Januar Februar März Mamas 2021

  • Das hab ich mich auch sofort gefragt Tahina.



    „Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.“
    Jean Paul


  • Nachdem ich seit vorgestern dachte, Übelkeit, Kreislauf und Müdigkeit würden nachlassen, habe ich heute einen absoluten Tiefpunkt. In der Arbeit ging es nur mit ganz viel Studentenfutter, in der Stunde, in der ich den Referendar hospitieren musste, bin ich fast eingeschlafen (und es lag nicht nur an ihm) und daheim konnte ich mich kaum noch bewegen. Ich sehne mich so danach es endlich bekanntgeben zu können, um Unterstützung mit den Kindern zu kriegen. Meine Schwiegermutter, die zwar nicht die Oma der Kinder ist, aber sie abgöttig liebt, würde auf Zuruf alles übernehmen. Die Stimmung war heute generell so gereizt - auch bei mir, und das überträgt sich so furchtbar schnell auf die Kinder -, dass ich irgendwann alle Besucherkinder heimgeschickt habe und mit den Kindern zur Schwiemu bin. Dort konnte ich im Schatten sitzen, sie hat mit den Jungs gekocht und ich wäre echt fast eingeschlafen. Wie toll wäre es, wenn sie es schon wüsste, dann würde ich sogar noch Smoothies gereicht kriegen und vielleicht sogar eine Fußmassage 😆


    Der morgige Tag kann definitiv nur besser werden.

  • Oh, das tut mir leid. Bist du dir denn sicher, dass du es deiner Schwiegermutter nicht sagen magst?


    Ich fand die letzten beiden Tage furchtbar anstrengend. Ich muss die ganze Zeit essen, aber mich eben auch jedes Mal neu dazu zwingen, weil mir schlecht ist und ich überhaupt keinen Appetit habe. Kaum habe ich was im Mund, lässt die Übelkeit nach. Ich kann aber auch nicht so viel essen, dafür dann eben 20 x pro Tag. Und nachts...#angst


    Allerdings bin ich froh, dass es niemand weiß. Gerade dafür hätte ich momentan keine Kraft.

  • So geht es mir ja auch, Tahina. Es würde mich einerseits mit den Kindern entlasten, aber die Schwiegermutter würde vor Freude eskalieren und nicht aufhören mir gute Ratschläge zu geben und vor allem könnte sie es nicht für sich behalten. Und sie ist die letzte Person, mit der ich im Fall der Fälle eine FG würde teilen wollen.

    Deshalb verzichte ich im Moment noch auf die unmittelbaren Vorteile. Aber bald.

  • Das kann ich gut verstehen.


    Ich bin auch gespannt, wie sehr das gesteigerte Mitteilungs- und Mitentscheidungsbedürnis mancher Verwandter uns hier noch betreffen wird..,

  • Hallo ihr Lieben, ich hoffe, bei euch ist alles gut.


    Ich habe hier echt zu tun mit meiner Übelkeit und hoffe, dass es nächste Woche besser wird. In der elften soll ja der hcg-Spiegel natürlicherweise etwas sinken und da setze ich meine Hoffnungen rein...


    Ich ärgere mich irgendwie, dass ich mich nicht früher bei mehr Hebammen gemeldet habe. Ich hatte da irgendwie keine Kraft zu und eigentlich beschlossen, dass wir halt aufs Geburtshaus hoffen. Tja. Jetzt stehe ich da nur auf der Warteliste. Bei einer anderen Hebamme ebenfalls. Und jetzt weiß ich gar nicht, ob ich noch weiter suchen mag.

    Ich würde gerne möglichst lokal bleiben und bei den Krankenhäusern hier in der Nähe gibt es keine Beleghebammen. Auch etwas weiter weg nur sehr wenige, wenn überhaupt. Ich habe aber irgendwie Angst, dann nicht gut begleitet zu werden unter der Geburt und gar nichts machen zu können... Jetzt überlege ich, zumindest einen hebammengeleiteten Kreissaal zu wählen, aber auch da ist man ja auf die diensthabenden Personen angewiesen... Und irgendwie stört mich das alles. Ich würde mich so gerne sicher fühlen beim ersten Kind.

  • Hallo :) Ach Tahina, das ist ja blöd. Was bedeutet denn Warteliste? Weißt du, wieviele vor dir sind und ob sich da noch was tun kann? Ich kann es wirklich gut verstehen, dass dir da die Kraft gefehlt hat, diese elende Übelkeit und Müdigkeit lähmt halt einfach alles... Hast du noch alternative Hebammen in deiner Gegend? Hebammen haben ja auch einen guten Eindruck von den Möglichkeiten die hast, auch wenn sie selbst nicht dabei sein können. Wird dein Mann / Freund denn bei der Geburt dabei sein?



    „Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.“
    Jean Paul


  • Bzgl. Geheimnis um die Schwangerschaft und so. Ich bin sooo froh, wenn es endlich keins mehr ist. Ich bin nicht so der Geheimnistyp und platze lieber mit so Neuigkeiten raus. Unsere Family weiß es auch schon. Weiß nicht, wenn es mir nicht gut gehen sollte, weil doch etwas schief geht würde ich es denen auch erzählen - bzw würden sie eh merken wenn es mir nicht gut geht. Ich kann das nicht so verstecken #rolleyes:D Naja, zwei Wochen noch bis zum nächsten Termin, wenn dann alles gut ist, muss die kleine Plautze nicht mehr versteckt werden :D:D:D



    „Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.“
    Jean Paul


  • Ich weiß leider überhaupt nicht, wie viele vor mir sind. Im Prinzip heißt es aber, wenn jemand wegfällt, wird ein Platz frei. Das wahrscheinlichste wäre wohl wegen FG, aber ja auch Mehrlingsschwangerschaften oder so. Es besteht also durchaus eine Chance, aber keine so große, denke ich. Das ist bei Hebamme und Geburtshaus gleich.


