Oktober-, November-, Dezemberbabys 2020

  • Hallo ihr Lieben,
    ich hatte heute irgendwie ein Tief. Bin ja adipös und bekomme das gefühlt auch beim Frauenarzt jedes Mal aufs Neue gesagt. Daher wollte er jetzt auch schon früher als üblich einen Nüchternblutzuckerwert. Da mich immer noch die Übelkeit plagt, was nüchtern zum Frauenarzt schon die erste Hürde (hab morgens sogar das Glas Wasser gespuckt und dann halt bissl Tee mitgenommen).
    Was soll ich sagen: Wert natürlich erhöht, ich muss nächste Woche nochmal nüchtern kommen.... war heute den ganzen Tag angegriffen, obwohl ich ja weiß, dass sich viele Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes rumschlagen... und der Wert ja auch noch nicht final ist.
    Trotzdem irgendwie den ganzen Tag nur vor mich hingedümpelt, geheult und Kopfweh gehabt.... Mist ey....

  • Nussi, da hüpfe ich mal kurz von den Sommerbabys herein: der Zuckerwert reagiert auf Stress, es kann gut sein, dass der vom morgendlichen Übergeben angestiegen ist. Der Nüchtern-Wert alleine ist auch nur ein Indiz. Falls der Wert nächste Woche wieder erhöht sein sollte, müsste dann eine anständige Abklärung mit OGTT und bei erhöhten Werten dann Blutzucker-Protokoll erfolgen. Ich kann dich total verstehen, bei mir kam in der 9. SSW die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes und ich habe erst mal nur geheult. Der Vorteil am frühen Erkennen ist, dass du sicher stellen kannst, dass die ganze Schwangerschaft über dein Baby nie zu viel Zucker abbekommt. Und 80% aller Frauen mit der Diagnose bekommen die Zuckerwerte alleine mit Ernährungsumstellung in den Griff. (Ich bin bei den 20% anderen...). Aber jetzt versuche erst mal entspannt zu bleiben, ein einzelner Nüchternwert sagt erst mal so gut wie gar nichts aus. Wenn du Fragen zu Diabetes hast, melde dich!

  • Na das kann man echt nicht brauchen, wenn einem eh schon schlecht ist. Und besonders feinfühlig ist es von deinem Arzt auch echt nicht. Andererseits ist es ja sinnvoll früh zu behandeln, falls es wirklich ein Schwangerschaftsdiabetes sein sollte; aber den kann man wenn man Pech hat ja auch als schlanke Frau haben. Kannst du es bis nächste Woche weglegen? Vielleicht hast du am Wochenende was extra Schönes vor?! Ich dreh mich da manchmal echt mit meinen Gedanken im Kreis, obwohl ich eh nichts machen kann; da hilft es manchmal, wenn ich mir bewusst was Schönes gönne.

    Ich hoffe dein Tag morgen wird besser!

  • Nussi Wie ätzend. Arztwechsel? Ich finde es nämlich unverschämt, daß du dir das jedesmal anhören musst. Wenn Frau mit hohem Gewicht startet, nimmt sie oft nicht so viel zu (spreche aus Erfahrung, mein Startgewicht war jeweils 115/123/108/125 kg). Diät halten ist absolut kontraindiziert. Ich würde dem Arzt Klipp und klar sagen, daß ich mein Gewicht kenne und nicht mehr darauf angesprochen werden will, es sei denn, eine sehr plötzliche Höhe Gewichtszunahme spräche für massive Wassereinlagerungen.


    Lass dich nicht irre machen. Notfalls leihst du dir in der Apotheke ein Messgerät aus und misst in Ruhe zuhause.

    Meine (neue) Hebamme hat mir schon verkündet, daß sie eine OGTt mit mir veranstalten will... Meine (alte) Hebamme hielt das nie für nötig. Ich glaube, ich habe keine Lust darauf.

    Julia und Tochter (11/04) und Tochter (04/08) und Sohn (06/17)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.



  • Danke für euren Zuspruch. Am Wochenende kommt ne Freundin, die Typ1 Diabetikern ist und n Messgerät hab ich von ner anderen Freundin auch da.

