Sorge, dass Baby (7 Monate) sich unbemerkt ins Elternbett robben könnte

  • Unser Baby kann seit neustem robben. Wir zuerst #top und dann #eek


    Wir haben jetzt die Sorge, dass es

    a.) zu ins ins Bett robben kann und sich irgendwo unter der gefühlt 2x2 Meter Decke verfängt und

    b.) es schafft, sich aus dem Babybay rauszurobben, um sich dann nebendran aus dem Bett zu stürzen.


    Wir haben ein recht hohes Bett, daher machen wir uns da natürlich besonders bezüglich b.) Sorgen.


    Ein Gitter fürs Babybay haben wir zwar, aber da machen wir uns dann die Sorge, dass sich das Kind beim Drehen dauernd den Kopf anschlägt und fürs Stillen nachts ist das auch mega kacke.


    Wie man's macht, man scheint es falsch zu machen :D


    Wie habt ihr das gehandhabt?

  • Hallo,


    Ums Elternbett herum den Boden abpolstern? Und dem Kind zeigen, wie es rückwärts rausklettern kann?

    Das wäre mein Weg gewesen.


    Allerdings weiß ich nicht, wie hoch euer "hoch" ist, 50 cm sind ja etwas anderes als 1,20 cm...


    Ansonsten habe ich schon Bilder gesehen, wo so eine Poolnudel unter dem Spannlaken "eingebaut" wurde. Das hält ein Krabbelkind zwar nicht wirklich auf, bremst aber das unbewusste Herumwuseln im (Halb)Schlaf etwas.

  • Unser Sohn hat erst entdeckt, dass er sich im Schlaf bewegen kann, seit er krabbelt, also seit etwa 2 Wochen. Er rammt auch unbeirrt, trotz Nestchen und dem Stillkissen als Begrenzung, an den Rand des Kinderbettes. Stört ihn aber nicht beim Weiterschlafen, von daher würde ich das Gitter am Babybay anbringen und gut polstern - gibt es Nestchen dafür? Der Schlafsack schränkt hier auch die Bewegung massiv ein. Vorher schlief er nur unter einer Decke, Schlafsack wurde abgelehnt. Seit wir den nochmal rausgeholt haben, schläft er etwas ruhiger, wuchtet sich nur einmal nachts in die Bauchlage und bleibt dann so.

    Das wäre meine Idee, die für mein Kind funktioniert. Kann aber bei motorisch fitteren Kindern auch anders sein.


    Und den Boden auspolstern, wie Trin empfiehlt, ist sicher eine gute Idee.

    Silberner Mond du am Himmelszelt, strahlst auf uns nieder voll Liebe.
    Still schwebst du über Wald und Feld, blickst auf der Menschheit Getriebe.
    Oh Mond, verweile, bleibe, sage mir doch, wo mein Schatz weile.

    Sage ihm, Wandrer im Himmelsraum, ich würde seiner gedenken: mög' er,

    verzaubert vom Morgentraum, seine Gedanken mir schenken.



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  • Hallo,


    Gitter war für uns übrigens keine echte Option, nachdem uns unser Ältester gezeigt hat, daß er sich aus dem Gitterbett stemmen konnte, kaum daß er sich zum stehen dran hochziehen konnte. Dabei war das Bett ganz niedrig eingestellt, er kam kaum mit den Fingerspitzen an die obere Gitterkante, aber wenn der wo raus wollte, hielt ihn nix. Samt Schlafsack übrigens. Der hielt ihn nicht vom Klettern ab, sorgte aber dafür, daß er sich dann beim runterfallen noch schlechter abfangen konnte...


    Da war das Risiko, daß er ungebremst aus größerer Höhe stürzte, viel größer als das, ihm zu zeigen, wie man sicher vom Bett kommt.


    Allerdings hat es auch dazu geführt, daß wir nach einem Umzug dann nur ein sehr niedriges Bett hatten. Das hat die Sache bei allen weiteren Kindern aber sehr entspannt.

    Das Bett niedriger zu legen wäre keine Option, wenigstens vorübergehend?


    Tagsüber könnte man noch versuchen, da Kind auf einer am Boden liegenden Matte in den(Mittags)Schlaf zu begleiten, dann wäre da das Risiko schon mal weg.

  • Das Bett niedriger zu legen wäre keine Option, wenigstens vorübergehend?

