Ideen für Praktikum/Ausbildung/Studium für Tochter gesucht - Medizinisch, aber nicht eklig!

  • Ich muss sagen, dass die Ärzt*innen , die ich kenne ganz schön zu kämpfen haben, weil bei ihnen nämlich die Zeit der Familiengründung mit den ersten Berufsjahren in der Klinik zusammenfällt. Das finde ich wahrlich kein Zuckerschlecken und auch nicht sooo übermäßig bezahlt. Abgesehen davon ist da natürlich der Zugang momentan auch hart beschränkt, weil das Studium sehr beliebt ist.


    Ich habe in meinem Freundeskreis unglaublich viele Lehrer*innen und die sind alle grundsätzlich zufrieden, hadern manchmal etwas mit dem Schulsystem an sich. Um die Ferien beneide ich sie auch sehr (ich weiß, dass da auch Arbeit anfällt, aber das Betreuungsproblem ist trotzdem nicht so krass). Aber ich finde das ist ein Job, den man definitiv nur machen sollte, wenn man das wirklich will. Ich erinnere mich an so viele schlecht und unmotivierte Lehrer*innen aus meiner Schulzeit.


    Ergotherapie und Logopädie, Physiotherapie find ich auch interessant, aber der Verdienst ist halt echt mäßig.

  • Bei der Berufswahl bitte auch an die Verdienstmöglichkeiten denken, die.lumme sprach es ja schon an, aber ich wollte es nochmal unterstreichen, weil du lauter so mies bezahlte Frauenjobs aufgelistest hattest, für die man auch nicht unbedingt ein Studium braucht.

    Ja, das stimmt!

    Den Verdienst finde ich auch nicht unwichtig. Wenn sie schon die Möglichkeiten hat, mit einem guten Abi und motiviert ist zu studieren!


    Die aufgezählten Berufe waren mehr als Orientierung für euch gedacht, in welche Richtung es gehen könnte.


    Mein großer Sohn hat einen Studiengang, der noch ganz neu ist und Biochemie und Informatik vereint. Das ist perfekt für ihn, aber viel Programmieren, Mathematik...

    Ein Albtraum für meine Tochter. #angst

    Junge 11/1998
    Mädchen 12/2002
    Junge 07/2007
    Junge 06/2010
    Junge 10/2013
    Mädchen 03/2016

    Junge 04/2017

  • In der Biologie, insbesondere im Labor, kommt man um Bioinformatik aber so insgesamt nicht mehr herum.

    Heute sind es eigene Studiengänge, vor einigen Jahren mussten wir uns das noch nebenbei aneignen.

  • Ich habe in Erinnerung, dass Biologie zu den Studiengängen gehört, die eher weiblich belegt sind und wo es eher schwierig ist, einen Job zu finden.


    Und bei Chemie wird meiner Erinnerung nach häufig eine Promotion erwartet.


    Für ein Praktikum fiele mir noch ein, ob sie vielleicht in ein Umweltamt oder -ministerium schnuppern möchte. Weiß nicht, ob das jetzt zeitlich noch passt, aber wenn der Bereich sie interessiert, wäre das etwas, wo es ggf. relativ attraktive Arbeitsplätze gibt und damit anschauungswürdig.

  • Isch komme mir ungelesen vor. :P

    Einige der genannten Berufe sind nicht sonderlich gut bezahlt, da würde ich auch noch mal draufachten. Gerade wenn man Familie möchte und dann mit Teilzeit rechnet.


    Aber egal.

    happy spider hat Biologie studiert, vielleicht hat sie noch gute Ideen?

  • Isch komme mir ungelesen vor. :P

    Einige der genannten Berufe sind nicht sonderlich gut bezahlt, da würde ich auch noch mal draufachten. Gerade wenn man Familie möchte und dann mit Teilzeit rechnet.


    Aber egal.

    happy spider hat Biologie studiert, vielleicht hat sie noch gute Ideen?

    Hab dich auch gelesen! #ja

    Junge 11/1998
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    Junge 04/2017

  • Fast alle Biolog_innen, die ich kenne, haben einen Job gefunden. Gezahlt wird, je nach Branche, sehr unterschiedlich. Generell kann ich aber Biologie empfehlen, weil es so vielseitig ist und man in vielen Bereichen arbeiten kann.


    Ansonsten hätte ich jetzt auch Biochemie oder Geoökologie empfohlen oder aber Medizintechnik. Die Medizintechnik Branche boomt und zahlt sehr gut. An der Beuth Hochschule gibt es z. B. auch medizinische Informatik, das ist sicher ein Zukunftsfach. Wenn es was mit Menschen sein soll, könnte sie hinterher in den Vertrieb oder ins Qualitätsmanagement gehen. Wenn sie aber direkt am Menschen arbeiten will, geht es ganz ohne Ekelsachen vermutlich nicht. Sonst hätte ich vielleicht noch hebammenkunde ins Rennen geschmissen.


    Wenn es nicht zahnmedizin sein soll, dann vielleicht Bachelor Dentaltechnologie? Von einer Ausbildung in dem Bereich würde ich aber abraten. Praktika sollten möglich sein, falls ihr entsprechende Firmen in der Nähe habt.


    Es gibt mittlerweile so viele verschiedene Studiengänge, es lohnt sich vielleicht auch erst mal danach zu gucken, wo man studieren will/kann und dann zu gucken, was dort angeboten wird. Weiß gar nicht, ob es reine Biologie noch gibt, bei uns ist das dann z. B. Umweltwissenschaft.

  • Umweltingenieurin ist auch mit Biologie und Chemie. Damit kann man Fachkraft für arbeitssicherheit werden. Das ist gut bezahlt und was mit Menschen.

  • Danke schonmal für eure Ideen! #sonne

    Junge 11/1998
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    Junge 04/2017