Zusammenhang Beckenboden und Stillen

  • Ich war vor einer Woche bei meiner FÄ und die hat mir schon zum zweiten Mal nach der Geburt des Kleinen dazu geraten abzustillen. Und zwar, weil sich das mit meinem etwas mitgenommenen Beckenboden sonst nicht bessert.

    Ich hatte eine ziemlich anstrengende zweite Geburt mit 2,5 Stunden Presswehen und Saugglocke. Und nun hab ich das Gefühl, mein Beckenboden ist völlig im Eimer. Die Blase hat sich gesenkt und es fühlt sich einfach nicht gut an.

    Deswegen hab ich meine Ärztin gefragt, was ich noch tun kann außer Beckenbodentraining. Und sie meinte, ich soll möglichst schnell abstillen, da durch die Stillhormone alles locker ist und das Training da eigentlich gar nichts bringt.

    Also, eigentlich möchte ich ja schon gerne noch ein bisschen weiter stillen, ich mein der Kleine ist grad mal ein halbes Jahr alt! Aber andererseits hab ich echt Angst, dass das wirklich nicht wieder besser wird!

    Hat jemand von euch eine Ahnung, ob das wirklich so ist, dass ich nur nach dem Abstillen wirkungsvoll trainieren kann?

    Sie meinte dann noch, wenn ich nur nachts stillen würde, wäre es auch schon ganz gut. Das kann ich mir jetzt aber auch noch nicht wirklich vorstellen!

    Ach Menno, das verunsichert mich total! Und ich bin total hin- und hergerissen... :( Einerseits will ich dem Kleinen nicht das Stillen nehmen, andererseits will ich nicht in ein paar Jahren denken "Hätte ich doch nur eher abgestillt!"

  • Soweit ich mich erinnere, hat das was mit der hormonellen Umstellung zu tun. Nur nachts stillen ist da wohl wenig hilfreich.

    ...wer schön sein will, muss lachen...

  • Bei mir hat Bebo-Training (Physio/Cantienica) noch in der Stillzeit eine sehr deutliche (!) Verbesserung gebracht! Evtl. wurde es nach dem Abstillen dann nochmal etwas besser aber das kann ich gar nicht so sicher sagen. Viel wichtiger war aber die passende Physiotherapeutin für mich zu finden. Erst mit der hat sich bei mir was getan. Nochmal weiter geholfen hat dann auch noch eine tolle Osteopathin.

    Vielleicht musst du nochmal rumprobieren um für dich das passende Training zu finden?

    Immer mit dabei: der kleine Frotsch (08/12)


    Trageberaterin ClauWi GK (08/13)

  • Ich würde mich an eine kompetente Stillberaterin wenden. Die sind da z.t. besser informiert über Stillhormone als mancher Gyn und ich würde mir eine Zweitmeinung eines anderen Arztes einholen, was das physische angeht. Physiotherapie hast du schon bekommen? Wie siehts mit Osteopathie aus?

    Das ganze ist ja auch erst 6 Monate her. Dein Körper ist immernoch in der Wiederherstellung. Das dauert.

    Mit großem Kind (2008) und kleinem Kind (2018)


    Meist vom Handy aus im Forum unterwegs. Tippfehler sind garantiert.

  • Ich glaub da nicht so wirklich dran - klar, es kann einen Zusammenhang haben. Aber: Ich habe 7 Jahre am Stueck gestillt, fuenf davon Tandem. Mein Beckenboden war direct nach den Geburten nicht so wie vorher, aber ich habe bald wieder mit dem Beckenbodentraining angefangen, und das "lockere" Gefuehl war in nullkommanichts weg. Inkontinent war ich nie, aber den Strahl unterbrechen beim Pieseln konnte ich am Anfang, also in den ersten Wochen nach der Geburt, nicht. Danach schon. Nur mit Training, trotz Stillen. Gesenkt hat sich nichts.

  • s gibt soweit ich weiß EINE Studie, mit WENIGEN Frauen, die einen angeblichen Zusammenhang zwischen VOLLstillen und Beckenbodenschwäche aufzeigt.

