Abstillen mit knapp 3 - ich bin traurig

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  • Nach langem ringen habe ich mich dazu entschieden, meinen Großen nun - 3 Wochen vor seinem 3.Geburtstag - komplett abzustillen.


    Ich habe 10 Monate tandemgestillt und ein halbes Jahr mit mir gerungen, weil ich körperlich nicht mehr stillen wollte aber das Gefühl hatte, ich kann ihm das nicht (auch noch) antun.

    Es ging nicht mehr. Ich habe zwischendurch 6 Wochen versucht nachts abzustillen um nicht komplett den cut machen zu müssen, was aber nur in jede Nacht geschrei endete. Ich habe euch in zahlreichen Threads gelöchert. Am Ende war es soweit, es hat uns beiden nicht gut getan, weil esein ständiger Kampf war.


    Am Dienstag vor 3 Tagen habe ich das letzte Mal zum Mittagsschlaf gestillt.


    Ich bin ein bisschen erleichtert aber auch unendlich traurig. Ich stille die Kleine ja noch, von daher hat es vermutlich weniger mit den Hormonen zu tun.


    Ich vermisse ihn, obwohl ich schon lange nicht mehr stillen wollte.


    Er ist ganz tapfer. Nachts ist er manchmal wütend und haut aber sonst akzeptiert er es auch oft. Er ist auch sehr traurig und hofft. Oft fragt er "aber morgen Mittag?" Oder "aber am Dienstag".


    Ich versuche ihm zu erklären, dass wir das jetzt gar nicht mehr machen aber das kann er irgendwie noch nicht verstehen.


    Ich bin wirklich so traurig. Kann mich bitte jemand umarmen?

  • #knuddelich hab es genauso gemacht wie Du, gleiches Alter und war auch traurig, obwohl entschlossen.

  • das ging recht schnell, ich denke wenige Wochen.

  • Von hier auch gute Wünsche!


    Vielleicht könnt ihr Euch am Wochenende ein bisschen Exklusivzeit gönnen? Sandkasten, was lesen, einfach euch zusammen geniessen?

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • Ach Mia, ich hatte es im Gefühl das es so kommt#knuddel

    Ich wünsch dir alles Gute.

    Ich hab ja nie versucht Abzustillen, weil ich wusste ich schaff es nicht konsequent zu sein.

    Ich hatte aber auch nie Drama nachts.

    Vielleicht kannst du ihm ja doch Ersatzweise anbieten die Brust nur zu halten, so wie es meine Schwester mit ihrer Tochter gemacht hat und es tröstet euch beide.

  • tatsächlich ist es weniger "Drama" als mein Versuch nur nachts abzustillen. Ich hätte es mir eher so schrittweise gewünscht, aber das hat irgendwie nicht funktioniert.

    Es ist auch ein ganz guter Zeitpunkt, mein Mann hat noch mal einen Monat Elternzeit, wir sind alle weniger gestresst und erschöpft als die letzten Wochen und Monate.


    Was wirklich schwierig ist, ist der Mittagsschlaf. Er will nicht ohne stillen und ist dann völlig übermüdet. ich hoffe, wir finden da einen Weg.


    Ich versuche jetzt auf jeden Fall öfter Exklusivzeit einzuplanen. Ich habe noch solche Bügelperlen im Schrank, die kennt er noch nicht, habe ich vor längerer Zeit schon besorgt und wollte sie aber immer nicht rausholen, weil die Kleine die sofort aufessen würde. Da werd ich mich gleich mal mit ihm dransetzen.


    Danke, dass ihr da seid. #herz

  • Aias

    Da habe ich auch drüber nachgedacht. Er hat immer beim Stillen den Klips-Verschluss vom Still-BH oder -Unterhemd festgehalten, das war ganz wichtig für ihn. Ich dachte, er kann das beibehalten aber gerade will er gar nicht. Ich glaube es ist auch zu schwierig für ihn die Brust vor der Nase zu haben aber nicht dranzudürfen.


    Heute Nacht hat er komplett beim Papa geschlafen. Es ist komisch, weil seine Seite neben mir frei ist. Aber ich glaube für den Papa ist es schön und für den kleinen Großen ist es neu aber auch schön und besser als neben mir nicht stillen zu dürfen.

  • Schön zu hören, dass ihr Euren Weg findet! Manchmal ist halt ganz oder gar nicht einfacher. Und mit der Elternzeit klingt super. So könnt ihr alle mal ein bisschen durchatmen.


    Bei uns war und ist als Exklusivzeit oft auch gut, sich einfach treiben zu lassen. Es braucht gar nicht unbedingt neues oder spezielle Aktivitäten.

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