    Das war bei uns immer die Lösung, zumal die Kinder dann auch irgendwann selber nachts oder morgens mal aufstehen und wieder zurück kommen oder man das Kind ins Bett bringt und dann eventuell sogar den Raum wieder verlässt. Matratze auf den Boden und Gefahr gebannt.

  • Mit der Bettdecke hatte unser Kind nie ein Problem, die hat er höchstens weggekickt, macht er jetzt immer noch...Schlafsack wurde nur als Neugeborenes akzeptiert.


    Ansonsten hatten wir immer Lattenrost mit Matratzen auf dem Boden seit das Kind mobil ist, am besten von Wand zu Wand, dann kann man nur am Fußende rauskullern. Stillkissen an der offenen Seite des Beistellbetts fiele mir noch ein und Babyphone mit Videofunktion. Beibringen wie es mit den Füßen zuerst auf den Boden kommt. Boden abpolstern.

    tt1c48ce.aspx
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  • Wir hatten die Liegefläche im Babybay ein paar cm niedriger eingestellt als vom Erwachsenenbett und dann ein Stillkissen als Barriere, außerdem rund uns Bett abgepolstert.

  • Mein Kind ist (mehrfach #angst) nachts bzw. abends als es alleine im Familienbett lag im Schlaf aus dem Bett gerobbt oder gefallen. Unser Bett ist zum Glück nicht so hoch, aber deshalb werde ich mir fürs nächste Kind da eine wirklich gute Absicherung überlegen.

    Zu dem Zeitpunkt konnte es im wachen Zustand schon längst rückwärts sicher rauskrabbeln. Das hat es schnell gelernt.


    Es gibt auch so Bettgitter für Elternbetten, die man glaube ich unter die Matratze klemmt.

  • Meine Kleine schlief in dem Alter nie alleine im Bett #zwinker


    Ich habe ihr auch aus Decken eine kleine Barriere gebaut. Das hat zumindest gereicht um nicht sofort herunter zu rollen. Und dann hatte ich es meistens auch dank Babyfon schon ins Schlafzimmer geschafft.


    Nachts habe ich mir nie Sorgen gemacht. Da habe ich immer alles mitbekommen. Wir hatten auch ein Babybay und es kam vielleicht einmal vor, dass sie sich in unserer Decke verirrt hatte und irgendwo an unserem Fussende lag. Klar bin ich da erschrochen, aber es kam, wie gesagt, nur sehr selten vor.

    Ich war auch immer wieder erstaunt, wie gut ich im Schlaf auf das Kind aufpassen konnte. Keine Ahnung, wie das z.T. im Tiefschlaf funktioniert hat.


    Ausserdem würde ich sehr früh versuchen das Heruntersteigen zu üben. Also hindrehen und mit den Füßen zuerst runter. Das hat meine erstaunlich schnell gekonnt.


    Bei einem Gitter hätte ich Angst, dass das Kind dann darüber klettert, und erst recht herunter stürzt.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Wir hatten unsere Babies immer mit im Elternbett. Gerade beim esten Baby ging es schlicht nicht anders. Das brauchte sehr viel Nähe.


    Zum Thema Rausrobben: ich habe, als ich merkte, dass die Babies langsam mobil werden könnten, meinen Kindern gezeigt, wie sie rückwärts mit den Beinen zuerst aus dem Bett rauskommen und ihnen auch erklärt, dass sie es nur so machen dürfen. Das hat sehr gut funktioniert.

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  • Wir hatten das Bett mit Rausfallschutz an allen Seiten gesichert (war auch sehr hoch), letztendlich wurde die Babybay nur als Ablagefläche genutzt. Baby lag sowieso wegen stillen mit im Bett, Sorgen hatte ich wegen den Kissen und der Decke nie gehabt.

  • Hier auch die Methode:

    - immer jemand mit im Bett

    - runterkrabbeln üben

    - in der kurzen Zwischenphase: Boden etwas abpolstern


    Dazu die Erkenntnisse: Babies krabbeln im Normalfall zu den Eltern hin, nicht an den Bettrand und Kinder sind Fallkünstler!

    Das Familienerlebnis hat mich darin bestätigt: es rumpelt unglaublich im Haus meiner Eltern. Alle rennen hin, ins Zimmer meiner kleinen Schwester - die selig vor ihrem Stockbett schläft, von dem sie offenbar gerade runtergefallen ist. Auf der Decke, die sie anscheinend vorher rumtergstrampelt hatte.


