Susan went to the USA (Reisebericht)

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  • Sehr spannend! Für mich auch unerwartet anders. Ich war noch nie in den USA.

  • Sehr spannend! Die USA waren nie so ein Traumziel von mir aber mein Bruder hat ein Jahr dort gelebt und macht auch immer mal Touren von mehreren Wochen durchs Land.

    Vielen Dank für's daran teilhaben lassen!

  • Oh, wie viel Arbeit du dir mit diesen Berichten gemacht hast! Vielen lieben Dank, es macht mir so Spaß das alles zu lesen :)))


    Und außerdem muss ich dich irgendwann mal kennen lernen.

  • Toller Bericht, hoffentlich geht er noch sehr sehr lange so weiter! Das alles zu lesen und zu sehen fühlt sich fast so an wie ein eigener Urlaub.

    Für mich war es 20+9

    Erster Gedanke: Susan ist schwanger? Und schon ziemlich weit?? #hammer

    Ganz in der Nähe meiner alten Wohnung in Essen-Frohnhausen gibt es auch eine U Wickenburgstraße

    Solche Entdeckungen finde ich ja immer superspannend!

    Exkurs: Einkaufen in den USA

    Und solche Beobchtungen total interessant zu lesen. Ich gehe manchmal nur wegen des Feelings in einen russischen, türkischen, chinesischen, ... Laden hier in der Stadt, bummle endlos durch die Regale, kaufe am Schluss zwei, drei Dinge, die ich nicht kenne und fühle mich dabei wahnsinnig mutig! ;)


    Hattest du auch manchmal so ein Gefühl von "das sieht ja genauso aus wie man es aus den Filmen kennt!"? Als ich vor vielen Jahren mal in den USA war, musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass nicht Amerika aussieht wie die Filme, sondern die Filme so aussehen, weil sie halt einfach die dortige Realität abbilden. Also der Stil der Häuser, die großen Autos, die ewiglangen Straßen, die Wüsten mit Kakteen und diese vielen kleinen Alltagsdinge. :D

  • Oh, wie toll!

    Ich werde den Thread weiterverfolgen, Deine Art zu schreiben liest sich für mich sehr angenehm.


    Auch wenn ich an Deinen bisherigen Stationen noch nicht war, weckt der Bericht sehr viel Fernweh. Ich bin auf Chicago und die Niagara Fälle gespannt.

  • Die USA waren nie so ein Traumziel von mir

    Ich hatte mich tatsächlich auch vor allem dafür entschieden, weil es so praktisch war, dass Maria und Daniel mich am Anfang aufnehmen konnten. Bin aber echt zufrieden mit der Entscheidung, auch wenn Juli/August eine eher suboptimale Reisezeit für meine Route war. #freu (furchtbar warm).


    Das Verrückteste ist aber echt, dass die Reise in der Erinnerung noch viel schöner ist als in dem Augenblick vor Ort.

    Und außerdem muss ich dich irgendwann mal kennen lernen.

    #pro

    Erster Gedanke: Susan ist schwanger? Und schon ziemlich weit??

    #kreischen

    Hattest du auch manchmal so ein Gefühl von "das sieht ja genauso aus wie man es aus den Filmen kennt!"? Als ich vor vielen Jahren mal in den USA war, musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass nicht Amerika aussieht wie die Filme, sondern die Filme so aussehen, weil sie halt einfach die dortige Realität abbilden. Also der Stil der Häuser, die großen Autos, die ewiglangen Straßen, die Wüsten mit Kakteen und diese vielen kleinen Alltagsdinge.

    Bei mir ist es tatsächlich eher umgekehrt, dass ich jetzt bei Filmen und Serien viel genauer hinschaue und Sachen wiedererkenne oder mir Sachen auffallen, die ich früher nie bemerkt habe.


    Ein gutes Beispiel sind Ampeln und Straßenschilder:


    In den USA sind Ampeln für Autos auf der anderen Seite der Kreuzung (so wie Fußgängerampeln hier). Das ist total praktisch, weil man sich dann nicht so übers Armaturenbrett verrenken muss wie bei uns, wenn man an der Ampel hält und auf Grün wartet.


    Oder die Straßenschilder: In manchen Städten hing an den Kreuzungen ein großes Schild über der Straße, das einem anzeigte, welche Straße man jetzt kreuzt. Mega-praktisch.


    Hier kann man es einigermaßen sehen: die grüne Ampel für die Autos ist auf der anderen Seite der Kreuzung, und links davon sieht man über der Straße das Straßenschild für die kreuzende Gower Street:


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    Aufgenommen hatte ich das Bild übrigens wegen des kleinen Metro-Zeichens an der Ampel im Vordergrund. Das war das Bushaltestellenschild. 8o Bis ich darauf gekommen war, hatte es etwas gedauert...