    Ich kann im Zweifelsfall mal die Dame fragen, die mich akupunktiert, aber sie selbst arbeitet in einem Krankenhaus mit Dienstsystem und ist im Geburtshaus nur für die Akupunktur "eingemietet".


    Ich hoffe sehr, dass mein Mann mit kann. Alles andere fände ich ehrlich gesagt ganz furchtbar:(

    Aber er ist nunmal keine Frau. Ich hätte schon gerne kompetente weibliche Begleitung, auf die ich mich wirklich verlassen kann.

  • Im Prinzip kannst du ja nichts tun außer warten, Tahina. Oder? Denn eine echte Wunsch-Alternative scheint ja es nicht um geben.

    Und so doof das klingt, gerade diese "Ausschlusskriterien" treten ja doch immer wieder ein. Ich habe ja hier im Umkreis von 70km die einzige Hausgeburtshebamme "gebucht" und war bei den beiden Fehlgeburten bereits angemeldet und musste absagen, wodurch es für eine andere Frau möglich wurde sie zu buchen.

    Des einen Leid, des anderen Freud.


    Habe heute auch erstmals mit besagter hebamme telefoniert. Nach meinem ersten FA-Termin und meiner Hoffnung, dass da alles gut ist, treffen wir uns erstmals Ende August. Das sind dann fünf Wochen zwischen den Terminen, aber davon bin ich eh zwei Wochen im Urlaub und dann passt das für mich auch. Sie klingt sehr nett. Aber habe ja auch eh keine Alternative...


    Ansonsten geht es mir immer besser und das macht mir Sorgen. Gehe zwar straff auf die 11. Woche zu, vielleicht liegt es auch daran. Bin nur noch etwas müde, etwas übel ist es, ich habe Hunger wie Sau. Na gut, bin extrem geruchsempfindlich. Kann das Deo meines Mannes nicht ab. Ungünstig.

  • Naja, ich kann mich noch bei drölfzig anderen melden... :( Ob das was anderes außer Stress bringt, steht auf einem anderen Blatt.


    Es liegt bestimmt an der Woche! Meine Müdigkeit ist ja auch besser geworden.

  • Gibt es bei euch in der Region davon noch viele? Hier wie gesagt eine in 40km Entfernung, die nächste ist 70km weit weg, das war ihr zu weit (Was ich verstehen kann).


    Kommt Hausgeburt für dich in Frage?

  • Ich wohne in einer Großstadt, daher gibt es schon welche. Aber natürlich zu wenig im Vergleich zur Nachfrage.


    Geburtshaus wäre einfach meine absolute Priorität gewesen. Und ich hadere auch ehrlich gesagt besonders damit, dass es nicht geklappt hat, weil es nicht nur Pech war, sondern es leider auch einen verwaltungstechnischen Fehler auf Seiten des Geburtshauses gab. Ich hatte gar keine Chance, genommen zu werden, weil sie mich bei der Terminverteilung nicht berücksichtigt haben.


    Für meinen Plan B schwanke ich zwischen KH mit Beleghebamme

  • zu früh abgeschickt, hier weiter:


    ...und Hausgeburt. Prinzipiell lieber letzteres, weil intimer und wohl interventionsärmer. Aber: Ich habe Angst, dass ich dann in irgendeinem Vorbereitungszwang bin und mich vielleicht auch nicht fallen lassen kann, weil die Nachbarschaft mich ja hören könnte...


    Das ist alles etwas schwierig gerade...

  • Ich habe bei meiner Hausgeburt in einem Reihenmittelhaus gewohnt. Zwei Tage nach der Geburt wurde nachgefragt, wann denn das Baby endlich komme :D

    So richtig furchtbar laut war ich immer nur bei den Presswehen und die dauern ja nicht so lange und so einen Schrei lass ich auch außerhalb von Geburten mal los. Im Winter hat man ja das Fenster auch meist zu 😉


    Wie wohnt ihr denn?

    Und was meinst du mit "Vorbereitungszwang"?

  • Na, das macht ja geräuschetechnisch Hoffnung;) Wir haben links, rechts, oben und unten Leute...


    Ich stelle mir das so vor:

    Im Geburtshaus darf ich ankommen. Alles ist vorbereitet auf eine Geburt.

    Zuhause muss ich dann eventuell ein Zimmer umräumen, habe keine Möglichkeit, ein Tuch an die Decke zu hängen, Pool wird schwieriger... sowas halt.

  • Also zum Thema Lautstärke.. Ich glaube auch nicht, dass ich übermäßig laut war. Und am Schluss "darf" man auch gar nicht so laut sein, sondern alles ins Pressen investieren ;) (haha) Aber das ist ja auch verhältnismäßig kurz, der Zeitraum.


    Ansonsten kann ich mir gut vorstellen, dass eine HG-Hebamme genau die Bedenken gut mit dir besprechen kann. Vielleicht ist es erstmal Plan B, aber wer weiß, vielleicht soll es so sein :)



    „Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.“
    Jean Paul