Kalk Schulter

  • Guten Morgen:)Kennt sich hier jemand aus mit Kalk Schulter?bin seit zwei Wochen krankgeschrieben ,die schmerzen waren echt Horror. Ultraschall ergab Schleimbeutel Entzündung und röntgen Kalk ohne ende.er riet zu einer OP.(hab oft Probleme mit der Schulter bei der Arbeit u Sport)nun hab ich am 18.3.op Termin allerdings sind die schmerzen nicht mehr

  • Hallo!


    Der Text bricht plötzlich einfach ab.


    Zudem magst du dich vielleicht einmal im Foyer vorstellen? Es wirkt auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, sich in einem Forum zum Thema bedürfnisorientierte Kindererziehung anzumelden, um Fragen zum Thema Kalkschulter zu stellen.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Ich habe das auch, im selben Umfang, und laboriere schon ein gutes Jahr ohne und halbes Jahr mit Behandlung damit rum. Ich hatte am Ende ganz üble Schmerzen im ganzen Arm, die Schulter selbst tat/tut zwar auch weh, aber da stört mehr die Umbeweglichkeit.

    Auf die Schnelle: mein Orthopäde rät zur OP nur, wenn wirklich alle anderen Behandlungsansätze komplett ausgereizt sind.

    Die Therapie sah bei mir so aus:


    1) Physiotherapie und Akupunktur


    Als das nichts half:


    2) Stoßwellenbehandlung (insgesamt 5x, eine hab ich noch offen), weiterhin 2x pro Woche Physio


    Da hat die erste Behandlung eine deutliche Besserung gebracht, die weiteren eher nicht so.


    3) Cortisonspritze in den Schleimbeutel


    Das war zeitgleich mit der bisher letzten Stoßwellenbehandlung (vor ca. 2 Wochen) und hat viel gebracht. Seitdem kann ich Übungen machen, die die Schmerzen im Arm deutlich verbessern. Tagsüber habe ich fast keine Schmerzen mehr und komme auch wieder in meinen Mantel rein. Die Blockade in der Schulter selbst ist aber unverändert.


    Nächste Option wäre jetzt tatsächlich die OP, aber es ist noch nicht so weit, dass der Orthopäde wirklich dringend dazu rät. Auch der potenzielle Operateur vertritt offenbar die Ansicht, dass er nur Patienten operiert, die ihn - flapsig gesprochen - darum anflehen.


    OP im Schultergelenk hat anscheinend durchaus eine hohe Komplikationsrate, anders kann ich mir das Zaudern nicht erklären.


    Ich wünsche Dir schnelle Verbesserung der Beschwerden. Mich machen vor allem diese nächtlichen Schmerzen total kirre :wacko:

  • Ich hole den Beitrag mal hoch, weil der ganze Mist bei mir in den letzten Tagen komplett eskaliert ist, das sind echt Schmerzen aus der Hölle #heul

    Jetzt wurde mir zumindest vorsichtig in Aussicht gestellt, dass ich mich relativ wahrscheinlich am Beginn des Auflösungsprozesses befinde. Das wäre eine gute Nachricht, dann wäre es nämlich in absehbarer Zeit vorbei (wobei mich die Ärztin in der Notaufnahme Sonntag Nacht nur hilflos mitleidig angelächelt hat, als ich sie gefragt habe, ob das jetzt Tage oder Wochen dauert :wacko:).

    Da ich mehrfach gelesen habe, dass das vorrangig Frauen zwischen 30 und 50 Jahren betrifft, müsste es doch eigentlich hier Leidensgenossinnen geben?

    Ich würde mich über Erfahrungsberichte echt freuen, momentan lieber positive, wenn ich ehrlich bin #angst

    Therapie sieht gerade so aus, dass ich hochdosiert Cortison und Schmerzmittel bekomme, alles andere geht gerade nicht, weil da Massen an Entzündungsherden in der Schulter und auch bis in die Armmuskeln sind. Mir wurde eine deutliche Besserung bis heute Abend in Aussicht gestellt. Da nehme ich natürlich auch gerne Rabendaumen.

  • Ich hatte das auch, ich wollte keine Cortisontherapie vom Arzt und hab mir anderweitig helfen lassen bzw. selbst geholfen.

    Jetzt bin ich seit kurzem beschwerdefrei und kann wieder alles machen, das ist sooo schön.

  • Hier ich #crying


    Ich wollte schon einen ähnlichen Thread eröffnen, hab mich dann aber doch nicht getraut. Allerdings kann ich nicht so wirklich mit positiven Erfahrungsberichten glänzen, fürchte ich #angst


    2009 fing das auf der rechten Seite an, damals waren zwar die Schmerzen unerträglich, gingen aber mit Schmerzmitteln und Muskelrelaxans irgendwann einfach weg.

