutzen oder einfach so mitnehmen können.

    extra tütchen habe ich noch nie gemacht und es war immer nett.

    ich bin dazu übergegangen in den schatz lieber wenig und dafür schönes zu legen. beim harry-potter geburtstag zb einen zauberstab für jeden. die werden hier seit jahren bespielt.

    für kleine kinder finde ich ja diese zauberwaschlappen toll. die sich im wasser entfalten. sehen toll aus, passen in den schatz und können benutzt werden.

    bei der großen haben wir mal die gläser der cocktailparty mitgegeben. die hatte ich vorher besorgt. und was sollen wir mit 8 großen gläsern ;-)

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****
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  • Ich trau mich mal zu sagen, dass ich Mitgebtüten toll finde. Bis zur ca 6. Klasse haben wir immer Tüten mitgegeben. Ich fand das als Kind toll, meine Kinder fanden es toll und es hat, als die Kinder kleiner waren, die Abholsituation sehr entspannt, weil es die Tüten erst komplett angezogen an der Haustür mit der persönlichen Verabschiedung gab. Wenn es irgendwo keine gab, war mir das egal. Das handhabt ja jede Familie verschieden.

  • Bei mir herrscht mittlerweile nach - ich glaube - 25 Kindergeburtstagen ehrlich gesagt ein gewisser Pragmatismus... #pfeif

    Ich weiß ja nicht, ob es daran liegt, dass wir nur Jungs haben (und dementsprechend auch die männlichen Gäste fast immer in der Überzahl waren), aber was ich irgendwann komplett gekippt hab war Deko. Ist eh nicht mein Steckenpferd und den Kids war das so komplett egal. Ich hätte auch keine Skrupel gekauften Kuchen oder Muffins zu servieren, wenn es das Geburtstagskind wünscht ist doch prima!

  • Aber grundsätzlich finde ich echt, dass der Eintritt, Kuchen und ein kleines Abendessen reichen sollten. #stumm

    Aber Hallo! Ich finde das macht einen großen Unterschied ob ihr den Eintritt übernehmt oder nicht!

    Der Eintritt ist ja schon wie ein Geschenk.

    Seit du da bist sind alle Lichter an
    Marc Forster

  • Bei uns gibt es das nicht. Glaube ich jedenfalls, denn ich habe bisher noch nicht Wind davon bekommen. Wenn Kuchen übrig bleibt, dann gebe ich den mit, für Geschwisterkinder daheim oder die Eltern. Aber selbst wenn es üblich wäre, weiß ich nicht, ob ich mich dieser Sitte beugen würde. In deinem Fall fände ich Indoorspielplatz schon teuer genug und würde nicht noch extra Kram erwarten. Vielleicht ginge auch so eine Art Schrottwichteln mit Spielzeug, welches nicht mehr benötigt wird... #angst

    Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

  • In unserer Kita haben manche Eltern übrigens am Geburtstag ihres Kindes für die gesamte Gruppe kleine Geschenktütchen in die Fächer verteilt #angst

    Unter anderem das war bei unserem Kiga dann mit ein Grund, dass die Eltern am Geburtstag gar nichts mehr mitbringen durften/sollten. Kein Kuchen, kein Süßkram, kein was noch alles. Es hat völlig überhand genommen.