Fersensporn/ Plantarfasziitis

  • Liebe Raben,


    Ihr seid doch immer so allwissend#applaus


    Ich habe obige Diagnose, ein klitzekleines Sporn war auf dem Röntgenbild zu sehen und so wie ich es verstehe, ist die Entzündung dasjenige, was so schmerzhaft ist.


    Jetzt bin ich langsam echt genervt davon, weil es so lange dauert, mich einschränkt und natürlich weh tut.

    Ich weiß, dass es meist innerhalb eines Jahres ausheilt und hoffe auf schnellere Heilung und möchte das unbedingt unterstützen.

    Was kann ich noch tun?


    Ich habe schon:

    -Einlagen (helfen, aber nicht wenn ich viel Laufe)

    - über zwei Wochen regelmäßig Ibu genommen (hilft, aber auch nur wenn ich nicht zu viel Laufe)

    - ich dehne Mal mehr Mal weniger, wie oft müsste ich das machen, damit es wirklich was bringt?

    - ich Versuche weniger zu laufen und den Fuß öfter Mal hoch zu legen


    Und das weniger Laufen nervt mich soooo sehr! Zum Einen muss ich bei der Arbeit echt viel Laufen, was ich mag, aber nach 2-3 h bin ich dann schon k.o. Ist zum Glück nur ein Minijob, also nicht oft.


    Und dann habe ich wieder angefangen zu Joggen (sehr langsam und im Wechsel mit Gehen), wandere auch sehr gerne mit den Kindern und möchte mir die Freude an der Bewegung erhalten. Das alles ruht seit über 3 Monaten #crying

    Und dann spiele ich noch furchtbar gerne Badminton, auch schlecht für den Fuß #heul


    Also, ich nehme alle Tipps, von Schuhen, Übungen, Allheilmittel, ich will alles!

    Ich fühle mich dem so ausgeliefert und so eingeschränkt, das will ich ändern.

    Also, was hat euch so geholfen?


    Liebe Grüße und schon ein großes Danke!

    Neschka

    Große Kleine 09/10 und ganz Kleine 06/16

  • Fußmuskulatur dehnen und kräftigen! Gut ist auch ein Blackball, mit dem die Fußsohle massieren. Und das oft!


    Tipp dafür auf YouTube: Strong und flex. Die nehmen sich fast allen orthopädischen Themen sehr umfassend an. Man muss dafür aber halt viel selber machen.

    Grüße von Qu 57.gif



    „Power to the peaceful“

  • Lass Dir eine vernünftige Physiotherapie verschreiben!

    Die kann Dir gute Muskelübungen und eine Dehnroutine zeigen.

    Dazu gute Schuhe, mit guter Polsterung am Fersen.


    Mit diesem "Werkzeugkasten" kann ich ein neues Aufflackern jedes Mal zuverlässig selbst schnell in den Griff bekommen.


    Weniger laufen ist bei mir nämlich nicht möglich.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • bei mir hat leider nur Bestrahlung geholfen, dafür sind die Fersensporne (hatte an jedem Fuss einen #cryingneu) seit knapp einem Jahr aber dauerhaft weg :)

    LG Petra mit Tochter 1 *20.02.03 und Tochter 2 *24.01.06

  • Mir hat am besten geholfen, den betroffenen Fuß kräftig abzurollen, also die Bewegung, die am meisten wehtat. Anfangs hat das sehr geschmerzt, dann würde es aber besser. Außerdem hatte ich eine Physiotherapeutin, die gewisse Punkte an der Fußinnenseite intensiv gedrückt hat. Das war wirklich schmerzhaft, half aber sehr gut. Ich bin es dadurch losgeworden.

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • Ich bin auf Crocs umgestiegen, für den Laufkomfort, die haben auch Halbschuhe und Stiefel, hab Diclofenac genommen, wenn es ganz schlimm war, max. eine Woche. Danach Hekla Lava Globuli in D6.

    Damit hab ich noch jeden Sporn bezwungen, ich hab aufgrund meines Gewichts öfter mal welche

  • Ich habe/hatte auch einen, an beiden Füßen. Geholfen haben gute (!!!) Einlagen in meinen festen Schuhen und zuhause trage ich nur noch Crocs.
    Zuerst hatte ich keine besonders tollen Einlagen, da wollte jemand wohl nur schnelles Geld für kein gute Produkt. Die haben dann herzlich wenig geholfen. Inzwischen habe ich einen winzig kleinen supertollen Schuhmacher gefunden, der stellt die selbst her und damit wurde es ziemlich schnell deutlich besser.

    Die Crocs muss ich ca. alle halbe Jahre neu kaufen, irgendwann laufen die sich halt runter und dann ist das Fußbett an der Ferse auch nicht mehr wirklich weich. Aber damit komme ich wirklich gut über den Tag.

  • Stoßwellentherapie soll gut helfen.

    Eventuell auch Ultraschall bei der Physiotherapie.

    Ansonsten Dehnung der Fußmuskulatur und Fascienrollmassage (schau mal bei "Liebscher und Bracht" bei Youtube)


    Alles Gute für dich!

  • Danke schon mal!


    Ich schaue bald Mal einige Videos und werde Ball und Rolle Mal bedienen. Das hatte ich auch Mal kurz probiert, aber da es weh tat, nicht so intensiv fort geführt. So lange es hilft mache ich alles!

    Große Kleine 09/10 und ganz Kleine 06/16

  • Ich denke, man sollte nicht sofort alles lassen, was weh tut. Eher im Gegenteil. Gerade das kontrollierte Dehnen und Bewegen ist wichtig, gerade da, wo es schmerzt.


    Und Fußmuskulatur aufbauen. Schuhe aus, Füße bewegen, kreisen, Zehen einzeln bewegen, anspannen und und und. So oft es geht. Mehrmals täglich.

    Grüße von Qu 57.gif



    „Power to the peaceful“

  • Mein Chiropraktor (Amerikanische Chiropraktik) hat meinen 30 Jahre alten, rezidivierenden Fersensporn mit einer einzigen, allerdings höchst unangenehmen Behandlung beseitigt. Bin jetzt seit ein paar Jahren beschwerdefrei.

    Ist vielleicht einen Versuch wert?

    तत् त्वम् असि

  • Danke nochmal an Alle!


    Ich habe heute so einige Youtube-Videos von Strong&Flex und auch Liebscher&Bracht geschaut und bin jetzt etwas schlauer, was Übungen und auch Schmerzen dabei angeht. Jetzt muss ich nur noch dabei bleiben und intensiv üben und mir dann wohl mal Barfußschuhe gönnen (der Gedanke überfordert mich noch etwas).


    Ich werde dann Mal berichten, wie es sich weiter verhält.

    Große Kleine 09/10 und ganz Kleine 06/16

  • Täglich kühlen und wirklich gute Einlagen, nicht den Schrott den die Kasse bezahlt.

    Guten Orthopädietechniker würde ich mir suchen...bei mir wurde auch gleich die verursachende Fussfehlstellung mitberücksichtigt.

  • Ich hatte Plantarfascitis als Nebenwirkung eines Medikamentes und hab es mit dem Laufen gemacht wie Vollmond , einfach weitermachen, wie bisher. Ich musste zwar die Zähne den ersten km ganz, ganz fest zusammenbeissen und manchmal ein paar Tränchen wegwischen, aber nach dem ersten km ging es dann und ich konnte dann meine normale Strecke joggen. Nach ein paar Minuten ruhen waren die Schmerzen aber sofort wieder da, und das wichtigste Element der Behandlung war die Bewegung. Die Probleme gingen bei mir von einem Tag auf den andern wieder weg, als ich die Dosierung des Medikamentes reduzieren konnte, bzw. das Medikament absetzen konnte.

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.