Nachts ohne Windel - weiter probieren oder sein lassen?

  • Hallo zusammen,


    mein Kind wird bald sechs und trägt nachts Windel. Die ist auch immer gut voll. Manchmal läuft sie auch über. Er macht normalerweise noch mehrmals nachts Pipi.

    Nun hab ich letzte Woche vergessen neue Windeln zu kaufen und hatte eh den Plan dieses Jahr wenn es wieder wärmer wird, mal länger ohne Windel zu versuchen.

    Er schläft jetzt also seit ca. 10 Tagen nachts ohne Windel. Pipi hat er in jeder Nacht gemacht. Ganz am Anfang aber tatsächlich nur einmal 1-2 h vor dem Aufwachen. Seit ca. 5 Tagen pinkelt er dreimal. Das erste Mal 2-3 Stunden nach dem Einschlafen, dann nochmal 2 Stunden später und dann nochmal 1-2 h vor dem Aufwachen. In den meisten Fällen wird er dabei nicht wach. Ich zieh ihn dann schlafend um und mach ne neue Auflage auf die Matratze. er pennt durch oder wacht nur ganz kurz auf, wenn er zum Hose anziehen aufstehen muss. Er schläft in seinem eigenen Bett ein und kommt dann (meistens nach dem ersten Pinkeln #angst) jede nacht zu mir ins Bett. Das war davor auch schon so.

    Es zeichnen sich bisher also keinerlei Erfolge ab. Was meint ihr, würdet ihr weiter probieren oder es einfach erst mal ruhen lassen und wieder Windeln kaufen? Er war auch mit tags trocken werden eher spät dran (fast 4). Da war meine Erfahrung, dass von allein gar nichts geht, sondern dass ich das anschieben und ihn motivieren muss. nachts stört ihn die Windel auch nicht. Glücklicherweise wurde er auch noch nie deswegen gehänselt. Ich möchte ihm auf keinen Fall vermitteln, dass mit ihm was falsch ist, weil er mit sechs noch ne Windel trägt. Der Müll und die Einkauferei ist halt nervig. Beim Windel weglassen war er bisher motiviert dabei. Hat sich bemüht tagsüber mehr zu trinken, sodass ihm nicht abends vor dem ins Bett gehen einfällt, dass er total Durst hat. Und hat immer zugestimmt, dass er probiert, nachts kein Pipi zu machen, oder eben aufzuwachen, wenn er merkt dass er muss. Er merkt es halt aber überhaupt nicht.

    Also hat wer Erfahrungswerte? Bringt es was, einfach mehrere Wochen durchzuhalten und jeden Morgen ne Ladung Wäsche anzuschmeißen? Oder meint ihr es bringt nix, wenn sich in der ersten Woche so gar nicht abgezeichnet hat, dass er nachts trocken wird? Von meinen Ressourcen her geht mehrmals nachts umziehen zur Zeit ganz gut. Ich bin im Home Office und muss morgens deshalb nicht so früh aufstehen #super

  • käptn.rese

    Hat den Titel des Themas von „Nachts ohne Windel - weiter probieren oder aufgeben?“ zu „Nachts ohne Windel - weiter probieren oder sein lassen?“ geändert.
  • Ich habe ganz gute Erfahrungen mit einfach "laufen lassen". Der Große war spät, aber von heute auf morgen Tag und Nacht trocken, und hatte glaube ich keinen einzigen Unfall. Beim Kleinen ist es gerade ähnlich wie bei Dir ... spät tags trocken, aber auf einmal (auch kurz vor dem vierten Geburtstag). Nachts hat er jetzt, fast 5, noch eine Windel. Ein paar Wochen war die immer trocken, da hätte ich sie fast schon weggelassen. Dann kam Corona, seitdem ist sie wieder voll. Ich lasse ihn jetzt mit Windel ... bin aber auch jemand, der nachts sehr sehr ungern Betten neu bezieht #angst


    Ich denke, wenn ein Kind tagsüber trocken ist, gibt es ja wahrscheinlich keinen körperlichen Hintergrund. Daher warte ich lieber ab., finde das für alle stressfreier.

    Doubt kills more dreams than failure ever will #sonne

  • Was erwartest Du denn davon, dass das "Laufenlassen" bewirkt?

    Offenbar ist sein Körper schlicht nicht so weit, da nützt es ehrlich gesagt wenig, einfach jedes Malheur umzuziehen... Also abgesehen davon, dass ich es mir für den Jungen sehr frustrierend, es jede Nacht wieder nicht zu schaffen, aufzuwachen. Das unterstützt meiner Meinung nach die Hirnreifung null, denn das Pipimachen in der Nacht hat einfach nix mit Willen zu tun, sondern ist einfach Reifungssache.


