Wandern - Zeitvertreib für die Kids gesucht

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  • Wir sind letztens von Walderdbeere zu Blaubeere zu Walderdbeere gelaufen. Hat mein sehr lauffaules Kind 1,5 Stunden leicht bergauf motiviert. Ziel war dann Picknick am Bergsee.

  • Bei uns wird assoziiert.Der erste sagt ein Wort und jeder dann der Reihenfolge nach das erste was ihm /ihr dazu einfällt. Oft ganz spannend, was dabei rauskommt.


    An "gefährlichen" Stellen ist es dann auch ganz wichtig, dass ein Kind vorgeht und warnt und Tipps gibt, wo man als Erwachsener am besten die Füße hinsetzt.


    Wenn die Kinder wollen, dürfen sie auch mit Kopfhörern und Hörspielen laufen. Das ist vor allem die die große ganz wichtig.


    Und der beste Motivator ist schlechtes Wetter. Wir hatten mal eine 17km Tour auf einer Hüttenwanderung, die auch für Erwachsene als anspruchsvoll beschrieben war. Ich hatte schon bei der Planung großen Respekt, aber die Strecke ließ sich einfach nicht vermeiden. Die ersten paar Kilometer nur Genöle, dann ging es an zu regnen, und die Kinder sind gelaufen und gelaufen 🙃 und waren dann abends sehr stolz.

    Sepia mit Tochter 09/2006 + Sohn 07/2010

  • Pfade statt Wege laufen. Ich schaue immer, dass die Touren einen hohen Pfadanteil haben. Ist aber zum Teil schwierig. Ansonsten nutzen wir auch gerne Bergbahnen und Sessellifte. Auf der Höhe ist es ja meist spannender.

  • Wir haben oft das große Glück, dass wenn die Kinder anfangen die Lust zu verlieren, taucht plötzlich ein verzauberter Fels/Baumstumpf/Astloch/whatever auf, an dem die Wichtel Goldstücke verloren haben. #zwinker


    Und quatschen oder quatschen lassen, das hilft auch ganz gut.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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    • Offizieller Beitrag

    neben alle tollen Ideen. Eine Digitalkaemra?

    Wobei die das schnelle vorankommen nicht gerade fördert. Aber man kann ja so was machen wie alle 100 Meter ein cooles Foto machen oder so.


    Einen Wanderstock (mitnehmen oder zu Beginn suchen) und nach einer bestimmten Strecke gibt es einen Aufkleber der aufgekebt werden kann.

    Oder ein nettes Tape oder ein blanko Etiket was ihr vorher beschriftet habt etc.

  • Ich war mit den beiden Grossen vor Jahren allein unterwegs und habe mich auch ein wenig verlaufen. Unser Sohn damals etwa 4 Jahre alt mochte nicht mehr gehen und ich ihn nicht mehr tragen. Aber zum Glück habe ich den Osterhasen gesehen und meine grosse Tochter hat mitgespielt. Wir sind dann leise und vorsichtig dem Osterhasen gefolgt und haben ihn bestimmt 40 Minuten lang immer wieder gesehen.

    Mandragora
    mit Sonnenschein 07, Kuschelbär 10, Zwerglein 14, kleine Bohne 20

  • Eine schöne Idee finde ich auch, zu Hause flache Steine zu bemalen und/ oder zu beschriften mit netten Botschaften (mit Nagellack, oder mit anderer Farbe und dann mit Klarlack drüber lackieren) und die Steine während der Wanderung "auszuwildern". Die Steine können von anderen Wanderern gefunden und entweder behalten oder an anderer Stelle wieder neu ausgelegt werden. Die Kinder können sich auf der Wanderung überlegen, wo die Steine sich wohlfühlen würden (oder wo sie schön aussehen) und dort hinlegen. Außerdem können sie Ausschau halten nach neuen flachen Steinen zum Bemalen.


    Es gibt auf Facebook und Twitter auch verschiedene lokale Gruppen bzw. Hashtags, unter denen Fotos von selbstbemalten oder aber von gefundenen Steinen gepostet werden können. Mir bekannt sind z.B. #Eifelsteine #Moselsteine #Rheinsteine #Erftsteine, gibt aber bestimmt noch viel viel mehr Gruppen.

    Liebe Grüße von Spinosa


    "Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten." (Dietrich Bonhoeffer)

  • Kurze Rückmeldung nach unserem Urlaub.


    Wir haben unsere Wanderungen erstmal meistens ganz gut gewählt. Nicht zu lang und nicht zu anspruchsvoll aber ganz sicher nicht langweilig. Das Gesangbüchlein hatte ich dabei, aber kam kaum zum Einsatz, weil die Wege meistens ordentlich Aufmerksamkeit erforderten. Pausen gab es nach Bedarf und genügend Zucker im Gepäck. Das Pflanzenbuch hatte ich auch dabei aber auch das hab ich eher selten herausgeholt. Hilft halt nicht beim Vorwärtskommen... Aber meine Tochter war eifrig dabei schöne Fotos zu machen (auch von Pflanzen - vermutlich weil ich so ein Blumen-Fan bin). Alles für den WhatsApp-Status....

    Ansonsten gab es wenig Phasen, wo wirklich null Bock angesagt war. Gut war, dass mein Mann mit meinem Sohn voraus lief, während ich hinter meiner Tochter lief. Sie hatte dann immer viel zu erzählen und wenn es nur immer wieder Kommentare waren, wie heiß ihr gerade ist oder wo genau die Füße schmerzen. Ich hab meistens einfach nur zugehört auch wenn sie manchmal fast stehengeblieben ist dabei. Das war auch ein guter Punkt - möglichst niemals in Zeitstress geraten.

    Ich hatte schon den Eindruck, dass die Kinder eine gute Zeit hatten beim Wandern. Trotzdem haben sie erstmal genug davon. Schwierig fanden wir es wanderfreie Tage zu füllen. Nur Abhängen bot sich nicht so richtig an und sonst gab es nicht so viel.

    Bekannte waren an anderer Stelle in den Alpen, dort gab es vom Touri-Verein wohl Stempelheftchen, die man auf den Hütten/Almen stempeln konnte + Fragebogen zu Schautafeln und mit vollem Heft gab es dann eine Überraschung - das hat wohl auch sehr zum Wandern motiviert...


    Jedenfalls nochmal vielen Dank für die vielen Ideen hier!

    Yeza


    My life falling apart

    Over and Done!