    Auffällig fand ich auch, dass fast alle Verkehrszeichen auch Text zu ihrer Bedeutung enthalten, das ist bei uns ja eher selten.


    Solche Kleinigkeiten sind mir früher in Filmen NIE aufgefallen. Jetzt achte ich mehr darauf und freue mich, wenn ich so etwas wiederentdecke.


    vielleicht magst du ja für dich aus diesen tollen Bilder und deinem Bericht ein Fotobuch druckn lassen. #ja


    Ja, irgendwie sowas bestimmt. #cool

  • Danke für den Reisebericht und die Fotos, ich freue mich auf mehr!


    Ich habe mal einen Sommer in den USA verbracht (Ostküste) und fühle mich ein klein bisschen daran erinnert. Außerdem fällt Reisen dieses Jahr aus für uns, daher bin ich dankbar für jedes bisschen “gedanklich rauskommen“.

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  • Ach, das freut mich, dass du LA auch spannend fandest. Ich war früher öfters in Santa Monica und in Venice und habe mich erst nach einer Weile in die Innenstadt getraut - dabei gibt’s dort doch auch echt viel zu sehen.

  • Freitag


    Am nächsten Morgen ging ich etwas auf dem Friedhof in Hollywood spazieren. Eine zauberhafte grüne Oase!


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    Da es mir schon eher zu warm war, wartete ich nicht, bis der Blumenladen öffnete, in dem man eine Karte kaufen kann, auf der die Gräber berühmter Persönlichkeiten verzeichnet sind. Alleine habe ich nur das Grab von Johnny Ramone gefunden.


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    Anschließend fuhr ich mit Bussen (ich hatte das System ja jetzt einigermaßen verstanden) zum Getty Center.


    Das Getty Center ist ein Komplex in den Hügeln nördlich von Los Angeles, der u. a. ein Museum und mehrere Institute beherbergt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Getty_Center
    https://www.getty.edu/
    Es wurde von einem Erdöl-Milliardär finanziert:
    https://de.wikipedia.org/wiki/J._Paul_Getty


    Wie ich es verstehe, ist es recht typisch für die US-amerikanische Kultur, dass reiche Leute sich auch stark sozial oder kulturell engagieren. Halt dann eben so, wie es sie interessiert und ihnen gefällt.


    In diesem Fall muss ich sagen: Die Architektur ist toll, die Aussicht fantastisch, der kühle Wind ein Segen, die Kunst unterhaltsam und alles top organisiert. Eintritt frei, Verpflegung zu Apothekenpreisen (oder man bringt sich etwas mit). Der Weg dorthin war auch schon zauberhaft und mit dem Bus problemlos zu bewältigen (das Getty Center hat eine eigene Bushaltestelle).


    Eingangsbereich (unten):

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    Von hier aus spazierte man eine kleine Straße zwischen grünen Bäumen entlang (alternativ konnte man sich auch hoch fahren lassen).


    Innenhof:


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    Gartenanlage:


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    Aussicht:


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    Im Museum gab es viel europäische Kunst:


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    Wer erkennt die Künstler?


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    Detail aus "Spring" von Lawrence Alma-Tadema

    http://www.getty.edu/art/colle…tadema-spring-dutch-1894/


    Es gab u. a. eine Ausstellung zu Einhörnern, yeah.


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    Unicorn (left) and Lynx (right), England, ca. 1210-20, Ashmole Bestiare (text in Latin), The Bodleian Libraries, University of Oxford, Ms. Ashmole 1511, fols. 14v-15


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    Links: Damien Hirst, Skull of a Unicorn, 2010. Begleittext (übersetzt): Hirsts Skulptur lässt die Linien zwischen Wirklichkeit und FIktion verschwimmen und beschwört den Zauber des Einhorns in der westlichen Kultur herauf. Angeblich in einem jüngst entdeckten Schwiffswrak eines Schiffs namens "Die Unglaubliche" gefunden, macht sich dieser Einhornschädel den verführerischen Reiz der Fantasie zu Nutze. Er lädt die Zuschauer:innen ein, das Unglaubliche zu glauben, oder wenigstens zu prüfen, was Geschichte und Mythos trennt. Der Schädel könnte für das Ende einer Legende stehen, die zuerst im Mittelalter populär wurde, die körperlichen Überreste von etwas, das in der modernen Vorstellung verblasst ist, aber eine goldene Spur hinterlässt.