    Ich würde es, wenn es noch wirklich lange geht, mal bei Gelegenheit bei der Kinderärztin ansprechen, um allfällige organische Ursachen auszuschliessen - aber bis dahin würde ich Windeln nehmen. Wenn er trotzdem erwacht, kann er ja immer noch auf die Toilette gehen - und eine nasse Windel ist in meinem Gefühl viel weniger frustriered wie ein nasses Bett (im Gegensatz dazu ist eine trockene Windel am Morgen auch motivierend).


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Wir sind ein Gegenbeispiel zur Hirnreifungshypothese. Meine Tochter war ja von drei bis sechs zuverlässig trocken (auch nachts), dann nässte sie nachts wieder ein. Wir haben sie phasenweise nachts auf Handtüchern schlafen lassen, die sie dann selbst ins Bad gebracht hat, phasenweise mit Windel (sie mochte Windeln nicht, aber im Winter und nach drei nassen Betten, habe ich immer darauf gedrängt). Und ich kann echt nicht sagen, was mehr gebracht hat. Aber so ab 10 oder so war sie dann wieder trocken.

    Merkt er es denn besser, wenn er keine Windel trägt? Dann wäre es vielleicht einen Versuch wert.

  • Ich unterschreibe mal bei Deinem Eingangspost mit derselben Frage, selbes Alter, allerdings weiblich.


    Ich persoenlich glaube, sie kann es einfach noch nicht. Wir haben neben dem Bett auch ein Toepfchen, da geht sie manchmal drauf nachts, aber meistens schlaeft sie einfach zu fest. Es stoert mich jetzt auch nicht gross, aber wenn ich es ohne Muehe aendern koennte mit einfach umzusetzenden Tipps, wuerde ich das gerne probieren. Vielleicht weniger Wasser trinken lassen? Sie trinkt halt eher sowieso schon zu wenig.


    Ich glaube es ist jetzt auch gar nicht sooo ungewoehnlich, vor allem auch bei Jungen

  • Mein Sohn wird im Dezember 6, er ist mit ca. 3,25 tags trocken geworden. Nachts hat er eine Windel. Die bringt er regelmäßig zum Überlaufen, aber auch wenn er abends/nachts weniger trinkt, ist sie ordentlich voll. Ich bin der festen Überzeugung, dass er im Schlaf nicht merkt, wenn er muss. Da rührt er sich nicht. Kein bisschen. Wird nicht unruhig, wacht von der Nässe nicht auf, gar nichts. Tagsüber hat er immer wieder Phasen, in denen er öfter nicht auf die Toilette geht. Wir haben nicht ganz raus, ob er es vergisst, es ihm schlicht egal ist oder er es dann tatsächlich nicht merkt. Ich glaube, es ist alles zusammen. Sein Vater war auch sehr lange nicht trocken, bei ihm brachte die Abklärung kein Ergebnis. Ich werde es bei der nächsten U-Untersuchung ansprechen bzw. wenn es sich vorher ergibt und ansonsten abwarten. Windeln lassen wir erst wieder weg, wenn er es möchte oder wir wieder bereit für nächtliches Umziehen und Bettenabziehen sind.


    Problematisch könnte hier werden, dass die kleine Schwester, fast 3, tagsüber sehr zuverlässig trocken ist und auch nachts öfter keine Windel braucht. Ich hoffe, wir bekommen es gut hin, dass er es nicht irgendwann als ein Defizit sieht, wenn er als Älterer nachts nicht trocken ist.

  • Mein Sohn brauchte bis 11 oder so eine Nachtwindel, ich wüsste nicht, was weglassen geändert hätte. Wir haben mit 5 oder 6 checken lassen, ob was organisches dahintersteckt, was aber nix. Klingelhose hat nichts gebracht, die hat er nicht gehört. Mit 11 hat er Medikamente bekommen, ich glaube 1 Jahr lang, da ging es dann ohne Windeln, irgendwann haben wir sie ausgeschlichen und plötzlich war er soweit.


    Die kleine Schwester war schon mit 4 nachts trocken, also lange vor ihm. Gottseidank hat ihn das nicht gestört.