    Ach ja: beide Kinder sind im Kleinkindalter ab und an vom normal hohen Familienbett gefallen - nie als Krabbel/Robbkinder.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Wir haben auch ein sehr hohes Bett. Unser Sohn hat damals fast immer zwischen uns geschlafen. Eine Nacht bin ich aufgewacht, da war er Kopf voraus schon halb über mich rüber Richtung Rand geklettert. Wenn ich nicht aufgewacht wäre, wenn ich mich in die falsche Richtung gedreht hätte,... Danach hatten wir dann einige Jahre ein Matratzenlager auf dem Boden.

  • Am wichtigsten sind meines Erachtens wirklich das "Po voraus" üben beim Selbstrausklettern und das Abpolstern rund ums Bett. Mein Sohn ist genau 2x aus dem Elternbett gefallen, nur tagsüber und beide Male war ich direkt daneben, aber nicht schnell genug. #angst


    Das zweite Mal ist er im gut gefüllten Wäschekorb gelandet, der zufällig neben den Bett stand, und hat sehr verdutzt geschaut :D

  • Wir haben auch sehr früh das rückwärts runter geübt, unser Bett ist recht hoch und das Kind wandert nachts durchs ganze Bett. Rausgefallen ist er oft, oder wir haben ihn gerade noch am Fuß erwischt.#angst

    Als Barriere hatte ich auch das Stillkissen, mal hat es gereicht und mal nicht, allerdings war er da schon etwas älter.

    Als er so klein war hat er nur mit mir und im Elternbett geschlafen, das Babybay war mein Rausfallschutz. 🤷‍♀️#rolleyes

  • Fröschlein hat hier auch im Ehebett geschlafen, meist zwischen uns. An meiner Außenseite hatte ich ein "Gitter", niedrig genug, um darüber steigen zu können, aber eine Barierre vor allem gegen das herausrollen bzw. robben. Frei war für den Junior nur das Fußende. Als er robben konnte, hat er sich nie weg von mir bewegt. Als er anfing zu krabbeln (zeitgleich zog er sich auch zum stehen hoch) habe ich ihm sofort das aus dem Bett steigen beigebracht in drei Schritten, begleitet von den gleichen Worten und mit Gebärde:

    (Kind krabbelt auf das Fußende zu) Stop! - Drehen! (dabei hab ich ihn anfangs gedreht) - Füße zuerst (anfangs habe ich ihn langsam nach unten gezogen). Und ich habe ihn jeden Morgen selber aus dem Bett "steigen" lassen.

  • Bettgitter. Die werden unter die Matratze geschoben und bilden dann eine etwa 30cm hohe Barriere. Hatte ich zuerst von Babybalkon bis Fußende, dann unterwegs eher am Kopfende... und als L. sich hochziehen konnte und Anstalten gemacht hat, sich über das Ding rüberzurollen, habe ich es ganz abgeschafft und weiches Zeug vors Bett geworfen oder er schlief in der Mitte oder ich habe das Bett an die Wand geschoben.

    _._._._._._._._
    Prokrastinierer aller Länder: vereinigt Euch - morgen


    “Schatz, komm bitte ins Bett. Man braucht sieben Stunden Schlaf, um als Mensch zu funktionieren.“ “Ich bin Mutter, ich brauch vier.“


    Silence is golden... unless you have a toddler. Then silence is extremely suspicious.

  • Bettgitter #herzen Der Grund, warum aus uns eine Familienbett-Familie wurde. Abends kam die Nachtschwester auf der Wöchnerinnenstation vorbei, schaute in einige müde und leicht verzweifelte Gesichter und knurrte: "Warum hat noch niemand Bettgitter gebracht, ich hole gleich welche! So, und jetzt schlafen sie schön entspannt mit den Babies im Arm." Und knurrte wieder aus dem Zimmer raus.

    Und wir schliefen.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • oh Boy. 2 Monate später und er hat das "Hochziehen". Kurz: Wir sind gerade sehr akut auf der Suche nach einem Kinderbett und werden wahrscheinlich unser Bett (Höhe: 80 cm) verkaufen, um auf dem Boden zu schlafen.


    Zusätzlich haben wir hohe Matratzen, d.h. der Rausfallschutz von Ikea ist ziemlich genauso hoch wie unsere Matratze, d.h. der bringt exakt 0. Poolnudel haben wir auch unter's Spannbettlaken gepackt, aber das interessiert den Herrn, der innerhalb von ein paar Sekunden über ein Stillkissen klettern kann herzlich wenig.


    Womit habt ihr den Boden abgepolstert? Isomatten? Matratzen? Mal gucken, wie wir das lösen.