    Ob die Kausalität sich bei großen randomisierten Studien weiterhin zeigt ist unbekannt. Ebenso ist nicht untersucht, ob es wirklich an den Hormonen (Östrogen?) liegt, und ob das auch noch für Langzeitstillende gilt.


    Also wenn du weiter stillen willst, dann mache das. Ich persönlich bezweifel, dass es bei Langzeitstillenden überhaupt eine Auswirkung auf den Beckenboden hat.


    Wichtiger wäre, dass du nochmal exakt und unter Anleitung geschult wirst. Die FA hätte dir dafür Physiotherapie verschreiben können.

    Evt. zusätzlich auch noch Vaginalconi (Gewichtheben für die Scheide).


    Es gibt auch Kontinenz- und Beckenbodenzentren. Sind meist als Ambulanzen an Kliniken angegliedert. Dort könntest du dir einen Termin ausmachen. Gerade durch das doch sehr brachial klingende Ende der Entbindung, kann es durchaus zu Schäden an den Muskeln des Beckenbodens gekommen sein. Das sollte zeitnah genau untersucht werden und ggf. behandelt.

    Deine FA klingt da irgendwie nicht sehr hilfreich.


    Edit:

    Ähhh ... ok...wer lesen kann. Da steht ja November 2019 - das ist ja maximal 6 Monate her... also noch nix mit Langzeitstillen.

    Unter den Umständen würde ich dir erstmal zu noch etwas mehr Geduld raten. 9 Monate sollte Frau sich und dem Körper schon geben.

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

  • Auch von mir: gutes Beckenbodentraining, am besten bei einer ausgebildeten Beckenboden-Physiotherapeutin im Einzelunterricht bringt viel (bei mir verschrieben von der FÄ des Beckenbodenzentrums)! Bei mir wurde es dann richtig gut erst wirklich mit dem Abstillen, aber auch so gab es eine deutliche Verbesserung.

  • Danke für eure Antworten!


    Irgendwie bin ich grad ein bisschen sauer auf meine FÄ, dass sie mich da so gar nicht ernst nimmt... Also, klar... Dass mein Beckenboden noch nicht wieder ist wie vorher, ist ja klar. Aber außer "Spannen Sie den Beckenboden zwischendurch an, so fest sie können" hat sie mir nicht sagen können, was ich tun kann. Physiotherapie wurde gar nicht erwähnt. Diese Beckenbodentrainer (da hatte ich sie gefragt, ob die was bringen) findet sie nicht so ratsam.

    Hmm... Ich mache seit 5 Jahren Beckenbodentraining nach Cantienica, aber leider findet der Kurs ja gerade nicht statt. Vor der zweiten Geburt dachte ich auch, ich hätte einen ziemlich kräftigen Beckenboden, hatte nie Probleme...


    Und jetzt mach ich mir ständig Gedanken, versuche irgendwie zu trainieren. Und merke dann manchmal, dass ich vor lauter Gedanken machen den Beckenboden und alles, was da so außenrum ist, total verkrampfe... Ich hab das Gespür dafür irgendwie total verloren...


    Kann ich denn einfach einen Termin in so einem Beckenbodenzentrum ausmachen? Oder brauche ich da irgendwie eine Überweisung?

  • Hier auch noch eine Stimme für Training, Und inzwischen würde ich von Cantienica eher abraten. Oder wenn schon, dann nur Cantienica bei einer, die eine solide Grundausbildung hat und noch weitere Qualifikationen. Auf den Cantienica Bildern stehen alle, ausnahmslos alle im Hohlkreuz, das finde ich nicht empfehlenswert.

    Das Bebo-Konzept ist ganz gut. Beckenbodenzentrum ist sicherlich auch eine gute Adresse.

    Ich denke neun Monate darf frau ihrem Körper auch wirklich geben zur Regeneration. Training ist unter Stillhormonen wahrscheinlich nicht ganz so effizient wie nichtstillend, aber es passiert nicht nichts. Ärzte sind in aller Regel keine Spezialisten für Training (sollen sie ja auch nicht sein) und haben meistens wenig bis keine Ahnung davon.


