Kita-Erzieherin hält Kinder nicht auseinander

  • Liebe Raben,

    die Muffelpuffels sind nun 20 Monate alt und seit ihrem ersten Geburtstag in der Krippe. Zum Februar wechselte dann noch einmal ihre Erzieherin, weil unsere vorherige leider die Kita verließ.

    Die Erzieherin, die dann zu uns wechselte, war den Kindern schon bekannt, da sie die Nachbargruppe mitbetreute und auch in der Gruppe der Muffelpuffels regelmäßig aushalf.

    Immer, wenn besagte Erzieherin in der Gruppe Dienst hatte, häufte es sich massiv, dass die Kinder Schuhe und getragene Kleidung der Schwester trugen. Abgesehen davon, dass ich es auch bei der Kleidung nicht gut finde und bei den Schuhen fürchterlich, liegt das Problem vermutlich eher darin, dass die Erzieherin die Kinder nicht auseinanderhalten will. Ja, sie sehen sich sehr ähnlich, aber selbst Erzieher, die sie nur morgens in der Sammelgruppe sehen oder recht neu sind, können die Muffelpuffels problemlos auseinanderhalten. Ich hatte meine Bedenken schon vor Gruppenleitungswechsel bei der Kitaleitung angesprochen, wurde aber nicht recht erhört. Sie versprach aber, dass die Kinder wenigstens die richtigen Schuhe bekommen....

    Nun sind die Kinder auch seit Mai mit SOmmerferienunterbrechung in der Kita gewesen, lange Abstinenz lasse ich also nicht als Ausrede gelten.

    Gestern holte ich die Kinder ab, da waren sie gerade draußen und spielten mit dem Rücken zu mir im Sand. SIe wurden von der Erzieherin gerufen (mit beiden Namen), mir wurde schon gesagt, sie hätte sie evtl. falsch angezogen. Neulich bei der Übergabe hieß es schon "sie (mit dem Finger aufs KInd zeigend)"....

    Ich hab da ein echtes Problem mit. Die Kinder sind zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, sprechen und spielen anders. Sie tragen bewusst unterschiedliche Kleidung, verschiedenfarbige Schuhe, die auch mit Namen gekennzeichnet sind. Gestern hieß es, sie trügen ja auch das gleiche Haargummi.... nun ja, das machen die KInder ab und an auch raus....

    Bin ich kleinlich? Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr, wie ich der Erzieherin deutlich machen kann, wer wer ist.

    Ich habe beruflich auch viel mit Menschen zu tun, bin unglaublich schlecht im Gesichterkennen und noch schlechter im Namenmerken, aber bei mir sind es um die 200 Namen, die ich nach den SOmmerferien im blödesten Fall lerne - innerhalb von etwa 3 Wochen.... Die Erzieherin hat 6 KInder.....

    Könnt ihr mir mal eure Meinung sagen?#angst#danke

  • Das ist natürlich blöd, aber wenn es die Erzieherin einfach nicht KANN, obwohl sie besten Willens ist ...? #hmpf Es klingt, als würdest du ihr unterstellen, dass sie nicht will oder dass es ihr egal ist. Ich hab keine Ahnung, ob ich das könnte, ich kenn keine Zwillinge mit so starker Ähnlichkeit.

  • Naja, die Erzieherin sieht einfach kein Problem darin, wenn sie das Kind nicht mit Namen ansprechen kann. Und es ist aus ihrer SIcht auch kein Problem, wenn das Kind die Schuhe und die Kleidung der Schwester trägt (ich finde das bei schon getragener Kleidung durchaus unangenehm, von Schuhen ganz zu schweigen...).

    Ich möchte auf jeden Fall nochmal mit ihr reden, wie ich ihr das Auseinanderhalten erleichtern kann....

    Die Kinder sehen sich ähnlich, ja, aber SO ähnlich auch wieder nicht. Auch Nachbarn, die die Kinder lange nicht gesehen haben, unterscheiden sie problemlos. Während das Knautschi beispielsweise ein sehr rundes Gesicht hat, hat das Flöhchen einen ganz schmalen Kopf, ist auch so deutlich schlanker etc.

