Natürliches Sättigungsgefühl vs. dauerndes Snacken

  • Cogi Kohlensäure findet das Kind zum Glück bäh und auch jegliches Getränk mit Geschmack findet sie doof, wenn sie es beim Papa probiert.


    @alle anderen Danke fürs Beruhigen, dass sie es auch brauchen könnte.


    Heute hat sie es mit einer großen Mittagessenportion (weil sie es sehr gerne mochte) bis kurz nach 4 ausgehalten und um halb 6 schon wieder abendgegessen. Schnee macht wohl doch hungriger als kein Schnee #super

  • Kajak: auch dünne Kinder brauchen ausgewogenes Essen. Und nicht “fett ist gut“.


    Re perzentilen: die sagen ja auch nicht, dass gesunde Kinder in der Mitte liegen.

    Sondern geben einen Bereich an, wie viele gesunde Kinder wo liegen. Und damit kann man auch unterhalb der kurven liegen.

    Bitte nicht versuchen, dünne Kinder aufzupäppeln, nur weil sie dünn sind.


    shaboni: die besten essenszeiten findest du am besten mit deinem Kind raus, auch, ob Gemüse reicht.

    Hier läuft viel über die Art der snacks - sind die zu lecker und gehaltvoll, reicht die Geduld nicht, sich bei tisch richtig satt zu essen, weil das spiel lockt und es ja imer was gibt. Oder der Hunger ist fürs Abendessen noch nicht wieder ausreichend, wird verschmäht, aber 1h später wieder ...

    Also mische ich mehrere Ansätze: nachfragen, ob sie wirklich satt ist, wenn sie kaum gegessen hat aber aufstehen will. Fragen, ob sie wirklich aushält bis zur nächsten Mahlzeit. Häufige Snacks eher langweilig (schon etwas, was sie prinzipiell isst) halten. Kurz vor Mahlzeiten auch mal verweigern oder an den Tisch bitten dafür (meist ist das zu langweilig, also wartet sie).

    Ich biete auch viel an (lesen, ....) Wenn ich denke, es ist gerade nur Kontaktaufnahme.

    Ausnahmen gibt es immer.

    Und stark aufs kind gucken - kippt die Stimmung, gibt es etwas zwischen die Zähne.

    Und wenn sie Mahlzeiten auslässt, dann ist das so.

  • Ich möchte noch darauf hinweisen, dass Fett für Kinder (besonders für kleine) wichtig ist. Die fettlöslichen Vitamine und essenziellen Fettsäuren brauchen sie gerade in den ersten Jahren. Nicht umsonst heißt die offizielle Empfehlung, nur Vollmilchprodukte für kleine Kinder. Wenn es als Snack nur Rohkost gibt, der den Magen voll aber nicht satt macht, ist es ja klar, dass bald der Hunger wiederkommt. Ich sage nicht, dass ihr das so macht, aber ich sehe oft Eltern unterwegs, die dann irgendwelche Rohkost Sachen zum Knabbern geben und frage mich, wozu?


    Ich habe hier auch ein sehr schlankes Kind, ständiges Snacken war aber hier nie angesagt. Manchmal isst er einen Bissen und ist satt, manchmal 3 Sandwiches (mit 2,5) solange es gesundes ist (und wir definieren das als keine Süßigkeiten oder stark verarbeitetes Essen), entscheidet er wieviel. Hier gibts drei Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten, die sind dann freundliche Angebote, ob und wieviel die Kinder da essen ist ihre Sache aber zwischendurch gibts dann nichts. Als Getränke gibts hier nur Wasser.


    Das soll keine Wertung sein, oder das alle es so machen sollen, nur als Beispiel, wie das bei uns läuft.


    Ich habe selber früher sehr unregelmäßig gegessen und kannte das auch so von Hause, bei meinem Mann war es ganz anders, der ist total auf drei Hauptmahlzeiten gepolt und seitdem ich das übernommen habe, brauche ich kein Snacken mehr und habe auch keinen Heißhunger zwischendurch. Also für uns passt das so. War für mich am Anfang aber auch eine Umstellung.