  • ich finde "windel weglassen" grausam für alle beteiligten. vollgepisstes bett, extremer stress durch umziehen und wäsche und so weiter, das ist alles nicht nötig und baut nur druck auf.

    und bei manchen dauert es halt. wobei es sich vielleicht lohnen würde, mal bei einer enuresis-sprechstunde vorbeizuschauen, ob alles so o.k. ist, wie es sein sollte körperlich. ist dem so, braucht es vermutlich einfach noch zeit. wenn die windeln dann morgens trocken sind, kann man sie nach einer weile dann weglassen.


    lg patrick

  • Keine eigene Erfahrung (Kind braucht auch nachts eine Windel, ist aber erst vier) aber ich stell mir das für ihn auch frustrierend vor, wenn er eigentlich motiviert ist und es dann nicht klappt. Ich versuch mich auch auf eine lange Nachtwindelzeit einzustellen, denn bei meinem Mann hat es wohl noch sehr lange gedauert #yoga

    Beim Neffen (inzwischen acht war es auch bis vor einigen Monaten Thema und es war schrecklich, weil es ihm selbst so unangenehm war und er es unbedingt wollte, aber einfach nicht geschafft hat. Das hat mir so Leid getan. Das würde ich möglichst lange vermeiden wollen und glaube, dass das eher durch selbstverständlich Windel anziehen klappt.

  • Es bildet sich doch bis zum ca. 8. Geburtstag ein Hormon, was dafür sorgt, dass man nachts wach wird, wenn man zur Toilette muss.

    Oder ist das schon wieder überholt?

    Da er nicht wach wird, wie du schreibst, scheint er das noch nicht zu produzieren.


    Meine persönliche Meinung wäre, dass ich nicht 3x pro Nacht das komplette Bettzeug plus Schlafkleidung wechseln wollen würde. Und dann sind mindesten 2 Matratzen ja auch nass oder?


    Ich würde Windeln kaufen und warten. Irgendwann wird es klappen.


    Evtl. mal einen Arzt aufsuchen, ob organisch alles okay ist. Damit würde ich aber noch warten.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Ich würde auch wieder Windeln anziehen und abwarten.


    Mein Kind war auch erst mit fast 4 tagsüber trocken, das ging aber von alleine, Motivationsversuche haben gar nichts gebracht.


    Mit fast 5 ist sie jetzt auch seit Kurzem nachts ohne Windeln. Wir haben einfach abgewartet und erst dann die Windeln weggelassen, als sie mehrere Wochen lang trocken waren. Jetzt schläft sie entweder durch oder geht nachts allein zur Toilette, mit sehr wenigen Unfällen. Sie trinkt regelmäßig ihren Becher Milch vorm Schlafen gehen. Am Trinken würde ich nichts drehen.


    Ich glaube, jedes Kind hat da sein eigenes Tempo. Mit 6 halte ich es auch noch für völlig normal.

  • Wir hatten das Problem auch. Ich habe einfach weiter Windeln gekauft. Gelöst hat es die Zeit. Das Kind wird jetzt wach und geht mehrmals nachts aufs Klo. Das heißt das Kind muss jede Nacht mehrmals. Jetzt ab ca. 8 Jahren klappt es, weil es einfach wach wird. Vorher hatten wir immer eine volle Windel. Was noch wichtig war. Ganz klar dem Kind zu sagen, dass es keine Träume gibt, in welchen man Pippi macht. Das hat bei uns zu 100 % Trockenheit geführt. Vorher war das Kind oft im Halbschlaf und hat geträumt, das es Pippi macht. Dann lief es tatsächlich. Nach dem Gespräch war das weg. Das war allerdings erst mit 8. Nach dem Gespräch. Es gibt keinen Traum indem man Pippi macht, es ist immer die Realität, gab es auch keinen Unfall mehr. Ich glaube aber nicht, dass es vorher z. B. mit 6 Jahren nicht funktioniert hätte, einfach, weil das Kind nicht wach genug geworden ist. Wie gesagt Klobesuch in der Nacht ist immer noch nötig.

  • Was erwartest Du denn davon, dass das "Laufenlassen" bewirkt?

    Das war nur ein Wortspiel im Sinne von "lass das Kind älter werden und behalte die Windel, die Zeit wird es richten"...


    Ich glaube auch, dass ein nasses Bett nur Extrafrustration reinbringt (das schreiben hier ja auch alle)


    Da ich ja vor der gleichen Frage stehe (Kind wird fünf und ist tags zuverlässig trocken): Es gab einige, die sagten, man kann (irgendwann) körperliche Ursachen abklären. Könnt ihr Euch eine körperliche (im Sinne von urologische) Ursache vorstellen, warum ein Kind tags trocken ist und nachts nicht? Ich hätte gesagt, dass dann eben keine urologische Ursache vorliegen kann sondern wie hier auch schon erwähnt mangelnde Hirnreife, zu fester Schlaf ,... Würde mich interessieren, ob ich nicht doch was übersehe...

    Doubt kills more dreams than failure ever will #sonne

  • Sorry, Solya, da habe ich irgendwie Deinen Begriff für die Methode der Threadstarterin angewandt und für Verwirrung gesorgt.