    2016 wurde es so übel, dass ich nachts in der Notaufnahme gelandet bin, Dort wurde erst geröntgt und dann noch eine Punktion vorgenommen,

    da sich mittlerweile dort auch Eiter gebildet hatte.

    11 Tage haben sie mich dort behalten und eine Schmerztherapie durchgeführt, danach hatte ich tatsächlich Ruhe.

    Allerdings hatten sich diese Kristallablagerungen auch am letzten Tag im KH nicht aufgelöst. #hmpf


    Trotzdem hatte ich 3 Jahre Ruhe...bis es im November letzten Jahres auf der linken Seite anfing #heul

    Unmittelbar nach dem Tod meiner Mutter, ich war eigentlich davon überzeugt, dass die linke Schulter evtl. deswegen so weh tun könnte,

    weil ich stundenlang in ziemlich unbequemer Haltung die Hand meiner Mutter gehalten hatte.

    Aber beim Röntgen stellte sich heraus, dass die linke Schulter genauso stark von diesen Ablagerungen betroffen ist, wie die rechte.

    Mit Cortisonspritzen, Schmerzmitteln und wieder Muskelrelaxans (durch die Schmerzen hatte ich eine so heftige Schonhaltung entwickelt, dass ich da von selbst kaum noch raus kam) konnte ich wenigstens einigermaßen normal zur Beerdigung meiner Mutter.

    Und dachte, ich hätte jetzt erstmal einige Jahre Ruhe.

    Aber vor 3 Wochen ging der Spuk von neuem los...und so langsam kann ich nicht mehr #heul


    Woran merke ich eine Kalkschulter? Außer an den Schmerzen natürlich, wie beginnt es ?


    Bei mir gibt es keine "Vorzeichen" #crying

    Die Schmerzen erscheinen aus heiterem Himmel, unabhängig davon, was ich vorher gemacht habe. Zuerst merke ich so eine Art "Druckpunkt" an der betreffenden Schulter und innerhalb kürzester Zeit strahlt es in den Oberarm aus. Das passiert von jetzt auf gleich.


    Da nehme ich natürlich auch gerne Rabendaumen.

    Die kriegst Du von mir aber sowas von! Und eine ganz schnelle und gute Besserung #knuddel

  • Ich bin eines der positiven Beispiele für eine gelungene OP.

    Ich hatte insgesamt 3 Jahre lang Beschwerden. Physiotherapie, Spritzen mit Cortison in die Schulter und Schmerzmittel haben zwar immer geholfen, waren aber (besonders die Spritzen) keine Langzeitlösung. Deshalb haben Arzt und ich zum Schluss entschieden, dass wir die OP versuchen.

    In den ersten Monaten nach der Op war ich nicht so ermutigt, denn es ging nur schrittweise voran und irgendwann erreichte ich einen Punkt, wo es nicht weiterging. Hier rede ich von dem Bewegungsradius des Arms nach oben, das war dann lange noch schmerzhaft. Allerdings längst nicht so schmerzhaft wie vor der OP. Deshalb hab ich damit meinen Frieden geschlossen. Und dann, ca. 8 - 9 Monate nach der Op kam von jetzt auf gleich eine weitere Besserung. Eine, von der ich jetzt mal sage, dass ich komplett beschwerdefrei bin und den Arm ohne weitere Hilfe nach oben heben kann. Ich schaffe zwar nur mit etwas Mühe, den Arm bis ganz nach oben zu heben, aber es geht.



    Insofern bin ich zufrieden mit der OP. Fast komplett schmerzfrei und vor allen Dingen nachts. Mehr hätte ich mir nicht wünschen können.


    Bei mir lagen die Beschwerden übrigens daran, dass ich Kalk unter dem Schulterdach hatte, der immer die Sehne darunter reizte. Diese entzündete sich dann und schwoll an. Das war der Hintergrund meiner Schmerzen. In der Op wurde der Kalk entfernt, etwas mehr Platz geschafft und die Sehne durchtrennt.


    Mir ist aber auch klar, dass so eine Op nicht bei jedem Besserung bringt.

    Momentan "zickt" die andere Seite etwas herum. Aber das werde ich so lange, wie es geht, herauszögern, denn es war schon ein recht langer Heilungsprozess.

    Gruß von Guinan
    mit 5 Kindern, jetzt alle erwachsen
    ---------------------------------------
    Meine Nationalität: Mensch!

    Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

  • Oje, Entschuldigung, da sind ja schon ganz viele Antworten, ich hab vergessen, den Thread zu abonnieren #schäm

    Ich hab heute den zweiten Tag, an dem es minimal bergauf geht, ich lese jetzt mal und antworte bestimmt noch, aber nach und nach. Tippen auf dem Handy geht gerade nur phasenweise und gaanz laangsaam.

  • Jetzt sitze ich gerade im Wartezimmer beim Orthopäden und versuche mal, mich durchzuarbeiten ...
    Ich hatte Antworten wie Eure ja fast schon befürchtet. Im Internet liest man überall „kommt schleichend, dauert lang, verabschiedet sich mit großem Knall und ist dann aber bald vorbei“.

    Irgendwie schien mir mein Orthopäde von Anfang an nicht so zuversichtlich #hmpf

    Ich hatte das auch, ich wollte keine Cortisontherapie vom Arzt und hab mir anderweitig helfen lassen bzw. selbst geholfen.

    Jetzt bin ich seit kurzem beschwerdefrei und kann wieder alles machen, das ist sooo schön.

    Da das natürlich sehr gut klingt und du ja auch geografisch nicht weit von mir entfernt bist: darf ich dich fragen, was du da gemacht hast? Und wie lange die ganze Chose insgesamt gedauert hat?

    Und hattest du auch so eine „massive Aktivierung“? Wie lange hat das denn dann ohne Cortisongabe gedauert, bis die Schmerzen wieder halbwegs erträglich waren?

    Woran merke ich eine Kalkschulter? Außer an den Schmerzen natürlich, wie beginnt es ?

    Gar nicht, leider bemerkt man es wohl tatsächlich erst, wenn die Schmerzen beginnen, z.B. beim Mantel anziehen. Die Ursachen sind auch weitgehend unbekannt; wenn man Über-Kopf-Sportarten wie Tennis oder Volleyball betreibt, kommt es wohl etwas öfter vor, aber das trifft bei mir nicht zu.

    Ich hab‘s recht lang ignoriert bzw. gehofft, dass das wieder weggeht. Als ich dann endlich beim Arzt war, war der Kalkherd schon sehr groß. Aber mittlerweile bin ich mir auch gar nicht mehr sicher, ob ein früherer Arztbesuch überhaupt was gebracht hätte.

    2016 wurde es so übel, dass ich nachts in der Notaufnahme gelandet bin, Dort wurde erst geröntgt und dann noch eine Punktion vorgenommen,

    da sich mittlerweile dort auch Eiter gebildet hatte.

    11 Tage haben sie mich dort behalten und eine Schmerztherapie durchgeführt, danach hatte ich tatsächlich Ruhe.

    #crying Uah - das klingt ja fürchterlich, es geht also immer noch schlimmer. Mich haben sie immerhin nicht dabehalten, sondern mit Medikamenten versorgt und heimgeschickt, aber ich wäre ohne zu zögern auch dort geblieben.

    Bei mir gibt es keine "Vorzeichen" #crying

    Die Schmerzen erscheinen aus heiterem Himmel, unabhängig davon, was ich vorher gemacht habe. Zuerst merke ich so eine Art "Druckpunkt" an der betreffenden Schulter und innerhalb kürzester Zeit strahlt es in den Oberarm aus. Das passiert von jetzt auf gleich.

    Genau, diesen „Druckpunkt“ habe ich auch. Sag mal, und jetzt gerade ist es dann wieder die rechte Schulter? So eine Sch&:)?(, das muss doch mal ein Ende nehmen :(:(

    Die kriegst Du von mir aber sowas von! Und eine ganz schnelle und gute Besserung #knuddel

    Vielen, vielen Dank #kuss

    Es geht mir schon viel,, viel besser, aber weg ist es noch lange nicht. Ich komme seit zwei Tagen mit einer Schmerztablette pro Tag aus, das ist ein riesiger Fortschritt. Bin gespannt, wie das Ausschleichen des Cortisons funktioniert.

    Am Wochenende hatte ich zusätzlich noch Migräne. War super :wacko:

    Dir wünsche ich ganz, ganz feste, dass das jetzt die letzte Episode dieses blöden Mists in Deinem Leben ist. Alle Daumen sind gedrückt #knuddel


    Ich schick mal schnell ab, geht noch weiter.

  • Ich bin eines der positiven Beispiele für eine gelungene OP.

    Das höre ich natürlich gern :)

    Hier rede ich von dem Bewegungsradius des Arms nach oben, das war dann lange noch schmerzhaft. Allerdings längst nicht so schmerzhaft wie vor der OP. Deshalb hab ich damit meinen Frieden geschlossen. Und dann, ca. 8 - 9 Monate nach der Op kam von jetzt auf gleich eine weitere Besserung. Eine, von der ich jetzt mal sage, dass ich komplett beschwerdefrei bin und den Arm ohne weitere Hilfe nach oben heben kann. Ich schaffe zwar nur mit etwas Mühe, den Arm bis ganz nach oben zu heben, aber es geht.