    Langer Rede, kurzer Sinn: ich würde weiterstillen und mir eine sehr gute Trainingsbegleitung suchen. Toitoitoi, das wird!

  • Die Stillhormone lockern alle möglichen Bänder im Und Gewebe im Körper. Auch deswegen ist PT oft schwierig. In den Ua gab es PT, die sich besonders mit Frauen und Beckenboden auskannten. Wäre das eine Alternative.



    Eine Freundin fand trampolinspringen sehr gut. Anfangs nur ein Sprung auf einmal, dann mal zwei kleine und mit der Zeit wurde es besser. Aber wer weiß, ob das nur eine verrückte Anekdote des Lebens ist.

    Nothing is permanent.

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  • 6 monate ist noch nicht viel, ich finde es sehr normal, dass der körper nach so einer geburt noch geschwächt ist, zumal ja auch permanent das nicht mehr so leichte kind rumgeschleppt wird.

    ich würde nicht abstillen, das ist noch zu früh und ehe das in erwägung gezogen wird, sollte erstmal das basisprogramm laufen, das bringt schon sehr viel und dann könnt ihr in ruhe in eurem tempo irgendwann abstillen. es stimmt schon, dass die meisten frauen nochmal von einer deutlichen besserung berichten, sobald sie abgestillt haben, aber diesen schritt zuerst zu machen, ergibt für mich keinen sinn, ich bewerte das als aktionismus

    "einfach mal irgendwas anspannen" ist als ratschlag auch nicht so solle, auch hier sind erst einmal die grundlagen zu klären, es beginnt immer mit atemtechnik und in rückenlage, um erst einmal die muskulären bewegungen ohne druck von oben korrekt ausführen zu können

    der beckenboden hat 3 schichten und es nützt bei senkung nichts, nur die äußeren schließmuskeln fest zusammen zu kneifen

    gerade wenn du eine senkung der blase und der vorderen scheidenwand hast, dann würde ich dir die übung der beckenbrücke nahelegen, ... und bitte nicht! nein! nein! nein! jetzt schon trampolin springen, das ist absolut kontraindiziert

    hier im forum gibt es schon einen thread über beckenbodenhilfen, besser als diese vaginalkoni wäre zB so ein elektrostimulanzgerät, da kenne ich einige sehr efolgreiche erfahrungsberichte (gerade bei bkasensenkung) schau mal in der suche, ob du den findest

    ... mit Anna 2011, Sven 2014, Elsa 2015 & Olaf 2018

  • 6 monate ist noch nicht viel, ich finde es sehr normal, dass der körper nach so einer geburt noch geschwächt ist, zumal ja auch permanent das nicht mehr so leichte kind rumgeschleppt wird.

    Das ist allerdings war. Da ziehe ich mein trampolinbeispiel zurück. Ich ging davon aus, dass das Kind schon über ein Jahr alt ist. #schäm


    Bitte lass dir Zeit und lass dich nicht von deiner FA unter Druck setzten. nachh 6 Monaten ist einfach noch vieles anders und wirklich sehr weich.

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  • Cantienica mache ich eigentlich bei einer sehr erfahrenen Trainerin, die sich auch regelmäßig weiterbildet. Aber ich merke schon, dass ich die Übungen alleine nicht so sauber ausführen kann, wie unter ihrer Anleitung. Obwohl ich schon 5 Jahre dabei bin, findet sie fast immer noch eine Kleinigkeit zum verbessern. Ich hoffe einfach sehr, dass der Kurs bald wieder stattfindet.

