Baby (8 Mon) tobt abends durchs Familienbett

  • Ich brauch mal euren Rat.

    Seit einigen Wochen hab ich echt Schwierigkeiten meinen jüngsten abends ins Bett zu bekommen.

    Er ist jetzt grad 8 Monate geworden.

    Er ist definitiv müde. Er ist nur soweit satt vom Abendessen, dass er noch stillen mag.

    Aber er tobt nach dem Stillen nur durchs Bett. Also richtig mit in die Kissen schmeißen und immer wieder quer über mich drüber. Und davon wird er wieder munter.

    Und das geht teilweise 1,5 Std. bis er dann irgendwann meim Xten Stillen einschläft.


    Tagsüber leg ich ihn in den Wagen, fahre 5 Minuten und er schläft.

    Ich scheue mich, das am Abend auch zu machen. Nicht, dass es zu einer blöden Gewohnheit wird. Meine Schwester fährt ihren dreijährigen jeden Abend durchs Dorf, damit der schläft...


    Wie krieg ich den kleinen zum Schlafen und weg vom Rumtoben?

    "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."

    Aristoteles

  • Vermutlich ist er dafür etwas jung, nur so als Idee: Könnt Ihr das Toben räumlich trennen, etwa eine Matratze nebens Bett legen und nur die, auch tagsüber, als Tobezone "deklarieren"?

  • ich habe das bei beiden Kindern erlebt, dass sie in Phasen, wo sie mobiler wurden, also krabbeln oder laufen gelernt haben, jeweils abends total schwierig in den Schlaf gekommen sind sondern immer nach 5-15 Minuten stillen wieder aufgestanden sind und losgekrabbelt bzw gelaufen. Das war mega frustrierend, weil es mehrere Anläufe zum ins Bett bringen gab und insgesamt ewig dauerte. Könnte das bei euch auch der Fall sein?

    Das ist dann tatsächlich weggegangen, als die neue Fortbewegung sich gefestigt hatte.


    Keine Ahnung ob es so ähnlich ist bei euch, aber das ist mir spontan eingefallen.

  • könnte der papa das ins bett bringen übernehmen, würde es einen unterschied machen?

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Wir hatten auch so eine Phase.


    Wenn er Abends angefangen hat im Bett rum zu toben, dann bin ich wieder mit ihm raus und hab ihn draußen spielen lassen. Immer wieder versucht. Hat auch oft länger gedauert, manchmal bin ich sogar noch mit der Trage raus. Manchmal hat der Papa zu beruhigender Musik mit ihm "getanzt" und er ist eingeschlafen.


    Mir war wichtig, dass er Bett mit "wir schlafen gleich" verbindet. Wenn er angefangen hat zu spielen, dann gerne draußen. Ist aber auch das erste Kind bei uns. Und ich hatte den Eindruck, dass er einfach nicht so recht runtergekommen ist oder alles noch zu spannend oder sonst was. Er hat sich - fast schon für ihn untypisch - dann recht viel selbst beschäftigt.


    Wurde dann wieder von selbst besser und ich mußte nicht jeden Abend mit ihm raus. Ich hab mir auch Gedanken gemacht, ob das langfristig eine gute Idee ist, aber eigentlich ist und war er ein sehr kooperativer Schläfer.


    Schau auf ihn und schau was gerade für Euch passt und bei Euch die Situation entspannt. Keine Angst - wenn man reflektiert an die Situation rangeht ergeben sich nicht so schnell anstrengenden Rituale.

  • Ich kenne das auch in Kombination mit dem tollen neu erlernten Krabbeln. Ich habe mein Kind etwas festgehalten zum Einschlafen, da Bewegung und Müdigkeit keine gute Kombination waren - das war zu unfallgefährdet. Es hat sich schnell wieder gegeben - also im Rückblick jedenfalls.

  • Ich kenne das auch in Kombination mit dem tollen neu erlernten Krabbeln. Ich habe mein Kind etwas festgehalten zum Einschlafen, da Bewegung und Müdigkeit keine gute Kombination waren - das war zu unfallgefährdet. Es hat sich schnell wieder gegeben - also im Rückblick jedenfalls.

    #idee1 Begrenzung geben hat auch manchmal geholfen in der Zeit. Also ganz fest ran kuscheln mit genug Bewegungsspielraum.

  • Machst Du das Licht aus?

    Ja, Licht ist aus, Rollo runter und relativ dunkel.

    Mein dreijähriger geht ja auch oft um die Zeit zu Bett. Der legt sich neben mich und schwubs ist er eingeschlafen. Und unser Baby turnt fleißig weiter im Bett rum.


    könnte der papa das ins bett bringen übernehmen, würde es einen unterschied machen?

    Haben wir noch nicht probiert. Der ist aber auch drei Tage die Woche am Abend noch unterwegs mit unserer Tochter.

    Obwohl es grundsätzlich für mich total toll wäre, wenn nicht nur ich den kleinen ins Bett bringen müsste.

    Ich kenne das auch in Kombination mit dem tollen neu erlernten Krabbeln. Ich habe mein Kind etwas festgehalten zum Einschlafen, da Bewegung und Müdigkeit keine gute Kombination waren - das war zu unfallgefährdet. Es hat sich schnell wieder gegeben - also im Rückblick jedenfalls.

    #idee1 Begrenzung geben hat auch manchmal geholfen in der Zeit. Also ganz fest ran kuscheln mit genug Bewegungsspielraum.

    Ja, mach ich auch. Ich halte die Hand beim Stillen auf seine Seite oder auch mal mein Bein etwas auf seine Beine drauf. Hilft nix.


    Meist wurschelt er so lang, bis er so müde ist und an die Brust kommt und dann endlich einschläft. Aber die Stunde zuvor...


    Hab auch schon probiert wieder raus zu gehen und später ins Bett, nachdem er nochmal gespielt hat. Das zieht die Sache nur nach hinten und er tobt dann auch rum. Zwar nicht so oang, aber doch eine dreiviertel Stunde etwa.


    Ach. Es ist nur eine Phase. #yoga

    "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."

    Aristoteles

  • Genau, es ist nur eine Phase #yoga


    Wir haben aktuell auch mal wieder eine schwierige Phase bzgl schlafen... Motorisch tut sich gerade auch wieder viel. <Solidarisch den Tee rüber schieb>