    Dass der Bewegungsradius eingeschränkt ist, damit könnte ich noch einigermaßen leben. Ich konnte aber, als ich dann endlich zum Arzt bin, meinen Arm nicht mehr nach außen drehen, das tat hundsgemein weh, und zwar noch mehrere Minuten nach der Bewegung. Das hat mir auch die ersten Wochen Physio echt schwer gemacht. Nach der Cortisonspritze waren wir dann soweit, dass wir am Arm arbeiten konnten, dann hat erst mal „nur“ die Schulter geschmerzt. Wenn ich an dem Punkt wieder wäre, wäre ich echt froh.

    Aber dass bei dir jetzt alles wieder geht, ist super #super

    Bei mir lagen die Beschwerden übrigens daran, dass ich Kalk unter dem Schulterdach hatte, der immer die Sehne darunter reizte. Diese entzündete sich dann und schwoll an. Das war der Hintergrund meiner Schmerzen. In der Op wurde der Kalk entfernt, etwas mehr Platz geschafft und die Sehne durchtrennt.

    So ist das bei mir auch. Und die durchtrennte Sehne? Braucht man die nicht noch? #hmpf Macht sich das irgendwie bemerkbar, dass sie durchtrennt ist?

    Momentan "zickt" die andere Seite etwas herum. Aber das werde ich so lange, wie es geht, herauszögern, denn es war schon ein recht langer Heilungsprozess.

    Da hoffe ich jetzt einfach mal für dich, dass das was anderes ist. Ich hatte vor 10 Jahren schon mal Schulterbeschwerden, die mit #jaPhysiotherapie an Geräten und völlig ohne Spritzen, Medikamente und große Ausbrüche irgendwann wieder weg waren. Maximal so etwas ist das jetzt bei dir #ja

  • Ach so, bin jetzt vom Arzt zurück. Die Besserung geht ihm nicht schnell genug, ich muss das Cortison nochmal für drei Tage „hochdrehen“. Eigentlich sollte ich jetzt schon keine Schmerztabletten mehr brauchen. Daumen werden also weiter gebraucht 🥴

  • Ohje, das tut mir leid! Ich hatte das ja auch und dachte ich werd nicht mehr. Hatte schier unerträgliche Schmerzen.


    Aber hier die gute Nachricht: es ist weg, absolut weg.


    Ich hätte das nie gedacht. Und geholfen hat mir ein wunderbarer Ostheopat. Ich weiß gar nicht wie lange es gedauert hat. Schätzungsweise drei Monate maximal und nach ca 6-8 Behandlungen war alles o. K.


    Leider hat er lange Wartezeiten, aber von Dir zu ihm ist es keine lange Strecke.


    Gute Besserung! Ich weiß wie schmerzhaft das ist.

  • Mir hat man bezüglich der Sehne erklärt, dass es eine lange und eine kurze Bizepssehne gibt. Die unter dem Schulterdach bräuchten "ältere" Leute nicht mehr zwingend. Es würde zu einem 10%igen Kraftverlust kommen, den man kaum bemerken würde. Kann ich so bestätigen. War aber auch mein linker Arm und ich bin Rechtshänder.

    Drücke dir weiterhin die Daumen.

    Gruß von Guinan
    mit 5 Kindern, jetzt alle erwachsen
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    Meine Nationalität: Mensch!

    Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

  • Die unter dem Schulterdach bräuchten "ältere" Leute nicht mehr zwingend. Es würde zu einem 10%igen Kraftverlust kommen, den man kaum bemerken würde. Kann ich so bestätigen. War aber auch mein linker Arm und ich bin Rechtshänder.

    Hier war es auch der linke Arm.


    Ältere Leute..... #blink#angst

    Jetzt fühl ich mich noch älter. Und ich bin weit über der Gruppe 30-50..

  • Mir hat man bezüglich der Sehne erklärt, dass es eine lange und eine kurze Bizepssehne gibt. Die unter dem Schulterdach bräuchten "ältere" Leute nicht mehr zwingend. Es würde zu einem 10%igen Kraftverlust kommen, den man kaum bemerken würde. Kann ich so bestätigen. War aber auch mein linker Arm und ich bin Rechtshänder.

    Drücke dir weiterhin die Daumen.

    Das klingt beruhigend, danke :)

    Bei mir ist es auch der linke Arm - ein Glück, ich bin so eine total hundertprozentige Rechtshänderin.