  • Hallo,


    Hier gibts drei Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten, die sind dann freundliche Angebote, ob und wieviel die Kinder da essen ist ihre Sache aber zwischendurch gibts dann nichts. Als Getränke gibts hier nur Wasser.


    Das soll keine Wertung sein, oder das alle es so machen sollen, nur als Beispiel, wie das bei uns läuft.


    Mit solchen Aussagen habe ich etwas Schwierigkeiten...


    Hm, wie soll ich das erklären? Wenn jemand schreibt "Ich(!) brauche nur 3 Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten" oder "Bei uns hat die Erfahrung gezeigt, daß bei uns(!) niemand häufiger etwas zu essen braucht als ..." ist es das eine.


    "Hier gibt es" bzw. "Aber dazwischen gibt´s dann nichts" klingt für mich anders, so nach Festlegung von außen, "so hat das zu sein und so wird es dann auch durchgezogen... " . Ich bin fast sicher, daß du es nicht so meinst, aber der Beiklang ist für mich da. Obst und Gemüse standen bzw. stehen hier z.B. immer in Reichweite, ich habe nie einen Grund gesehen, das wegzuräumen.


    Natürlich darf ich über mich selber bestimmen, ausprobieren, was mir gut tut (die offiziellen Empfehlungen dazu ändern sich ja schneller als das Wetter...) ... aber habe ich das Recht, meine Erfahrungen und Bedürfnisse auch auf andere zu übertragen? Habe ich das Recht, andere in ihren Grundbedürfnissen einzuschränken, nur weil sie anders verteilt sind, als bei mir?


    Dürfte z.B. jemand, der 6 kleine Mahlzeiten braucht, einem anderen Menschen die Rationen, die der lieber auf täglich 2 große Mahlzeiten isst und sich nur damit wirklich satt fühlt und dazwischen Pause braucht, einschränken und über den Tag verteilen? "Mehr gibt´s nicht auf einmal, dafür nachher gleich wieder was - halte dich an unsere Essensregeln"...?


    So lange es allen gut geht, ist es das eine. Spannend wird es ja erst, wenn es jemandem nicht gut geht. Kann man sich dann eingestehen, daß es vielleicht die ein oder andere Regel sein könnte, die nicht passt? Ist man dann bereit, sie zu ändern? Oder bleibt man beim "So ist das bei uns. "?


    Wenn es für euch aktuell so passt, dann ist es so. So hätte ich wie gesagt bei meinen ersten 3 Kindern auch noch geschrieben. Aber ich musste lernen, Daß Menschen auch an der Stelle Individuen sind und verschiedene Bedürfnisse haben. Falsches Vorbild kann es nicht gewesen sein, denn bei uns war niemand Daueresser. Und doch ging es allen Beteiligten besser, als wir akzeptiert haben, daß DIESES Kind zu der Zeit tatsächlich andere Bedürfnisse hatte als der Rest von uns (eben kleinere Mengen, dafür häufiger).

  • Trin das war lediglich eine Beschreibung, wie es bei uns läuft und auch für alle funktioniert. Wenn ich merken würde, dann ein Kind damit nicht klar kommt, würde ich es auch anpassen, wie bei allen anderem ja auch. Ist ja ein ständiger Trial&Error....


    Wie macht ihr denn das dann im Kindergarten? Steht da immer was zur Verfügung?

  • Hallo,


    Wie macht ihr denn das dann im Kindergarten? Steht da immer was zur Verfügung?


    Wie es in Kindergärten geregelt ist, ist sicher verschieden.