    Ich meine wirklich, dass Windel weglassen und täglich mitten in der Nacht frisch anziehen müssen null Effekt auf das "Trockenwerden" hat.


    Körperliche Ursachen: da müsstest Du mal nach nächtlichen Einnässen suchen, da gibt es ein paar Möglichkeiten. Mit 5 wird aber kaum eine Ärztin auf Verdacht abklären, weil das schlicht völlig im Rahmen ist.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Meines? Dem ist das egal, der macht sich absolut keinen Stress :) Wir haben nie den geringsten Druck gemacht, und irgendwann mit 4 meinte er dann er lässt die Tagwindel weg. Er hätte gemerkt, dass die anderen in seinem Alter keine mehr tragen, er dachte halt das sei irgendwie später mit dem Windel weglassen #freu Hat uns damals echt zum Lachen gebracht!

    Doubt kills more dreams than failure ever will #sonne

  • Dechslein ist jetzt fast 7 und war bis vor Kurzem nachts noch nicht trocken. Hat ihn nie gestört, bis dann Ende letzten Jahres plötzlich bei ihm der Wunsch da war, nachts keine Windel mehr zu tragen.
    Bett war jede Nacht nass und ich konnte das nicht lange leisten. Dechslein hat es nicht gestört, hauptsache keine Windel an.
    Ich hab dann mit ihm verschiedene Optionen besprochen, u.A. gibt es ja diese Klingelhöschen, von denen alle im Umkreis von Kilometern durch einen ekelhaften Alarmton geweckt werden, wenn das erste Tröpfchen kommt. Dechslein fand die Idee klasse, ich weniger.

    Ich weiß, dass viele Kinder noch bis zum Ende der Grundschule nachts nicht trocken sind, und mein Mann und ich waren auch beide spät dran mit dem Trockenwerden, Ich hätte gar kein Problem damit gehabt, einfach noch eine Weile weiter Windeln anzuziehen. Aber ichhabe gemerkt, dass der Wunsch bei ihm sehr stark war, er litt richtig unter der Windel.
    Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass sein Papa ihn nachts weckt - der ist praktischerweise aufgrund von Schichtarbeit eh lange wach.
    Zunächst war das so um drei, und wir haben es über einen Zeitraum von sechs Wochen immer weiter nach vorne gezogen. Kürzlich fiel mir dann auf, dass Dechslein nach dem morgendlichen Aufstehen stundenlang nicht auf Toilette musste. Und seit zwei Wochen wecken wir nachts nicht mehr und alles ist trocken.

    Wichtig ist, dass das Kind wirklich wach ist, wenn es nachts auf die Toilette geht. Hätte das bei uns zu starker Erschöpfung geführt, hätten wir wohl wieder abgebrochen.

    Wir haben immer eine ganze Weile am Stück um exakt die selbe Uhrzeit geweckt, damit der Körper sich wirklich dran gewöhnt. Und dann ne halbe Stunde vorgezogen, usw.


    Ich glaube, einfach laufen lassen bringt nichts. Weil die Reife beim Kind noch nicht da ist. sondern es bräuchte mMn entweder mehr Zeit, oder einen Impuls, der dann möglicherweise die Entwicklung anstupst.

    Solange es deinem Kind egal ist, ist das aber altersmäßig noch im Rahmen. (Sofern es keine anderen Probleme gibt, die auf Blase/Niere hindeuten.)

    Wer sagt eigentlich, dass die Schildkröte unter dem Panzer keine Flügel versteckt?


    Dechslein: 7/2013

  • Nein, ich meinte das Kinde der TE. Da würde ich fragen ob Windel nachts eher OK ist, oder ob es ihm unangenehm ist und es von sich aus ein Interesse am nächtlichen Trockenwerden hat.

    Edit: So in etwa wie bei Frau Dechse beschrieben meinte ich es.

  • Ich glaube auch, dass ein nasses Bett nur Extrafrustration reinbringt (das schreiben hier ja auch alle)

    Nee, nicht alle. Meine Tochter wollte partout keine Windel. Sie war ja vorher windelfrei gewesen und mochte das Gefühl von Windel untenrum nicht. Kann ich auch gut verstehen, luftig ist doch viel schöner. Es gibt gut waschbare Decken und gut saugende Unterbetten. Und mit einer wasserdichten Auflage ist die Matratze ja auch nicht nass. Trotzdem haben wir im Winter, wenn die Wäsche lange Trockenzeit brauchte, dann irgendwann auf einer Windel bestanden, weil es einfach arbeitsintensiv war. Aber sie hat das nicht frustriert - nur uns Eltern, die das Zeug immer waschen mussten.