    Vom Trampolinspringen hat mir meine Hebamme auch dringend abgeraten. Aber sie hat mir den Tipp gegeben, auf dem Trampolin zu schwingen. Selbst das fühlt sich noch nicht gut an. Wenn ich mal ein paar Schritte renne, hab ich das Gefühl, alles fällt mir unten raus. #hmpf

    Ich vermeide auch soweit möglich schweres Heben und tragen. Aber ich merke schon, wenn ich einen Korb nasse Wäsche rumtrage. Und irgendwie ist es utopisch, da immer auf meinen Mann zu warten. Gestern hab ich die Wäsche dann auf 2x getragen. Der Große weiß inzwischen, dass ich ihn nicht hoch heben kann... Neulich hab ich sogar gemerkt, dass es nicht so gut ist, beide Kinder im Fahrradanhänger bergauf zu schieben.


    Gibt es denn irgendeinen Sport, der dem Beckenboden hilft? Also außer so klassischen Übungen? Ich bin so schlecht im regelmäßig Übungen machen... Eigentlich wollte ich mal schwimmen gehen, aber das ist ja grad nicht möglich. Wenn ich jetzt wüsste, z.B. slacklinen hilft dem Beckenboden, dann würd ich die Slackline mal wieder aus dem Keller holen. Oder Rad fahren? Das hab ich mich noch gar nicht getraut, weil ich Angst hab, dass das irgendwie doof ist, wenn ich auf der gesenkten Blase sitze... Überhaupt hab ich Angst, irgendwas kaputt zu machen, deswegen bin ich total vorsichtig mit allen möglichen Bewegungen geworden. Ich fühl mich total eingeschränkt. Ist das normal? Oder bin ich da irgendwie überempfindlich?


    Es haben jetzt ganz viele geschrieben "Ach so, erst 6 Monate..." Ist es denn "normal", dass nach 6 Monaten noch alles so locker ist? Und vor allem, ist es sehr wahrscheinlich, dass es tatsächlich wieder besser wird? Ich hab irgendwie so Angst, dass es für immer so bleibt! #eek


    Danke, dass ich hier rumjammern darf... Und die Fragen stellen, die ich eigentlich gern meine FÄ stellen würde, die aber irgendwie immer abgetan werden...

  • Du hast ja schon jede Menge Tipps bekommen.

    Ich möchte dir kurz meine Erfahrung da lassen:


    Ich war ca 8 Monate nach der Geburt mal in der Boulderhalle. Und da bin ich dann mal angeklettert und hatte da immer noch das Gefühl, dass meine Mitte fehlt. Und das, obwohl ich Rückbildung gemacht hatte, und meinen Beckenboden nach den Übungen trainiert hatte.

    Ich hatte das Gefühl, dass da die Rückbildung einfach noch nicht fertig war.


    Nach ca 1 Jahr wars dann besser.


    Also ich habe jedenfalls schon öfter gehört, dass die Rückbildung schon auch 9 Monate dauern kann.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Wenn du einen Schaukelstuhl hast und sanft schwingen? Das wurde mir ganz am Anfang als sanfte Übung empfohlen.

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  • ja, nach saugglocke ist es leider "normal", es wird wieder werden, aber das ist einfach ein ziemliches trauma für körper (und seele) und braucht etwas länger, und auch nach unkomplizierter spontangeburt kann es das ganze erste jahr hindurch weicher sein


    ich mochte nordic walken mit baby in der rückentrage, dabei bewusst das schambein zum nabel ziehen und die füße gut abrollen

    ... mit Anna 2011, Sven 2014, Elsa 2015 & Olaf 2018

  • Slackline ist schon gutes Training für den Beckenboden durch die Balancehaltungen. Aber ich würde es nach deiner Beschreibung jetzt noch nicht wieder machen. Gerade wenn man lange ausgesetzt hat, gibt es ja auch viele Absprünge und die sind momentan wahrscheinlich nicht das richtige.


    Ich kenne auch eine Frau, die nur mit Yoga den Beckenboden wieder fit bekommen hat. Das finde ich als Grundtraining auch nicht schlecht, aber vielleicht braucht es auch erstmal gezielteres Training?