  • Naja, die Erzieherin sieht einfach kein Problem darin, wenn sie das Kind nicht mit Namen ansprechen kann. Und es ist aus ihrer SIcht auch kein Problem, wenn das Kind die Schuhe und die Kleidung der Schwester trägt (ich finde das bei schon getragener Kleidung durchaus unangenehm, von Schuhen ganz zu schweigen...).

    Ich möchte auf jeden Fall nochmal mit ihr reden, wie ich ihr das Auseinanderhalten erleichtern kann....

    Ist das deine Interpretation, dass ihr das Ansprechen mit dem Namen nicht so wichtig ist oder hat sie das so gesagt? Wenn sie das so gesagt hat, geht es ja eher nicht darum, ihr das Auseinanderhalten zu erleichtern, sondern ihr deutlich zu machen, dass es eben doch wichtig ist.


    Zur Sache selber: Ich persönlich kann ganz gut mit Gesichtern, bei Zwillingen hatte ich aber auch schon des öfteren meine Probleme. Ich wäre aber völlig überfordert, zwei Kinder an den Klamotten auseinander zuhalten. Ich verwechsle hier ständig Kleidungsstücke, z.b. T-Shirts oder Socken von Mann und Sohn, weil ich mir nicht merken kann, wer was trägt. Ich kann mich mit dir zwei Stunden unterhalten und am nächsten Tag oder unter Umständen zwei Stunden später weiß ich nicht mehr, ob du ein rotes oder ein blaues T-Shirt anhattest. Wenn es bei der Erzieherin also keine Sache des Wollens, sondern des Könnens ist, würde ich tatsächlich da ansetzen und mit dir gemeinsam überlegen, ob man nach anderen Erkennungszeichen suchen kann.

  • Mir geht es auch so, dass ich Zwillinge nicht auseinanderhalten kann. Selbst bei sich ähnlich aussehenden Typen in räumlicher Nähe fällt mir das schwer. Und wenn dann einmal der Dreher drin ist, wird es ganz schwer es wieder richtig hinzukriegen.

    Ich hatte nun zwei Jahre Drillinge in der Klasse und hatte zuerst keine Chance sie auseinanderzuhalten. Ich habe mir dann ein Merkmal genommen, dass herausgestochen hat. Eine hat einen kleinen Fleck im Gesicht. Nur eine trägt Mittelscheitel. Selbst ihre Brillen waren sehr ähnlich, aber eine war farblich anders. Solche Sachen. Ich selbst habe immer meine kleine Pause bemerkt, wenn ich sie angesprochen habe, und meine Trefferquote war auch nicht 100%.

    (Und gehofft, dass sie es nicht einfach ändern.)

    Vielleicht ist es eine Idee mit der Erzieherin zusammen nach so etwas zu suchen? Wenn du sagst, dass sie sich nicht so extrem ähnlich sehen, muss es diese Merkmale ja geben!?


    Noch viel peinlicher ist es mir, wenn es gar keine Zwillinge sind und ich es trotzdem nicht hinbekomme. Diese symbiotischen Freunde, beide blond und ungefähr gleich groß - und ich habe keine Chance mehr sie namentlich auseinanderzuhalten. Oder die Mädchen ab dem Ende der Mittelstufe, die fast alle gleich aussehen mit ihren langen glatten Haaren. Da bin ich immer froh, wenn eine etwas Individualität zeigt. Von ihr aus lerne ich dann nach und nach.

    Das kam bei mir erst nach den Schwangerschaften. Die Namen vieler Schüler von vorher kenne ich immernoch. Jetzt krieg ich das nicht mehr gut hin.

  • Immerhin haben sie eure Anziehsachen an #freu

    Das finde ich schon ziemlich bemerkenswert, meine Kinder hatten in der KiTa doch sehr häufig Klamotten an, von denen teils niemand mehr wusste, wem sie gehören. Beim ersten Kind hat mich das irritiert. Nun habe ich einen 6-Personen-Haushalt und wundere mich nicht mehr über den Wäschekorb jedes mal, in dem alle Teile liegen, von denen ich nicht weiß, wem sie gehören.


