Griffige Sätze für den Umgang mit Kindern

  • Echte Bedürfnisse kann man nicht wegreden. Sie vergehen nur, wenn sie erfüllt werden. Sonst bleiben sie ein Loch.


    (Gerne auch für die Kita. Ist nicht von mir, ich kann mich aber nicht erinnern wo es jemand offiziell schon gesagt hat und wie der Wortlaut war.)

  • Von meinem Vater: Hauptsache, das Kind wird glücklich.

    Das hat mir sehr gut getan.


    Und was mir irgendwann aufgegangen ist (im Umgang mit Teenagern): Es geht nicht darum ob wir ihnen (den Kindern) vertrauen, sondern darum ob sie uns vertrauen.

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Ja, absolut!


    Das hilft nur bestimmten Leuten nicht weiter, weil die Frage: "Aber was dann?", ja nicht beantwortet wird (und weil vieles auch nicht als Gewalt erkannt wird, was Gewalt ist).


    Darum sagte ich eingangs:

    [...]

    auch wenn es immer verkürzte, vereinfachte Darstellungen sein können, muss man doch das "Rabige" auch knapp auf den Punkt bringen können, ohne dabei zu schwammig ("Kinder brauchen Urvertrauen" - ja klasse, und wie soll das gehen?) oder in der Verneinung ("Babys soll man nicht schreien lassen" - klingt immer nach "Du machst alles falsch!") zu sein.

    "Behandle Dein Kind immer respektvoll", könnte vielleicht die Gewaltlosigkeit mit umfassen?

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


    giphy.gif


    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

  • Behandle Dein Kind mit dem gleichen Respekt, mit dem Du Erwachsene behandelst.


    Ich habe (angeregt durch das Buch: Erziehen ohne Frust und Tränen von E. Pantley) früh angefangen, dem Fröschlein anzusagen, dass wir in fünf... drei... einer Minute(n) etwas tun, zum Beispiel vom Spielplatz heimgehen oder den Schlafanzug anziehen. So kann er noch etwas beenden, was ihm wichtig ist, und er wird nicht überraschend herausgerissen. Ich würde auch nicht wollen, dass, wenn ich lese, mein Mann mir das Buch zuklappt und sagt: wir fahren jetzt zum Einkaufen.


    Nebenbei bemerkt "funktioniert" dieser respektvolle Umgang auch noch hervorragend, auch wenn das nicht die Hauptsache ist. Einmal antwortete Fröschlein auf dem Spielplatz auf die fünf- und drei-Minuten-Ansage mit "ja, gut". Bei der Ansage "eine Minute" fing er an zu weinen. Und ging dabei los Richtung zuhause. Für ihn war völlig klar, dass es heim geht. Er hat sich nicht gewehrt, keine Ausflüchte gesucht, sondern ging sogar eine Minute früher los. Aber er hat geäußert, dass er das doof findet. Ich habe ihn in den Arm genommen und ihm gesagt, dass ich verstehe, dass er traurig ist, dass der schöne Nachmittag vorbei ist. Und dass wir jetzt nach Hause gehen, um zusammen das Abendessen vorzubereiten. Dann sind wir einträchtig Hand in Hand nach Hause gegangen. Hat sich für mich - trotz weinendem Kind - gut angefühlt.

  • Behandle Dein Kind mit dem gleichen Respekt, mit dem Du Erwachsene behandelst.


    Ich habe (angeregt durch das Buch: Erziehen ohne Frust und Tränen von E. Pantley) früh angefangen, dem Fröschlein anzusagen, dass wir in fünf... drei... einer Minute(n) etwas tun, zum Beispiel vom Spielplatz heimgehen oder den Schlafanzug anziehen. So kann er noch etwas beenden, was ihm wichtig ist, und er wird nicht überraschend herausgerissen. Ich würde auch nicht wollen, dass, wenn ich lese, mein Mann mir das Buch zuklappt und sagt: wir fahren jetzt zum Einkaufen.


    Nebenbei bemerkt "funktioniert" dieser respektvolle Umgang auch noch hervorragend, auch wenn das nicht die Hauptsache ist. Einmal antwortete Fröschlein auf dem Spielplatz auf die fünf- und drei-Minuten-Ansage mit "ja, gut". Bei der Ansage "eine Minute" fing er an zu weinen. Und ging dabei los Richtung zuhause. Für ihn war völlig klar, dass es heim geht. Er hat sich nicht gewehrt, keine Ausflüchte gesucht, sondern ging sogar eine Minute früher los. Aber er hat geäußert, dass er das doof findet. Ich habe ihn in den Arm genommen und ihm gesagt, dass ich verstehe, dass er traurig ist, dass der schöne Nachmittag vorbei ist. Und dass wir jetzt nach Hause gehen, um zusammen das Abendessen vorzubereiten. Dann sind wir einträchtig Hand in Hand nach Hause gegangen. Hat sich für mich - trotz weinendem Kind - gut angefühlt.

    und nach jahrelangem vorleben funktioniert das bei uns auch anders herum:


    "ich bin gleich bei dir, wenn ich den Beitrag fertig geschrieben habe."


    Wir haben nicht Minuten als Richtlinien sondern Aktionen:

    die Seite zuende lesen

    Abwasch fertig machen

    Burg zu ende bauen

    Bild fertig malen

    Sendung zu ende schauen

    usw.


    es ist so angenehm... ebensowenig wie ich alles sofort machen kann und will, muss und soll mein Kind auch nicht alles sofort machen müssen

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Behandle Dein Kind mit dem gleichen Respekt, mit dem Du Erwachsene behandelst.


    Ich habe (angeregt durch das Buch: Erziehen ohne Frust und Tränen von E. Pantley) früh angefangen, dem Fröschlein anzusagen, dass wir in fünf... drei... einer Minute(n) etwas tun, zum Beispiel vom Spielplatz heimgehen oder den Schlafanzug anziehen. So kann er noch etwas beenden, was ihm wichtig ist, und er wird nicht überraschend herausgerissen. Ich würde auch nicht wollen, dass, wenn ich lese, mein Mann mir das Buch zuklappt und sagt: wir fahren jetzt zum Einkaufen.


    Nebenbei bemerkt "funktioniert" dieser respektvolle Umgang auch noch hervorragend, auch wenn das nicht die Hauptsache ist. Einmal antwortete Fröschlein auf dem Spielplatz auf die fünf- und drei-Minuten-Ansage mit "ja, gut". Bei der Ansage "eine Minute" fing er an zu weinen. Und ging dabei los Richtung zuhause. Für ihn war völlig klar, dass es heim geht. Er hat sich nicht gewehrt, keine Ausflüchte gesucht, sondern ging sogar eine Minute früher los. Aber er hat geäußert, dass er das doof findet. Ich habe ihn in den Arm genommen und ihm gesagt, dass ich verstehe, dass er traurig ist, dass der schöne Nachmittag vorbei ist. Und dass wir jetzt nach Hause gehen, um zusammen das Abendessen vorzubereiten. Dann sind wir einträchtig Hand in Hand nach Hause gegangen. Hat sich für mich - trotz weinendem Kind - gut angefühlt.

    Danke für den Buchtipp - so Handreichungen kann ich gerade gut gebrauchen.

    "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."

    Aristoteles