    Wenn mir nicht mehr so schlecht wäre, müsste ich auch weniger essen. Manchmal hilft nur "Mist" (Schoki, Nachos... alles andere spucke ich - wird aber langsam besser).

    Weniger zunehmen hab ich aufm Schirm, bisher (17. Woche) pendel ich um die selben zwei Kilo hin und her...

    Arztwechsel überleg ich übers Wochenende, jetzt zum Quartalswechsel wäre ja gut.

  • Ach Nussi, das ist wirklich unhöflich von deinem Arzt. Ich habe z. B. in jeder Schwangerschaft 25 kg zugenommen, und nie was negatives gehört. Meine Freundin war dagegen mit Zwillingen schwanger und ihr FA schimpfte ständig über ihre Gewichtszunahme, am ende hatte sie dennoch weniger zugenommen als ich.


    Lass dich nicht verrückt machen, das wird schon. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    Grüsse von Bergsee mit Alois (2007), Sepp (2010) und Peter (2014)

  • Hallo Ihr Lieben!

    Ich lese hier im Forum schon lange still mit und nun möchte ich mich doch auch gern einmal einbringen :)


    Ich erwarte unser zweites Mäuschen Ende Oktober, bin jetzt in der 23. Woche.


    Hab gerade nur ein bißchen quergelesen, das hole ich noch nach.

    Nur kurz: Nussi, das mit dem erhöhten Nüchternwert tut mir leid. Das würde mich auch sehr stressen, v.a. mit Übelkeit #hmpf Als mir noch so furchtbar schlecht war habe ich auch meistens Mist in mich reingestopft, das half zumindest ein minibißchen... Welche Woche bist Du jetzt?

  • Jente Herzlich willkommen! Magst du dich in unsere kleine, aber feine Liste eintragen?

    Nussi Wie geht es dir?

    Julia und Tochter (11/04) und Tochter (04/08) und Sohn (06/17)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.



  • Oh Nussi das klingt ja nervig, wie ätzend auch von deinem Arzt! Hoffe du konntest einen anderen finden...

    Von mir auch ein herzliches Willkommen Jente #laola

    23. Woche ist ja auch echt schon weit.

  • Hier kommt nochmal unsere Liste. Die kannst du dann einfach aus diesem Beitrag kopieren dich an der passenden Stelle einfügen


    Sarah84, ET 15.10., 1. Kind

    timea, ET 18.10., 2.Kind

    Vollmond, ET 06.12., 4. Kind

    Nussi, ET 10.12., 1. Kind (kann sich morgen nochmal ändern, FA wollte/will mich umdatieren, werd es dann im Mutterpass sehen)

    Bergsee, ET 20.12., 4. Kind

    NoSo, ET 30.12., 2.+3. Kind


    Lustig, ich seh gerade Novembermamis haben wir gar nicht. Aber wer weiß schon wann die kleinen tatsächlich kommen...

  • Das wir keine November Babys haben, ist mir auch aufgefallen.


    Herzlich Willkommen Jente#applaus

    Grüsse von Bergsee mit Alois (2007), Sepp (2010) und Peter (2014)

  • Hallo ihr Lieben,
    jetzt melde ich mich mal wieder. War grad alles irgendwie viel.
    Ich bin jetzt in der 17. Woche und die Übelkeit lässt endlich nach. Heute morgen war ich bei der Hebamme und hab mir nochmal Blut für nen sinnvollen Nüchternwert abnehmen lassen (das Gerät für zu Hause spuckt ja innerhalb von Minuten bei 3x messen drei verschiedene Werte aus).
    Da war der Frauenarzt auch wieder nicht begeistert, als ich gestern angerufen habe und den Blutabnahmetermin abgesagt (natürlich mit der Aussage, dass der Blutwert trotzdem vor Ort abgenommen wird). Ganz absagen ging noch nicht, weil gestern keine Zeit nen neuen zu suchen. Heute hatte ich aber telefonisch Glück und bin wo anders untergekommen - aber halt erst ab Ende August. Die Vorsorge im Juli macht dann hoffentlich die Hebamme (mit der telefoniere ich heute, wenn sie die Blutergebnisse hat) und Anfang August ist großer (Organ-)ultraschall in noch ner anderen Klinik (die aber keine Wechsler in der Schwangerschaft nehmen).
    Alles irgendwie sehr aufregend, aber meine Hebamme ist ne herzensgute und hat mich am Sonntag telefonisch und heute vor Ort sehr beruhigt. Sie hat - falls nötig - auch nen guten (und entspannten) Diabetologen empfohlen. Ich glaub Entspannung brauch ich grad am meisten....