    Aber grundsätzlich finde ich sechs Monate nach Geburt auch noch recht früh. Ich hab etwa ein Jahr danach wieder mit regelmäßigem Yoga und Pilates (auch super dafür!) angefangen und hätte da erst das Gefühl wieder in Form zu kommen. Davor war ich irgendwie noch mit Wiederherstellung beschäftigt.

  • Danke, ihr Lieben! Es beruhigt mich, von so vielen zu lesen, dass es normal ist und dass es besser wird! Ich dachte irgendwie, ich muss mich damit abfinden, dass es sich jetzt einfach IMMER so anfühlen wird. Aber ihr macht mir Mut und Hoffnung, dass es besser wird!

  • Gibt es denn irgendeinen Sport, der dem Beckenboden hilft?

    ja. Gehen und Laufen, allerdings vorausgesetzt du koordinierst deine Beckenbewegung gut. Das machen die wenigsten und während einer Schwangerschaft geht das meist erst recht verloren, bedingt durch den Bauch und der geburtsvorbereitenden Lockerung der faszialen Strukturen des Beckens.


    Das einzige, was ich dir hierzu empfehlen kann ist ein gutes Spiraldynamik-Coaching. Zur Info: Cantienica baut eigentlich auf Spiraldynamik auf, leider gingen in der Methodenentwicklung aber (gerade beim Cantienica go!) an verschiedenen Orten Bewegungsdimensionen und zentral wichtige Elemente verloren. Ich kenne inzwischen mehrere Trainerinnen, die vom Cantienica zur Spiraldynamik gekommen sind, weil sowohl für sie selber, als auch für ihre Kundinnen Cantienica ab einem gewissen Punkt einfach nicht weitergeht und mehr Probleme schafft, als es vorher gelöst hat.


    Meine eigene Erfahrung: mein Beckenboden war immer ok, seitdem ich aber anders gehe (und dadurch auch erstmals in meinem Leben Laufen gehen kann, ohne dass mit was weh tut und es auch noch Spaß macht!!!) ist mein Beckenboden tiptop. Ohne eine einzige zusätzliche Übung.

  • Diese Beckenbodentrainer (da hatte ich sie gefragt, ob die was bringen) findet sie nicht so ratsam.

    Warum? Hat sie eine Begründung genannt? Dann würde ich das überprüfen. Falls nicht: Manchmal, habe ich den Eindruck, daß es dann eher eine persönliche Meinung vom Arzt ist, statt fachlich fundiert. ;)Muß aber nicht so sein, habe ich aber schon erlebt.


    Ich habe jetzt schon in der Schwangerschaft mit Beckenbodengymnastik angefangen, wegen Corona leider erstmal auf Eis gelegt.

    Die Überweisung habe ich mir vom Hausarzt ausstellen lassen (damit ich es erstattet bekomme, falls Du gesetzlich versichert bist, rechnen die das mit Rezept, glaube ich, direkt ab, noch praktischer). Das war problemlos, zur Gyn wollte ich nicht.#schäm


    Ich finde ein halbes Jahr nach der Anstrengung, die Du schilderst sehr zeitig. Ist es nicht so, daß der Bauch (und nicht nur der) 9 Monate kommt und 9 Monate geht? Bei mir würde das jedenfalls (aber da ist jeder anders) grundsätzlich so zutreffen. Eher noch 1 Jahr, wenn ich das am Gewicht festmache. Das dauert. Die Zeit darf es haben. Was tun und aktiv werden darf man ja trotzdem bald wieder. :)


    Das ist jetzt meine Meinung: Ich würde auf keinen Fall aus allein diesem Grund mit 6 Monaten abstillen (es sei denn es gibt noch andere Gründe, es nervt mich grundsätzlich oder sowas). Die sind noch so klein und profitieren so stark davon und auf der anderen Seite der Waage denke ich nicht, daß für uns Mütter in den paar Monaten -oder Jahren bei mir- etwas unwiederholbar versäumt werden kann. Man müßte das ja auch substituieren. Später nicht mehr. Ich selbst würde noch gucken, ob ich das passende Training finde. Man kann ja durchaus mehreres ausprobieren, es wurde ja vieles genannt.