    Ob ich das ansprechen würde ... hm. Vermutlich ja, wenn ich das Gefühl hätte, es wäre der Erzieherin einfach egal, dass da zwei unterschiedliche Persönchen herumlaufen, oder wenn ich annehmen würde, sie nimmt diese beiden Individuen nicht wahr, sondern nur "das doppelte Lottchen".

    Eher nicht, wenn es ihr einfach schwer fällt. Manche Menschen sehen kleinere Unterschiede einfach nicht so gut, da kann man dann auch mit Mühe geben nicht viel dran ändern.


    Vielleicht klebst du ihnen einfach wie in Kennenlernzeiten ein Stück Kreppband mit Namen drauf auf den Rücken?

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Noch viel peinlicher ist es mir, wenn es gar keine Zwillinge sind und ich es trotzdem nicht hinbekomme. Diese symbiotischen Freunde, beide blond und ungefähr gleich groß - und ich habe keine Chance mehr sie namentlich auseinanderzuhalten.

    Mein großer Sohn fand sich in der 5. Klasse mit drei anderen Jungs zusammen. Alle eine Statur, Haarschnitt und -Farbe zufällig ähnlich - alle vom Temperament her vergleichbar. Natürlich saße sie immer an einem Tisch. Sie hießen: Leon, Liam, Lion und Jan-Leon.

    Das hat in der Lehrerschaft niemanden nicht zur Weißglut gebracht und der Klassenlehrer sagte selbst zum Abschluss, dass es sich wöchentlich vorkam, dass einer die Strafen des anderen machen musste.


    Der Knaller war aber die neue Erzieherin in einer früheren Kita, die über Wochen immer "Lee-Ann" (englisch ausgesprochen) auf Sohns Bilder schrieb. Es fiel erst auf, als ich fragte, ob es ein neues Kind in der Gruppe gäbe, denn Lee-Ann kannte ich gar nicht ^^ Sie hatte "Liam", der halt auch nicht klar auf den ersten Blick als Junge zu erkennen war und von den anderen oft mahnend "Liiiiii-am" gerufen wurde, kurzerhand zu "Lee-Ann" gemacht.

    Ist jetzt auch nicht besonders wertschätzend, nicht mal nachzugucken, wie die Kinder heißen, aber irgendwie auch wirzig, er erzählt die Geschichte sehr gern.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Ein haargummi als Grund für die Verwechslung?

    Das klingt irgendwie nach billiger ausrede und nicht wollen.

    Ich würde mit ihr darüber reden, wie wichtig die eigene Identität ist, dass es nicht um “mal“ den Namen verwechseln geht. Ihr aufzeigen, wo die Kinder sich unterscheiden.

    Ansonsten mal eine strichliste führen und mit der Leitung reden, dass es um mehr als ab und an geht.


    Die Kinder noch deutlicher unterscheidbar machen?

    Ein Kind für die kita in blautönen, eines in rottönen?

    Eines haarband, eines stirnband? T-shirts mit Namen drauf? Morgens nochmal sagen, welches welches ist?


    Weder eine Verwechslung der Kinder noch der Kleidung ab und an würde mich stören, aber so hätte ich das Gefühl, die Erzieherin hat keine Interesse daran und kann dann auf die Besonderheiten auch gar nicht eingehen.

  • Ich seh schon, ich bin da scheinbar empfindlich....


    (mit der Vorgeschichte, selbst Zwilling zu sein und in den ersten 18 Jahren meines Lebens nie als Einzelperson wahrgenommen worden zu sein.... das möchte ich den Muffelpuffels ersparen).


    Das Problem, Gesichter, Namen etc. zu lernen, kenne ich wie gesagt SEHR gut. Meine Schüler wissen das, ich sage ihnen, welche Strategien mir dabei helfen (die ersten Stunden nicht umsetzen, ergo wenig Gruppenarbeit mit Platzwechsel, keine Namensschilder, ...). Bei sechs Kindern (wovon nur meine beiden neu hinzugekommen sind vor einem dreiviertel Jahr) sehe ich das eben etwas anders. Und ja, sie sagt, dass ihr das Auseinanderhalten nicht so wichtig ist.



    Achso, es gibt noch einige andere Dinge, weshalb ich der Erzieherin da durchaus mangelnden Willen unterstelle und nicht ganz so wohlgesonnen bin bei sowas....