  • Nussi Na das klingt doch schon mal gut! Wenn der Stress runter geht sinkt der Blutzucker vielleicht gleich mit #ja. Schön, dass du noch eine andere Praxis gefunden hast, die dich nimmt.

    Bei mir herrscht auch ein bisschen Chaos, meine Praxis, mit der ich sehr zufrieden bin, wollte in neue Praxisräume umziehen. Die sind jetzt aber nicht fertig geworden, weshalb die Praxis im Juli Zwangspause macht. Aber ich glaube der Kleinen geht es eh gut und ich geh ja auch noch zur Hebamme. Deshalb mach ich mir nicht all zu viele Gedanken.

    Seit letzter Woche kann man von außen sehen, wenn sie gegen den Bauch tritt - ein bisschen weird, aber auch sehr niedlich anzuschauen. Wird wohl ein starkes Mädchen ;)

  • Nussi Vielleicht kann dir die Hebamme einen Tip geben, die kennen die Frauenärztinnen und -ärzte in der Umgebung ganz gut. Und Vorsorgen können Hebammen genauso gut. Ich selbst habe im Juli das 2. Ultraschallscreening und mache sonst alles mit meiner Hebamme.


    Wobei - meine Hebamme stresst mich, die Idealbesetzung ist sie nicht. Ich weiß auch nicht, vielleicht frage ich meine (alte) Hebamme, ob sie noch eine Kollegin kennt. Diese setzt mich tatsächlich insofern unter Druck, daß sie mich wegen meines Alters ab 41+0 nicht mehr betreut und begründet dies mit den Richtlinien für Hausgeburten. Ich selbst habe dazu nichts gefunden und habe erst vor 3 Jahren mein letztes Kind bekommen, da war ich auch schon 40 und das Kind kam an 41+3 zur Welt. Mich ärgert das, sie könnte auch sagen, daß sie das nicht macht, weil sie es nicht machen will und nicht irgendwelche unvorhandenen Leitlinien heranziehen.


    Jedenfalls soll ich mich explizit in einem Krankenhaus anmelden. Ich verstehe schon, daß das durchaus Sinn hat bei dem Wahnsinn in der Geburtshilfe, und es ist ein _wirklich_ gutes Krankenhaus, in dem aber auch abgebrochene Hausgeburten jederzeit willkommen sind. Anmeldung für Dezember ist telefonisch ab dem 03.08. möglich, jeweils von 10 bis 12 Uhr.


    Und ja, es ist noch viel Zeit bis dahin, aber. Das einzige Kind, das vor ET geboren wurde, war mein zweites, fünf Tage früher, und die Ärztin hat aufgrund der SSL in der 12. Woche nochmals korrigiert, was für mich keinen Sinn ergibt, und mir mein Polster von acht Tagen geklaut. Der erste Ultraschall ergab einen Termin am 14.12. Leider hat sie mir dabei keinen Mutterpass ausgestellt, warum auch immer. Und jetzt habe ich den Salat. Und ja, ich habe den ersten Tag meiner letzten Mens vom 25.02. auf den 01.03. verlegt.


    Ich habe es in drei Schwangerschaften irgendwie geschafft, einfach nur guter Hoffnung zu sein und erfolgreich um weitergehende Diagnostik einen Bogen zu machen, weil ich nach meinem Bauchgefühl gegangen bin. Ich glaube, die Hebamme kann das nicht richtig einsortieren oder braucht die Sicherheit, wofür auch immer.

    Julia und Tochter (11/04) und Tochter (04/08) und Sohn (06/17)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.




  • So, jetzt steh ich auch drin :)


    Nussi was sagt der Nüchternwert? Ich hab es nicht ganz verstanden - den nächsten Termin zur Blutentnahme hast Du erst im August??