    Jedenfalls sind die Abstände zwischen den Mahlzeiten meist ja doch recht gering. 8.30 Frühstück (viele der "zeitigen" Kinder haben zu Hause auch schon mal was gegessen) oder gleitendes Frühstück nach Bedarf, je nach Konzept. Dann am Vormittag irgendwann Obstpause (das restliche Obst bleibt zur Selbstbedienung stehen), dann oft 11.00 oder 11.30 Uhr schon wieder Mittagessen, nach der Mittagspause Vesper (so 14.00 Uhr?) Und ja, wenn meine Kinder mal so lange im Kindergarten waren, hatten sie tatsächlich trotzdem oft gegen 16/17 Uhr noch mal Hunger (oft "getarnt" als massiver Stimmungseinbruch - das musste ich auch erst mal erkennen lernen) - fürs Abendessen viel zu früh, also gab´s noch mal was. #weissnicht


    In dem Schulhort in dem ich arbeite, ist es so, daß tatsächlich fast immer Obst zur Verfügung steht (es sei denn es ist alle und noch kein neues da) und die Kinder jederzeit aus ihren Brotdosen essen dürfen. Hat ein Kind nichts mehr, wird oft netterweise untereinander was abgegeben oder zur Not haben wir auch noch etwas Kleines im Schrank.

    Es gibt in den unteren Klassen meist eine feste Vesperzeit (wollen die älteren meist aus Zeitgründen leider nicht mehr), aber dazwischen gibt es natürlich kein "Essensverbot".


    Vormittags gibt es zwar eine offizielle Frühstückspause, aber ich habe noch nie gehört, daß in den anderen Pausen Essen verboten wäre. Manche kommen auch im Frühhort rein und essen erst mal los - da frag ich auch nicht nach, ob sie zu Hause tatsächlich noch nichts gegessen haben oder einfach einen gemütlichen Start alleine oder gar mit mit "Kaffeklatsch-Runde" möchten...

  • Im Kindergarten sind die Abstände doch total kurz zwischen dem Essen, zumindest bei uns, und vom Hörensagen auch in anderen Einrichtungen. Kind frühstückt Zuhause, ist zb um 8:30 im Kiga, bis 10:00 Möglichkeit sein Frühstück zu essen, 12:15 Mittag, 14:45 gibt es einen Snack. Wenn ich meinen Sohn um 16:00 vom Kiga abgeholt habe, war er kurz vorm verhungern, also hat er gegessen, um 18:30 gab es wieder Abendbrot.

  • Ich möchte noch darauf hinweisen, dass Fett für Kinder (besonders für kleine) wichtig ist. Die fettlöslichen Vitamine und essenziellen Fettsäuren brauchen sie gerade in den ersten Jahren. Nicht umsonst heißt die offizielle Empfehlung, nur Vollmilchprodukte für kleine Kinder. Wenn es als Snack nur Rohkost gibt, der den Magen voll aber nicht satt macht, ist es ja klar, dass bald der Hunger wiederkommt. Ich sage nicht, dass ihr das so macht, aber ich sehe oft Eltern unterwegs, die dann irgendwelche Rohkost Sachen zum Knabbern geben und frage mich, wozu?

    Natürlich ist gesundes Fett wichtig für kleine Kinder.

    Was aber widerum nicht dazu führen sollte, dass Kinder keine Rohkost bekommen. Fett bekommen die meisten ja doch eher an jeder Ecke reichlich.

    Wozu Rohkost anbieten?

    Darin sind die Vitamine, Enzyme und Spurenelemente, die der Mensch braucht um gesund zu bleiben.

    In keinem anderen Nahrungsmittel ist das gegeben!

    Und wenn die Kinder von klein auf, an gesunde Ernährung gewohnt sind, füllt Rohkost nicht nur den Magen, sondern macht auch besonders zufrieden satt.

    Etwas Fett in Form von Leinsamencrackern, Avocado oder ähnlichem kann da problemlos dazu gegessen werden.

    Also wie man frische Lebensmittel abwerten kann, das kann ich nicht nachvollziehen!

    Liebe Grüße Luci


    mit der Motte 07/10 und und der Erbse 11/13

  • Die abständensind recht unterschiedlich in den Kindergärten. Wir hatten schon 7.30, 9.30,11.30,14.00, 16.00 als engmaschigstes bei auch 7.30, 12.00,16.00. derzeit ist es 9.00,12.00,14.30.