    *seufzend die Kinder in die Kita bringe

  • Ich schreibe mal aus Sicht eines eineiigen Zwillings. Ich fand es schon als Kind ganz ganz furchtbar, dass ich NIE eine eigenständige Persönlichkeit war. Zumindest im ausserfamiliären Umfeld. Wirklich überall (Schule, Verein, Freunde etc) gab es nur ein "ihr", nie ein "du". Geprägt ausserdem von Mobbingsituationen wurde die jeweils andere dann auch noch für "Fehler" der anderen ausgelacht (war ganz schlimm in der Schule damals, Mobbing gab es ja noch nicht wirklich). Es machte sich auch wirklich kaum jemand die Mühe, uns auseinanderhalten zu wollen.

    Ich bin also ganz stark dafür, dass Du da das Gespräch weiterhin suchst und dem Umfeld klar machst, was das mit den Kindern macht.

    Ich habe wirklich null Verständnis dafür, wenn dann "einfach" gesagt wird.. "ich kanns halt nicht". Es ist unglaublich verletzend, nie als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen zu werden. Meine Schwester und ich wollten auch bewusst nie gleich angezogen sein, passierte es durch Zufall doch, ging eine von uns sich nochmal umziehen.

    Ja, es IST schwierig, wenn man das Zwillingspärchen nicht gut kennt (also gerade am Anfang) vielleicht auch unmöglich, aber man kann sich bemühen. Und dieses Bemühen fehlt mir in der Beschreibung der Erzieherin ganz deutlich.

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Und ja, sie sagt, dass ihr das Auseinanderhalten nicht so wichtig ist.



    Achso, es gibt noch einige andere Dinge, weshalb ich der Erzieherin da durchaus mangelnden Willen unterstelle und nicht ganz so wohlgesonnen bin bei sowas....


    Okay, in dem Kontext würde ich es auch noch mal deutlich ansprechen und klarstellen, dass es sehr wohl wichtig ist.

    Der frühe Vogel wird früher oder später mit dem Problem konfrontiert, dass die Katze am Morgen noch wach ist.



  • Bei sechs Kindern (wovon nur meine beiden neu hinzugekommen sind vor einem dreiviertel Jahr) sehe ich das eben etwas anders. Und ja, sie sagt, dass ihr das Auseinanderhalten nicht so wichtig ist.

    Jetzt kapiere ich das erstmal mit den sechs Kindern. Ich dachte, sie hat sechs eigene und habe mich gefragt, was das damit zu tun hat. #stirn


    Und dass ihr das nicht wichtig ist, ist eine richtig blöde und unprofessionelle Aussage meiner Meinung nach. Da würde ich die Relevanz noch mal klarmachen, eventuell auch über die Leitung. Dann nützt es aber nichts, wenn du nach Erkennungszeichen suchst, wenn es ihr nicht wichtig ist, liegt das Problem ja wirklich am Wollen, dann muss man da ansetzen.

  • Ich finde nicht, dass du da empfindlich bist. Jedes Kind braucht für eine gesunde Entwicklung, dass es gesehen wird. Und bei einer professionellen Erzieherin erwarte ich, dass ihr das klar ist und sie das ernst nimmt und die Kinder wirklich kennt. Und da geht es nicht in erster Linie um die Klamotten, aber bei 6 Kindern in der Gruppe müsste auch das machbar sein, vor allem bei den Schuhen. Du solltest da meiner Meinung nach dran bleiben, das hört sich nicht nach einer guten Begleitung deiner Kinder an. Deine Kinder haben ein Recht darauf, individuell behandelt zu werden.

  • Ich bin ja auch Zwilling, allerdings zweieiig und sehe meiner Zwillingsschwester nicht Mal besonders ähnlich. Trotzdem wurden wir früher verwechselt. :diablo: Bei manchen geht da einfach die "Hilfe, Zwillinge Schublade auf".

    Ich finde du bist auf keinen Fall zu empfindlich, auch wenn mich das mit der Kleidung nicht stören würde. Aber sie sollen doch als eigene Persönlichkeit wahrgenommen werden. Und wenn die Frau das wirklich nicht kann, muss sie um Hilfe bitten und irgendwelche Erkennungsmerkmale suchen.