    Rechts: Walton Ford, Grifo de California, 2017. Begleittext (übersetzt): Inspiration für diese Arbeit war ein kastilischer Roman aus dem sechzehnten Jahrhundert über eine mythische Insel, die von einer Königin namens Calafia regiert wurde, die Grundlage für den Namen "Kalifornien". Die Insel ist von Greifen bewohnt, furchteinflößenden hybriden GEschöpfen, die Teil der mittelalterlichen Bestiarien und der Europäischen Vorstellung waren. Während das Tier traditionell als Teil Adler und Teil Löwe dargestellt wird, verschmilzt in Fords Greid ein kalifornischer Condor mit einem Puma. Indem er die Bestie auf neue Art visualisiert, haucht Ford der Legende für ein neues Publikum wieder Leben ein.



    Cool fand ich auch, dass es Mini-Schließfächer gab, in denen man sein Handy aufladen konnte!


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    Als das Getty Center seine Pforten schloss, ging es mit dem Bus zurück in die Stadt. Einen Abstecher machte ich noch zum Rodeo Drive (der teuren Einkaufsstraße). Da es nach 17h war, hatten die meisten Läden schon geschlossen, (!) es war aber auch nicht spannender als zuhause in der Goethestraße ;-)


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    Interessant war dann noch das Abendessen in der Cheesecake Factory. Es war mein erster "richtiger" Restaurantbesuch alleine, und der erste in einer Kette. Es war förmlicher, als ich es nach gründlichem Studium aller Big Bang Theory-Folgen erwartet hatte - ein richtiges Restaurant, please wait to be seated, und mit durchaus gehobeneren Preisen. Etwas abschreckend waren die Kalorienangaben neben den Gerichten - ich habe dann doch lieber etwas von der „Light“-Karte bestellt, das „nur“ ungefähr 800 Kalorien hatte, und keine 2.000:


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    Das müsste das hier gewesen sein: https://www.thecheesecakefacto…grilled-steak-medallions/ (leider hier ohne Kalorienangaben)


    Und natürlich ein Stück Cheesecake zum Nachtisch (nochmal ungefähr 800 Kalorien)! Leider war der Kuchen innen noch eiskalt und ich war zu müde, um mich zu beschweren … insgesamt etwas enttäuschend, ich bin dann auch nicht noch einmal hingegangen. Trotzdem ein interessantes Erlebnis!


    Im Getty Center jedenfalls gefiel es mir megagut, da würde ich auch nochmal hinfahren.


    Next Stop: Hollywood!

  • Ah, das erinnert mich an meine eigene LA-Reise...

    Auch viel nicht gesehen. Aber es sah aus wie im Film.


    Und ja, in der Erinnerung ist die Reise immer toller. Da hat man ja auch keinen JetLag, ist nicht hungrig oder hat schützende Füße. Man ist auch nicht aufgeregt, ob die Hostelnachbarn nett sind oder sucht englische Wörter.


    Und, danke für die Bilder!

  • Samstag


    Am Samstagvormittag hatte ich eine Stadtführung zum Thema „Historic Downtown Los Angeles“ gebucht: https://www.laconservancy.org/


    Los Angeles ist ja noch gar nicht so arg alt. Dennoch gab es auch im (nicht ganz so hübschen) Downtown viel zu entdecken.


    Ehrwürdige Versicherungsgebäude und Hotels im Beaux Arts oder Art Deco Stil zum Beispiel:


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    Aber auch die recht spezielle Stadtbibliothek, an und in der es lauter kleine Funde zu machen gab:


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    Die Setzstufen der Treppen, die zum Gebäude führen, sind mit Formeln bedeckt!


    Die Standseilbahn "Angels Flight":


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    https://de.wikipedia.org/wiki/Angels_Flight


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    Beeindruckende Treppenhäuser:


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    Ganz witzig war, dass die Stadtführerin offensichtlich kein Fan der älteren Gebäude war, sondern viel mehr für modernere Architektur übrig hatte. So blieb sie immer wieder stehen und sagte etwas wie:


    Ich weiß, das ist eigentlich eine historische Stadtführung, aber seht mal da hinten dieses FANTASTISCHE Gebäude im Internationalen Stil / Brutalismus / …


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    Ihre Begeisterung war richtig ansteckend, ich habe selbst ein paar Hochhäuser für mich "entdeckt".


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    Außerdem lernte ich dabei, dass es in LA das Programm „Percent for Public Art“ gibt: Wer neu baut, muss einen Teil der Baukosten in Kunst im öffentlichen Raum investieren, weshalb es zahlreiche öffentliche Kunstwerke gibt.
    https://culturela.org/percent-public-art/


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    Nach der Stadtführung schlenderte ich alleine weiter durch die Stadt. Nachdem mir die Schlange vor The Broad und der Einlassprozess für dieses neue (kostenlose!) Museum angesichts der Hitze zu aufwändig erschien...


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    (The Broad mit langer Schlange kunstinteressierter Menschen, die willens sind, bei 36°C im Schatten anzustehen.)



    ...und die Walt Disney Hall leider keine Saison hatte:


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    besuchte ich stattdessen die Kathedrale Unserer Lieben Frau, eine moderne katholische Kirche.
    http://www.olacathedral.org/


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    So moderne Kirchengebäude sind mir immer noch ungewohnt, stellte ich dabei fest. Die Kunst war teilweise recht kitschig; ähnliche würde ich später noch in Salt Lake City im Temple Visitor Center sehen. Manches gefiel mir aber auch gut.


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    Wieder draußen sah ich auf der Straße dieses Bild, das Werbung für eine Ausstellung der britischen Künstlerin Sarah Lucas im Hammer Museum machte und mich sofort ansprach:


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    https://hammer.ucla.edu/exhibi…19/sarah-lucas-au-naturel



    Also besuchte ich spontan die Ausstellung, die ich stellenweise wirklich witzig fand.



    Zum Abschluss des Tages besuchte ich das SkySpace im U.S. Bank Tower. Das ist eine Aussichtsplatform im 67. Stock eines Hochhauses. Das Hochhaus selbst ist in meinen Augen eines der schönsten, die ich in LA gesehen habe (auf dem Bild das rechte Haus).


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    Die Aussicht von der Platform ist beeindruckend (wobei ich mir die Glasrutsche vom 68. in den 67. Stock auf Rat unserer Stadtführerin geschenkt habe).


    https://de.wikipedia.org/wiki/U.S._Bank_Tower
    https://www.oue-skyspace.com/


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    Sonntag


    Ein Thema für mich auf dieser Reise war, dass ich zwar einerseits vor allem große Städte besichtigen wollte (weil: ohne Auto ist das einfach praktischer und es gibt ja auch viel zu sehen) und andererseits auch möglichst viel grün und Natur um mich herum haben wollte, einfach weil mir das gut tut.


    Gelöst habe ich das, indem ich möglichst viel Zeit in Parks und auf dem Wasser verbracht habe. In Phoenix hatten wir ja den Ausflug in die Wüste gemacht. In LA war ich im am Strand und Getty Center mit dem großartigen Ausblick. Später kamen eine Walbeobachtungstour einige Tage im Yellowstone Park, ein Ausflug auf Lake Michigan, die Niagara-Fälle, der Central Park, die National Mall und Arlington dazu.


    Als nächstes aber machte ich mich am Samstag nach dem Frühstück mit gefüllten Wasserflaschen im Rucksack auf in die Hügel von Nord-Hollywood und Burbank. Mein Ziel war die Warner Brothers Studio Tour in Burbank.


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    Die Wanderung dahin war wunderschön, in den Hügeln hat man einen tollen Ausblick.


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    Man hätte hier noch viel mehr wandern können, zum Beispiel hoch zu einem alten Baum: https://goo.gl/maps/1NDVkymXFGqaJmHr9

    Ich habe auch Gruppen jüngerer Menschen gesehen, die augenscheinlich dorthin unterwegs waren.


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    Die Studio-Tour war klasse. Informativ und unterhaltsam. Wir wurden in kleinen offenen Bussen auf dem Gelände herumgefahren und bekamen verschiedene Drehorte und Kulissen gezeigt und erklärt, auch wie manche Drehorte in der einen Woche ein Dschungel, in der nächsten ein See und in der dritten ein Hof sein können.


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    Kulissen in den Warner Brothers Studios.


    Unserem Guide war es besonders wichtig, dass viele Serien, die in New York oder San Francisco spielen, eigentlich in Los Angeles gedreht wurden. Friends zum Beispiel :D oder Sex and the City.


    Das Studiogelände "lebt", also da wird wirklich gedreht, und zwar nicht nur WB-Produktionen, sondern auch andere (kann man mieten). Vor allem unter der Woche kann man wohl mit Glück auch mal von weitem einen Dreh beobachten (zu nah geht natürlich nicht, weil das stört).


    Von den Studios selbst durften wir das von Ellen DeGeneres besichtigen. Das fand ich schon spannend, weil es im Fernsehen so viel größer und schicker aussieht als in echt…


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    Zum Vergleich: Hier sieht man das Studio "in Aktion":


    Einige der Publikumssitze waren bestimmten Leuten gewidmet, zum Beispiel ihrer Mutter oder Schauspielerinnen:


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    Es gab eine Ausstellung mit Kostümen und coolen Props.


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    Zum Abschluss der Tour wurden wir in den Edutainement-Bereich der Studios entlassen. Dort gab es eine interaktive Ausstellung zu verschiedenen Themen und z.B. die Möglichkeit, sich vor einem Greenscreen mit Besen und Zauberstab filmen und fotografieren zu lassen. Sehr lustig!


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