    All das wurde von de meisten Kinder immer geschafft ab 2 etwa

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • Luci: gerade für (klein)kindermägen ist viel Rohkost wohl nicht optimal, weil belastend.

    Und fett dazu ist wichtig, weil diverse der tollen Stoffe sonst ungenutzt ausgeschieden werden.

  • Rohkost ist nicht belastend, ganz im Gegenteil.

    Fett dazu schrieb ich ja auch. Aber das muss auch nicht direkt dazu gegessen werden. Fett kriegen die meisten Kinder sehr viel.

    Liebe Grüße Luci


    mit der Motte 07/10 und und der Erbse 11/13

  • ich habe die anderen Antworten jetzt nicht gelesen aber kann berichten, dass mein Kind im Kleinkind alter auch eine snackerin war... es hat sich jetzt etwas verwachsen aber sie isst immer noch lieber öfter u da weniger.


    Ich habe nie reglementiert....sie hatte immer ihre Schublade mit knabberzeug (maiswaffeln, hirsebällchen, Knäckebrot, salzbrezeln) und Obst griffbereit.

    Wie ein Quadrat in einem Kreis,
    eck ich immer wieder an.....




  • Luci ich habe frische Lebensmittel nicht abgewertet. Hier wird auch gerne Obst gegessen, rohes Gemüse seltener.


    Etwas nahhaftes wie Avocado oder Banane ist super, ein roher Karottenstick bringt nährstoffmäßig leider nicht viel, gerade das Verdauungssystem von kleinen Kindern kann viele Nährstoffe noch nicht gut verwerten (deshalb kommt es oft so raus wie rein) und da der Magen sehr klein ist, ist der eben durch das Volumen voll, ohne dass das Kind die wichtigen Nährstoffe und Kalorien bekommen hat.


    Mein Kind mag nicht essen von Carlos Gonzalez gibt da interessante Einblicke.


    Ob Kinder zu viel Fett zu sich nehmen, weiß ich nicht, ich würde eher auf zuviel Zucker tippen.


    Jeder muss für sich selber entscheiden, wie er sein Kind ernährt. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass das ständige Snacken daran liegen könnte, dass das Kind noch Hunger hat, weil die Snacks nicht sättigen aber den Magen füllen.

  • Meiner isst auch so.
    Kindergarten ist super, da gibt es alle 2-3 Stunden eine kleine Mahlzeit. Zu hause macht er dann so weiter, möchte (oder macht sich) dann Toast, belegtes Brot, Haferbrei, Müsli oder Joghurt. Mit Rohkost muss ich nicht kommen, das isst er zwar auch, macht sich dann aber kommentarlos noch ein Käsetoast dazu.

    Unterwegs muss ich entsprechend etwas mitnehmen oder außer Haus kaufen, sonst geht die Laune in den Keller.

    Wenn wir gemeinsam zu Abend essen, nabbelt er allerdings nur dran rum.


    Vielleicht ist er eher ein Tagesser, das kollidiert halt mit dem abendlichen Hunger der restlichen Familie.

  • Mein Sohn ist auch so ein „kleine-Portionen-Typ“.
    Ja, manchmal nervt das. Mich nervt es immer zu einem Zeitpunkt: abends so Stunde bis anderthalb nach dem Abendessen. Wir sind schon im Kinderzimmer, im Schlafanzug und ich lese vor. Zähne sind geputzt. Und dann hat er Hunger.


    Zu dieser Tageszeit gab es schon verschiedene Szenarien, je nachdem, wie müde ich bin und wie hungrig er.


    Zu den anderen Tageszeiten habe ich kein Problem damit. Er isst seit er angefangen hat zu essen schon immer mehrere kleine Portionen. Mein Mann betrachtet das auch als Unart und wirft mir oft vor, ich hätte ihn verzogen. Er ist aber auch so jemand, der großes Frühstück isst und dann erst Abendessen, dabei aber richtig reinhauen kann, da hat er wenig Verständnis. Ich bin aber so wie mein Sohn, ich mag nicht viel auf einmal, dafür halte ich es mit drei Hauptmahlzeiten nicht aus.


    Im Kindergarten ist er vormittags mit spielen zu beschäftigt, dann ist er mittags ausgehungert und isst meistens viel. Aber sonst nicht.


    Ungesund muss Snacks nicht sein. Kind kann nur das Essen, was da ist, was frau selbst eingekauft hat.

  • Ich bin auch so ein Snacker, ich bin total schnell satt, hab nach 30 Minuten wieder Hunger. Es kommt natürlich darauf was sie zwischendurch isst, aber manche Menschen sind einfach so. Die Vorstellung mich richtig satt zu essen, finde ich furchtbar, weil ich das träge nicht mag, schon als Kind nicht.

    Das geht mir ganz genauso.

    Und "Snycks sind bei mir keine ungesunden Sachen, sondern kleine Portiönchen Obst, Gemüse, halbes belegtes Brot, übrigegebliebene Kartoffel o.ä.

    Trotz 6 "Mahlzeiten" am Tag bin ich übrigens schon immer und ohne Aufwands sehr schlank. Meine Kinder essen und sind genauso- für uns passt das und ich würde nie ohne Not am offensichtlich gesunden Sättigungsgefühl bzw. Hungergefühl rumschrauben wollen.

    LG Doanka

  • Hier wird auch sehr unterschiedlich gegessen, mein Mann nur zwei Hauptmahlzeiten evtl. Snacks oder Obst dazwischen. Mein Sohn und ich brauchen drei (kleinere) Hauptmahlzeiten und jeweils 1-2 Snacks dazwischen. Hungrig sind wir dann auch sehr unleidlich. Zwei Regeln gibt es bei uns, 1 Stunde nach den Hauptmahlzeiten gibt es nix, damit die Mahlzeit nicht einfach wegen Snacks ausgelassen wird und die Stunde vor den Hauptmahlzeiten gibt es nur Obst oder Gemüse.

    Unter Snacks läuft bei uns aber auch mal Brot, Müsli, Brei oder was sonst noch so da ist, je nachdem wie groß der Hunger gerade ist.

  • Wegen unendlicher Kariespanik und der Überzeugung, dass gemeinsames, bewusstes Essen wichtig ist, gab es bei uns ausschließlich feste Mahlzeiten (Stillen selbstverständlich immer bei Bedarf).

    Drei Hauptmahlzeiten und zusätzlich vormittags und nachmittags noch einen Snack.

    Dazwischen nichts. Auch keine kalorienhaltigen Getränke, sondern ausschließlich Wasser.

    An sehr langen Sommertagen gabs nachmittags auch mal zwei Naschizeiten, aber immer als fest zelebrierte und umrissene Mahlzeit.

    Da das Kind sehr, sehr langsam und mit Genuss aß und isst, "kostete" eine Mahlzeit mindestens 45 Minuten #haare, sogar die Apfelschnitze auf der Picknickdecke am Nachmittag im Garten.

    So hatten wir zwischen den Mahlzeiten 2-3 Stunden, länger hielt mein Kind auch nicht ohne Futter durch.

    Das ist inzwischen anders, das Kind ist 16 und hat ein normal-pubertäres Eßverhalten (mit Käse überbackene Nachos zum Frühstück, nachts um 23h Pizza, in der Schule nix außer einem Milchkaffee...), ist aber nach wie vor gesund und schlank.

    Grundsätzlich denke ich, dass kein Mensch verhungert, wenn er mal zwei Stunden nichts zu Essen bekommt (so ab 2-3 Jahren vielleicht), und es vermittelt auch Wertschätzung der Nahrung gegenüber, wenn nicht unbewusst nebenher gesnackt wird. Ich denke auch, dass es für das Hunger-Sättigungsgefühl wichtig ist.

    Aber das ist meine Macke, andere werden andere Schwerpunkte haben.