  • Das Problem mit der Kleidung und den Schuhen wächst sich ja auch von allein aus. Die Kinder werden ihre Sachen sehr bald selbst erkennen und das Richtige anziehen.

    Das andere Problem löst sich aber leider nicht von allein :-( Oder doch, aber erst, wenn beide ausgezogen sind und wirklich getrennte Wege gehen. Und das ist noch eine verdammt lange Zeit.

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    Wunder 1: 07


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  • Ich seh schon, ich bin da scheinbar empfindlich....


    (mit der Vorgeschichte, selbst Zwilling zu sein und in den ersten 18 Jahren meines Lebens nie als Einzelperson wahrgenommen worden zu sein.... das möchte ich den Muffelpuffels ersparen).

    Genau deswegen finde ich es garnicht empfindlich. Und vielleicht findest du einen Moment, in dem du der Erzieherin davon erzählen kannst? Vielleicht auch mit einer griffigen Anekdote, wo du mal wieder verwechselt wurdest und dich das verletzt hat?

    Das ist vielleicht einfach schwer nachzuvollziehen für Nicht-Zwillinge, die das als ein lustiges Phänomen ansehen und gerne dieses "beide gleich!" annehmen, weil sie es irgendwie schön finden.

    Ich bin kein Zwilling, hatte aber eine fast gleich alte Cousine, selbe Haarfarbe, aber sonst hatten wir echt nichts gemeinsam. Ein richtiges Mädchen mit Hang zu Ponys und Rosa. Und ich war mehr so der eigenbrötlerische Typ inmitten eines Lego-Chaos. Und ständig hat man uns aus der Verwandschaft heraus die gleichen Dige geschenkt - und ratet mal, welche das waren, wo wir doch die ersten Mädchen waren im Umfeld #rolleyes Meine Oma hat uns sogar die gleichen Faschingskostüme genäht - natürlich pinkes Prinzessinnenkleid, mit Krönchen und allem. Gibt nur verheulte Bilder von mir damit.

    Das meine ich mit Anekdote. Da wird das für jemanden, der sich jetzt von sich selbst heraus irgendwie nicht so einfühlen kann/will, manchmal plakativer.

  • Oder die Erzieherin konsequent mit dem Namen einer ihrer Kolleg*innen ansprechen, weil ist dir nicht so wichtig, sind doch alles Erzieher*innen? #angst

    Ich fürchte nämlich, dass das Erzählen eigener Kindheitserlebnisse bei dieser Person nichts bringt, so wie du sie hier schilderst.

    Murmel 12/05 Murmelini 12/07


    Es gibt eben so wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol. (Sigmund Freud)


    262 Beiträge im alten Forum – war ich so stolz drauf, deswegen steht's jetzt hier. #baden

  • Ich glaube nicht, dass das Absicht ist, sondern dass ihr das einfach sehr schwer fällt.

    Für mich ist es extrem viel einfacher eineiige Zwillinge auseinanderzuhalten, wenn sie sehr unterschiedliche Haarschnitte haben. Ein Kind einen Bob und ein Kind langhaarig z. B.

  • Wenn du dich schon bei der Leitung beschwert hast, bevor sie angefangen hat, dann hat sie vielleicht wenig Lust dazu es "richtig" zu machen.


    Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn bei 2 Jährigen Geschwistern die Kleidung vertauscht wird und ekelhaft finde ich das auch nicht.


    Wenn ich Mal schnell raus muss, dann nehme ich auch Schuhe anderer Familienmitglieder, weil die größer sind und ich schneller rein komme...


    Dass du möchtest, dass sie eigene Personen sind, kann ich verstehen.


    Aber beim abholen beide Namen zu rufen, ist ja nicht gleichbedeutend mit sie nicht als Einzelperson zu sehen.


    Wenn ich früher mit zwei anderen Eltern gleichzeitig gekommen bin, würden auch alle Namen plus ihr seid abgeholt gerufen...


    Vielleicht versuchst du nochmal mit ihr zu reden.

    Und zu fragen, was ihr helfen könnte und das auszuprobieren.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen