Alles Liebe zum verf%$@£€ Muttertag!

  • eumelkaefer Schlimm, dass ihr keine Infos bekommt. Die Ungewissheit ist schon schlimm genug. Alles Gute ihr und euch!


    Zum Muttertag: meine Mutter hatte zu dem Tag immer ein ganz ambivalentes Verhältnis. Bloss nicht feiern, aber ignorieren war fast so schlimm wie etwas gebasteltes schenken. Wir Kinder konnten es nur falsch machen. Ich ignoriere den Tag weitgehend, aber wenn dann doch was kommt von meiner Tochter freue ich mich schon. Ich freue mich einfach über die Mühe, die sie sich gemacht hat und will ihr auf gar keinen Fall die Freude verderben.

    Merksatz für heute: Ich will nicht so hart zu mir sein und mich mit Wohlwollen anschauen.

  • Mein Muttertag war auch seltsam.


    Im Wochenplan der Grundschule der Kinder stand die Anleitung zum Basteln des Muttertagsgeschenks mit Blümchen, Herzchen und Schmetterlingen als Pflichtaufgabe.

    Meine fast 10-jährigen Jungs fanden es absolut Sch... und haben nur rumgemotzt, wie doof, das wieder ist.

    Da ich keinen Bock habe, um das Basteln meines eigenen Geschenks zu kämpfen #rolleyes, habe ich es als erledigt unterschrieben und gesagt, sie sollen mich damit einfach nur in Frieden lassen. Ich will lieber in Ruhe ausschlafen. Für mich war der Muttertag ohne Gebasteltes und Blümchen total Ok, bis ich nachmittags meine Mutter anrief. Die ging voll ab, dass meine undankbaren Kinder mir nichts gebastelt hatten und wollte mit denen reden und denen die Meinung sagen.#eek

    Da musste ich dann leider laut werden und sagen, sie soll sich nicht einmischen und meine Kinder in Ruhe lassen. Super Muttertag!


    (Als ich Kind war und meiner Mutter jedes Jahr was liebevolles gebastelt habe, kriegte ich immer zu hören ... jeden Tag dankbar sein... Muttertag ist eine Erfindung der Konsumgesellschaft... sie braucht das nicht... blablabla... Aber jetzt so einen Aufriss machen#rolleyes)


    Ansonsten war es ein schöner und sehr entspannter Tag. Für mich völlig ok.#sonne#blume

  • Puh, das ist aber auch fies wenn solch ein "inkompatibles Geschenk" zur Pflicht erkoren wird. Hätt ich genauso gemacht.... nein, ich hätte stattdessen gebeten, einen Kaffee ans Bett zu bringen. Und dann abgehakt.

  • Also mich mag den Muttertag. Und letztes Jahr war ich stinksauer weil die Kinder recht lieblos was hingerotzt haben. Dieses mal haben sie sich mühe gegeben, Bilder gemalt, Briefe geschrieben und Blumen gekauft.

    Ich mag ihre Bilder, ich mag Briefe meiner Kinder und Ich mag lesen, dass ich die beste Mama der Welt bin.#herz

    Ja, ich mag Anerkennung und ein sichtbares Zeichen, geliebt zum werden und ich sehe den Tag auch als Möglichkeit für die Kinder, mal ihre Gefühle/Anerkennung auszudrücken ( gelingt ja im Alltag nicht immer/eher selten) und deshalb mag ich auch Valentinstage oder Geburtstage.

    Und habe vollstes Mitgefühl für all diejenigen, denen sogar an diesem einen Tag im Jahr verwehrt wird, mal die Nr.1 in der Familie zu sein#knuddel

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • mein Muttertag war voll in Ordnung - die Basteleien vielen etwas kleiner aus und weniger zahlreich (ich steh nicht so auf gebasteltes #tuppern) - der Frühstückstisch wurde gedeckt ohne hörbaren Streit ...

    es lief alles gut, bis der Zwerg auf der suche nach irgendwas eine volle Flasche Olivenöl in der Vorratskammer zerdeppert hat #kreischen - das wäre der passende Moment gewesen um mich abzuholen - eine fast volle Packung mums und einen Rest Muttertagstorte hätte ich auch mitgebracht.

  • elena ich kann Dich gut verstehen, ich würde heulen wie ein Schloßhund


    Meine Muttertage sind immer sehr anstengend. Über mein Kind kann ich mich nicht beschweren, der denkt sich immer was nettes aus. Dieses Jahr gabs Rosen und eine Love Milka Packung mit eigenem Text. Dann verschwindet er aber den Rest des Tages in seinem Zimmer und chatet und zockt mit Freundinnen. Mithelfen ist Fehlanzeige.

    Ich stelle mich seit Jahren hintenan und bereite meiner Mama und meiner Oma einen schönen Tag. Sprich, ich putze am Samstag mit meinem Mann die ganze Wohnung und räume auf, mache den Balkon gemütlich. Und backe mindestens zwei Kuchen, fahre noch auf den Stadtmarkt Blumensträuße für Oma, Mama und Schwiegermama besorgen und bin dann am Sonntag mit dem restlichen Backwerk, Tischdenken, dekorieren und Leute abholen und bewirten so beschäftigt, dass ich abends fertig ins Bett falle. Dieses Jahr mußte ich wenigstens nicht kochen, wir haben Essen bestellt und meine Mama hat gezahlt. Meine Schwiegermutter wollte Käsekuchen backen und hat dann mittags angerufen, dass sie doch keinen gemacht hat, sie würde jetzt zum Bäcker fahren. Also war der zweite Kuchen doch wieder mein Job. Bäckerkuchen ißt hier niemand. Dank Thermomix und meiner Schwester war der Käsekuchen dann 10min später im Rohr, derweil ich meine Mutter und das Essen abholen gefahren bin.


    Ich denke, einen Muttertag bei dem es sich um mich dreht wird es erst geben, wenn die Elterngeneration nicht mehr da ist.

  • Eigentlich sollte er "Grossmuttertag" heissen! Bei uns war das zumindest in der Kindheit auch so, wie Du es beschreibst Jaelle, also vor allem anstrengend für meine Mutter.


    Heute: Die eine Grossmutter meiner Kinder lebt nicht mehr, die andere ist dement und lebt im Heim, der Kontakt dort ist sehr eingeschränkt.


    Da ich im Mai auch Geburtstag habe, sind meine Jungs schon heillos überfordert damit, sich für den was auszudenken, da fällt der Muttertag dann ins Wasser. Macht mir aber nicht viel ...

    Diese Jahr hat der eine mir Schokolade geschenkt, der andere hat mir auf meine Aufforderung hin bei was im Haushalt geholfen, was mich überfordert hat ...

  • Stimmt. Grossmuttertag passt besser. Bei uns ging es auch immer um meine Oma...

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • ich danke euch


    Es war nicht einfach die Oma da im Krankenhausbett zu sehen. Ein anderer Mensch lag da.

    Am Freitag nach Muttertag konnte das erste Mal Besuch in die Klinik. Samstag durfte ich, 1 h zu einer bestimmten Uhrzeit zu ihr. Sie hatte dann jeden Tag Besuch, und die letzten Tage im Pflegeheim wurde sie ganz toll umsorgt.

    Am Samstag ist Verabschiedung. Ein harter Gang für uns.