    Vollmond das ist echt nervig mit dem Termin. Wahrscheinlich gehört die Hebamme zur vorsichtigen Sorte.

    Gibt es denn andere HG - Hebis in der Nähe, die Dich jetzt noch nehmen würden??

    Immerhin hast Du die Option auf Hausgeburt, meine Hebamme macht wegen Corona nicht mal die Vorsorge, sodass ich alles beim FA machen lassen muss #flop

    Nervt mich schon ziemlich.

    Ich habe ja alle Termine im Voraus bekommen und ab der 30. Woche oder so alle 2 Wochen zum CTG. Das wollte ich maximal einmal am Anfang und wenn es sein muss gegen Ende nochmal machen lassen. Halte da nicht viel davon... Was sagt Ihr denn dazu?

  • Jente Nüchternwert beim Arzt war 103, deshalb wollte er diese Woche nochmal messen. War mir aber zu stressig (20 Minuten Autofahrt nüchtern), daher hat heute die Hebamme (im Ort) Blut abgenommen und ins Labor geschickt.

    Die neue FA hat erst Ende August nen Termin für mich, aber Julivorsorge kann die Hebamme machen. Dazwischen dann noch der große Schall, der eh extern bei der Expertin durchgeführt wird.

    Muss mich morgen nur überwinden dem alten FA abzusagen...

  • #laola


    Super!


    Jente Das ist ja ätzend.

    Ich vermute, der einzige Grund, warum beim FA ab ca. der 28. SSW dauernd CTGs geschrieben werden, ist die vermeintliche rechtliche Absicherung, da man die Herztöne auf Papier gebannt in die Akte legen kann. Geht bei Ultraschall, Doptone und Hörrohr eher schlecht... In den Richtlinien der Krankenkassen zur Vorsorge ist ein CTG erst ab ET vorgesehen. Vorher schadet es eher, es werden mehr Wehenhemmer verordnet und überhaupt ist das Auswerten eines CTGs wohl eine Kunst für sich und nicht unbedingt eindeutig.


    Während meiner letzten Schwangerschaft bin ich übrigens auf diese Weise aus meiner Arztpraxis geworfen worden ("Wir ziehen jetzt ja um, vielleicht suchen Sie sich eine andere Praxis in Ihrer Nähe."), war für mich aber nicht dramatisch.


    Ich habe gestern einen interessanten Vortrag über den ET geschaut, den ich mit euch teilen wollte:



    Julia und Tochter (11/04) und Tochter (04/08) und Sohn (06/17)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.



  • Spannendes Video, danke! Das ist ein Thema was mich zwillis wohl auch ganz schön beschäftigen könnte am Ende. Mein Sohn kam auch „erst“ bei 41+4, aber zum Glück sind alle sehr entspannt geblieben. Tatsächlich aber auch deswegen, weil ich den Hebammen schon früh in der Vorsorge gesagt habe, dass ich glaube dass die Ärztin meinen Termin falsch berechnet hat und der nicht hinkommen kann...

    Super Nussi dass es Entwarnung gab!

    Ich war gestern beim Ultraschall und den kleinen geht’s gut! Zur normalen Vorsorge war ich am Dienstag bei der Hebamme die die Wochenbettbetreuung übernimmt. Es war schön sie schon kennenzulernen, nur leider musste ich auch da alleine hin, weil der Rest der Familie hier ein bisschen verschnupft war. Wir kamen dann darauf, dass es mein großer Wunsch wäre, auch mit Zwillingen nach der Geburt nach Hause zu gehen, also ambulant zu entbinden. Dass das natürlich nur geht wenn die Kinder keine Frühchen mehr sind, ich keinen Kaiserschnitt hatte usw. ist mir klar. Das ist halt einfach meine Wunschvorstellung die auch sehr gut nicht so kommen könnte. Meine Hebamme hat allerdings Bedenken angemeldet, selbst wenn alles stimmt uns die ersten Tage zuhause zu betreuen. Sie hat noch nie eine Zwillingsschwangerschaft betreut und ist generell noch sehr unerfahren (gerade mit der Ausbildung fertig). Jetzt überlege ich echt ob ich mich nochmal nach einer Hebamme mit Zwillings Erfahrung umgucke.