Zwillinge stillen - ich bin so ungeschickt.

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  • Das ruckelt sich bestimmt noch alles zurecht. Auch mit der Bequemlichkeit. Probiert Euch einfach aus Ihr drei.

    Nachts habe ich meine Zwillinge nacheinander gestillt, liegend. Das fand ich bequemer. Überhaupt fand ich einzeln stillen immer "schöner" für mich. Aber ich hatte auch noch ein großes Kind Nr. 1 und tagsüber habe ich größtenteils pragmatisch zusammengestillt. Mit einem "amerikanischen Stillkissen" zum Umschnallen. Nicht so "schön" und "bequem" wie eins zu stillen, aber auch nicht allzu anstrengend und es funktionierte gut, auch wenn ich alleine war. Das Stillkissen umschnallen, Baby 1 rechts, Baby 2 links, an der Kleidung hochziehen und auf Kissen legen. Je älter und selbstständiger sie die Brust finden, desto besser. Ich musste einen Zwilling immer zuerst anstillen und erst wenn die Milch geflossen ist, kam der anderer dazu. So war es bei uns dreien. Aber wie gesagt, es musste sich erst zurechtruckeln und ich mich mit diesem gigantisch hässlichen großen festen Stillkissen anfreunden :-)

  • Hallo ihr lieben Mitfühlenden und Ratgebenden,

    wir üben weiter und es ist tatsächlich schon viel leichter geworden. Einerseits erlaube ich es mir noch mehr, lieber einzeln zu stillen und andererseits werden die Babys größer und stabiler und ich routinierter. Sie sind jetzt 10 Wochen alt und freuen sich, wenn sie sich beim Stillen gegenseitig entdecken - das finde ich so süß!

    Ich fühle mich definitiv weniger tollpatschig als noch vor ein paar Wochen. Und es macht mich ganz schön stolz, wie gut wir alles schaffen.

    Nachts ist es blöd, wenn beide gleichzeitig aufwachen, aber da schuckelt mein Mann eben ein Baby, damit ich das zweite bequem im Liegen wieder in den Schlaf stillen kann. Meistens tun sie ihm aber den Gefallen, nacheinander aufzuwachen.#freu

  • #applaus super!


    Meine hatten ja irgendwann einen völlig entgegengesetzten Rhythmus. Wenn man das so annimmt wie es ist, kann das durchaus einige Vorteile haben. Ich wünsche dir alles, alles Gute!

  • Meine hatten ja irgendwann einen völlig entgegengesetzten Rhythmus. Wenn man das so annimmt wie es ist, kann das durchaus einige Vorteile haben. Ich wünsche dir alles, alles Gute!

    Das unterschreibe ich ganz faul. :D

    Jeder spinnt auf seine Weise –
    der eine laut, der andere leise.
    (Joachim Ringelnatz)

  • Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich mit einem winzigen Stillbaby auch mindestens 12 Wochen, bis ich eine bequeme und nicht ganz so vorbereitungsintensive Stillposition gefunden hatte. Ich hatte nach einiger Zeit einen Krampf in der Fusssohle, weil ich die Füsse immer auf den Zehenspitzen stand beim Stillen, damit der Abstand bepasst hat #hammerMit 2 stelle ich mir das auch herausfordernd vor.

    Eine Kollegin von mir hat Zwillinge im Poä*ng von IK*EA gestillt. Da konnte sie diese mit Kissen quasi auf den Armlehnen ablegen. Das hat scheinbar gut funktioniert.


    Zum Hunger:

    Ich weiss nicht, wie viele gesalzene Nüsse ich zu Beginn der Stillzeit gegessen habe. Unendlich viele. Dazu gefühlt die doppelte Portion bei jeder Mahlzeit, abends (also so gegen 22 Uhr) eine grosse Schüssel Müsli. Und wie viel dazwischen weiss ich ehrlich gesagt nicht. Und trotzdem hab ich total abgenommen und hatte mega Hunger. Und Durst. Ja. Trinke genug bei diesen Temperaturen. Du muss ja mittrinken, was die Kleinen ausschwitzen #zwinker


    Ich habe ganz viele Energierigel gegessen. Also solche mit Mandeln oder Nüssen oder Beeren etc. Das hat gut geholfen, ist aber natürlich süss. Oder eben gesalzene Nüssle mit Rosinen.


    Du machst das toll. Und ich unterschreibe bei BEB : Wer Zwillinge stillt, kann nicht ungeschickt sein.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Jetzt sind sie 21 Wochen alt (das musste ich nachschauen, das weiß ich nicht mehr aus dem Stegreif) und wir stillen immer noch echt viel. Gewicht etwa verdoppelt.

    Beide gleichzeitig Stillen kommt fast täglich zum Einsatz. Manchmal finde ich es schön. Weil sie beide zu mir hochschauen, weil sie sich an den Händchen halten und beim Stillen grinsen oder erzählen. Manchmal ist es nur praktisch, weil ich so richtig bequem immer noch nicht dazu sitzen kann. Aber ungeschickt fühle ich mich nicht mehr. Am Anfang hatte ich Arme zu wenig, aber mittlerweile docken sie ja selber gut an und brauchen weniger "Führung".

    Wenn sie nachts gemeinsam wach werden, lasse ich mir das zweite Baby von meinem Mann dazu über die Seite an die Brust legen und mich von hinten etwas mit Decke ausstopfen zur Stütze. So kann ich nicht weiterschlafen, aber immerhin können alle liegenbleiben. Und die Babys finden es gemütlich genug, um wieder einzuschlafen.


    Mir fehlt allerdings echt viel Schlaf mittlerweile. Ich freu mich so sehr, wenn das wieder mehr wird. Vor ein paar Nächten hat der kleine Junge als erste Schlafportion ungefähr 6 Stunden am Stück geschlafen, Wahnsinn, wär das toll gewesen, die am Stück mitnehmen zu können...

  • Schön von Euch zu lesen! Und das das Stillen so gut klappt klingt echt super.


    Das mit dem Schlaf kann ich mir vorstellen. Schon mit einem Kind hat es bei mir auch erst so um den Zeitpunkt richtig rein gehauen.


    Kannst Du Dir im Alltag nich Zeiten zum Ausruhen schaffen? Früh ins Bett, mal für ein Stündchen ohne Kinder oder morgens länger schlafen?

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Schön von Euch zu lesen! Und das das Stillen so gut klappt klingt echt super.


    Das mit dem Schlaf kann ich mir vorstellen. Schon mit einem Kind hat es bei mir auch erst so um den Zeitpunkt richtig rein gehauen.


    Kannst Du Dir im Alltag nich Zeiten zum Ausruhen schaffen? Früh ins Bett, mal für ein Stündchen ohne Kinder oder morgens länger schlafen?

    Ja, das mache ich. Ich liege allerdings ziemlich lange im Bett, um auf möglichst viel Schlaf zu kommen. Aber tagsüber schaffe ich es selten, weil ich ja insgesamt 4 Kinder habe und irgendwie eh schon zu wenig Zeit für alles.


    Aber ich bin froh, dass wir weiterhin voll stillen und es allen gut geht.

    Ich gehe zum Rückbildungskurs und versuche noch, einen Spaziergang pro Woche mit einer Freundin zu etablieren, um ein bisschen ohne Familientrubel sein zu können. Bisher erfolglos, weil sie auch so viel Trubel hat.